Beikost und Stillen mit 9 Monaten bei "dünnem Hemd"
Verfasst: 14.07.2016, 09:15
Hallo zusammen!
Ich habe folgendes Anliegen: Bei der u5 hat die Kinderärztin festgestellt, dass meine Tochter längen- und gewichtstechnsich ihre Perzentile verlassen hat. Ich weiß nicht, auf welcher Perzentile sie vorher lag, aber da war sie dann auf der 9. Perzentile. 5 Wochen nach der u5 gab's ne Kontrolluntersuchung und sie ist weiterhin auf der 9. Perzentile. Blut wurde abgenommen, die Ärztin hat da alles mögliche untersuchen lassen, und alle Werte sind gut *puh*. Motorisch und kognitiv ist sie total fit, sodass ich da nicht weiter besorgt bin. Aufgrund des Verlaufs hatte ich jedoch beide Male Diskussionen um Beikost und Stillen mit der Ärztin, wozu ich gerne nochmal Eure Meinung hören würde:
1. Die Ärztin meinte, dass ich nicht mehr so viel stillen sollte, weil Babys mit nem Jahr dann höchestens (!) noch 300ml Milch am Tag bekommen sollten... Ist das so!?
2. Meine Tochter ist jetzt 9 Monate alt. Wir haben (nach einem schwierigen Still-Start) 6 Monate voll gestillt, dann Beikost angeboten, sowohl Fingerfood als auch Brei. Das ging seeeeeeeeeeeeeehr schleppend. Inzwischen biete ich ihr 4 Mal am Tag Brei an. Das ist immer eine riesen Sauerei und am besten isst sie, wenn sie total abgelenkt ist. Fingerfood interessiert sie nicht weiter, ich biete hin und wieder einfach weiterhin was an. Ich wiege das Gemüse nicht ab, was ich verbreie, sondern schaue, dass grob die Verhältnisse stimmen. Ich weiß also auch nicht, wie viel Gramm sie pro Mahlzeit ist, ich habe den Eindruck, dass würde mich noch mehr stressen, wenn ich sehen würde, wie wenig sie tatsächlich isst. Wir stillen quasi noch nach jedem Breiessen, aber zeitlich versetzt, mal 45, mal 60 Minuten später, nach ihrem Bedarf. Ich finde das ganz nett so und habe auch nicht den Wunsch, so schnell wie möglich abzustillen, aber frage mich, ob das so ok ist. Die Kinderärztin meinte, ich solle sie nach dem Brei eben NICHT mehr stillen, sondern falls sie dann wieder hungrig wirkt nochmal die Beikost anbieten (oder "sie ablenken" - muhaha, was für ein toller Tipp). Was meint ihr denn dazu?
3. Unterwegs geht Brei noch GAR NICHT, sie verweigert ihn komplett. Da stille ich dann einfach statt Beikost zu geben. Kann ich das so machen, oder ist das irgendwie nicht gut, weil dann zu wenig Milch da ist (weil ja "eigentlich" Brei drann wäre, könnte meine Brust ja denken) oder es die Kleine total aus dem Rhythmus bringt? Aber dann wäre ich ja nur noch zu Hause *grübel*.
Puh, alles nicht so einfach, wenn man nicht so ein Baby hat, das wie ein Weltmeistet zunimmt und das verrückt nach Brei ist
Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt!
Ich habe folgendes Anliegen: Bei der u5 hat die Kinderärztin festgestellt, dass meine Tochter längen- und gewichtstechnsich ihre Perzentile verlassen hat. Ich weiß nicht, auf welcher Perzentile sie vorher lag, aber da war sie dann auf der 9. Perzentile. 5 Wochen nach der u5 gab's ne Kontrolluntersuchung und sie ist weiterhin auf der 9. Perzentile. Blut wurde abgenommen, die Ärztin hat da alles mögliche untersuchen lassen, und alle Werte sind gut *puh*. Motorisch und kognitiv ist sie total fit, sodass ich da nicht weiter besorgt bin. Aufgrund des Verlaufs hatte ich jedoch beide Male Diskussionen um Beikost und Stillen mit der Ärztin, wozu ich gerne nochmal Eure Meinung hören würde:
1. Die Ärztin meinte, dass ich nicht mehr so viel stillen sollte, weil Babys mit nem Jahr dann höchestens (!) noch 300ml Milch am Tag bekommen sollten... Ist das so!?
2. Meine Tochter ist jetzt 9 Monate alt. Wir haben (nach einem schwierigen Still-Start) 6 Monate voll gestillt, dann Beikost angeboten, sowohl Fingerfood als auch Brei. Das ging seeeeeeeeeeeeeehr schleppend. Inzwischen biete ich ihr 4 Mal am Tag Brei an. Das ist immer eine riesen Sauerei und am besten isst sie, wenn sie total abgelenkt ist. Fingerfood interessiert sie nicht weiter, ich biete hin und wieder einfach weiterhin was an. Ich wiege das Gemüse nicht ab, was ich verbreie, sondern schaue, dass grob die Verhältnisse stimmen. Ich weiß also auch nicht, wie viel Gramm sie pro Mahlzeit ist, ich habe den Eindruck, dass würde mich noch mehr stressen, wenn ich sehen würde, wie wenig sie tatsächlich isst. Wir stillen quasi noch nach jedem Breiessen, aber zeitlich versetzt, mal 45, mal 60 Minuten später, nach ihrem Bedarf. Ich finde das ganz nett so und habe auch nicht den Wunsch, so schnell wie möglich abzustillen, aber frage mich, ob das so ok ist. Die Kinderärztin meinte, ich solle sie nach dem Brei eben NICHT mehr stillen, sondern falls sie dann wieder hungrig wirkt nochmal die Beikost anbieten (oder "sie ablenken" - muhaha, was für ein toller Tipp). Was meint ihr denn dazu?
3. Unterwegs geht Brei noch GAR NICHT, sie verweigert ihn komplett. Da stille ich dann einfach statt Beikost zu geben. Kann ich das so machen, oder ist das irgendwie nicht gut, weil dann zu wenig Milch da ist (weil ja "eigentlich" Brei drann wäre, könnte meine Brust ja denken) oder es die Kleine total aus dem Rhythmus bringt? Aber dann wäre ich ja nur noch zu Hause *grübel*.
Puh, alles nicht so einfach, wenn man nicht so ein Baby hat, das wie ein Weltmeistet zunimmt und das verrückt nach Brei ist