Zufüttern - Bitte um Begleitung
Verfasst: 22.05.2016, 22:08
Hallo zusammen!
Ich lese immer wieder hier mit und habe schon vieles gelernt, doch jetzt brauche ich Begleitung, denn mein Baby nimmt nicht genug zu. Bei der U3 hat die Ärztin nichts zum Gewicht gesagt, wobei die Zunahme da schon zu niedrig war, wie mir später bewusst wurde.
Ich schreibe erstmal die Daten auf, die Ich habe und beantworte dann die Fragen zur Stillberatung. Seit einer Woche habe ich täglich gewogen.
11.03. 3920g - Hebamme, Hausgeburt
18.03. 3800g - KiA, U2
01.04. 4100g - Hebamme
20.03. 4370g - KiA, U3
09.05. 4550g - Krhs
17.05. 4520g - ab hier geliehene Waage, Apotheke
18.05. 4600g
19.05. 4600g
20.05. 4610g
21.05. 4630g
22.05. 4640g
Wird zugefüttert?
Nein, ich stille seit Geburt voll.
Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille Tags etwa alle zwei Stunden, manchmal schläft er in der Trage am Vormittag auch mal drei Std.
Das Stillen dauert etwa 20-30 min. Ich gebe beide Seiten. Seit ich realisiert habe, dass er nicht genug zunimmt, wechsle ich die Seiten mehrmals während eines Stillvorgangs. Auch wenn er schläfrig ist, mache ich Wechselstillen.
Abends ist er ab etwa 22 Uhr im "Nachtmodus", er hat dann eine längere Schlafphase von bis zu fünf Stunden. Vorher ist er lange an der Brust zum clustern und schläft auch dort ein. Tags kann ich ihn zum Schlafen nicht ablegen, er erwacht innerhalb von wenigen Minuten. Im "Nachtmodus" funktioniert es aber.
Während der zweiten Nachthälfte ist er häufiger an der Brust, wobei wir beide im Halbschlaf sind.
Insgesamt erreichen wir mindestens 10x Stillen, ich habe es aber bisher nicht genau nachgehalten.
In den Wachphasen ist er fröhlich, lacht und "erzählt"!
Abends hat er oft eine längere Schreiphase oder ist unruhig. Ich schätze Tagesverarbeitung.
Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Der Stillstart verlief ungestört und problemlos. Er hat innerhalb der ersten 30min nach Geburt gut gesaugt. Dann hab ich drauf geachtet, etwa alle zwei bis drei Stunden zu Stillen.
Am dritten Tag kam der Milcheinschuss, der etwa drei Tage lang deutliches Brustspannen verursacht hat.
Ich hatte ca eine Woche lang empfindliche, leicht wunde Brustwarzen. Seitdem sind sie in Ordnung, abgesehen von leichter schuppiger Rötung durch Schuppenflechte, was aber bisher keine Schmerzen verursacht. Ich habe Psoriasis Arthritis.
Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
4-5 nasse Windeln. Stuhl alle ein bis zwei Tage. Ich halte B. beim Wickeln ab.
Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Er hat wenige Male beim Autofahren einen Schnuller bekommen. Inzwischen nimmt er ihn nicht mehr.
Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe mit unserem KiA , mit dem wir befreundet sind, bzgl der geringen Zuhnahme gesprochen und ihn um seine Meinung gebeten. (Die U3 fand bei einer Kollegin statt, Gemeinschaftspraxis)
Der KiA rät mir nun, die tägliche Trinkmenge mittels Stillproben zu ermitteln. Diese soll 1/6 des Körpergewichts betragen. Falls mein Baby die entsprechende Menge nicht erreicht, rät er, die Differenz zuzufüttern. An Saugverwirrung glaubt er nicht!
Ich schätze unseren Freund und KiA sehr, allerdings bin ich bzgl der Trinkmengenermittlung skeptisch und auch im Punkt Saugverwirrung nicht einer Meinung mit ihm. Wir können offen sprechen, daher habe ich ihm das mitgeteilt.
Die Stillproben hätte er nun trotzdem gern, ich bräuchte euren Rat dazu!
B. ist mein viertes Kind. Ich habe bisher alle bis etwa sechs Monate voll gestillt und dann noch lange mit Beikost. Meinen mittleren Sohn habe ich noch während der Schwangerschaft mit B gestillt
Alle Kinder waren und sind zarte Kinder, allerdings hat keins die durchschnittliche Zunahme so unterschritten.
Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabet...
B. Hatte in der dritten Lebenswoche eine obstruktive Bronchitis und vom 2.5.-9.5. waren wir wegen einer RSV-Bronchiolitis stationär. Inzwischen hat er sich erholt.
Nach der Geburt war er, wenn überhaupt, nur minimal gelb.
Ich habe Psoriasis Arthritis. So lange es geht, möchte ich auf Medikamente verzichten, wobei die Erkrankung aber aktiv ist.
Ich gehe davon aus, dass eine Zufütterung nötig ist (ich hab mich wohl nicht verrechnet, oder?) und würde es mittels Becher versuchen, wenn die Menge das zulässt.
Mit welcher Menge müsste ich starten?
