Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)
Verfasst: 19.02.2016, 11:28
Huhu,
wir haben folgendes Problem mit unserem kleinen Gespenst:
Seit circa einem dreiviertel Jahr verschiebt sich die Zubettgeh-Zeit immer weiter nach hinten, im Moment sind wir bei 22h, manchmal sogar 22:30. Wir haben lange versucht, das Kind zu etwas "normaleren" Zeiten ins Bett zu bringen und waren dann alle drei genervt, weil der Kleine einfach wirklich nicht müde war und nicht einschlafen konnte. Dann haben wir gedacht, okay, der ist einfach so, dann bringen wir ihn halt später ins Bett und sparen uns diesen sinnlosen Kampf. Nun ist es aber so, dass es bei uns beiden Erwachsenen langsam an die Substanz geht, dass wir einfach abends nie Zeit für uns oder jeder für sich haben.
Deshalb haben wir dann mal versucht, den Mittagsschlaf zu streichen, dann kollabiert er zwar gegen 18:30/19:00, ist aber nachts dauernd wach, nach spätestens zwei Stunden alle zwei Stunden, er ist dann wie ein Neugeborenes, weint verzweifelt, will Milch trinken, um wieder in den Schlaf zu finden, es ist mega-anstrengend. Ich habe wirklich das Gefühl, er ist dann so übermüdet, dass sein Gehirn die Schlafphasen nicht richtig auf die Reihe kriegt, kann das sein?
Wenn er mittags schläft, schläft er nachts entweder durch oder wird ab 4/5 ein- bis zweimal wach und schläft dann sofort an der Brust wieder ein, bis wir gegen 7 aufstehen.
Ich habe also das Gefühl, ich habe die Wahl, entweder jeden Abend mit ihm zusammen ins Bett zu gehen oder einen "freien" Abend zu haben, den ich dann aber mit einer Katastrophen-Nacht bezahle.
Ich habe sogar schon ein Schlafprotokoll geführt, um irgendeine Schraube zu finden, an der ich drehen kann, dann versucht, den Mittagsschlaf etwas nach vorne zu legen und zu kürzen - aber vor 12:30 passt es nicht in unseren Tagesrhythmus und wenn er unter einer Stunde/einer Dreiviertelstunde schläft, bringt es entweder für den Abend gar nichts und er schafft es trotzdem bis fast 22h oder ich bin fast eine Dreiviertelstunde damit beschäftigt, ein völlig aufgelöstes, brüllendes Kleinkind zwangszuwecken, das sich wirklich extrem wehrt und einfach nur weiterschlafen möchte.
Ich weiß natürlich, dass er mit dem Mittagsschlaf den "fehlenden" Nachtschlaf irgendwie aufholt (am liebsten würde er nachmittags 1,5-2h schlafen und/oder morgens circa eine Stunde länger), aber ich kriege es irgendwie nicht anders hin. Irgendwie scheint es wirklich sein Rhythmus zu sein und er ist im übrigen blendend gelaunt bis 22h
Ich habe oft überlegt (und kriege es natürlich auch gerne mal von dem ein oder anderen aufs Brot geschmiert), dass das alles nur am Stillen/Einschlafstillen/Wieder-Einschlafstillen liegt, aber:
1. Wenn ich nicht da bin und auch manchmal/immer häufiger, wenn ich da bin, schläft er ohne Brust erstmals ein
2. Wenn er Mittagsschlaf gemacht hat, ist er ja durchaus auch in der Lage, Schlafphasen aneinanderzureihen und fast durchzuschlafen, ohne Brust
Meint ihr, nächtliches Abstillen (bei Streichung vom Mittagsschlaf) würde helfen? Ich habe ja Angst, dass er dann weiter aufwacht und ich einfach nur keine so effiziente Beruhigungsmöglichkeit mehr habe.
Einfach konsequenter wochenlang nur mittags ganz kurz schlafen lassen und hoffen, dass es sich dann einpendelt?
Hat noch jemand Kinder mit so einem Rhythmus?
