Kind will ins eigene Zimmer aber wacht ständig auf
Verfasst: 16.04.2017, 11:36
Hallo ihr Lieben,
Fini hatte lange Zeit gar kein eigenes Bett. Irgendwann fing sie aber an, auf dem Boden schlafen zu wollen oder auf der Couch, ich habe das als Wunsch nach einer anderen Schlafmöglichkeit interpretiert und hab ihr ein Jugendbett mit halbem Rausfallschutz gekauft. Das steht nun in einem Zimmer, das aus Zeitmangel noch nicht so richtig wie ein Kinderzimmer aussieht, aber mal eins werden soll [emoji6]
Sie hat sich dann immer wieder in ihr eigenes Bett gelegt, wollte aber dann zum Schlafen doch wieder raus. Letzten Montag ist sie dort eingeschlafen, und seitdem will sie eigentlich gar nicht mehr ins Familienbett.
Problem dabei ist, dass sie spätestens ab zwei Uhr unruhig wird und ich dann alle 10 Minuten aufstehen muss, sie neu zudecken, Hand halten, Durst etc. Nachdem Fini noch dazu nur 9 bis allerhöchstens 10 Stunden schläft, bekomme ich wirklich wenig Schlaf, da ich dann zwischen 2-5 nur wenig zum Schlafen komme. Papa darf nicht mal das Zimmer betreten nachts, ohne dass sie einen hysterischen Anfall bekommt. Ich muss das also alleine stemmen.
Es gibt bisher zwei Varianten: entweder will sie kurz vor dem Einschlafen doch auf meinen Arm, dann wacht sie irgendwann auf und geht ins eigene Bett, dort kann sie dann nicht einschlafen, ich muss ständig rüber, nehme sie irgendwann wieder mit (falls ich darf).
Oder sie schläft im eigenen Bett, wacht dann auf, ist unruhig, will aber nicht mit ins Familienbett. Wenn ich sie irgendwann soweit habe, schläft sie innerhalb von Sekunden ein, und ich dann endlich auch.
Es scheint so, als wäre sie gerne gross, braucht mich dann aber halt doch noch. Würde ich die ganze Nacht Händchenhaltend neben ihr sitzen, würde sie wohl auch schlafen.
Sie schläft im Familienbett auch ab 2 Uhr unruhig, aber da brauch ich halt nur im Schlaf was zu grunzen und nicht rüber rennen, kalt, ewig da sitzen.
Wie könnte ich diese für mich total doofe Situation denn bedürfnisorientiert lösen?
- eigene Bett neben Familienbett stellen würde platztechnisch klappen, will Fini aber vehement nicht
- mich neben sie legen geht platztechnisch nicht, möchte ich aber auch nicht anfangen. Ich habe mich die letzten 2 Jahre soviel nach ihr gerichtet beim Schlafen, ich will in meinem Bett bleiben.
- ich hätte jetzt daran gedacht, ihr vorab zu sagen, dass ich sie beim ersten Aufwachen mitnehme, möchte sie ja aber nicht fürs Aufwachen "bestrafen". Es kann dann auch gut sein, dass sie irgendwann mitten in der Nacht wieder ins eigene Bett will und dann kann ich ihr das schlecht verbieten. Nur dass ich dann wieder alle naselang aufstehen darf und spätestens nach dem 3. Mal hellwach bin.
- Phase aussitzen? Mich nach ihr richten und so weitermachen? Bis sie entweder das Interesse am eigenen Bett wieder verloren hat oder alleine schlafen kann?
Vielleicht habt ihr noch Anregungen oder Tipps!
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Fini hatte lange Zeit gar kein eigenes Bett. Irgendwann fing sie aber an, auf dem Boden schlafen zu wollen oder auf der Couch, ich habe das als Wunsch nach einer anderen Schlafmöglichkeit interpretiert und hab ihr ein Jugendbett mit halbem Rausfallschutz gekauft. Das steht nun in einem Zimmer, das aus Zeitmangel noch nicht so richtig wie ein Kinderzimmer aussieht, aber mal eins werden soll [emoji6]
Sie hat sich dann immer wieder in ihr eigenes Bett gelegt, wollte aber dann zum Schlafen doch wieder raus. Letzten Montag ist sie dort eingeschlafen, und seitdem will sie eigentlich gar nicht mehr ins Familienbett.
Problem dabei ist, dass sie spätestens ab zwei Uhr unruhig wird und ich dann alle 10 Minuten aufstehen muss, sie neu zudecken, Hand halten, Durst etc. Nachdem Fini noch dazu nur 9 bis allerhöchstens 10 Stunden schläft, bekomme ich wirklich wenig Schlaf, da ich dann zwischen 2-5 nur wenig zum Schlafen komme. Papa darf nicht mal das Zimmer betreten nachts, ohne dass sie einen hysterischen Anfall bekommt. Ich muss das also alleine stemmen.
Es gibt bisher zwei Varianten: entweder will sie kurz vor dem Einschlafen doch auf meinen Arm, dann wacht sie irgendwann auf und geht ins eigene Bett, dort kann sie dann nicht einschlafen, ich muss ständig rüber, nehme sie irgendwann wieder mit (falls ich darf).
Oder sie schläft im eigenen Bett, wacht dann auf, ist unruhig, will aber nicht mit ins Familienbett. Wenn ich sie irgendwann soweit habe, schläft sie innerhalb von Sekunden ein, und ich dann endlich auch.
Es scheint so, als wäre sie gerne gross, braucht mich dann aber halt doch noch. Würde ich die ganze Nacht Händchenhaltend neben ihr sitzen, würde sie wohl auch schlafen.
Sie schläft im Familienbett auch ab 2 Uhr unruhig, aber da brauch ich halt nur im Schlaf was zu grunzen und nicht rüber rennen, kalt, ewig da sitzen.
Wie könnte ich diese für mich total doofe Situation denn bedürfnisorientiert lösen?
- eigene Bett neben Familienbett stellen würde platztechnisch klappen, will Fini aber vehement nicht
- mich neben sie legen geht platztechnisch nicht, möchte ich aber auch nicht anfangen. Ich habe mich die letzten 2 Jahre soviel nach ihr gerichtet beim Schlafen, ich will in meinem Bett bleiben.
- ich hätte jetzt daran gedacht, ihr vorab zu sagen, dass ich sie beim ersten Aufwachen mitnehme, möchte sie ja aber nicht fürs Aufwachen "bestrafen". Es kann dann auch gut sein, dass sie irgendwann mitten in der Nacht wieder ins eigene Bett will und dann kann ich ihr das schlecht verbieten. Nur dass ich dann wieder alle naselang aufstehen darf und spätestens nach dem 3. Mal hellwach bin.
- Phase aussitzen? Mich nach ihr richten und so weitermachen? Bis sie entweder das Interesse am eigenen Bett wieder verloren hat oder alleine schlafen kann?
Vielleicht habt ihr noch Anregungen oder Tipps!
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