Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Milch?!
Verfasst: 23.08.2016, 22:12
Hallo,
ich habe leider viele Stillprobleme und weiss grad nicht mehr recht weiter...
Aber von Anfang an:
Ich habe recht grosse Brüste und dazu auf der einen Seite eine Hohlwarz (kommt auch beim Pumpen kaum raus) und der anderen eine Flachwarze (richtet sich iwann auf beim pumpen). Habe dann auf Rat der Hebamme auch gleich mit Brusthütchen stillen sollen.
Mein erstes Kind konnte ich aber dann letztlich gar nicht stillen. Hatte eine schöne Geburt, habe gleich angelegt, aber es kam nie ein Milcheinschuss. Warum auch immer (zu wenig angelegt? Schilddrüsenunterfunktion damals noch umbehandelt). Haben alles probiert von abpumpen mit der Pumpe aus der Apo (kamen ab u zu mal so 5ml insgesamt) über BES (mit dem kamen wir gar nicht klar). Habe dann schon am dritten Tag mit einem Fläschchen Pre zugefüttert, weil das Kleine nur geschrien hat vor Hunger.
Habe ab dann zwar noch eine zeitlang weiter versucht anzulegen und zu pumpen, aber bis auf 2-5 ml Kolostrum kam nie was und auch den Milcheinschuss hatte ich nie ...und hab dann nach drei Wochen Pumpen, schweren Herzens aufgegeben und nur noch die Flasche mit Pre gegeben.
DIe Problematik jetzt:
Die Schwangerschaft mit dem Zweiten war komplikationslos, bis auf die Schilddrüsenunterfunktion, die festgestellt und dann mit Tabletten eingestellt wurde. Ich wollte diesmal wieder veruschen zu stillen.
Jetzt beim zweiten habe ich mich also vorher viel informiert und wollte alles besser machen.
Habe wieder eine sehr schöne und schnelle Geburt (jetzt am 1.7. mit einigen Tagen übertragen) gehabt und den Kleinen auch gleich angeleg, im WochenBETT geblieben ohne Trubel und mit viel Ruhe zum Stillen. Habe auch die Brusthütchen weggelassen und nach Bedarf gestillt.
An Tag vier erst kam der Milcheinschuss nachts (ohne schmerzende oder geschwollene Brüste), so dass einfach nur alles ganz nass war und die Brust lief auch immer mal aus. Soweit also so gut, denn das war schon mal mehr als bei Kind1 war.
Also weiter nach Bedarf gestillt dh alles 2 std angelget. Das ging die ersten 5 Tage gut, dann waren meine Brustwarzen so wund, dass meine Hebamme wieder meinte, ohne Brusthütchen würde es eh nix werden. Im Nachhineine habe ich wohl einfach falsch angelegt, aber meine Hebi ist nicht so die Stillexpertin und hat mir das nie gezeigt nur draufgeschaut und meinte wäre ok so.
Also fing es an mit Hütchen,...aber besser wurde es nicht, denn bei der großen Brust war das hantieren mit den Hütchen zusätzlich schwierig und ich hätte gut sechs Hände gebraucht. Ich muss schon immer die große Brust anheben und halten, dann iwie die Hütchen zum halten kreigen und die Warze und das Baby zu sammenbekommen. Konnte auch nur mit auf dem Kissen abgelegten Kind stillen, weil ich beide Hände für die Brust brauchte.
Zudem habe ich die Hütchen falsch benutzt, das Baby nahm nur die Spitze der Hütchen in den Mund, so dass auch mit ihnen die Bw sehr wund und blutig wurden... Recht schnell dann habe ich aber gemerkt, dass ich nicht so viel Milch habe, weil der Kleine immer an der Brust saugt, aber nur drei vier mal Schluckgeräusche macht und dann nur noch nuckelt. Wenn dann aber doch mal der MSR mit mehr Milch kommt, verschluckt er sich (grade mit den Hütchen) und hustet und will nicht mehr weiter trinken.