Bin für sämtliche Überlebensstrategien dankbar, perfekt wäre natürlich, er könnte ein bis zwei Stunden früher ins Bett und müsste dafür morgens und nachmittags nicht/so stark geweckt werden.
wir haben folgendes Problem mit unserem kleinen Gespenst:
Seit circa einem dreiviertel Jahr verschiebt sich die Zubettgeh-Zeit immer weiter nach hinten, im Moment sind wir bei 22h, manchmal sogar 22:30. Wir haben lange versucht, das Kind zu etwas "normaleren" Zeiten ins Bett zu bringen und waren dann alle drei genervt, weil der Kleine einfach wirklich nicht müde war und nicht einschlafen konnte. Dann haben wir gedacht, okay, der ist einfach so, dann bringen wir ihn halt später ins Bett und sparen uns diesen sinnlosen Kampf. Nun ist es aber so, dass es bei uns beiden Erwachsenen langsam an die Substanz geht, dass wir einfach abends nie Zeit für uns oder jeder für sich haben.
Deshalb haben wir dann mal versucht, den Mittagsschlaf zu streichen, dann kollabiert er zwar gegen 18:30/19:00, ist aber nachts dauernd wach, nach spätestens zwei Stunden alle zwei Stunden, er ist dann wie ein Neugeborenes, weint verzweifelt, will Milch trinken, um wieder in den Schlaf zu finden, es ist mega-anstrengend. Ich habe wirklich das Gefühl, er ist dann so übermüdet, dass sein Gehirn die Schlafphasen nicht richtig auf die Reihe kriegt, kann das sein?
Wenn er mittags schläft, schläft er nachts entweder durch oder wird ab 4/5 ein- bis zweimal wach und schläft dann sofort an der Brust wieder ein, bis wir gegen 7 aufstehen.
Ich habe also das Gefühl, ich habe die Wahl, entweder jeden Abend mit ihm zusammen ins Bett zu gehen oder einen "freien" Abend zu haben, den ich dann aber mit einer Katastrophen-Nacht bezahle.
Ich habe sogar schon ein Schlafprotokoll geführt, um irgendeine Schraube zu finden, an der ich drehen kann, dann versucht, den Mittagsschlaf etwas nach vorne zu legen und zu kürzen - aber vor 12:30 passt es nicht in unseren Tagesrhythmus und wenn er unter einer Stunde/einer Dreiviertelstunde schläft, bringt es entweder für den Abend gar nichts und er schafft es trotzdem bis fast 22h oder ich bin fast eine Dreiviertelstunde damit beschäftigt, ein völlig aufgelöstes, brüllendes Kleinkind zwangszuwecken, das sich wirklich extrem wehrt und einfach nur weiterschlafen möchte.
Ich weiß natürlich, dass er mit dem Mittagsschlaf den "fehlenden" Nachtschlaf irgendwie aufholt (am liebsten würde er nachmittags 1,5-2h schlafen und/oder morgens circa eine Stunde länger), aber ich kriege es irgendwie nicht anders hin. Irgendwie scheint es wirklich sein Rhythmus zu sein und er ist im übrigen blendend gelaunt bis 22h
Ich habe oft überlegt (und kriege es natürlich auch gerne mal von dem ein oder anderen aufs Brot geschmiert), dass das alles nur am Stillen/Einschlafstillen/Wieder-Einschlafstillen liegt, aber:
1. Wenn ich nicht da bin und auch manchmal/immer häufiger, wenn ich da bin, schläft er ohne Brust erstmals ein
2. Wenn er Mittagsschlaf gemacht hat, ist er ja durchaus auch in der Lage, Schlafphasen aneinanderzureihen und fast durchzuschlafen, ohne Brust
Meint ihr, nächtliches Abstillen (bei Streichung vom Mittagsschlaf) würde helfen? Ich habe ja Angst, dass er dann weiter aufwacht und ich einfach nur keine so effiziente Beruhigungsmöglichkeit mehr habe.
Einfach konsequenter wochenlang nur mittags ganz kurz schlafen lassen und hoffen, dass es sich dann einpendelt?
Hat noch jemand Kinder mit so einem Rhythmus?
Bin für sämtliche Überlebensstrategien dankbar, perfekt wäre natürlich, er könnte ein bis zwei Stunden früher ins Bett und müsste dafür morgens und nachmittags nicht/so stark geweckt werden.