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Muss es doch sein...?

Verfasst: 15.01.2016, 19:34
von zoberlotte
Hallo... Ich habe mich vor ein paar Tagen hier angemeldet, weil ich ein Problem habe... Ein Stillproblem oder Gewichtsproblem... Da bin ich hier doch richtig, oder?

Am 28.09.2015 kam mein Sohn durch sekundären Kaiserschnitt zur Welt. Schuld dran ist die Hebamme und vielleicht auch ein wenig der riesige Kopf meines Sohnes. Der Kaiserschnitt fand unter Vollnarkose statt und ich glaube, mein Sohn wurde mir das erste Mal an die Brust gelegt, kurz nachdem ich wieder "wach" war. Ganz genau weiß ich das aber nicht mehr. Ich war alleine zur Geburt, daher kann ich auch niemanden fragen. In der Folge des Kaiserschnitts gab es reichlich Komplikationen durch die ich viele Infusionen (Ringer und Eisen) bekommen habe und auch Erythrozytenkonzentrate. Dadurch hatte ich irgendwie mehrere Milcheinschüsse, die Schwester erzählte mir, dass das nach Transfusionen nicht unüblich ist. Das Anlegen hat diesmal für meinen Geschmack echt gut geklappt, obwohl ich echt kleine Brustwarzen habe! Ich habe mich relativ schnell aufgerappelt und meinen Sohn fast alleine versorgt. Die Brustwarzen wurden wund und schmerzhaft, wurden mit MultiMam-Kompressen behandelt und dann wurde mir zum Stillhütchen geraten. Schnell trat Besserung ein. Ich habe nichts gegen Stillhütchen, habe meine Tochter "damals" auch mit Hütchen gestillt und bin dabei immerhin auf 8 Monate gekommen.

Jedenfalls gab es eine Abnahme, die im Rahmen war und bevor ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hat Sohnemann schon wieder etwas zugenommen. Er war noch etwas gelb, aber auch das war immer im Rahmen. Nach einem Tag zu Hause musste ich wieder rein, weil ich eine Thrombophlebitis vom letzten Zugang hatte. Da hat sich dann niemand mehr um das Kind gekümmert, war ja dann nur noch Begleitkind. Als ich dann endlich wieder nach Hause durfte, kam meine Nachsorgehebamme und hat das Wiegen übernommen. Die Zunahme war immer im Rahmen, bis auf einmal, wo es doch echt wenig war, was er aber bis zum nächsten Wiegen wieder aufgeholt hat. Die Daten habe ich leider nicht, nur die von den U-Untersuchungen. Immernoch klappte das Stillen gut und ich machte mir eigentlich keine Gedanken.

Mitte November "zogen" wir wieder nach Hause (Da ich alleinerziehend bin, war ich für die Zeit um die Geburt bei meinen Eltern...) und ich war fest davon überzeugt, dass alles gut klappte. Söhnchen war schmal, aber agil und zufrieden. Irgendwann hörte ich von meiner Zimmernachbarin aus dem Krankenhaus, deren Kind einen Tag jünger ist als meins, dass ihr Sohn schon fast 7 Kilo wog. Neugierig, wie ich war, stieg ich auf die Waage, einmal mit Kind, einmal ohne, und errechnete die Differenz, die nur bei 5,6 Kilo lag. Und dann fingen meine Sorgen an. Am Mittwoch hatten wir nun U4 und auch der Arzt äußerte Bedenken. Er hat gesagt, dass ich mir zwar noch keine Gedanken machen soll, aber er will uns in einem Monat nochmal zum Wiegen sehen. Er wiegt auf einer geeichten Personenwaage, die nur eine Stelle hinterm Komma hat, also nicht sehr fein ist, aber für das Gewicht muss sie nicht sehr fein sein. Mein Sohn war zur Geburt zwischen dem 90er und 97er Gewichtsperzentil, inzwischen ist er nur noch auf dem 25er.