Noch dazu war er von Beginn sehr schläfrig die ersten Wochen. Auch Nachts hat er schon sechs bis acht Stunden durchgeschlafen. Ich hab ihn dann immer zum Stillen gewckt, aber ich hab ihn letztlich mit keinem Trick richtig wach bekommen bzw ist er an der Brust sofort wieder dann eingeschlafen beim nuckeln (kam ja auch nach den ersten drei Schluck nichts mehr).
Die Pumpe aus der Apo hatte ich im Vorfeld auch schon hier und weil er so schläfrig war, auch nachts also die erste Woche alle 2 Stunden abgepumpt.
Erst wurde es gefühlt immer mehr Milch. Beim Abpumpen hatte ich schon mal 50ml nach einem mal von beiden Seiten...habe aber nach dem Anlegen zu jeder Mahlzeit noch mal ne Flasche Pre angeboten (ich war zu traumatisiert vom Hungern und Schreien des ersten Kindes, als dass ich es ertragen hätte, dass der Kleine nun auch hungert, weil er von der Brust nicht satt wird). Die Flasche nach dem Anlegen hat er dann auch immer leer getrunken - also erst die 90 bzw 120 ml und dann jetzt mittlerweile die 150ml. Allerdings ist er auch ein Spuckkind und viel kommt hinterher gleich wieder raus.
Ziemlich schnell wollte er ohne Hütchen gar nicht trinken. Und mittlerweile ist es so, dass er auch mit Hütchen nicht an die Brust will, sondern die Brust regelrecht anschreit und den Kopf wegdreht, bzw die Brust ausspuckt. Also versuche ich nun zu pumpen und ihm wenigstens so noch Mumi zu geben. Aber beim Pumpen nach 20 min kommt jetzt nur noch 30 ml auf beiden Seiten zusammen. Ich habe versucht die Milchmenge zu steigern und über eine Woche alle zwei Stunden abgepumpt jeweil 20-25 min. Aber die Milch wurde nicht mehr.
Komisch ist, dass beim Abpumpen relativ sofort die Milch kommt, aber nur so wenig und dann für so 3 Minuten und danach nicht mehr, egal wie lange ich pumpe. Kann es sein, dass das nur die gesammelte Vormilch ist? Wenn ich die jetzt je über Tag sammele und zusammenkippe, bekommt mein Kleiner nur eine kalorienarme Vormilchmalhzeit daraus? Lohnt sich das dann überhaupt noch?
Gibt es noch einen Weg das Ruder wieder rumzureissen und zum Vollstillen zu kommen, oder wäre der Stress es nicht wert? Würde ungern jetzt abstillen, aber sehe so keinen Sinn mehr, vor allem weil neben dem Baby ja das große Kind auch Betreuung braucht und ich nicht immer nur an der Milchpumpe hängen kann..
Ist es überhaupt möglich bei mir das Baby wieder an die Brust zu bekommen und die Milchmenge zu steigern? Meine Hebamme meinte nämlich ich hätte wohl ein ungleiches fett-drüsen verhältnis der Brust oder verstopfte/wenig Drüsen und es wäre eben so, dass ich nie Vollstillen könnte.
Achja ich habe mich um Hilfe durch div Stillberaterinnen bemüht und ca 15 verschiedenen kontaktiert, von denen haben sich aber nur vier zurückgemeldet. zwei sind selber in Elternzeit, eine ist sehr weit weg und hat erst in Wochen einen Termin eine andere wollte sehr viel Geld für den Hausbesuch und dazu noch Anfahrtskosten(kann ich grade leider nicht bezahlen)...
Was sollte ich nächstes mal anders/besser machen, falls wir noch ein drittes Kind bekommen sollten? Oder sollte ich uns den Stress ein drittes Mal nicht mehr antun, weil es einfach Frauen gibt, die nicht Vollstillen können (warum auch immer)..?!
...Sorry, wenn das alle jetzt etwas wirr war...Aber über Eure Meinung zu meinem "Fall" und eine Antwort würde ich mich freuen.
