Unzufrieden mit der Gewichtszunahme, unruhiges Stillen
Verfasst: 20.08.2017, 21:27
Ich mache mir gerade Gedanken um das Verhalten beim Stillen und die Gewichtszunahme meiner fast 12 Wochen alten Tochter. Die Gewichtszunahme ist gerade nicht so berauschend.
Jetzt wird es lang:
Erstmal zum Stillstart, die Kleine kam 12 Tage vor Termin. Es war eine natürliche aber nicht ganz interventionsarme Geburt. Ich bekam leider auch Oxytocin. Und weil die Gebärmutter so riesig war und sich nicht gut zusammenzog und viel Blut kam, wurde nach der Geburt einer Spritze mit Oxytocin gegeben.
Ich habe sie im Kreißsaal angelegt, da hat sie auch schon gut gesaugt.
Sie hatte eine starke, behandlungsbedürftige Gelbsucht, liegt wahrscheinlich an einer Blutgruppenunverträglichkeit im AB0 System. Mein Ältester war schon am zweiten Tag unter der Lampe damals. Die Wöchnerinnen war leider was das Stillen angeht eine Katastrophe. Hätte ich nicht schon Ahnung gehabt, wäre ich ziemlich verunsichert worden. Als sie so müde vom Ikterus war, habe ich auch die Brustkompression angewandt.
Sie ist von Anfang an eine Schnelltrinkerin. Nie mehr als 10 Minuten. Nun eher 3-5. Sie trinkt so schnell, dass sie sich auch gerne mal verschluckt.
Sie spuckt oft stark, wenn sie nach dem Stillen nicht hochgehalten wird und aufstoßen kann. Manchmal spuckt sie dickliche weiße Milch, manchmal wässriges mit Flocken. Es kommt auch öfters vor, dass sie lange nach dem Stillen noch spuckt, obwohl sie nicht hingelegt wurde. Ich habe auch schon mit dem Kinderarzt darüber gesprochen, der fand es nicht besorgniserregend.
Sie kennt weder Schnuller noch Flasche. Ich stille sie bis sie alleine aufhört und nicht mehr saugen will. Ab und an läuft ihr die Milch auch schon wieder etwas heraus. Am Tag beide Seiten nachts meist nur eine. Wir stillen zwischen 10 und 14 mal in 24 Stunden. Die Abstände sind unterschiedlich, tagsüber oft alle 1,5- 2 Stunden, nachts 3- 4. Ganz selten mal nur nach 5 Stunden nachts.
Sie würgt ab und an nach dem stillen und ringt nach Luft. Aber auch nicht immer.
Stuhlgang hat sie täglich,bis auf Anfang Juli, da kam nach drei Tagen erst was. Gestern kam nur wenig Stuhl, heute etwas mehr.
Anfang Juli waren wir alle sehr erkältet, die Kleine auch. Da viel es ihr einige Tage schwer gut zu trinken. Außerdem war sich die Ärztin wegen der weißlichen Zunge nicht sicher ob es ein Soor ist und wir haben ein Mittel dagegen bekommen. Ich habe die Brustwarzen mitbehandelt. Das weiße ist aber immer noch auf der Zunge.
Gewachsen ist sie recht gut, 51 cm bei der Geburt, U3 57 cm, aktuell 61 cm. Insgesamt ist sie fröhlich und versucht sich schon auf den Bauch zu drehen, scheitert noch an der Drehung über ihren Arm.
Seit einigen Tagen scheint sie mir aber unzufriedener, ist zappeliger an der Brust. Es wirkt, als würde ich weniger Milch haben, die Brüste sind so schlaff.
Ich habe noch eine analoge geeichte Waage die auf 10g wiegt.
Beim ersten Kind war das Stillen schwierig. Die zweite Stillzeit war etwas entspannter.
Nun weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll. Erstmal weiter so stillen, und einmal die Woche wiegen und das Gewicht im Auge behalten? Oder häufiger wiegen? Noch mehr Anlegen geht wahrscheinlich gar nicht mehr. Oder versuchen in der Nacht beide Seiten anzubieten? Das wird hart, meist schlafe ich nämlich schon beim Stillen wieder ein.
Die Gewichte:
29.05 3690g Geburt Krankenhaus
30.05 3500g
31.05 3370g
01.06 3370g
02.06 3450g starker Ikterus, Phototherapie 16 Stunden. Alle 1,5 - 2 Stunden 30ml Muttermilch mit dem Fingerfeeder. Dazu 3 mal gestillt.
03.06. 3490g
04.06. 3530g
05.06. 3560g
06.06 3600g Entlassung
07.06. 3630g Hebamme
08.06 3720g Hebamme
12.06 3900g Hebamme
14.06 4070g eigene Waage
19.06 4360g
23.06. 4570g
27.06. 4665g Arzt U3
30.06. 4850g
06.07. 4810g Arzt, Baby sehr erkältet, Soor?