Schon mal Danke für eure Einschätzung und viele Grüße
Ich lese immer wieder hier mit und habe schon vieles gelernt, doch jetzt brauche ich Begleitung, denn mein Baby nimmt nicht genug zu. Bei der U3 hat die Ärztin nichts zum Gewicht gesagt, wobei die Zunahme da schon zu niedrig war, wie mir später bewusst wurde.
Ich schreibe erstmal die Daten auf, die Ich habe und beantworte dann die Fragen zur Stillberatung. Seit einer Woche habe ich täglich gewogen.
11.03. 3920g - Hebamme, Hausgeburt
18.03. 3800g - KiA, U2
01.04. 4100g - Hebamme
20.03. 4370g - KiA, U3
09.05. 4550g - Krhs
17.05. 4520g - ab hier geliehene Waage, Apotheke
18.05. 4600g
19.05. 4600g
20.05. 4610g
21.05. 4630g
22.05. 4640g
Wird zugefüttert?
Nein, ich stille seit Geburt voll.
Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille Tags etwa alle zwei Stunden, manchmal schläft er in der Trage am Vormittag auch mal drei Std.
Das Stillen dauert etwa 20-30 min. Ich gebe beide Seiten. Seit ich realisiert habe, dass er nicht genug zunimmt, wechsle ich die Seiten mehrmals während eines Stillvorgangs. Auch wenn er schläfrig ist, mache ich Wechselstillen.
Abends ist er ab etwa 22 Uhr im "Nachtmodus", er hat dann eine längere Schlafphase von bis zu fünf Stunden. Vorher ist er lange an der Brust zum clustern und schläft auch dort ein. Tags kann ich ihn zum Schlafen nicht ablegen, er erwacht innerhalb von wenigen Minuten. Im "Nachtmodus" funktioniert es aber.
Während der zweiten Nachthälfte ist er häufiger an der Brust, wobei wir beide im Halbschlaf sind.
Insgesamt erreichen wir mindestens 10x Stillen, ich habe es aber bisher nicht genau nachgehalten.
In den Wachphasen ist er fröhlich, lacht und "erzählt"!
Abends hat er oft eine längere Schreiphase oder ist unruhig. Ich schätze Tagesverarbeitung.
Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Der Stillstart verlief ungestört und problemlos. Er hat innerhalb der ersten 30min nach Geburt gut gesaugt. Dann hab ich drauf geachtet, etwa alle zwei bis drei Stunden zu Stillen.
Am dritten Tag kam der Milcheinschuss, der etwa drei Tage lang deutliches Brustspannen verursacht hat.
Ich hatte ca eine Woche lang empfindliche, leicht wunde Brustwarzen. Seitdem sind sie in Ordnung, abgesehen von leichter schuppiger Rötung durch Schuppenflechte, was aber bisher keine Schmerzen verursacht. Ich habe Psoriasis Arthritis.
Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
4-5 nasse Windeln. Stuhl alle ein bis zwei Tage. Ich halte B. beim Wickeln ab.
Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Er hat wenige Male beim Autofahren einen Schnuller bekommen. Inzwischen nimmt er ihn nicht mehr.
Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe mit unserem KiA , mit dem wir befreundet sind, bzgl der geringen Zuhnahme gesprochen und ihn um seine Meinung gebeten. (Die U3 fand bei einer Kollegin statt, Gemeinschaftspraxis)
Der KiA rät mir nun, die tägliche Trinkmenge mittels Stillproben zu ermitteln. Diese soll 1/6 des Körpergewichts betragen. Falls mein Baby die entsprechende Menge nicht erreicht, rät er, die Differenz zuzufüttern. An Saugverwirrung glaubt er nicht!
Ich schätze unseren Freund und KiA sehr, allerdings bin ich bzgl der Trinkmengenermittlung skeptisch und auch im Punkt Saugverwirrung nicht einer Meinung mit ihm. Wir können offen sprechen, daher habe ich ihm das mitgeteilt.
Die Stillproben hätte er nun trotzdem gern, ich bräuchte euren Rat dazu!
B. ist mein viertes Kind. Ich habe bisher alle bis etwa sechs Monate voll gestillt und dann noch lange mit Beikost. Meinen mittleren Sohn habe ich noch während der Schwangerschaft mit B gestillt
Alle Kinder waren und sind zarte Kinder, allerdings hat keins die durchschnittliche Zunahme so unterschritten.
Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabet...
B. Hatte in der dritten Lebenswoche eine obstruktive Bronchitis und vom 2.5.-9.5. waren wir wegen einer RSV-Bronchiolitis stationär. Inzwischen hat er sich erholt.
Nach der Geburt war er, wenn überhaupt, nur minimal gelb.
Ich habe Psoriasis Arthritis. So lange es geht, möchte ich auf Medikamente verzichten, wobei die Erkrankung aber aktiv ist.
Ich gehe davon aus, dass eine Zufütterung nötig ist (ich hab mich wohl nicht verrechnet, oder?) und würde es mittels Becher versuchen, wenn die Menge das zulässt.
Mit welcher Menge müsste ich starten?
Schon mal Danke für eure Einschätzung und viele Grüße