Danke schon mal!
ich habe leider viele Stillprobleme und weiss grad nicht mehr recht weiter...
Aber von Anfang an:
Ich habe recht grosse Brüste und dazu auf der einen Seite eine Hohlwarz (kommt auch beim Pumpen kaum raus) und der anderen eine Flachwarze (richtet sich iwann auf beim pumpen). Habe dann auf Rat der Hebamme auch gleich mit Brusthütchen stillen sollen.
Mein erstes Kind konnte ich aber dann letztlich gar nicht stillen. Hatte eine schöne Geburt, habe gleich angelegt, aber es kam nie ein Milcheinschuss. Warum auch immer (zu wenig angelegt? Schilddrüsenunterfunktion damals noch umbehandelt). Haben alles probiert von abpumpen mit der Pumpe aus der Apo (kamen ab u zu mal so 5ml insgesamt) über BES (mit dem kamen wir gar nicht klar). Habe dann schon am dritten Tag mit einem Fläschchen Pre zugefüttert, weil das Kleine nur geschrien hat vor Hunger.
Habe ab dann zwar noch eine zeitlang weiter versucht anzulegen und zu pumpen, aber bis auf 2-5 ml Kolostrum kam nie was und auch den Milcheinschuss hatte ich nie ...und hab dann nach drei Wochen Pumpen, schweren Herzens aufgegeben und nur noch die Flasche mit Pre gegeben.
DIe Problematik jetzt:
Die Schwangerschaft mit dem Zweiten war komplikationslos, bis auf die Schilddrüsenunterfunktion, die festgestellt und dann mit Tabletten eingestellt wurde. Ich wollte diesmal wieder veruschen zu stillen.
Jetzt beim zweiten habe ich mich also vorher viel informiert und wollte alles besser machen.
Habe wieder eine sehr schöne und schnelle Geburt (jetzt am 1.7. mit einigen Tagen übertragen) gehabt und den Kleinen auch gleich angeleg, im WochenBETT geblieben ohne Trubel und mit viel Ruhe zum Stillen. Habe auch die Brusthütchen weggelassen und nach Bedarf gestillt.
An Tag vier erst kam der Milcheinschuss nachts (ohne schmerzende oder geschwollene Brüste), so dass einfach nur alles ganz nass war und die Brust lief auch immer mal aus. Soweit also so gut, denn das war schon mal mehr als bei Kind1 war.
Also weiter nach Bedarf gestillt dh alles 2 std angelget. Das ging die ersten 5 Tage gut, dann waren meine Brustwarzen so wund, dass meine Hebamme wieder meinte, ohne Brusthütchen würde es eh nix werden. Im Nachhineine habe ich wohl einfach falsch angelegt, aber meine Hebi ist nicht so die Stillexpertin und hat mir das nie gezeigt nur draufgeschaut und meinte wäre ok so.
Also fing es an mit Hütchen,...aber besser wurde es nicht, denn bei der großen Brust war das hantieren mit den Hütchen zusätzlich schwierig und ich hätte gut sechs Hände gebraucht. Ich muss schon immer die große Brust anheben und halten, dann iwie die Hütchen zum halten kreigen und die Warze und das Baby zu sammenbekommen. Konnte auch nur mit auf dem Kissen abgelegten Kind stillen, weil ich beide Hände für die Brust brauchte.
Zudem habe ich die Hütchen falsch benutzt, das Baby nahm nur die Spitze der Hütchen in den Mund, so dass auch mit ihnen die Bw sehr wund und blutig wurden... Recht schnell dann habe ich aber gemerkt, dass ich nicht so viel Milch habe, weil der Kleine immer an der Brust saugt, aber nur drei vier mal Schluckgeräusche macht und dann nur noch nuckelt. Wenn dann aber doch mal der MSR mit mehr Milch kommt, verschluckt er sich (grade mit den Hütchen) und hustet und will nicht mehr weiter trinken.