Bisher habe ich meinen Sohn voll gestillt. Es gab eine Zeit, da hat er nur 5 bis 8 mal am Tag getrunken, in letzter Zeit kommen wir auf 8 bis 12 mal, Tendenz zu den 12 mal. Als es angefangen hat, so oft zu sein, hat er oft eine vierstündige Schlafphase tagsüber gehabt, in der Zeit, in der ich meine Große in den Kindergarten bringe und einkaufe. Dafür wollte er dann nachts alle zwei Stunden oder öfter trinken. Da es mir schwer fiel, das zu leisten, habe ich vor wenigen Tagen auf zwei bis zweieinhalb Stunden Abstände tagsüber umgestellt, um nachts wenigstens drei Stunden Abstände zu erreichen, was auch sofort und ohne Probleme funktionierte. Dann kam die U und damit Sorgen, Stress und Verzweiflung.
Unser optimierter Stillalltag sieht semifeste Zeiten vor: 7:30, 10:00, 12:00, 14:30, 17:00, 19:30 und dann nachts wenn möglich alle drei Stunden (also ca 22:30, 1:30, 4:30), so dass ich auf minestens 9 Stillmahlzeiten komme. Semifest heißt, dass ich bei Bedarf auch früher stille, mal eine Stillmahlzeit zusätzlich reinschiebe, aber auch längere Pausen zulasse, wenn er schläft. Ist das ein Fehler? Dabei trinkt er meist nur auf einer Seite, etwa 8 bis 15 Minuten, aber auch mal beide Seiten und auch mal länger bis zu einer halben Stunde, aber das ist eher die Ausnahme. Wenn er fertig ist oder grad nicht trinken will, lässt er sich auch nicht überreden, wieder oder weiter zu trinken, nicht durch kitzeln, nicht durch Seitenwechsel. Einen Windelwechsel zwischendrin traue ich mich nicht zu machen, weil er dann immer so viel spuckt. Je öfter er trinkt, desto weniger lange will er trinken; je länger er trinkt, desto länger die Pause hinterher. Ich stille überwigend im Sitzen, in der Wiegeposition, ganz manchmal im Liegen, alle anderen Positionen haben wir zum Anfang durchgewechselt, aber die mag er nicht mehr.
Bei jedem Tagstillen wechsle ich die Windel, die immer nass ist und einmal pro Tag mit Stuhl (an manchen Tagen auch kein Stuhl oder auch mal zwei- bis dreimal, normal ist aber einmal), dabei ist von "feuchter Pups" bis "bis zu den Schulterblättern" alles dabei.
Wie oben beschrieben, erlebte ich den Stillstart als geglückt, mein Sohn schien immer zufrieden, hat viel geschlafen, inzwischen ist er öfter wach und beschäftigt sich mit seinen Händen, guckt mit offensichtlicher Begeisterung seiner großen Schwester beim Spielen zu oder lässt sich von mir mit seinem Spielzeug bespielen, strampelt dabei fröhlich vor sich hin, lächelt viel, ist gar nicht unruhig und scheint überhaupt nicht unzufrieden.
Künstliche Sauger kennt er. Nachdem ich sicher war, dass er sicher trinken kann und auch gut zunimmt, habe ich ihm hin und wieder einen Nuckel gegeben. Den nimmt er aber immer nur kurz und spuckt ihn recht schnell wieder aus. Momentan hilft es ihm abends beim Einschlafen, ohne dass er vorher unruhig war, einfach nur, vom Tag "runterzukommen" und den kleinen letzten Schritt zu schaffen, die Augen zuzumachen und "abzuschalten". Mit ca drei Wochen hatte er mal ein paar Tage Bauchweh, da hat er ein paar Mal ein wenig Fencheltee bekommen, daher kennt er die Flasche auch. Gestern abend habe ich mich von meinen Sorgen gestresst gefühlt und ihm eine Flasche PRE gemacht, er kann es also noch immer. Und, ja, Hütchen benutze ich immernoch, es schien auch immer okay zu sein. Ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass er nicht satt wird... Vielleicht aber doch...? (Diese Zweifel... Diese Berg-und-Talbahn... Macht Stress...)
Wir waren bei einer Physiotherapeutin, die manuelle Therapie mit ostheopatischen Elementen macht... Aber das war wegen einer Seitenbevorzugung, die sehr schnell gelöst wurde. Vorher kam übrigens nur zweimal pro Woche eine Stuhlwindel zustande, hinterher hat es sich nun auf täglich eingependelt; ob es aber daran lag... Keine Ahnung.
Besonderheiten gab es beim Baby nur, dass er groß(54cm) und schwer(4110g) war, einen großen Kopf(KU 39cm) hatte. Nach dem Kaiserschnitt gab es diese Seitenbevorzugung, die wohl durch eine Blockade aufgrund der Geburt entstanden war, durch manuelle Therapie aber gelöst wurde. Bei Mama gibt es nur eine hohe Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und grundsätzlich ziemlich hohes Übergewicht, aber sonst keine Erkrankungen und auch keine regelmäßige Medikamenteneinnahme. Ich nehme Medikamente nur, wenn es wirklich nicht anders geht, habe auch nach der Geburt nicht lange auf Schmerzmittel zurückgegriffen. In der Nacht nach der Geburt gab es Komplikationen, atone Nachblutungen (oder so) mit übelsten Schmerzen, wo auch die Kombi Paracetamoltropf und Tramaltropfen nichts brachten, da habe ich eine Einzeldosis Dipidolor bekommen, auch wenn das nicht stillfreundlich ist, aber Sohnemann hat wohl ausreichend lange geschlafen, so genau weiß ich es nicht, er war bei den Schwestern und ich im Dilirium.
Daten habe ich eigentlich nur von den U-Untersuchungen, da ja kein Grund zur Sorge bestand...:
U1 - 28.09.2015 - 4110g - im Säuglingszimmer im KH
U2 - 01.10.2015 - 3765g - im Säuglingszimmer im KH
U3 - 05.11.2015 - 4925g - beim Kinderarzt bei meinen Eltern
U4 - 13.01.2015 - 5,5kg - bei unserem Hausarzt am Wohnort

