wütendes Baby - wunde Vorhöfe
Verfasst: 15.10.2017, 16:53
Hallo ihr!
Ich bin grad etwas ratlos und hoffe auf eine zündende Idee von euch. Mag mir jemand helfen?
Mein Baby hat heute seinen 9. Lebenstag, und mir tun die Warzenhöfe weh (während und auch noch nach dem Stillen)und sind in einer Entfernung von ca 1-1,5 cm um die Brustwarze herum rauh und gerötet.
Außerdem ist bei mir Raynaud bekannt, und tatsächlich werden nach dem Stillen die Brustwarzen weiß. Die Brustwarzen selber tun mir aber nicht weh.
Wir haben noch im Kreißsaal das erste Mal gestillt, allerdings war das das klassische "Ich zeig ihnen mal, wie's geht": Jemand packt meine Brust, kneift sie zusammen, drückt den Babykopf an mich heran.
Spätere Stillversuche waren auch schmerzhaft, so ein ziehend-brenneder Schmerz, das Anlegen wurde aber für gut befunden und die Schmerzen als am Anfang normal. Auch Abpumpen tat anfangs weh, was sich aber besserte, nachdem meine Brüste etwas Pause bekamen,
Baby schlief dann beim Stillen immer ein und meldete sich selten und ist obendrein ziemlich klein und leicht, weshalb zugefüttert wurde. Zuerst so ca 10 ml, dann steigerte sich das auf bis zu 30 ml.
Dies geschah mit Aptamil und abgepumpter Milch und mittels Finger + Schlauch und später Schlauch an der Brust.
Ich habe mich noch im Krankenhaus durch Internetseiten zum korrekten Anlegen gelesen und auch mal zurückgelehntes Stillen probiert (Baby krabbelt frustriert schreiend in komische Richtungen wie zu meinem Schlüsselbein oder so an die Seite, dass es nicht mehr zur Brust kommt).
Der Milcheinschuss kam am fünften Tag (dem Entlassungstag), und von da an wurde es besser, das Baby nahm die Brust und ab da ging es ausschließlich mit Stillen, das Baby nahm zu und hatte sein Geburtsgewicht am 7. Lebenstag wieder erreicht und nimmt seitdem täglich zu. Die Hebamme kommt aller zwei Tage und ist sehr zufrieden.
Die gemietete Pumpe und das gekaufte Brusternährungsset stehen seitdem ungenutzt in einer Ecke.
Allerdings hab ich ein sehr ungeduldiges Baby. Es ist, als würde man einen Schalter umknipsen- von friedlich schlafend zu "ich sterbe vor Hunger"-Gebrüll und wildem Gezappel, Gesuche und Fummeln mit den Fingern an der Brust (die Nägel- aua!) und Lutschen am Fäustchen sowie Frustbeißen mit der Kauleiste.
Es ist dann kaum zu beruhigen und erkennt die Brust vor der Nase nicht, nicht mal, wenn es sie schon im Mund hat.
Den Mund macht es nicht so richtig weit auf, ich hab unten, also da, wo die Unterlippe/untere Kauleiste ist, immer Schmerzen.
Nicht immer sind die Lippe schön ausgestülpt. Wir üben schon Nachahmen von Mund weit aufmachen, aber beim Stillen klappt das nicht so recht.
Zungenbändchen scheint aber normal zu sein, denn das wurde beim Baby der Zimmergenossin noch am zweiten Lebenstag im Krankenhaus durchtrennt, als Probleme auftraten. Daher gehe ich davon aus, dass sie das bei meinem auch kontrolliert haben.
Die Unterlippe hat aber immer eine hohe Spannung und ist meistens eingezogen, kann aber auch locker gelassen werden; Baby macht das manchmal.
Stillpositionen sind schwierig.
Ich hab die klassichen probiert und auch die zurückgelehnte und so richtig kommen wir mit keiner klar. Sitzend auf nem Stuhl will ich nicht, denn das muss auch nachts funktionieren ohne Gefahr beim Einschlafen.
Wir stillen daher meistens in Seitlage, im Sitz im Bett im Wiegegriff oder zurückgelehnt in nem Mix aus natürlich und Wiegegriff. (Baby krabbelt sonst immer frustriert schreiend von der Brust weg.)
Asymmetrisches Anlegen probier ich immer wieder, ist aber mit frustschreiendem Zappelbaby und ungeschickter Stillposition echt schwierig.
Milch hab ich ausreichend, das Baby braucht sie nur ansehen und schon läufts. Eigentlich müsste es nur ablecken und schlucken, wie im Schlaraffenland. Vergesse ich das Auspolstern mit nem Spucktuch, kann ich danach mich und das Baby komplett umziehen.
Stillabstände sind so ca aller 2-4 Stunden, heute beispielsweise Mitternacht, 6:30, 8:00, 11:30, 14:30, 16:30. Wir stillen nach Bedarf.
Das Kind spuckt viel, manchmal auch beim Trinken.
Leicht schlafendes, erste Hungerzeichen zeigendes Baby andocken, damit es gar nicht erst in Rage gerät, hab ich auch schon probiert.
Ergebnis: Baby pennt perfekt angedockt in zurückgelehnter Stillposition und macht genau nix.
