Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?
Verfasst: 01.02.2016, 14:39
Hallo Ihr Lieben,
Meine Kleine ist jetzt 4 Monate alt und so langsam bahnt sich der gleiche Alptraum an, wie damals bei der Großen (zur Genüge hier im Forum bejammert): Böse Blähungen, die mein Baby tagsüber quälen, bis die Pupse dann endlich draußen sind und es nachts nicht schlafen lassen. "Sind ja nur Blähungen", denken jetzt vielleicht manche, aber bei meiner Großen war es tatsächlich die Hölle für alle Beteiligten. Sie hatte etwa bis 2,5 Jahre ganz ganz viele Probleme damit, wachte nachts alle 30 - 60 Minuten schreiend auf, die Blähungen haben unser Leben in dieser Zeit komplett bestimmt. Waren von Pontius bis Pilatus mit ihr, unter anderem in zwei verschiedenen Kinderkliniken, bei diversen Kinderärzten und Heilpraktikern, aber keiner hat etwas gefunden. Den riesengroßen aufgeblähten Kugelbauch hat sie auch mit 3 Jahren noch und sie pupst ganz gewaltig viel, aber inzwischen zum Glück ohne Schmerzen.
Nachdem unser zweites Kind anfangs ein vollkommen zufriedenes, glückliches, ausgeglichenes Baby war, werden die Blähungen inzwischen immer schlimmer und es zerreißt mir das Herz, zu sehen, wie mein vor kurzem noch so glückliches Baby sich jetzt vor Schmerzen krümmt. Es sieht so aus, als liegt diese Problematik bei uns irgendwie in der Familie.
Bei der Großen habe ich damals auch 6 Wochen komplett auf alle Kuhmilcheiweißprodukte und -zusätze verzichtet, aber ohne Erfolg. Als ich dann mit einem Jahr abgestillt habe, war schon so viel Beikost da, dass es unmöglich war, herauszufinden, ob sie auf irgendeine Nahrung reagiert.
Inzwischen verzichte ich wieder seit einer Woche auf Kuhmilcheiweiß, doch ohne Erfolg. Da es theoretisch ja zig Sachen gibt, auf die sie so stark reagieren könnte, würde es wieder ewig dauern, herauszufinden, woran es liegen könnte (oder ob es eine reine Darmproblematik, Fehlbesiedlung oder sonstwas ist)
Daher meine Überlegung und die meiner Hebamme: Für einige Tage abpumpen und der Kleinen Neocate füttern (eine Spezialnahrung, nicht auf Kuhmilchbasis und frei von allen Allergenen). Bessern sich die Symptome, wäre klar, dass sie auf irgendetwas in meiner Milch reagiert. Bessern sie sich nicht, die Kleine, wenn möglich, zurück an die Brust bekommen.
Mir ist bewusst, dass diese paar Tage für alle Beteiligten einen ziemlichen Stress bedeuten. Allerdings ist mir - und mir ist klar, dass das einigen sauer aufstoßen wird - das Stillen nicht mehr so heilig, wie es bei der Großen war, nachdem ich mit ihr diesen Alptraum durchhabe. Wenn ich dadurch mein glückliches, blähungsfreies Baby wieder hätte, würde ich auf das Stillen verzichten, auch wenn ich sehr gern stille.
Zu dieser Thematik würden mich eure Gedanken und Ideen interessieren (aber bitte nicht wie oben erwähnt "Sind doch nur Blähungen, halte durch und stille weiter"...).
Falls ich mich für die Stillpause entscheide, hätte ich gerne noch ein paar Tips, wie ich diese am Besten gestalte. Sie hat bisher einmal MuMi aus der Flasche getrunken, ohne Probleme, trotzdem: Wie gestalte ich das Füttern mit der Flasche? Wie oft sollte ich pumpen, damit ich nach der Pause möglichst schnell wieder die benötigte Milch habe. Bisher stillen wir leider wegen der Blähungen und weil da oft Stillen das einzige ist, was hilft, sowohl tagsüber als auch nachts alle 30 Minuten-2 Stunden, wenn auch manchmal nur kurz. Aber so oft pumpen möchte ich natürlich nicht. Reicht alle 3 Stunden? Auch nachts?
