Abstillen von 2,5-jährigem - Wie erklären?
Verfasst: 11.03.2016, 20:39
Ich möchte meinen 2,5-jährigen Sohn abstillen, weiß nur nicht so genau, wie ich es ihm leichter machen kann.
Kurz zu unserer Stillgeschichte: Ich habe ihn bis vor knapp einem Jahr nach Bedarf gestillt, so ca. 12 Mal am Tag/in der Nacht. Er war immer sehr stillbegeistert. Im März letzten Jahres wurde ich schwanger und die Milch wurde ziemlich schnell weniger, sodass mein Sohn endlich anfing, größere Mengen zu essen und das Stillen etwas reduziert hat. Im April/Mai/Juni habe ich ihn dann langsam nachts abgestillt (Schritt für Schritt) und die Mahlzeiten (oder Nuckeleinheiten, Milch kam keine mehr) auf 3x am Tag reduziert. Wegen vorzeitiger Wehen habe ich im Oktober auf morgens stillen reduziert. Das hat alles auch super geklappt, es gab nur wenige Tränen. Als das Baby kam, durfte T. wieder 2-3x am Tag stillen, ich habe es aber nach ein paar Wochen wieder auf morgens beschränkt, weil es mir zuviel war.
Mein Traum war eigentlich, dass er sich selber abstillen darf, aber ich merke, dass ich nicht mehr mag. Er hat eine sehr seltsame Stilltechnik entwickelt, sodass es mir sehr weh tut und ich ziemlich dolle Zahnabdrücke habe oder anschließend schorfige Stellen. Er hat auch eine sehr bestimmende Art, das Stillen einzufordern, sodass ich dann immer wütend werde. Das Gefühl möchte ich aber auch nicht haben, er tut ja nichts unrechtes. Also habe ich jetzt beschlossen, ihn abzustillen, ich glaube, dann werden unsere Tage wieder etwas entspannter.
Die letzten 3 Tage habe ich ihn nicht mehr gestillt, aber mich zerreisst es, wenn er vor mir sitzt und weint und sagt, er ist wieder klein, er muss jetzt "Mimi lucken" (seine Bezeichnung für Stillen). Oder er ist traurig, er muss jetzt Mimi lucken. Ich sage ihm nein, aber weiß nicht, welche Begründung ich ihm sagen soll. Ich möchte nicht sagen, dass die Mimi jetzt für J. ist, sonst wird er noch wütend auf ihn. Ich tu mich auch schwer damit, ihm zu sagen, dass ich nicht möchte, ich habe dann das Gefühl, dass ich ihn zurückweise.
Hat jemand von euch eine Idee, was ich ihm sagen könnte, oder wie ich ihm helfen kann, dass er es besser verkraftet? Es tut mir immer soo leid, wenn er weint, dass ich fast mitweinen möchte. Eigentlich hatte ich es mir ja auch anders gewünscht für ihn und für uns.
Etwas traurige Grüße,
JuliKlee
Kurz zu unserer Stillgeschichte: Ich habe ihn bis vor knapp einem Jahr nach Bedarf gestillt, so ca. 12 Mal am Tag/in der Nacht. Er war immer sehr stillbegeistert. Im März letzten Jahres wurde ich schwanger und die Milch wurde ziemlich schnell weniger, sodass mein Sohn endlich anfing, größere Mengen zu essen und das Stillen etwas reduziert hat. Im April/Mai/Juni habe ich ihn dann langsam nachts abgestillt (Schritt für Schritt) und die Mahlzeiten (oder Nuckeleinheiten, Milch kam keine mehr) auf 3x am Tag reduziert. Wegen vorzeitiger Wehen habe ich im Oktober auf morgens stillen reduziert. Das hat alles auch super geklappt, es gab nur wenige Tränen. Als das Baby kam, durfte T. wieder 2-3x am Tag stillen, ich habe es aber nach ein paar Wochen wieder auf morgens beschränkt, weil es mir zuviel war.
Mein Traum war eigentlich, dass er sich selber abstillen darf, aber ich merke, dass ich nicht mehr mag. Er hat eine sehr seltsame Stilltechnik entwickelt, sodass es mir sehr weh tut und ich ziemlich dolle Zahnabdrücke habe oder anschließend schorfige Stellen. Er hat auch eine sehr bestimmende Art, das Stillen einzufordern, sodass ich dann immer wütend werde. Das Gefühl möchte ich aber auch nicht haben, er tut ja nichts unrechtes. Also habe ich jetzt beschlossen, ihn abzustillen, ich glaube, dann werden unsere Tage wieder etwas entspannter.
Die letzten 3 Tage habe ich ihn nicht mehr gestillt, aber mich zerreisst es, wenn er vor mir sitzt und weint und sagt, er ist wieder klein, er muss jetzt "Mimi lucken" (seine Bezeichnung für Stillen). Oder er ist traurig, er muss jetzt Mimi lucken. Ich sage ihm nein, aber weiß nicht, welche Begründung ich ihm sagen soll. Ich möchte nicht sagen, dass die Mimi jetzt für J. ist, sonst wird er noch wütend auf ihn. Ich tu mich auch schwer damit, ihm zu sagen, dass ich nicht möchte, ich habe dann das Gefühl, dass ich ihn zurückweise.
Hat jemand von euch eine Idee, was ich ihm sagen könnte, oder wie ich ihm helfen kann, dass er es besser verkraftet? Es tut mir immer soo leid, wenn er weint, dass ich fast mitweinen möchte. Eigentlich hatte ich es mir ja auch anders gewünscht für ihn und für uns.
Etwas traurige Grüße,
JuliKlee