Stillstart mit Frühchen 35+2
Verfasst: 19.06.2016, 13:42
Hallo zusammen!
Euer Forum ist mir schon länger aus dem NFP-Forum ein Begriff, angemeldet habe ich mich jetzt, weil ich langsam ratlos bin, welche Strategie am besten zu einem verspäteten Stillstart für mich und meine Tochter geeignet ist.
Sie kam am 9.6. (35+2) mit 2130g zur Welt. Die ersten beiden Tage habe ich mich voll auf's abpumpen gestürzt und so einen recht reibungslosen Milcheinschuss mit ca. 50ml pro Pumpvorgang am 3. Tag hingekriegt. Die Maus wurde auf der Neo zuerst mit Sonde und nach und nach mit der Flasche aufgepäppelt. Am 3. Tag habe ich darauf bestanden, sie endlich anlegen zu dürfen (je nach Schwester war die Unterstützung für's Stillen sehr unterschiedlich). Mit Stillhütchen hat das recht gut geklappt, auch wenn noch nicht mehr als ein paar Tröpfchen bei ihr ankamen. Nachgefüttert wurde da noch mit der Sonde, um Saugverwirrung zu vermeiden (tolle Schwester
). Abends und nachts (ich bin dann alle 3 Stunden von der Wöchnerinnen-Station rüber) hat sie dann schon 2 mal gut an der Brust getrunken (20-25g).
Jedes 3.-4. Mal hat sie dann aber gar nichts erwischt, obwohl es sehr gut aussah (ordentlich gesaugt und Milch im Hütchen). Je nach Schwester gab's dann auch Flasche statt Sonde zum nachfüttern. Gleichzeitig habe ich leider nicht mehr geschafft, regelmäßig abzupumpen, so dass ich am 4. Tag abends Verhärtungen in der Brust hatte. Ab diesem Tag war ich endlich dauerhaft bei meiner Maus in der Kinderklinik. Leider hat es zwischen der Schwester, die in den nächsten 3 Nächten für uns zuständig war, zwischenmenschlich überhaupt nicht gepasst. Nachmittags hieß es noch, ich kann jetzt nach Bedarf füttern und auch die ständige Wiegerei vor und nach dem Stillen lassen, nachts wurde dann wieder gefordert, dass wir in den Klinik-Rhythmus passen und die Trinkmengen streng kontrolliert werden. Außerdem sollen wir nicht so lang rummachen bei jedem stillen, sondern zügig nachfüttern, damit sie beim nächsten mal auch Hunger hat. (Mir ist mittlerweile klar, dass inhaltlich einiges davon sehr sinnvoll war, aber die Art ging für mich gar nicht und hat mich extrem gestresst).
Dadurch ging natürlich an der Brust langsam gar nichts mehr, den Milchstau konnte ich an Tag 5 mit der Pumpe langsam wieder lösen. Ein paar gute Stillversuche hatten wir noch, aber als die Sonde weg war und immer die Flasche ins Spiel kam, wurde es immer schwieriger, so dass ich beschlossen habe, ihr und mir den Stress erst mal zu ersparen. Die letzten Tage wurde ich allerdings von anderen Schwestern wieder sehr ermutigt, nicht aufzugeben, aber meine Milchmenge wurde im Gegensatz zu ihrer Trinkmenge nicht mehr und ich habe keinen passenden Rhythmus beim Abpumpen mehr gefunden
Puh, das wird ja ein Roman, ich schreibe später weiter und bedanke mich jetzt schon ganz herzlich, falls jemand das wirklich alles liest
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Euer Forum ist mir schon länger aus dem NFP-Forum ein Begriff, angemeldet habe ich mich jetzt, weil ich langsam ratlos bin, welche Strategie am besten zu einem verspäteten Stillstart für mich und meine Tochter geeignet ist.
Sie kam am 9.6. (35+2) mit 2130g zur Welt. Die ersten beiden Tage habe ich mich voll auf's abpumpen gestürzt und so einen recht reibungslosen Milcheinschuss mit ca. 50ml pro Pumpvorgang am 3. Tag hingekriegt. Die Maus wurde auf der Neo zuerst mit Sonde und nach und nach mit der Flasche aufgepäppelt. Am 3. Tag habe ich darauf bestanden, sie endlich anlegen zu dürfen (je nach Schwester war die Unterstützung für's Stillen sehr unterschiedlich). Mit Stillhütchen hat das recht gut geklappt, auch wenn noch nicht mehr als ein paar Tröpfchen bei ihr ankamen. Nachgefüttert wurde da noch mit der Sonde, um Saugverwirrung zu vermeiden (tolle Schwester
Jedes 3.-4. Mal hat sie dann aber gar nichts erwischt, obwohl es sehr gut aussah (ordentlich gesaugt und Milch im Hütchen). Je nach Schwester gab's dann auch Flasche statt Sonde zum nachfüttern. Gleichzeitig habe ich leider nicht mehr geschafft, regelmäßig abzupumpen, so dass ich am 4. Tag abends Verhärtungen in der Brust hatte. Ab diesem Tag war ich endlich dauerhaft bei meiner Maus in der Kinderklinik. Leider hat es zwischen der Schwester, die in den nächsten 3 Nächten für uns zuständig war, zwischenmenschlich überhaupt nicht gepasst. Nachmittags hieß es noch, ich kann jetzt nach Bedarf füttern und auch die ständige Wiegerei vor und nach dem Stillen lassen, nachts wurde dann wieder gefordert, dass wir in den Klinik-Rhythmus passen und die Trinkmengen streng kontrolliert werden. Außerdem sollen wir nicht so lang rummachen bei jedem stillen, sondern zügig nachfüttern, damit sie beim nächsten mal auch Hunger hat. (Mir ist mittlerweile klar, dass inhaltlich einiges davon sehr sinnvoll war, aber die Art ging für mich gar nicht und hat mich extrem gestresst).
Dadurch ging natürlich an der Brust langsam gar nichts mehr, den Milchstau konnte ich an Tag 5 mit der Pumpe langsam wieder lösen. Ein paar gute Stillversuche hatten wir noch, aber als die Sonde weg war und immer die Flasche ins Spiel kam, wurde es immer schwieriger, so dass ich beschlossen habe, ihr und mir den Stress erst mal zu ersparen. Die letzten Tage wurde ich allerdings von anderen Schwestern wieder sehr ermutigt, nicht aufzugeben, aber meine Milchmenge wurde im Gegensatz zu ihrer Trinkmenge nicht mehr und ich habe keinen passenden Rhythmus beim Abpumpen mehr gefunden
Puh, das wird ja ein Roman, ich schreibe später weiter und bedanke mich jetzt schon ganz herzlich, falls jemand das wirklich alles liest
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