Noch dazu war er von Beginn sehr schläfrig die ersten Wochen. Auch Nachts hat er schon sechs bis acht Stunden durchgeschlafen. Ich hab ihn dann immer zum Stillen gewckt, aber ich hab ihn letztlich mit keinem Trick richtig wach bekommen bzw ist er an der Brust sofort wieder dann eingeschlafen beim nuckeln (kam ja auch nach den ersten drei Schluck nichts mehr).
Die Pumpe aus der Apo hatte ich im Vorfeld auch schon hier und weil er so schläfrig war, auch nachts also die erste Woche alle 2 Stunden abgepumpt.
Erst wurde es gefühlt immer mehr Milch. Beim Abpumpen hatte ich schon mal 50ml nach einem mal von beiden Seiten...habe aber nach dem Anlegen zu jeder Mahlzeit noch mal ne Flasche Pre angeboten (ich war zu traumatisiert vom Hungern und Schreien des ersten Kindes, als dass ich es ertragen hätte, dass der Kleine nun auch hungert, weil er von der Brust nicht satt wird). Die Flasche nach dem Anlegen hat er dann auch immer leer getrunken - also erst die 90 bzw 120 ml und dann jetzt mittlerweile die 150ml. Allerdings ist er auch ein Spuckkind und viel kommt hinterher gleich wieder raus.
Ziemlich schnell wollte er ohne Hütchen gar nicht trinken. Und mittlerweile ist es so, dass er auch mit Hütchen nicht an die Brust will, sondern die Brust regelrecht anschreit und den Kopf wegdreht, bzw die Brust ausspuckt. Also versuche ich nun zu pumpen und ihm wenigstens so noch Mumi zu geben. Aber beim Pumpen nach 20 min kommt jetzt nur noch 30 ml auf beiden Seiten zusammen. Ich habe versucht die Milchmenge zu steigern und über eine Woche alle zwei Stunden abgepumpt jeweil 20-25 min. Aber die Milch wurde nicht mehr.
Komisch ist, dass beim Abpumpen relativ sofort die Milch kommt, aber nur so wenig und dann für so 3 Minuten und danach nicht mehr, egal wie lange ich pumpe. Kann es sein, dass das nur die gesammelte Vormilch ist? Wenn ich die jetzt je über Tag sammele und zusammenkippe, bekommt mein Kleiner nur eine kalorienarme Vormilchmalhzeit daraus? Lohnt sich das dann überhaupt noch?
Gibt es noch einen Weg das Ruder wieder rumzureissen und zum Vollstillen zu kommen, oder wäre der Stress es nicht wert? Würde ungern jetzt abstillen, aber sehe so keinen Sinn mehr, vor allem weil neben dem Baby ja das große Kind auch Betreuung braucht und ich nicht immer nur an der Milchpumpe hängen kann..
Ist es überhaupt möglich bei mir das Baby wieder an die Brust zu bekommen und die Milchmenge zu steigern? Meine Hebamme meinte nämlich ich hätte wohl ein ungleiches fett-drüsen verhältnis der Brust oder verstopfte/wenig Drüsen und es wäre eben so, dass ich nie Vollstillen könnte.
Achja ich habe mich um Hilfe durch div Stillberaterinnen bemüht und ca 15 verschiedenen kontaktiert, von denen haben sich aber nur vier zurückgemeldet. zwei sind selber in Elternzeit, eine ist sehr weit weg und hat erst in Wochen einen Termin eine andere wollte sehr viel Geld für den Hausbesuch und dazu noch Anfahrtskosten(kann ich grade leider nicht bezahlen)...
Was sollte ich nächstes mal anders/besser machen, falls wir noch ein drittes Kind bekommen sollten? Oder sollte ich uns den Stress ein drittes Mal nicht mehr antun, weil es einfach Frauen gibt, die nicht Vollstillen können (warum auch immer)..?!
...Sorry, wenn das alle jetzt etwas wirr war...Aber über Eure Meinung zu meinem "Fall" und eine Antwort würde ich mich freuen.
Danke schon mal!