Meine Frage ist nun vor allem, ob es etwas gibt, um erfolgreicher zu stillen, das Gewicht wieder in den Griff zu bekommen, vielleicht die Milch nahrhafter zu machen. Ich habe nichts gegen zufüttern, möchte es aber einfach ohne schaffen. Und ist es ratsam, sich eine Waage zu besorgen? (Bekommt man sowas auch wie eine Milchpumpe auf Rezept irgendwie ausgeliehen...?)
Bin grad irgendwie fast verzweifelt und ziemlich gestresst, auch wenn der Arzt gesagt hat, ich soll mir nicht zu viele Gedanken machen... Aber wie kann man das einfach abschütteln, wenn einem quasi gesagt wurde, dass das Kind mit vollem Bauch (?) verhungert? Ich stelle grad alles in Frage und das macht mich voll kaputt. :(

Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 15.01.2016, 21:40
von Lösche Benutzer 7240
herzlich willkommen zoberlotte!

Dein Hausarzt hat mit einer normalen Personenwaage gewogen? Diese Waagen sind für uns Erwachsene völlig ausreichend, aber nicht geeignet, um das Gewicht eines Babies zu bestimmen. Irgendwo im Stillforum gibt es auch einen Thread zum korrekten Wiegen ... oben angepinnt, sorry, ich kann grad nicht verlinken. Ich vermute mal, der erste Schritt wäre jetzt, eine digitale, geeichte Babywaage zu besorgen, zB in der Apotheke ausleihen. Ich bin aber keine Stillberaterin, da wird sich bestimmt bald jemand melden. Bis dahin: keine Panik! und alles Gute :)

Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 16.01.2016, 08:18
von olgaga
Ich wünsche dir gute Nerven und ganz viel Zuversicht. Du machst das alles sehr gut und ich bin sicher, dass vor allem die ungenaue Waage "schuld" ist.
Stillen nach Bedarf und evtl eine genaue aus der Apotheke, um das Gewicht zu beobachten, denke ich auch...
Bin aber auch keine stillberaterin.
Wollte dir auf jeden Fall auch gute Gedanken und Ruhe schicken.
Alles wird gut und hier bist du in guten Händen!!


...tapatalking...

Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 16.01.2016, 14:08
von zoberlotte
carolina hat geschrieben:Dein Hausarzt hat mit einer normalen Personenwaage gewogen? Diese Waagen sind für uns Erwachsene völlig ausreichend, aber nicht geeignet, um das Gewicht eines Babies zu bestimmen.
Das weiß ich... Aber ich denke, es macht jetzt keinen großen Unterschied, ob er etwa 5,5kg wiegt oder genau 5540 oder 5480 Gramm... Selbst wenn es 5600 wären, wäre es deutlich zu wenig in der Zunahme, deswegen habe ich gesagt, dass das ja bei DEM Gewicht egal ist... Geeicht ist die Waage ja bei meinem Doc, das heißt, dass zumindest dieser "ca."-Wert stimmen müsste.

