Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
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Vega35
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Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Hallo!
Ich habe auf FB den Tipp bekommen mich an Euch zu wenden, weil man hier kompetente Hilfe und Antworten bekommt.
Deshalb schieße ich einfach mal los und kopiere meinen Hilferuf aus meiner FB-Gruppe hier herein:
Mädels, ich brauche Eure Hilfe.
Nachdem Theodor letzte Woche endlich die 6-Kg-Marke (6.030g) geknackt hatte, dachte ich es geht bergauf. Heute habe ich ihn wieder gewogen. Wieder nackt, wieder nach dem Stillen - alles wie letzte Woche. 6.000g. „frown“-Emoticon Ich geb' auf! „frown“-Emoticon Die Nächte sind furchtbar. Er kommt jede Stunde und ist total unzufrieden. Nach dem Stillen ist er zwar kurz ruhig und stöpselt sich auch allein ab, aber er nimmt eben nicht zu. Ich gehe also davon aus das er zwar satt wird, aber die Milch nicht nahrhaft genug ist. Quasi als würden wir Erwachsenen Salat essen. Wir sind zwar satt, aber dicker werden wir dadurch dennoch nicht. Tagsüber schafft er 2-3 Stunden zwischen den Mahlzeiten, also eigentlich eine normale Zeitspanne.
Ich bin also jetzt mit einer für mich völlig neuen Situation konfrontiert und weiß absolut nicht wie ich es richtig mache. Vielleicht könnt Ihr mir helfen. Es sind ja doch einige Mädels hier die auch früh zufüttern mussten. Denn das Stillen ganz aufgeben möchte ich noch nicht. Es gibt ihm und mir so viel und ich liebe es einfach. „heart“-Emoticon
Mein Plan ist wie folgt:
Ich stille ganz normal und füttere im Anschluss ca. 50 - 60ml zu. Ich nehme PRE HA Milch. Vom Löffel wollte er sie nicht nehmen, deshalb habe ich zum Fläschchen gegriffen. Heute Früh hat er ca. 40ml nachgetrunken. Gerade eben vielleicht max. 10ml. Mehr ging also nicht rein. Des Weiteren habe ich gestern zu Mittag mit ein paar Löffelspitzen Pastinake begonnen und anschließend ganz normal gestillt. Er fand's interessant und hat richtig geschleckert.
Ist das so richtig? Würdet Ihr etwas ändern?
Kurz noch die Daten:
Er hatte bei der Entbindung am 27.06.15
U1: 3.600g, 55 cm, Kopf 34,5
U2: 3.300g, 55 cm, Kopf 34,5
U3: 4.230g, 57 cm, Kopf 37,0
U4: 5.690g, 65 cm, Kopf 40,5
Heute: 6.000g, 66 cm, Kopf ???
Er ist zwar quietschfidel und strampelt und lacht, aber Fakt ist nun mal, dass er jetzt seit fast 6 Wochen nur ca. 300g zugenommen hat. Und das ist einfach leider zu wenig. Auch, wenn ich wirklich versuche mich nicht zu verrückt zu machen. Jetzt wird es schon eindeutig, dass meine Milch nicht nahrhaft genug ist. „frown“-Emoticon
Danke für Eure Tipps, Ratschläge, Einwände und Meinungen. „kiss“-Emoticon
Der Arzt und auch die Hebamme meinen ich soll Zufüttern und schon jetzt (morgen ist er genau 4 Monate) mit Beikost anfangen....
Ich habe auf FB den Tipp bekommen mich an Euch zu wenden, weil man hier kompetente Hilfe und Antworten bekommt.
Deshalb schieße ich einfach mal los und kopiere meinen Hilferuf aus meiner FB-Gruppe hier herein:
Mädels, ich brauche Eure Hilfe.
