6 Wochen altes Baby will nicht mehr an die Brust
Verfasst: 02.08.2017, 23:44
Hallo Zusammen,
kurz zu meiner Situation:
Ich habe eine 6 Wochen alte Tochter, die ich unheimlich gerne voll stillen
würde. Leider haben wir damit bisher keinen Erfolg. Ich wäre mittlerweile schon froh, wenn sie wenigstens mit Stillhütchen, die vorhandene Milch aus der Brust trinken würde...bin langsam echt frustriert und kurz davor das Handtuch zu werfen... aber vielleicht habt ihr ja noch eine Idee oder einen Tipp...
Die Geburt wurde
eingeleitet und hat relativ lange gedauert. Schließlich wurde meine Maus
auch von der Ärztin vom Bauch rausgedrückt. Die ersten Tage hat sie
unheimlich viel geschrien und war außer an der Brust gar nicht zu
beruhigen. Auch hat sie sehr wenig geschlafen. Schon im Krankenhaus waren
nach kurzer Zeit meine Brustwarzen sehr gereizt und rissig, so dass ich bei
jedem Stillen starke Schmerzen hatte. Die dortige stillberaterin hat mir
dann die Brustwarzen gelasert und eine Hebamme hat mir Stillhütchen
gegeben, dass sie sich etwas erholen können. Irgendwann waren die Schmerzen
so groß, dass mir geraten wurde zwei Tage abzupumpen um die milchproduktion
anzuregen, die Brustwarzen aber zu schonen. Die dabei abgepumpte Milch
haben wir unserer Tochter mit einer Pipette verfüttert. Dabei hatte sie den
kleinen Finger im Mund und mit der Pipette wurde seitlich die Milch
reingespritzt. Bis auf den hohen Zeitaufwand hat das eigentlich gut
funktioniert. Leider hat meine Tochter aber mehr als die üblichen 10%
abgenommen und Fieber bekommen, so dass ich laut Krankenhauspersonal pre-
Nahrung zufüttern musste. Im Krankenhaus hat sie diese auch mit der Pipette
und dem Finger im Mund bekommen. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus
riet mir meine Nachsorgehebamme das zufüttern mit der Flasche fortzuführen,
da die Milchmenge ja zunahm und es mit der Pipette sehr lang dauerte. Ich
habe sie also zuerst an die Brust angelegt, bis sie aufgehört hat zu
trinken und anschließend das Fläschchen gegeben und Milch abgepumpt. Um
wieder zum vollen Stillen zurück zu kommen, haben wir nach ein paar Tagen,
in denen sie zugenommen hatte, wieder auf das Zufüttern mit der Flasche
verzichtet. Also haben wir zwei Tage normal gestillt ( mit Stillhütchen).
Danach hatte sie jedoch wieder Gewicht verloren, woraufhin meine Hebamme
mir wieder zum zufüttern mit der Flasche riet. Da ich beim Abpumpen auch
nicht so viel Milch hatte, nahm ich neben dem Stilltee und Malzbier jetzt
auch bockshornklee ein. Im Laufe der Zeit wurde die abgepumpte Milch immer
weniger und ich musste immer mehr zufüttern. Mittlerweile verweigert meine
Maus die Brust total. Sie schreit sofort schon beim Versuch sie anzulegen,
drückt sich weg und krallt sich ins Gesicht oder in meine Brust. Wenn sie
so schreit, breche ich den Stillversuch ab und sie bekommt das Fläschchen.
Ich habe auch versucht die nach dem Fläschchen oder wenn sie noch schläfrig
oder zufrieden ist an die Brust anzulegen, aber sie schreit sich total in
Rage. Da sie sich auch kaum ablegen lässt, komme ich mit dem Pumpen
garnicht mehr hinterher. Ich schaffe es meist nur noch 3 mal am Tag zu
pumpen, was sich natürlich auch an der immer geringer werdenden milchmenge
bemerkbar macht. Zudem sind meine Brustwarzen immer noch sehr empfindlich
und schmerzen.
Ich frage mich, ob es noch Sinn macht es weiter mit dem Stillen zu
probieren. Habe das Gefühl, ich quäle sie nur. Zudem ist es mit den
Stillen/abpumpen und zufüttern mittlerweile echt belastend. Weiß auch nicht
mehr, wie wir da noch rauskommen sollen...
Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee oder einen Tipp für uns. Es würde mich
freuen.
Lg Finchen7
kurz zu meiner Situation:
Ich habe eine 6 Wochen alte Tochter, die ich unheimlich gerne voll stillen
würde. Leider haben wir damit bisher keinen Erfolg. Ich wäre mittlerweile schon froh, wenn sie wenigstens mit Stillhütchen, die vorhandene Milch aus der Brust trinken würde...bin langsam echt frustriert und kurz davor das Handtuch zu werfen... aber vielleicht habt ihr ja noch eine Idee oder einen Tipp...
Die Geburt wurde
eingeleitet und hat relativ lange gedauert. Schließlich wurde meine Maus
auch von der Ärztin vom Bauch rausgedrückt. Die ersten Tage hat sie
unheimlich viel geschrien und war außer an der Brust gar nicht zu
beruhigen. Auch hat sie sehr wenig geschlafen. Schon im Krankenhaus waren
nach kurzer Zeit meine Brustwarzen sehr gereizt und rissig, so dass ich bei
jedem Stillen starke Schmerzen hatte. Die dortige stillberaterin hat mir
dann die Brustwarzen gelasert und eine Hebamme hat mir Stillhütchen
gegeben, dass sie sich etwas erholen können. Irgendwann waren die Schmerzen
so groß, dass mir geraten wurde zwei Tage abzupumpen um die milchproduktion
anzuregen, die Brustwarzen aber zu schonen. Die dabei abgepumpte Milch
haben wir unserer Tochter mit einer Pipette verfüttert. Dabei hatte sie den
kleinen Finger im Mund und mit der Pipette wurde seitlich die Milch
reingespritzt. Bis auf den hohen Zeitaufwand hat das eigentlich gut
funktioniert. Leider hat meine Tochter aber mehr als die üblichen 10%
abgenommen und Fieber bekommen, so dass ich laut Krankenhauspersonal pre-
Nahrung zufüttern musste. Im Krankenhaus hat sie diese auch mit der Pipette
und dem Finger im Mund bekommen. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus
riet mir meine Nachsorgehebamme das zufüttern mit der Flasche fortzuführen,
da die Milchmenge ja zunahm und es mit der Pipette sehr lang dauerte. Ich
habe sie also zuerst an die Brust angelegt, bis sie aufgehört hat zu
trinken und anschließend das Fläschchen gegeben und Milch abgepumpt. Um
wieder zum vollen Stillen zurück zu kommen, haben wir nach ein paar Tagen,
in denen sie zugenommen hatte, wieder auf das Zufüttern mit der Flasche
verzichtet. Also haben wir zwei Tage normal gestillt ( mit Stillhütchen).
Danach hatte sie jedoch wieder Gewicht verloren, woraufhin meine Hebamme
mir wieder zum zufüttern mit der Flasche riet. Da ich beim Abpumpen auch
nicht so viel Milch hatte, nahm ich neben dem Stilltee und Malzbier jetzt
auch bockshornklee ein. Im Laufe der Zeit wurde die abgepumpte Milch immer
weniger und ich musste immer mehr zufüttern. Mittlerweile verweigert meine
Maus die Brust total. Sie schreit sofort schon beim Versuch sie anzulegen,
drückt sich weg und krallt sich ins Gesicht oder in meine Brust. Wenn sie
so schreit, breche ich den Stillversuch ab und sie bekommt das Fläschchen.
Ich habe auch versucht die nach dem Fläschchen oder wenn sie noch schläfrig
oder zufrieden ist an die Brust anzulegen, aber sie schreit sich total in
Rage. Da sie sich auch kaum ablegen lässt, komme ich mit dem Pumpen
garnicht mehr hinterher. Ich schaffe es meist nur noch 3 mal am Tag zu
pumpen, was sich natürlich auch an der immer geringer werdenden milchmenge
bemerkbar macht. Zudem sind meine Brustwarzen immer noch sehr empfindlich
und schmerzen.
Ich frage mich, ob es noch Sinn macht es weiter mit dem Stillen zu
probieren. Habe das Gefühl, ich quäle sie nur. Zudem ist es mit den
Stillen/abpumpen und zufüttern mittlerweile echt belastend. Weiß auch nicht
mehr, wie wir da noch rauskommen sollen...
Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee oder einen Tipp für uns. Es würde mich
freuen.
Lg Finchen7