Unruhe in den Morgenstunden - ich gehe am Stock
Verfasst: 26.07.2017, 21:11
Hallo zusammen,
ich muss mich auch mal wieder hilfesuchend an die Gemeinschaft wenden und hoffe auf Erfahrungswerte...
Mein Sohn wird im September 2 und Schlafen ist nicht so seins, noch nie. Einschlafen ist oft schwer, er kann schlecht abschalten. Ich übe mich in Gelassenheit und Akzeptanz, klappt mal besser, mal schlechter - ihr kennt das.
ABER: schon immer (phasenweise schlimmer, kurze Phasen nicht soooo schlimm) hat er diese Unruhe in den Morgenstunden und ich flippe aktuell echt aus. Heute morgen um 6 Uhr ist mir echt der Kragen geplatzt und ich bin pampig geworden
Zwischen 4 und 5 Uhr geht es meistens los und dauert dann so 1-1,5 Stunden. Er wacht auf, heute morgen zum Beispiel um 4:45 Uhr, und stillt dann erstmal recht ausgiebig (vorher in der Nacht wacht er auch unterschiedlich oft auf, aber schläft nach kurzem Nuckeln ganz schnell weiter). Dann dockt er ab, dreht sich um und schläft weiter - für ungefähr zwei Minuten. Dann will er wieder stillen/nuckeln für ein paar Minuten, dreht sich auf den Bauch und schläft - für 30 Sekunden. Dann will er wieder nuckeln, gerne auch länger, dreht sich um und schläft für 5 Minuten. Und so weiter und so fort... Wie gesagt, heute morgen um 6 hatte ich dann die Schnauze voll, wirklich. Ich gehe seit knapp zwei Monaten wieder arbeiten und muss spätestens um 7 aufstehen und brauche ein bisschen Schlaf. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich unrealistisches erwarte, ich will ja nicht, dass er durch schläft oder alleine einschläft oder so... aber ich bin, nach fast zwei Jahren Schlafentzug, einfach nur noch erledigt. Und ich schaffe es nicht mehr für das lange ins Bett bringen abends genug Kraft und Geduld aufzubringen und wir streiten uns dann häufig abends. Das finde ich sehr frustrierend, ich will keine unangenehme Ins-Bett-Geh-Situation für meinen Sohn. Aber ich bin manchmal wirklich nur noch verzweifelt, weil mir mein Rücken vom unbequemen und bewegungslosen Liegen und die Brustwarzen vom Dauernuckeln weh tun und ich immen und jeden Tag müde müde müde bin.
Natürlich ist es bei uns auch so, dass nur ich ihn ins Bett bringen kann, Papa ist überhaupt keine Option abends oder nachts. Ich sehe auf jeden Fall auch schon Fortschritte, er schläft besser und mehr Stunden am Stück, aber dieses Gewühle am Morgen bleibt uns erhalten. Seit bald 2 Jahren und ich bin maximal genervt, weil müde und entkräftet.
Kennt ihr das von euren Kindern? Wann wurde es besser?
Ich hatte schon den Gedanken, dass er mal Pipi machen muss, aber wenn ich versuche ihn abzuhalten oder aufs Töpfchen zu setzen, findet er das richtig doof. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das tatsächlich das Problem sein kann. Er schafft es einfach nicht wieder in eine tiefe Schlafphase bzw. eben erst nach längere Zeit. Dann schläft er noch mal eine Stunde oder so...
Liebe Grüße,
Silja
ich muss mich auch mal wieder hilfesuchend an die Gemeinschaft wenden und hoffe auf Erfahrungswerte...
Mein Sohn wird im September 2 und Schlafen ist nicht so seins, noch nie. Einschlafen ist oft schwer, er kann schlecht abschalten. Ich übe mich in Gelassenheit und Akzeptanz, klappt mal besser, mal schlechter - ihr kennt das.
ABER: schon immer (phasenweise schlimmer, kurze Phasen nicht soooo schlimm) hat er diese Unruhe in den Morgenstunden und ich flippe aktuell echt aus. Heute morgen um 6 Uhr ist mir echt der Kragen geplatzt und ich bin pampig geworden
Zwischen 4 und 5 Uhr geht es meistens los und dauert dann so 1-1,5 Stunden. Er wacht auf, heute morgen zum Beispiel um 4:45 Uhr, und stillt dann erstmal recht ausgiebig (vorher in der Nacht wacht er auch unterschiedlich oft auf, aber schläft nach kurzem Nuckeln ganz schnell weiter). Dann dockt er ab, dreht sich um und schläft weiter - für ungefähr zwei Minuten. Dann will er wieder stillen/nuckeln für ein paar Minuten, dreht sich auf den Bauch und schläft - für 30 Sekunden. Dann will er wieder nuckeln, gerne auch länger, dreht sich um und schläft für 5 Minuten. Und so weiter und so fort... Wie gesagt, heute morgen um 6 hatte ich dann die Schnauze voll, wirklich. Ich gehe seit knapp zwei Monaten wieder arbeiten und muss spätestens um 7 aufstehen und brauche ein bisschen Schlaf. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich unrealistisches erwarte, ich will ja nicht, dass er durch schläft oder alleine einschläft oder so... aber ich bin, nach fast zwei Jahren Schlafentzug, einfach nur noch erledigt. Und ich schaffe es nicht mehr für das lange ins Bett bringen abends genug Kraft und Geduld aufzubringen und wir streiten uns dann häufig abends. Das finde ich sehr frustrierend, ich will keine unangenehme Ins-Bett-Geh-Situation für meinen Sohn. Aber ich bin manchmal wirklich nur noch verzweifelt, weil mir mein Rücken vom unbequemen und bewegungslosen Liegen und die Brustwarzen vom Dauernuckeln weh tun und ich immen und jeden Tag müde müde müde bin.
Natürlich ist es bei uns auch so, dass nur ich ihn ins Bett bringen kann, Papa ist überhaupt keine Option abends oder nachts. Ich sehe auf jeden Fall auch schon Fortschritte, er schläft besser und mehr Stunden am Stück, aber dieses Gewühle am Morgen bleibt uns erhalten. Seit bald 2 Jahren und ich bin maximal genervt, weil müde und entkräftet.
Kennt ihr das von euren Kindern? Wann wurde es besser?
Ich hatte schon den Gedanken, dass er mal Pipi machen muss, aber wenn ich versuche ihn abzuhalten oder aufs Töpfchen zu setzen, findet er das richtig doof. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das tatsächlich das Problem sein kann. Er schafft es einfach nicht wieder in eine tiefe Schlafphase bzw. eben erst nach längere Zeit. Dann schläft er noch mal eine Stunde oder so...
Liebe Grüße,
Silja