Nachdem Theodor letzte Woche endlich die 6-Kg-Marke (6.030g) geknackt hatte, dachte ich es geht bergauf. Heute habe ich ihn wieder gewogen. Wieder nackt, wieder nach dem Stillen - alles wie letzte Woche. 6.000g. „frown“-Emoticon Ich geb' auf! „frown“-Emoticon Die Nächte sind furchtbar. Er kommt jede Stunde und ist total unzufrieden. Nach dem Stillen ist er zwar kurz ruhig und stöpselt sich auch allein ab, aber er nimmt eben nicht zu. Ich gehe also davon aus das er zwar satt wird, aber die Milch nicht nahrhaft genug ist. Quasi als würden wir Erwachsenen Salat essen. Wir sind zwar satt, aber dicker werden wir dadurch dennoch nicht. Tagsüber schafft er 2-3 Stunden zwischen den Mahlzeiten, also eigentlich eine normale Zeitspanne.
Ich bin also jetzt mit einer für mich völlig neuen Situation konfrontiert und weiß absolut nicht wie ich es richtig mache. Vielleicht könnt Ihr mir helfen. Es sind ja doch einige Mädels hier die auch früh zufüttern mussten. Denn das Stillen ganz aufgeben möchte ich noch nicht. Es gibt ihm und mir so viel und ich liebe es einfach. „heart“-Emoticon
Mein Plan ist wie folgt:
Ich stille ganz normal und füttere im Anschluss ca. 50 - 60ml zu. Ich nehme PRE HA Milch. Vom Löffel wollte er sie nicht nehmen, deshalb habe ich zum Fläschchen gegriffen. Heute Früh hat er ca. 40ml nachgetrunken. Gerade eben vielleicht max. 10ml. Mehr ging also nicht rein. Des Weiteren habe ich gestern zu Mittag mit ein paar Löffelspitzen Pastinake begonnen und anschließend ganz normal gestillt. Er fand's interessant und hat richtig geschleckert.
Ist das so richtig? Würdet Ihr etwas ändern?
Kurz noch die Daten:
Er hatte bei der Entbindung am 27.06.15
U1: 3.600g, 55 cm, Kopf 34,5
U2: 3.300g, 55 cm, Kopf 34,5
U3: 4.230g, 57 cm, Kopf 37,0
U4: 5.690g, 65 cm, Kopf 40,5
Heute: 6.000g, 66 cm, Kopf ???
Er ist zwar quietschfidel und strampelt und lacht, aber Fakt ist nun mal, dass er jetzt seit fast 6 Wochen nur ca. 300g zugenommen hat. Und das ist einfach leider zu wenig. Auch, wenn ich wirklich versuche mich nicht zu verrückt zu machen. Jetzt wird es schon eindeutig, dass meine Milch nicht nahrhaft genug ist. „frown“-Emoticon
Danke für Eure Tipps, Ratschläge, Einwände und Meinungen. „kiss“-Emoticon
Der Arzt und auch die Hebamme meinen ich soll Zufüttern und schon jetzt (morgen ist er genau 4 Monate) mit Beikost anfangen....
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Mondenkind
- Forumsleitung
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Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Hallo und herzlich willkommen im SuT, Vega35!
Wir beraten Dich gern. Ein paar Infos brauch ich noch dafür. Vieles an Infos hast Du ja bereits gebracht. Bitte beantworte noch die fehlenden Fragen hieraus: Wie funktioniert Stillberatung im SuT? und bitte, ganz wichtig, bring mir die GEwichtsliste noch in die Form wie in verlinktem Thread vorgemacht, mit Klardatum!
Dann könnten wir auch schon loslegen.
Bis dann!
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
Wir beraten Dich gern. Ein paar Infos brauch ich noch dafür. Vieles an Infos hast Du ja bereits gebracht. Bitte beantworte noch die fehlenden Fragen hieraus: Wie funktioniert Stillberatung im SuT? und bitte, ganz wichtig, bring mir die GEwichtsliste noch in die Form wie in verlinktem Thread vorgemacht, mit Klardatum!
Dann könnten wir auch schon loslegen.
Bis dann!
