(Negative?) Veränderung in der Stillbeziehung
Verfasst: 29.12.2016, 15:34
Liebe Leserinnen,
da ich momentan nicht mehr sicher bin, ob unsere Stillbeziehung so wie sie sich entwickelt okay ist, wende ich mich an euch.
Die Eckdaten: mein Sohn ist nun 12 Wochen alt. Ich stille voll und das Stillen hat auch von Anfang an super geklappt. Er hatte keine Probleme beim Andocken und ich hatte weder wunde Brustwarzen noch einen Milchstau oder sonstiges. Seine Gewichtszunahme ist bisher auch völlig im grünen Bereich, obwohl er sehr viel spuckt. Ich stille immer nur eine Seite, das hat bisher auch super geklappt. Schnuller bekommt er nicht bzw nimmt er auch gar nicht. Flasche hat er bisher 2x bekommen, als ich vormittags länger außer Haus war. Klappte so semi-gut, weil er nicht wusste wie er trinken muss. Das anschließende Stillen hat jeweils ohne Probleme funktioniert.
Er hat sich in den ersten 3 Wochen mindestens alle 2 Stunden gemeldet. Später wurde der Nachtschlaf zu Beginn erst nach ca 4 Stunden unterbrochen. Anschließend alle 2-3 Stunden stillen. Tagsüber weiterhin etwa 2-3 Stunden Abstand.
Seit ein paar Wochen hat sich hier einiges verändert:
- Tagsüber sind die Abstände nun sehr unterschiedlich. Mal 1 Stunde, mal 2, manchmal auch 3 (eher selten). Einschätzen kann ich das kaum mehr, es ist also auch schon vorgekommen, dass er nach 45 Minuten Spaziergang wie wild gebrüllt hat, weil er Hunger hatte.
- Nachts weckt er mich nun alle 1-2 Stunden zum stillen und döst dabei in Windeseile wieder weg. Der MSR wird jeweils ein Mal ausgelöst. Trinkt er hier nicht genug?
- Im Gegensatz zu tagsüber spuckt er nachts allerdings auch weniger. Tagsüber ist es oft so viel, dass ich das Gefühl habe, er behält wirklich gar nichts bei sich. Was nicht sofort retour kommt, wird innerhalb der darauf folgenden Stunde nach und nach gespuckt.
- er jammert immer häufiger an der Brust, va abends beim letzten stillen vor dem Schlafen. Dabei trinkt er zuerst, wird dann unruhig, fängt an zu wimmern, dockt ab, weint, sucht die Brust wieder, trinkt erneut, wimmert, dockt wieder ab...usw. Ich verstehe absolut nicht warum er das macht und was es zu bedeuten hat. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, ich habe nicht genug Milch. Es kommt aber definitiv auch in diesen Schreimomenten noch Milch, das habe ich geprüft.
- insgesamt ist er oft sehr unruhig beim stillen, auch tagsüber. Er drückt sich weg, zieht meine Brustwarze in die Länge, wodurch ich mittlerweile immer öfter Schmerzen beim Stillen habe und windet sich sehr. Er zerrt dabei so sehr an der Brust, dass ich wirklich Kraft aufwenden muss, um seinen Kopf näher bei der Brust zu halten, so dass es nicht so schmerzhaft ist.
Mir ist klar, dass er insgesamt natürlich aktiver wird und vieles vll auch damit zu tun hat. Eine Stillbeziehung bleibt ja nicht immer gleich. Die kurzen nächtlichen Stillabstände verbunden mit dem vielen Spucken und vor allem das Weinen an der Brust verunsichern mich aber sehr. Ich dachte zuerst an die Brustschreiphase, dafür geht das mit nun 4 Wochen aber schon zu lange, oder? Zudem macht er das in dem Maß nur abends beim letzten stillen vor dem Nachtschlaf.
Habt ihr Ideen oder Tipps für mich? Vor allem wie ich mit dem weinen umgehen kann oder vll sogar was das bedeuten könnte? Und ist davon auszugehen, dass sich die Stillabstände wieder von alleine regulieren oder bleibt das erst mal so? Ich komme mit dem Essen gerade kaum hinterher und habe ähnlich viel Hunger wie mein Sohn...
da ich momentan nicht mehr sicher bin, ob unsere Stillbeziehung so wie sie sich entwickelt okay ist, wende ich mich an euch.