Heute bin ich schon ein klein wenig optimistischer, so von wegen "Jetzt erstrecht!". Ich achte jetzt noch mehr auf mein Trinkverhalten, Tee, verdünnte Säfte, Caro-Kaffee und Malzbier (klingt so nach Alk... Also lieber der offizielle Begriff "Malztrunk"). Obst, Gemüse, Fisch, Vollkorn auf dem Speiseplan. Frische Luft und Bewegung. Stressbewältigung.

Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 16.01.2016, 19:56
von Linda89
Personenwaagen können plus minus 500 g anzeigen! Es geht also nicht um 5540 oder 5480 g, sondern um 5 oder 6 Kilo!

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Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 17.01.2016, 08:47
von zoberlotte
Auch geeichte?

Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 17.01.2016, 09:13
von Linda89
Ich glaube schon. Such mal im Stillforum nach dem Thread zum wiegen.

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Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 17.01.2016, 09:14
von Linda89
Ach und ich seh gerade, die 5,5 kg bedeuten doch ein halbes Kilo Zunahme in einer Woche, das ist sehr viel!!! Die Stillmods werden sich aber noch qualifizierter äußern.

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Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 17.01.2016, 10:18
von Lösche Benutzer 7240
Hier ist der Link zum methodisch korrekten Wiegen - auch geeichte Personenwaagen sind ungeeignet.

http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=119734

Re: Muss es doch sein...?

Verfasst: 17.01.2016, 14:10
von Teazer
Hallo und herzlich willkommen im SuT. :D
zoberlotte hat geschrieben:Ein Stillproblem oder Gewichtsproblem... Da bin ich hier doch richtig, oder?
Ja. :)
Die Zunahme war immer im Rahmen, bis auf einmal, wo es doch echt wenig war, was er aber bis zum nächsten Wiegen wieder aufgeholt hat.
Das ist in Ordnung so lange die durchschnittliche Wochenzunahme stimmt.
Irgendwann hörte ich von meiner Zimmernachbarin aus dem Krankenhaus, deren Kind einen Tag jünger ist als meins, dass ihr Sohn schon fast 7 Kilo wog. Neugierig, wie ich war, stieg ich auf die Waage, einmal mit Kind, einmal ohne, und errechnete die Differenz, die nur bei 5,6 Kilo lag. Und dann fingen meine Sorgen an.
Babys nehmen sehr unterschiedlich zu, manche sehr schnell, andere eher langsam. Jedes nach seinem genetischen Bauplan. Deshalb kann man sie auch nicht miteinander vergleichen.

Warum die Personenwaage nicht geeignet ist, haben Dir die anderen ja bereits erklärt. Zur Beurteilung von Gewichtszunahmen sind ausschließlich Babywaagen geeignet, die auf mindestens 10 g genau sind.
Er wiegt auf einer geeichten Personenwaage, die nur eine Stelle hinterm Komma hat, also nicht sehr fein ist, aber für das Gewicht muss sie nicht sehr fein sein.
Doch, das muss sie, denn schon die anderen Variablen wie Tageszeit, Abstand zur letzten Mahlzeit und der Füllstand von Darm und Blase können Unterschiede im dreistelligen Bereich zaubern. Wenn dann die Waage zusätzlich noch grob rundet, könnte man genau so gut würfeln. ;)

Daher möchte ich Dich bitten, morgen eine digitale Babywaage in der Apotheke zu leihen und mehrere Tage hintereinanter unter gleichen Bedingungen (z.B. morgens gegen 8 Uhr, nach dem Aufwachstillen, nackig mit frischer Windel) zu wiegen. So können wir uns an das tatsächliche Gewicht annähern und werden sehen, ob Maßnahmen ergriffen werden sollten oder alles okay ist.