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
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Vega35
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Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Hallo Mondenkind,
vielen Dank für den freundlichen Empfang. Im Folgenden die noch fehlenden Daten:
Entbindung am 27.06.2015
27.06.2015, U1: 3.600g, 55 cm, Kopf 34,5 (Waage KH)
30.06.2015, U2: 3.300g, 55 cm, Kopf 34,5 (Waage Kinderarzt)
21.07.2015, U3: 4.230g, 57 cm, Kopf 37,0 (Waage Kinderarzt)
29.09.2015, 5.695g (Waage Hebamme)
06.10.2015, 5.690g (Waage Hebamme)
08.10.2015, U4: 5.690g, 65 cm, Kopf 40,5 (Waage Kinderarzt)
19.10.2015, 6.030g (geliehene Babywaage zu Hause)
26.10.2015, 6.000g (geliehene Babywaage zu Hause)
Das Stillverhalten war die ersten Wochen wunderbar. Alle 3-4 Stunden. Nachts 2 Mal. Wunderbar deshalb, weil es ohne Schreien, etc.
vonstatten ging. Die Häufigkeit empfand ich als angenehm, hätte aber auch gern mehr gestillt. Theodor wollte aber wirklich nur an die
Brust wenn er hungrig war.
Seit ca. Mitte September wird die Brust bei jedem Stillen angebrüllt, bzw. schluckt er fünf Mal und fängt dann das Schreien an. Immer und immer wieder.
Ich dachte an Kuhmilchunverträglichkeit (der große Bruder hatte dies) und verzichte daher seitdem auf Milchprodukte in meiner Ernährung. Es wird aber
leider nicht besser. Inzwischen kommt er am Tag ca. alle 2-3 Stunden, schreit dann weiterhin viel an der Brust und nachts möchte er teilweise 8-10 Mal stillen.
Um meinen Milchfluss anzuregen, praktiziere ich seit ca. 3 Wochen dieses Wechselstillen. Theodor macht das gut mit und trinkt, meiner Meinung nach, seitdem
etwas ruhiger und auch wieder besser. Dieses Brustanschreien kenne ich von seinem großen Bruder auch noch... aber der hat eben dennoch sehr gut zugenommen.
Ich weiß, man darf kein Kind mit dem anderen vergleichen, aber diese großen Unterschiede sind eben nun doch der Grund meiner Verunsicherung.
Ich hoffe ich habe alle Fragen beantworten können und freue mich wirklich auf jegliche Art von Anregung, bzw. Tipps und/oder Korrekturen.
DANKE !!!!!
vielen Dank für den freundlichen Empfang. Im Folgenden die noch fehlenden Daten:
Entbindung am 27.06.2015
27.06.2015, U1: 3.600g, 55 cm, Kopf 34,5 (Waage KH)
30.06.2015, U2: 3.300g, 55 cm, Kopf 34,5 (Waage Kinderarzt)
21.07.2015, U3: 4.230g, 57 cm, Kopf 37,0 (Waage Kinderarzt)
29.09.2015, 5.695g (Waage Hebamme)
06.10.2015, 5.690g (Waage Hebamme)
08.10.2015, U4: 5.690g, 65 cm, Kopf 40,5 (Waage Kinderarzt)
19.10.2015, 6.030g (geliehene Babywaage zu Hause)
26.10.2015, 6.000g (geliehene Babywaage zu Hause)
Das Stillverhalten war die ersten Wochen wunderbar. Alle 3-4 Stunden. Nachts 2 Mal. Wunderbar deshalb, weil es ohne Schreien, etc.
vonstatten ging. Die Häufigkeit empfand ich als angenehm, hätte aber auch gern mehr gestillt. Theodor wollte aber wirklich nur an die
Brust wenn er hungrig war.
Seit ca. Mitte September wird die Brust bei jedem Stillen angebrüllt, bzw. schluckt er fünf Mal und fängt dann das Schreien an. Immer und immer wieder.
Ich dachte an Kuhmilchunverträglichkeit (der große Bruder hatte dies) und verzichte daher seitdem auf Milchprodukte in meiner Ernährung. Es wird aber
leider nicht besser. Inzwischen kommt er am Tag ca. alle 2-3 Stunden, schreit dann weiterhin viel an der Brust und nachts möchte er teilweise 8-10 Mal stillen.
