Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Verfasst: 24.07.2016, 18:32
Ich quäle mich im Moment mit einer Entscheidung herum.
Vielleicht habt ihr ja Spaß daran mir Input zu geben?
Meine Tochter ist jetzt 21 Monate alt. Im November erwarten wir das zweite Baby. Wir hätten die Möglichkeit, die Große ab November vormittags in den Kindergarten zu geben. Dann wäre sie 25 Monate alt. Sie käme in einen Waldorfkindergarten. Die drei Erzieherinnen, die wirklich super herzlich und aufmerksam sind, kümmern sich dann um ca. 14 Kinder, 5 oder 6 davon zwischen 2 und 3 Jahre alt. Die Süße geht jetzt schon jede Woche mit dem Papa in eine Spielgruppe dort. Da fühlt sie sich wohl. Allerdings ist Papa dann ja auch immer dabei.
Der Plan war ursprünglich, die Große nur in den KiGa dort zu geben, wenn sich dieses Jahr kein Baby mehr angekündigt hätte. Dann wäre mein Mann wieder Vollzeit arbeiten gegangen. (Im Moment sind wir beide Teilzeit und teilen uns die Betreuung.) Jetzt hatte sich Anfang des Jahres das Baby angekündigt, so dass wir unsere Anmeldung zurückstellen wollten. Da war die Leiterin total geknickt, weil sie dann zu wenig Kinder gehabt hätte, dass sie den KiGa hätten schließen müssen. Also haben wir die Anmeldung so belassen. Dann haben sich aber noch 2 Kinder angemeldet, so dass wir nicht mehr unbedingt dieses Jahr dabei bleiben müssten.
Hier meine Pro und Contraliste:
Für den KiGa ab 25 Monaten spricht:
- Wir würden ab September mit der Eingewöhnung beginnen. Der Papa könnte das in aller Ruhe übernehmen. Auch wenn sie im November noch nicht ganz im KiGa ankommen würde, hätte der Papa jede Menge Zeit, um das behutsam hinzubekommen.
-Ich weiß nicht, ob ich das schaffen würde mit 2 Kindern gleichzeitig. Ich bin was Schlafmangel angeht, sehr empfindlich. Wenn die Süße vormittags im KiGa wäre, dann könnte ich mich ganz dem Baby widmen und eventuell auch etwas schlafen. In Ruhe stillen, Kuscheln ect. Das ist mit dem großen Wirbelwind nicht möglich.
-Im KiGa bekäme sie jeden Tag frisch und vollwertig gekocht. Das würde ich so nicht leisten können mit Baby.
-Sie hätte ein vielfältiges Angebot an Unternehmungen und Kindern und Eindrücken. Es würde sie bestimmt fordern und fördern.
-Die Erzieherinnen da sind wirklich lieb. Ich weiß nicht, ob ich noch mit Baby und unter Stress so liebevoll sein kann. Auch wenn ich mir das sehr sehr wünschen würde. Aber ich habe echt keine Ahnung, wie ich mit der Belastung zurecht komme.
Gegen den KiGa ab 25 Monaten spricht:
- Ich weiß nicht, ob sie schon reif ist, so klein wie sie ist, von Mama wegzusein. Die Erzieherinnen, die ich privat kenne (sind nur 3), die beteuern, dass ein Kind bis zum 3. Lebensjahr zur Mama gehört.
- Sie kann noch nicht gut sprechen. Was ist, wenn sie was sagen will und niemand versteht sie? Das fände ich so schrecklich.
- Sie ist noch nicht trocken. Was ist, wenn sie in die Hose macht und niemand merkt es?
- Das Geld für den KiGa könnten wir in eine Putzhilfe investieren oder auf einen neuen Wohnwagen sparen.
- Ein ganzes Jahr mit meinen beiden Mäusen wäre doch auch purer Luxus, den ich so nicht mehr wiederbekommen würde. Vielleicht ist diese Zeit trotz Stress auch eine Gelegenheit, wunderbare Erinnerungen zu schaffen.
- Da die Süße im Oktober geboren wurde, geht sie quasi 1 Jahr später zur Schule. (Stichtag ist hier der 30.9.) Das bedeutet, dass sie fast 5 Jahre in den KiGa gehen würde. Wäre das nicht etwas arg lang?
Hmmmmm. Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Vielleicht könnt ihr mir auch eure Erfahrungen mitteilen. Sei es als Mama mit 2 kleinen Kindern ohne Betreuung. Oder als Mama, die ihr Kind auch so früh weggegeben hat.