Danke im Voraus für Ihre Gedanken und Tipps!
Meine Kleine ist jetzt 4 Monate alt und so langsam bahnt sich der gleiche Alptraum an, wie damals bei der Großen (zur Genüge hier im Forum bejammert): Böse Blähungen, die mein Baby tagsüber quälen, bis die Pupse dann endlich draußen sind und es nachts nicht schlafen lassen. "Sind ja nur Blähungen", denken jetzt vielleicht manche, aber bei meiner Großen war es tatsächlich die Hölle für alle Beteiligten. Sie hatte etwa bis 2,5 Jahre ganz ganz viele Probleme damit, wachte nachts alle 30 - 60 Minuten schreiend auf, die Blähungen haben unser Leben in dieser Zeit komplett bestimmt. Waren von Pontius bis Pilatus mit ihr, unter anderem in zwei verschiedenen Kinderkliniken, bei diversen Kinderärzten und Heilpraktikern, aber keiner hat etwas gefunden. Den riesengroßen aufgeblähten Kugelbauch hat sie auch mit 3 Jahren noch und sie pupst ganz gewaltig viel, aber inzwischen zum Glück ohne Schmerzen.
Nachdem unser zweites Kind anfangs ein vollkommen zufriedenes, glückliches, ausgeglichenes Baby war, werden die Blähungen inzwischen immer schlimmer und es zerreißt mir das Herz, zu sehen, wie mein vor kurzem noch so glückliches Baby sich jetzt vor Schmerzen krümmt. Es sieht so aus, als liegt diese Problematik bei uns irgendwie in der Familie.
Bei der Großen habe ich damals auch 6 Wochen komplett auf alle Kuhmilcheiweißprodukte und -zusätze verzichtet, aber ohne Erfolg. Als ich dann mit einem Jahr abgestillt habe, war schon so viel Beikost da, dass es unmöglich war, herauszufinden, ob sie auf irgendeine Nahrung reagiert.
Inzwischen verzichte ich wieder seit einer Woche auf Kuhmilcheiweiß, doch ohne Erfolg. Da es theoretisch ja zig Sachen gibt, auf die sie so stark reagieren könnte, würde es wieder ewig dauern, herauszufinden, woran es liegen könnte (oder ob es eine reine Darmproblematik, Fehlbesiedlung oder sonstwas ist)
Daher meine Überlegung und die meiner Hebamme: Für einige Tage abpumpen und der Kleinen Neocate füttern (eine Spezialnahrung, nicht auf Kuhmilchbasis und frei von allen Allergenen). Bessern sich die Symptome, wäre klar, dass sie auf irgendetwas in meiner Milch reagiert. Bessern sie sich nicht, die Kleine, wenn möglich, zurück an die Brust bekommen.
Mir ist bewusst, dass diese paar Tage für alle Beteiligten einen ziemlichen Stress bedeuten. Allerdings ist mir - und mir ist klar, dass das einigen sauer aufstoßen wird - das Stillen nicht mehr so heilig, wie es bei der Großen war, nachdem ich mit ihr diesen Alptraum durchhabe. Wenn ich dadurch mein glückliches, blähungsfreies Baby wieder hätte, würde ich auf das Stillen verzichten, auch wenn ich sehr gern stille.
Zu dieser Thematik würden mich eure Gedanken und Ideen interessieren (aber bitte nicht wie oben erwähnt "Sind doch nur Blähungen, halte durch und stille weiter"...).
Falls ich mich für die Stillpause entscheide, hätte ich gerne noch ein paar Tips, wie ich diese am Besten gestalte. Sie hat bisher einmal MuMi aus der Flasche getrunken, ohne Probleme, trotzdem: Wie gestalte ich das Füttern mit der Flasche? Wie oft sollte ich pumpen, damit ich nach der Pause möglichst schnell wieder die benötigte Milch habe. Bisher stillen wir leider wegen der Blähungen und weil da oft Stillen das einzige ist, was hilft, sowohl tagsüber als auch nachts alle 30 Minuten-2 Stunden, wenn auch manchmal nur kurz. Aber so oft pumpen möchte ich natürlich nicht. Reicht alle 3 Stunden? Auch nachts?
Danke im Voraus für Ihre Gedanken und Tipps!