15.07. 5150g
21.07 5230g
23.07. 5370g
30.07 5550g
06.08 5640g
19.08. 5760g
Jetzt wird es lang:
Erstmal zum Stillstart, die Kleine kam 12 Tage vor Termin. Es war eine natürliche aber nicht ganz interventionsarme Geburt. Ich bekam leider auch Oxytocin. Und weil die Gebärmutter so riesig war und sich nicht gut zusammenzog und viel Blut kam, wurde nach der Geburt einer Spritze mit Oxytocin gegeben.
Ich habe sie im Kreißsaal angelegt, da hat sie auch schon gut gesaugt.
Sie hatte eine starke, behandlungsbedürftige Gelbsucht, liegt wahrscheinlich an einer Blutgruppenunverträglichkeit im AB0 System. Mein Ältester war schon am zweiten Tag unter der Lampe damals. Die Wöchnerinnen war leider was das Stillen angeht eine Katastrophe. Hätte ich nicht schon Ahnung gehabt, wäre ich ziemlich verunsichert worden. Als sie so müde vom Ikterus war, habe ich auch die Brustkompression angewandt.
Sie ist von Anfang an eine Schnelltrinkerin. Nie mehr als 10 Minuten. Nun eher 3-5. Sie trinkt so schnell, dass sie sich auch gerne mal verschluckt.
Sie spuckt oft stark, wenn sie nach dem Stillen nicht hochgehalten wird und aufstoßen kann. Manchmal spuckt sie dickliche weiße Milch, manchmal wässriges mit Flocken. Es kommt auch öfters vor, dass sie lange nach dem Stillen noch spuckt, obwohl sie nicht hingelegt wurde. Ich habe auch schon mit dem Kinderarzt darüber gesprochen, der fand es nicht besorgniserregend.
Sie kennt weder Schnuller noch Flasche. Ich stille sie bis sie alleine aufhört und nicht mehr saugen will. Ab und an läuft ihr die Milch auch schon wieder etwas heraus. Am Tag beide Seiten nachts meist nur eine. Wir stillen zwischen 10 und 14 mal in 24 Stunden. Die Abstände sind unterschiedlich, tagsüber oft alle 1,5- 2 Stunden, nachts 3- 4. Ganz selten mal nur nach 5 Stunden nachts.
Sie würgt ab und an nach dem stillen und ringt nach Luft. Aber auch nicht immer.
Stuhlgang hat sie täglich,bis auf Anfang Juli, da kam nach drei Tagen erst was. Gestern kam nur wenig Stuhl, heute etwas mehr.
Anfang Juli waren wir alle sehr erkältet, die Kleine auch. Da viel es ihr einige Tage schwer gut zu trinken. Außerdem war sich die Ärztin wegen der weißlichen Zunge nicht sicher ob es ein Soor ist und wir haben ein Mittel dagegen bekommen. Ich habe die Brustwarzen mitbehandelt. Das weiße ist aber immer noch auf der Zunge.
Gewachsen ist sie recht gut, 51 cm bei der Geburt, U3 57 cm, aktuell 61 cm. Insgesamt ist sie fröhlich und versucht sich schon auf den Bauch zu drehen, scheitert noch an der Drehung über ihren Arm.
Seit einigen Tagen scheint sie mir aber unzufriedener, ist zappeliger an der Brust. Es wirkt, als würde ich weniger Milch haben, die Brüste sind so schlaff.
Ich habe noch eine analoge geeichte Waage die auf 10g wiegt.
Beim ersten Kind war das Stillen schwierig. Die zweite Stillzeit war etwas entspannter.
Nun weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll. Erstmal weiter so stillen, und einmal die Woche wiegen und das Gewicht im Auge behalten? Oder häufiger wiegen? Noch mehr Anlegen geht wahrscheinlich gar nicht mehr. Oder versuchen in der Nacht beide Seiten anzubieten? Das wird hart, meist schlafe ich nämlich schon beim Stillen wieder ein.
Die Gewichte:
29.05 3690g Geburt Krankenhaus
30.05 3500g
31.05 3370g
01.06 3370g
02.06 3450g starker Ikterus, Phototherapie 16 Stunden. Alle 1,5 - 2 Stunden 30ml Muttermilch mit dem Fingerfeeder. Dazu 3 mal gestillt.
03.06. 3490g
04.06. 3530g
05.06. 3560g
06.06 3600g Entlassung
07.06. 3630g Hebamme
08.06 3720g Hebamme
12.06 3900g Hebamme
14.06 4070g eigene Waage
19.06 4360g
23.06. 4570g
27.06. 4665g Arzt U3
30.06. 4850g
06.07. 4810g Arzt, Baby sehr erkältet, Soor?
15.07. 5150g
21.07 5230g
23.07. 5370g
30.07 5550g
06.08 5640g
19.08. 5760g