Vielleicht habt ihr ja Spaß daran mir Input zu geben?
Meine Tochter ist jetzt 21 Monate alt. Im November erwarten wir das zweite Baby. Wir hätten die Möglichkeit, die Große ab November vormittags in den Kindergarten zu geben. Dann wäre sie 25 Monate alt. Sie käme in einen Waldorfkindergarten. Die drei Erzieherinnen, die wirklich super herzlich und aufmerksam sind, kümmern sich dann um ca. 14 Kinder, 5 oder 6 davon zwischen 2 und 3 Jahre alt. Die Süße geht jetzt schon jede Woche mit dem Papa in eine Spielgruppe dort. Da fühlt sie sich wohl. Allerdings ist Papa dann ja auch immer dabei.
Der Plan war ursprünglich, die Große nur in den KiGa dort zu geben, wenn sich dieses Jahr kein Baby mehr angekündigt hätte. Dann wäre mein Mann wieder Vollzeit arbeiten gegangen. (Im Moment sind wir beide Teilzeit und teilen uns die Betreuung.) Jetzt hatte sich Anfang des Jahres das Baby angekündigt, so dass wir unsere Anmeldung zurückstellen wollten. Da war die Leiterin total geknickt, weil sie dann zu wenig Kinder gehabt hätte, dass sie den KiGa hätten schließen müssen. Also haben wir die Anmeldung so belassen. Dann haben sich aber noch 2 Kinder angemeldet, so dass wir nicht mehr unbedingt dieses Jahr dabei bleiben müssten.
Hier meine Pro und Contraliste:
Für den KiGa ab 25 Monaten spricht:
- Wir würden ab September mit der Eingewöhnung beginnen. Der Papa könnte das in aller Ruhe übernehmen. Auch wenn sie im November noch nicht ganz im KiGa ankommen würde, hätte der Papa jede Menge Zeit, um das behutsam hinzubekommen.
-Ich weiß nicht, ob ich das schaffen würde mit 2 Kindern gleichzeitig. Ich bin was Schlafmangel angeht, sehr empfindlich. Wenn die Süße vormittags im KiGa wäre, dann könnte ich mich ganz dem Baby widmen und eventuell auch etwas schlafen. In Ruhe stillen, Kuscheln ect. Das ist mit dem großen Wirbelwind nicht möglich.
-Im KiGa bekäme sie jeden Tag frisch und vollwertig gekocht. Das würde ich so nicht leisten können mit Baby.
-Sie hätte ein vielfältiges Angebot an Unternehmungen und Kindern und Eindrücken. Es würde sie bestimmt fordern und fördern.
-Die Erzieherinnen da sind wirklich lieb. Ich weiß nicht, ob ich noch mit Baby und unter Stress so liebevoll sein kann. Auch wenn ich mir das sehr sehr wünschen würde. Aber ich habe echt keine Ahnung, wie ich mit der Belastung zurecht komme.
Gegen den KiGa ab 25 Monaten spricht:
- Ich weiß nicht, ob sie schon reif ist, so klein wie sie ist, von Mama wegzusein. Die Erzieherinnen, die ich privat kenne (sind nur 3), die beteuern, dass ein Kind bis zum 3. Lebensjahr zur Mama gehört.
- Sie kann noch nicht gut sprechen. Was ist, wenn sie was sagen will und niemand versteht sie? Das fände ich so schrecklich.
- Sie ist noch nicht trocken. Was ist, wenn sie in die Hose macht und niemand merkt es?
- Das Geld für den KiGa könnten wir in eine Putzhilfe investieren oder auf einen neuen Wohnwagen sparen.
- Ein ganzes Jahr mit meinen beiden Mäusen wäre doch auch purer Luxus, den ich so nicht mehr wiederbekommen würde. Vielleicht ist diese Zeit trotz Stress auch eine Gelegenheit, wunderbare Erinnerungen zu schaffen.
- Da die Süße im Oktober geboren wurde, geht sie quasi 1 Jahr später zur Schule. (Stichtag ist hier der 30.9.) Das bedeutet, dass sie fast 5 Jahre in den KiGa gehen würde. Wäre das nicht etwas arg lang?
Hmmmmm. Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Vielleicht könnt ihr mir auch eure Erfahrungen mitteilen. Sei es als Mama mit 2 kleinen Kindern ohne Betreuung. Oder als Mama, die ihr Kind auch so früh weggegeben hat.