Wütendes und verzweifeltes Schulkind
Verfasst: 30.11.2015, 07:52
Meine Große ist sieben und seit September in der Schule, die sie sehr mag.
Sie war schon immer ein impulsives emotionales Kind - im positiven Gefühlszustand zeigt sich dies durch eine extrem hohe Begeisterungsfähigkeit, starker freundlicher Zuwendung (zu kleinen Kindern, großen Kindern und Erwachsene) und lauter Fröhlichkeit.
Ja aber der negative Gefühlszustand... der bringt uns echt an die Grenzen: schimpfen (echt, es ist WIRKLICH schlimm!), hauen (auch auf kleinere), Anfälle... Und es wird unangenehmer je älter sie ist.
Sie macht es meistens nicht absichtlich, sie ist einfach so stark in ihren Gefühlen gefangen, es geht ihr schlecht, sie ist wütend... Aber sie ist dann echt SO drin, SO negativ und man kann ihr nicht helfen. Ich schmeiß dann leider viel zu schnell die Nerven und klar denken geht dann auch nicht mehr und dadurch sind wir viel zu oft in echt unguten Situationen gefangen. Meistens will ich am liebsten nur noch schreiend weglaufen. Ich bin verzweifelt weil mein Kind derart unempathisch, unsympathisch und echt krass ungut rüber kommt, dass es mir körperlich weh tut.
Schlimm ist auch, dass sie sich so unverstanden fühlt (ich kenn das aus meiner eigenen Kindheit) und dann oft in den "Jetzt-erst-recht"-Modus wechselt. Auffallend ist außerdem, dass sie anscheinend ein Programm abspult, das beinhaltet: wenn es mir nicht gut geht, dann darf es auch sonst keinem gut gehen, und dann wird so lange gereizt und getriggert, bis ECHT keiner mehr kann. Das ist fast ein bissl wie Rache... nur wenn dann ALLE fertig sind und/oder wütend/traurig... dann geht's ihr ja auch nicht besser.
Was kann ich tun? Was fehlt ihr?
Ich bin echt am Ende, weil dieser Herbst mit beiden Kindern SO intensiv ist und ich mag einfach nimmer. Ich habe viel Hilfe, aber es mag langsam KEINER mehr.
Was ist los mit ihr?
Sie ist teilweise so anders als andere Kinder - auch anders als die Kleine. Bei der Kleinen helfen die meisten herkömmliche Tipps und Tricks, bzw. ist sie eben so ein typisches "durchschaubares" Kind.
Die Große nicht... manchmal habe ich das Gefühl sie legt es drauf an unglücklich zu sein. Als wollte sie sich beweisen, dass keiner sie mag... Oder ist das nur eine eigene Kindheitserinnerung? Ich hatte als Grundschulkind auch immer das Gefühl, dass mich keiner versteht und ich immer nur funktionieren muss... Ja, das mag auch bei meiner Tochter stimmen, nur dass "funktionieren" müssen nur beinhaltet in die Schule zu gehen (die sie eigentlich echt mag und die auch nur wenig Leistungsdruck macht) plus was da halt noch dazu gehört (HÜ, nur vier Mal pro Wochenzbd echt leicht/wenig, trotzdem Kampf), ja und halt andere nicht hauen oder beschimpfen. Ist doch nicht zu viel verlangt, oder? Aber sie sieht es als persönlichen Affront wenn sie nicht sofort bekommt was sie will oder man sie um etwas bittet...
Ich glaub irgendwo mach ich irgendwas total falsch, aber ich komm nicht drauf...
Sie war schon immer ein impulsives emotionales Kind - im positiven Gefühlszustand zeigt sich dies durch eine extrem hohe Begeisterungsfähigkeit, starker freundlicher Zuwendung (zu kleinen Kindern, großen Kindern und Erwachsene) und lauter Fröhlichkeit.
Ja aber der negative Gefühlszustand... der bringt uns echt an die Grenzen: schimpfen (echt, es ist WIRKLICH schlimm!), hauen (auch auf kleinere), Anfälle... Und es wird unangenehmer je älter sie ist.
Sie macht es meistens nicht absichtlich, sie ist einfach so stark in ihren Gefühlen gefangen, es geht ihr schlecht, sie ist wütend... Aber sie ist dann echt SO drin, SO negativ und man kann ihr nicht helfen. Ich schmeiß dann leider viel zu schnell die Nerven und klar denken geht dann auch nicht mehr und dadurch sind wir viel zu oft in echt unguten Situationen gefangen. Meistens will ich am liebsten nur noch schreiend weglaufen. Ich bin verzweifelt weil mein Kind derart unempathisch, unsympathisch und echt krass ungut rüber kommt, dass es mir körperlich weh tut.
Schlimm ist auch, dass sie sich so unverstanden fühlt (ich kenn das aus meiner eigenen Kindheit) und dann oft in den "Jetzt-erst-recht"-Modus wechselt. Auffallend ist außerdem, dass sie anscheinend ein Programm abspult, das beinhaltet: wenn es mir nicht gut geht, dann darf es auch sonst keinem gut gehen, und dann wird so lange gereizt und getriggert, bis ECHT keiner mehr kann. Das ist fast ein bissl wie Rache... nur wenn dann ALLE fertig sind und/oder wütend/traurig... dann geht's ihr ja auch nicht besser.
Was kann ich tun? Was fehlt ihr?
Ich bin echt am Ende, weil dieser Herbst mit beiden Kindern SO intensiv ist und ich mag einfach nimmer. Ich habe viel Hilfe, aber es mag langsam KEINER mehr.
Was ist los mit ihr?
Sie ist teilweise so anders als andere Kinder - auch anders als die Kleine. Bei der Kleinen helfen die meisten herkömmliche Tipps und Tricks, bzw. ist sie eben so ein typisches "durchschaubares" Kind.
Die Große nicht... manchmal habe ich das Gefühl sie legt es drauf an unglücklich zu sein. Als wollte sie sich beweisen, dass keiner sie mag... Oder ist das nur eine eigene Kindheitserinnerung? Ich hatte als Grundschulkind auch immer das Gefühl, dass mich keiner versteht und ich immer nur funktionieren muss... Ja, das mag auch bei meiner Tochter stimmen, nur dass "funktionieren" müssen nur beinhaltet in die Schule zu gehen (die sie eigentlich echt mag und die auch nur wenig Leistungsdruck macht) plus was da halt noch dazu gehört (HÜ, nur vier Mal pro Wochenzbd echt leicht/wenig, trotzdem Kampf), ja und halt andere nicht hauen oder beschimpfen. Ist doch nicht zu viel verlangt, oder? Aber sie sieht es als persönlichen Affront wenn sie nicht sofort bekommt was sie will oder man sie um etwas bittet...
Ich glaub irgendwo mach ich irgendwas total falsch, aber ich komm nicht drauf...