Um meinen Milchfluss anzuregen, praktiziere ich seit ca. 3 Wochen dieses Wechselstillen. Theodor macht das gut mit und trinkt, meiner Meinung nach, seitdem
etwas ruhiger und auch wieder besser. Dieses Brustanschreien kenne ich von seinem großen Bruder auch noch... aber der hat eben dennoch sehr gut zugenommen.
Ich weiß, man darf kein Kind mit dem anderen vergleichen, aber diese großen Unterschiede sind eben nun doch der Grund meiner Verunsicherung.
Ich hoffe ich habe alle Fragen beantworten können und freue mich wirklich auf jegliche Art von Anregung, bzw. Tipps und/oder Korrekturen.
DANKE !!!!!
- Hermine12
- möchten wir nicht mehr missen
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- Registriert: 30.04.2015, 16:37
Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Hallo Vega35,
schön, dass du hier hergefunden hast. Mit Mondenkinds Hilfe klappts bestimmt schnell mit dem Stillen
Ich kann dir die Linksammlung Stillwissen ans Herz legen, da findest du auch eine Beitrag zur Ernährung der Mutter während der Stillzeit 
schön, dass du hier hergefunden hast. Mit Mondenkinds Hilfe klappts bestimmt schnell mit dem Stillen
Liebe Grüße von Hermine
mit kleinem Wusel (Juni 2015)
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. (Rumi)
mit kleinem Wusel (Juni 2015)
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. (Rumi)
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Vega35
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Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Vielen Dank, Hermine.... ich werde mich dort mal durchklicken. 
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Vega35
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 26.10.2015, 11:19
Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Zwei Infos noch kurz....
Stuhlgang hat er aktuell ca. 1x pro Woche. Normal. Weder grün, noch schaumig.
Ich habe seit Anfang Okt. Dauer-Schmierblutungen. Lt. Gyn ist das Stillhormon wohl nicht mehr hoch genug konzentriert, um die
Schleimhaut ruhig zu halten.
Stuhlgang hat er aktuell ca. 1x pro Woche. Normal. Weder grün, noch schaumig.
Ich habe seit Anfang Okt. Dauer-Schmierblutungen. Lt. Gyn ist das Stillhormon wohl nicht mehr hoch genug konzentriert, um die
Schleimhaut ruhig zu halten.
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Mondenkind
- Forumsleitung
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Danke für die schnellen Infos. Was noch wichtig wäre für mich zu wissen ist, ob er einen Schnuller bekommt. Wie lief es beim ersten Kind, hast du da problemlos gestillt?
Das Brustanbrüllen ist ganz schlimm für einen als Mutter, das ist eine große Belastung. Es liegt aber nicht an Dir oder Deiner Milch! Wir finden sicher eine Lösung.
Die Abnahme von 300 g am Anfang liegt im völlig normalen Rahmen, was auf einen problemlosen Stillstart hinweist. Dann kommt eine Phase mit einer hohen Zunahme von 310g pro Woche. Auf solche Phasen folgen oft Phasen niedrigerer Zunahme. Dann liegen die gemessenen Werte weit auseinander, aber wenn wir zB die Zeit von heute bis U4 nehmen, weist es wieder eher auf eine normale Zunahme hin. Die Normwerte findest Du hier: Gedeihen und Gewichtskontrolle.
Lass uns gemeinsam schauen, woran das Weinen liegen könnte, gerne können wir auch gemeinsam wiegen. Bis dahin würde ich vorschlagen, dass Du nicht per Flasche zufütterst, sondern wir erstmal gucken, was eigentlich Sache ist.
Wäre das ok für Dich?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Das Brustanbrüllen ist ganz schlimm für einen als Mutter, das ist eine große Belastung. Es liegt aber nicht an Dir oder Deiner Milch! Wir finden sicher eine Lösung.
Das ist sicher nicht das Problem. Gerade wenn Du Wechselstillen machst, dann macht das die Milch sehr fettreich. Nicht "nahrhaft genug" ist ein Punkt, den ich von vornherein ausschließen möchte.Vega35 hat geschrieben:Ich gehe also davon aus das er zwar satt wird, aber die Milch nicht nahrhaft genug ist.
