AnnieMerrick hat geschrieben:Hallo, ich suche eine gute und wiss. Belegte Übersicht zu Zucker und Ersatzstoffen (Birkenzucker, Stevia, Erythrit usw).
Speziell suche ich pro und contras. Hinweise zu Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.
Nachteile (zb.Asparmat -krebserregend -wiss studie)
Ich sehe im Dschungel der Zuckerersatzstoffe nicht mehr durch.
Eine gute und wissenschaftliche belegte Übersicht kann ich nicht empfehlen, da mir wie es scheint die Lobby da ihre Finger im Spiel hat. Das was ich bisher "wissenschaftliches" über Birkenzucker gefunden habe, widersprach teilweise den Berichten von Menschen, die Birkenzucker seit Jahren verwenden.
Hinweise und Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, da bin ich auch gerade auf der Suche bei Birkenzucker, da ich scheinbar widersprüchliche Informationen gefunden habe.
Auf einer Seite habe ich gelesen, dass Birkenzucker die gleichen Broteinheiten hat wie normaler Zucker. Woanders steht, dass Birkenzucker Insulinunabhängig verstoffwechselt wird. Und wieder woanders steht, dass man die halbe Insulinmenge wie bei normalen Zucker spritzen soll. Ja was denn nun?
Ich komme leider die nächste Zeit nicht an ein Blutzuckermesserät heran. Sonst würde ich einfach einen Selbstversuch starten früh auf nüchternem Magen mit Birkenzucker und wie mein Blutzuckerspiegel dann aussieht. Nur weiß ich nicht, ob ich 50g Birkenzuckerlösung vertrage, oder ob es dann nicht böse Reaktionen im Darm geben wird

Aber ein Versuch wäre es mir Wert.
Birkenzucker pro:
- weniger Kalorien als normaler Zucker
- belastest den Blutzucker nicht so sehr??
- reminalisierst die Zähne, schützt also indirekt vor Karies (um richtig zu wirken, sollte er etwa 2 Minuten im Mund aufgelöst belassen werden. Der reine Birkenzucker schmeckt extrem ekelig süß. In Form von aromatisierten Bonbons finde ich es sehr lecker und halte auch die 2 Minuten durch. Als Aromen nehme ich zB echte Vanille, Zimt (senkt den Blutzuckerspiegel), Kakao, Malve (entzündungshemmend) usw.)
- ähnliche Süßkraft wie normaler Zucker, kann genau wie Zucker verwendet werden
Kontra:
wenn man es nicht gewohnt ist und einen empfindlichen Darm hat, kann es bei größeren Mengen abführend wirken. Der Darm gewöhnt sich aber daran, wenn man ihn nach und nach daran gewöhnt, kann man nach einer Weile bis etwa 300g täglich vertragen. Was man bei dem Preis vermutlich eher nicht macht.
Dazu noch eine Frage zum Birkenzucker:Wer gegen Birkenpollen allergisch ist -mgl. Auch Reaktionen auf Birkenzucker?
Eher unwahrscheinlich, da Birkenzucker zu 99,9% aus dem Zucker besteht. Allergisch ist man meist auf den Eiweisanteil des Allergikum. Es sei denn, du bist so empfindlich, dass du auf winzige Spuren reagierst. Dann solltest du vorsichtig sein.
Es gibt auch "Birkenzucker" der nicht aus Birke hergestellt wird, sondern zB aus Mais oder ich glaube Buche. Bei der Buche bin ich mir jetzt nicht ganz so sicher.