Die Eckdaten: mein Sohn ist nun 12 Wochen alt. Ich stille voll und das Stillen hat auch von Anfang an super geklappt. Er hatte keine Probleme beim Andocken und ich hatte weder wunde Brustwarzen noch einen Milchstau oder sonstiges. Seine Gewichtszunahme ist bisher auch völlig im grünen Bereich, obwohl er sehr viel spuckt. Ich stille immer nur eine Seite, das hat bisher auch super geklappt. Schnuller bekommt er nicht bzw nimmt er auch gar nicht. Flasche hat er bisher 2x bekommen, als ich vormittags länger außer Haus war. Klappte so semi-gut, weil er nicht wusste wie er trinken muss. Das anschließende Stillen hat jeweils ohne Probleme funktioniert.
Er hat sich in den ersten 3 Wochen mindestens alle 2 Stunden gemeldet. Später wurde der Nachtschlaf zu Beginn erst nach ca 4 Stunden unterbrochen. Anschließend alle 2-3 Stunden stillen. Tagsüber weiterhin etwa 2-3 Stunden Abstand.
Seit ein paar Wochen hat sich hier einiges verändert:
- Tagsüber sind die Abstände nun sehr unterschiedlich. Mal 1 Stunde, mal 2, manchmal auch 3 (eher selten). Einschätzen kann ich das kaum mehr, es ist also auch schon vorgekommen, dass er nach 45 Minuten Spaziergang wie wild gebrüllt hat, weil er Hunger hatte.
- Nachts weckt er mich nun alle 1-2 Stunden zum stillen und döst dabei in Windeseile wieder weg. Der MSR wird jeweils ein Mal ausgelöst. Trinkt er hier nicht genug?
- Im Gegensatz zu tagsüber spuckt er nachts allerdings auch weniger. Tagsüber ist es oft so viel, dass ich das Gefühl habe, er behält wirklich gar nichts bei sich. Was nicht sofort retour kommt, wird innerhalb der darauf folgenden Stunde nach und nach gespuckt.
- er jammert immer häufiger an der Brust, va abends beim letzten stillen vor dem Schlafen. Dabei trinkt er zuerst, wird dann unruhig, fängt an zu wimmern, dockt ab, weint, sucht die Brust wieder, trinkt erneut, wimmert, dockt wieder ab...usw. Ich verstehe absolut nicht warum er das macht und was es zu bedeuten hat. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, ich habe nicht genug Milch. Es kommt aber definitiv auch in diesen Schreimomenten noch Milch, das habe ich geprüft.
- insgesamt ist er oft sehr unruhig beim stillen, auch tagsüber. Er drückt sich weg, zieht meine Brustwarze in die Länge, wodurch ich mittlerweile immer öfter Schmerzen beim Stillen habe und windet sich sehr. Er zerrt dabei so sehr an der Brust, dass ich wirklich Kraft aufwenden muss, um seinen Kopf näher bei der Brust zu halten, so dass es nicht so schmerzhaft ist.
Mir ist klar, dass er insgesamt natürlich aktiver wird und vieles vll auch damit zu tun hat. Eine Stillbeziehung bleibt ja nicht immer gleich. Die kurzen nächtlichen Stillabstände verbunden mit dem vielen Spucken und vor allem das Weinen an der Brust verunsichern mich aber sehr. Ich dachte zuerst an die Brustschreiphase, dafür geht das mit nun 4 Wochen aber schon zu lange, oder? Zudem macht er das in dem Maß nur abends beim letzten stillen vor dem Nachtschlaf.
Habt ihr Ideen oder Tipps für mich? Vor allem wie ich mit dem weinen umgehen kann oder vll sogar was das bedeuten könnte? Und ist davon auszugehen, dass sich die Stillabstände wieder von alleine regulieren oder bleibt das erst mal so? Ich komme mit dem Essen gerade kaum hinterher und habe ähnlich viel Hunger wie mein Sohn...