Das ist kein Problem.Vega35 hat geschrieben:Ich habe seit Anfang Okt. Dauer-Schmierblutungen. Lt. Gyn ist das Stillhormon wohl nicht mehr hoch genug konzentriert, um die
Schleimhaut ruhig zu halten.
Zu den Gewichten:Vega35 hat geschrieben:27.06.2015, U1: 3.600g, 55 cm, Kopf 34,5 (Waage KH)
30.06.2015, U2: 3.300g, 55 cm, Kopf 34,5 (Waage Kinderarzt)
21.07.2015, U3: 4.230g, 57 cm, Kopf 37,0 (Waage Kinderarzt)
29.09.2015, 5.695g (Waage Hebamme)
06.10.2015, 5.690g (Waage Hebamme)
08.10.2015, U4: 5.690g, 65 cm, Kopf 40,5 (Waage Kinderarzt)
19.10.2015, 6.030g (geliehene Babywaage zu Hause)
26.10.2015, 6.000g (geliehene Babywaage zu Hause)
Die Abnahme von 300 g am Anfang liegt im völlig normalen Rahmen, was auf einen problemlosen Stillstart hinweist. Dann kommt eine Phase mit einer hohen Zunahme von 310g pro Woche. Auf solche Phasen folgen oft Phasen niedrigerer Zunahme. Dann liegen die gemessenen Werte weit auseinander, aber wenn wir zB die Zeit von heute bis U4 nehmen, weist es wieder eher auf eine normale Zunahme hin. Die Normwerte findest Du hier: Gedeihen und Gewichtskontrolle.
Lass uns gemeinsam schauen, woran das Weinen liegen könnte, gerne können wir auch gemeinsam wiegen. Bis dahin würde ich vorschlagen, dass Du nicht per Flasche zufütterst, sondern wir erstmal gucken, was eigentlich Sache ist.
Wäre das ok für Dich?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Vega35
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- Beiträge: 9
- Registriert: 26.10.2015, 11:19
Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Liebe Mondenkind,
vielen lieben Dank für Deine Antwort. Du machst mit schon mit diesen ersten Zeilen Mut weiterzumachen. Ich hab' mich leider wirklich total verunsichern lassen.
Theodor hat einen Schnuller. Meistens aber nur zum Einschlafen, dann spuckt er ihn wieder aus. Da ich ja tagsüber meinen Großen (2,5 Jahre) noch hier herumspringen habe,
konnte ich den Kleinen einfach nicht stundenlang an der Brust nuckeln lassen. Leider.
Anton konnte ich problemlos stillen. Fünfeinhalb Monate voll und dann habe ich ganz langsam mit Beikost angefangen. Er hat immer gut zugenommen und war und ist ein guter Esser. Im ersten Jahr hat er kein Gluten und keine Kuhmilchprodukte bekommen, weil er sehr empfindlich darauf reagiert hatte. Allerdings hatte auch er einen Schnuller, da ich beim ersten Kind noch nichts über diese Saugverwirrung wusste. Aber wie gesagt, bei ihm war das nie ein Problem. Eine Flasche hat er erst kennengelernt als ich ihm Tee zur Beikost angeboten habe. Da war dann allerdings schon gute 9 Monate alt. Bis dahin hat er immer nur Beikost und Brust bekommen.
Ich bin wirklich für alles offen, was Theodor und mich weiter gut stillen lässt. Die Flasche lasse ich sehr sehr gern weg.
Noch kurze eine Info: Theodor hat (wie auch sein großer Bruder) leider extrem mit Blähungen zu kämpfen. Auch jetzt nach vier Monaten noch. Er brüllt wirklich bei jedem Furz... und er furzt viel. Der Stuhlgang hingegen scheint komplett schmerzfrei zu sein. Den bekomme ich oft nur mit weil es plötzlich riecht.
Ganz liebe Grüße,
Vega
vielen lieben Dank für Deine Antwort. Du machst mit schon mit diesen ersten Zeilen Mut weiterzumachen. Ich hab' mich leider wirklich total verunsichern lassen.