Ich bin ratlos. Hat jemand Tipps?
Ich bin grad etwas ratlos und hoffe auf eine zündende Idee von euch. Mag mir jemand helfen?
Mein Baby hat heute seinen 9. Lebenstag, und mir tun die Warzenhöfe weh (während und auch noch nach dem Stillen)und sind in einer Entfernung von ca 1-1,5 cm um die Brustwarze herum rauh und gerötet.
Außerdem ist bei mir Raynaud bekannt, und tatsächlich werden nach dem Stillen die Brustwarzen weiß. Die Brustwarzen selber tun mir aber nicht weh.
Wir haben noch im Kreißsaal das erste Mal gestillt, allerdings war das das klassische "Ich zeig ihnen mal, wie's geht": Jemand packt meine Brust, kneift sie zusammen, drückt den Babykopf an mich heran.
Spätere Stillversuche waren auch schmerzhaft, so ein ziehend-brenneder Schmerz, das Anlegen wurde aber für gut befunden und die Schmerzen als am Anfang normal. Auch Abpumpen tat anfangs weh, was sich aber besserte, nachdem meine Brüste etwas Pause bekamen,
Baby schlief dann beim Stillen immer ein und meldete sich selten und ist obendrein ziemlich klein und leicht, weshalb zugefüttert wurde. Zuerst so ca 10 ml, dann steigerte sich das auf bis zu 30 ml.
Dies geschah mit Aptamil und abgepumpter Milch und mittels Finger + Schlauch und später Schlauch an der Brust.
Ich habe mich noch im Krankenhaus durch Internetseiten zum korrekten Anlegen gelesen und auch mal zurückgelehntes Stillen probiert (Baby krabbelt frustriert schreiend in komische Richtungen wie zu meinem Schlüsselbein oder so an die Seite, dass es nicht mehr zur Brust kommt).
Der Milcheinschuss kam am fünften Tag (dem Entlassungstag), und von da an wurde es besser, das Baby nahm die Brust und ab da ging es ausschließlich mit Stillen, das Baby nahm zu und hatte sein Geburtsgewicht am 7. Lebenstag wieder erreicht und nimmt seitdem täglich zu. Die Hebamme kommt aller zwei Tage und ist sehr zufrieden.
Die gemietete Pumpe und das gekaufte Brusternährungsset stehen seitdem ungenutzt in einer Ecke.
Allerdings hab ich ein sehr ungeduldiges Baby. Es ist, als würde man einen Schalter umknipsen- von friedlich schlafend zu "ich sterbe vor Hunger"-Gebrüll und wildem Gezappel, Gesuche und Fummeln mit den Fingern an der Brust (die Nägel- aua!) und Lutschen am Fäustchen sowie Frustbeißen mit der Kauleiste.
Es ist dann kaum zu beruhigen und erkennt die Brust vor der Nase nicht, nicht mal, wenn es sie schon im Mund hat.
Den Mund macht es nicht so richtig weit auf, ich hab unten, also da, wo die Unterlippe/untere Kauleiste ist, immer Schmerzen.
Nicht immer sind die Lippe schön ausgestülpt. Wir üben schon Nachahmen von Mund weit aufmachen, aber beim Stillen klappt das nicht so recht.
Zungenbändchen scheint aber normal zu sein, denn das wurde beim Baby der Zimmergenossin noch am zweiten Lebenstag im Krankenhaus durchtrennt, als Probleme auftraten. Daher gehe ich davon aus, dass sie das bei meinem auch kontrolliert haben.
Die Unterlippe hat aber immer eine hohe Spannung und ist meistens eingezogen, kann aber auch locker gelassen werden; Baby macht das manchmal.
Stillpositionen sind schwierig.
Ich hab die klassichen probiert und auch die zurückgelehnte und so richtig kommen wir mit keiner klar. Sitzend auf nem Stuhl will ich nicht, denn das muss auch nachts funktionieren ohne Gefahr beim Einschlafen.
Wir stillen daher meistens in Seitlage, im Sitz im Bett im Wiegegriff oder zurückgelehnt in nem Mix aus natürlich und Wiegegriff. (Baby krabbelt sonst immer frustriert schreiend von der Brust weg.)
Asymmetrisches Anlegen probier ich immer wieder, ist aber mit frustschreiendem Zappelbaby und ungeschickter Stillposition echt schwierig.
Milch hab ich ausreichend, das Baby braucht sie nur ansehen und schon läufts. Eigentlich müsste es nur ablecken und schlucken, wie im Schlaraffenland. Vergesse ich das Auspolstern mit nem Spucktuch, kann ich danach mich und das Baby komplett umziehen.
Stillabstände sind so ca aller 2-4 Stunden, heute beispielsweise Mitternacht, 6:30, 8:00, 11:30, 14:30, 16:30. Wir stillen nach Bedarf.
Das Kind spuckt viel, manchmal auch beim Trinken.
Leicht schlafendes, erste Hungerzeichen zeigendes Baby andocken, damit es gar nicht erst in Rage gerät, hab ich auch schon probiert.
Ergebnis: Baby pennt perfekt angedockt in zurückgelehnter Stillposition und macht genau nix.
Ich bin ratlos. Hat jemand Tipps?