Bitte dokumentiere auch noch die Stillhäufigkeit und die Windeln in dieser Art:

15.07. 3800 g, 11x gestillt, 5x Urin, 0x Stuhl

Eine Stuhlwindel ist jede Windel mit Stuhl, egal ob mit Urin oder ohne. Reine Urin-Windeln werden als Urin gezählt.
Mein Sohn war zur Geburt zwischen dem 90er und 97er Gewichtsperzentil, inzwischen ist er nur noch auf dem 25er.
Kinder müssen nicht auf ihrer Perzentile bleiben. Wenn die Differenz groß ist, sollte lediglich genauer hin geschaut werden.

Da Du viele Infusionen unter der Geburt bekommen hast, kann es auch sein, dass Dein Sohn Wasser eingelagert hatte und das Geburtsgewicht daher falsch hoch war.
Semifest heißt, dass ich bei Bedarf auch früher stille, mal eine Stillmahlzeit zusätzlich reinschiebe, aber auch längere Pausen zulasse, wenn er schläft. Ist das ein Fehler?
So lange Du nach Bedarf stillst, also das Stillem nicht hinaus zögerst, passt es.
Einen Windelwechsel zwischendrin traue ich mich nicht zu machen, weil er dann immer so viel spuckt.
Speikinder sollten tatsächlich nach dem Stillen wenig bewegt werden.
Mit ca drei Wochen hatte er mal ein paar Tage Bauchweh, da hat er ein paar Mal ein wenig Fencheltee bekommen, daher kennt er die Flasche auch.
Außer Muttermilch oder ggf. Muttermilchersatz sollten Babys keine anderen Flüssigkeiten bekommen.
Gestern abend habe ich mich von meinen Sorgen gestresst gefühlt und ihm eine Flasche PRE gemacht
Ich kann diese Reaktion absolut nachvollziehen. Aber ohne klare Indikation, sollte nicht zugefüttert werden. Diese haben wir jedoch erst, wenn das Gewicht ordentlich bestimmt ist.
Hütchen benutze ich immernoch, es schien auch immer okay zu sein. Ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass er nicht satt wird... Vielleicht aber doch...?
Manchen Frauen reicht die Stimulation der Brust beim Stillen mit Hütchen auf Dauer nicht aus um die Milchproduktion oben zu halten. Wir werden sehen, ob dass bei Dir zutrifft.
(Diese Zweifel... Diese Berg-und-Talbahn... Macht Stress...)
Ja, das ist wirklich belastend. ((())) Aber jetzt gucken wir ordentlich hin und bald kannst Du sicher wieder entspannt stillen.
U1 - 28.09.2015 - 4110g - im Säuglingszimmer im KH
U2 - 01.10.2015 - 3765g - im Säuglingszimmer im KH
Das niedrigste Gewicht ist das vermutlich nicht. Aber sie waren im KH ja zufrieden.
U3 - 05.11.2015 - 4925g - beim Kinderarzt bei meinen Eltern
Die Zunahme war mit durchschnittlich 230 g pro Woche sehr gut. Deine Milchbildung funktionierte also bestens. :) Das ist eine super Grundlage, selbst wenn jetzt der "Wurm" drin sein sollte.
U4 - 13.01.2015 - 5,5kg - bei unserem Hausarzt am Wohnort
Dieser Wert ist leider nicht aussagekräftig. Wir brauchen eine geeichte Babywaage (s.o.).
Meine Frage ist nun vor allem, ob es etwas gibt, um erfolgreicher zu stillen, das Gewicht wieder in den Griff zu bekommen, vielleicht die Milch nahrhafter zu machen. Ich habe nichts gegen zufüttern, möchte es aber einfach ohne schaffen.
Es gibt viele Möglichkeiten Deine Milch zu steigern, sollte dies nötig sein. Zufüttern empfehlen wir, wenn die anderen Methoden alleine nicht genügend greifen oder die Zunahme sehr auffällig ist.
Und ist es ratsam, sich eine Waage zu besorgen? (Bekommt man sowas auch wie eine Milchpumpe auf Rezept irgendwie ausgeliehen...?)
Ja, das kann in Deutschland verordnet werden. Notfalls kann man sie aber auch gegen wenig Geld leihen.
Ich stelle grad alles in Frage und das macht mich voll kaputt. :(
Das kann ich verstehen. Lass uns jetzt die Fragen durch Antworten ersetzen. Dann weißt Du, woran Du bist. Was meinst Du?


Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)