Theodor hat einen Schnuller. Meistens aber nur zum Einschlafen, dann spuckt er ihn wieder aus. Da ich ja tagsüber meinen Großen (2,5 Jahre) noch hier herumspringen habe,
konnte ich den Kleinen einfach nicht stundenlang an der Brust nuckeln lassen. Leider.
Anton konnte ich problemlos stillen. Fünfeinhalb Monate voll und dann habe ich ganz langsam mit Beikost angefangen. Er hat immer gut zugenommen und war und ist ein guter Esser. Im ersten Jahr hat er kein Gluten und keine Kuhmilchprodukte bekommen, weil er sehr empfindlich darauf reagiert hatte. Allerdings hatte auch er einen Schnuller, da ich beim ersten Kind noch nichts über diese Saugverwirrung wusste. Aber wie gesagt, bei ihm war das nie ein Problem. Eine Flasche hat er erst kennengelernt als ich ihm Tee zur Beikost angeboten habe. Da war dann allerdings schon gute 9 Monate alt. Bis dahin hat er immer nur Beikost und Brust bekommen.
Ich bin wirklich für alles offen, was Theodor und mich weiter gut stillen lässt. Die Flasche lasse ich sehr sehr gern weg.
Noch kurze eine Info: Theodor hat (wie auch sein großer Bruder) leider extrem mit Blähungen zu kämpfen. Auch jetzt nach vier Monaten noch. Er brüllt wirklich bei jedem Furz... und er furzt viel. Der Stuhlgang hingegen scheint komplett schmerzfrei zu sein. Den bekomme ich oft nur mit weil es plötzlich riecht.
Ganz liebe Grüße,
Vega
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Mondenkind
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Hab kein schlechtes Gewissen wegen des Schnullers. Es ist verständlich, dass Du ihn nutzt. Es ist schlicht ein Ansatzpunkt, den wir nutzen können: von nun an Schnuller möglichst wenig. Nur, wenns nicht anders geht und ganz bewusst einsetzen. Dein Kind ist alt genug für Beikost, aber trotzdem noch sehr jung. Wenn Du Beikost geben möchtest, ist das völlig ok, gerne können wir aber das Gewicht erstmal beobachten. Dafür würden wir erstmal regelmäßig wiegen (wie im Link Gedeihen und Gewichtskontrolle erklärt), den Schnuller möglichst wenig einsetzen und nach Möglichkeit viel und ausgiebig anlegen.
Zum Pupsen& Weinen: trägst Du ihn? Im Tuch/Tragehilfe? Das hilft gegen Weinen, beim Verdauen und PUpsen und zur Beruhigung.
Was meinst Du dazu?
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
Zum Pupsen& Weinen: trägst Du ihn? Im Tuch/Tragehilfe? Das hilft gegen Weinen, beim Verdauen und PUpsen und zur Beruhigung.
Was meinst Du dazu?
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
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Vega35
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Re: Zufüttern? Ja? Nein? Wie?
Guten Morgen,
Nein. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Ich hätte mich selbst nur gefreut wenn es ohne gegangen wäre. Aber Theorie und Praxis klaffen da weeeit auseinander.
Ich habe jetzt tatsächlich mit Beikost angefangen, bzw. nicht mehr unterbrochen, weil es ihm gefallen hatte. Inzwischen sind wir beim 5. Tag Pastinake und beim 2. Tag Kartoffel. Theodor hat sichtlich Spaß am Essen. Er fixiert den Löffel, sperrt den Schnabel auf, rudert vor Freude mit Händen und Füßen und isst inzwischen auch fast 100g (!!!) GK-Brei. Er scheint tatsächlich bereit für Beikost, denn auch seine Verdauung funktioniert wirklich gut. Er pupst etwas weniger und schreit nicht mehr so oft dabei.
Nach dem Essen und auch unterm Tag nimmt er weiterhin und immer wieder die Brust und trinkt diese auch leer, bis er sich völlig satt selbst abstöpselt. Meist schläft er dann kurz ein und wacht nach 30 Min. gut gelaunt wieder auf. Tagsüber habe ich gerade wirklich ein Sonnenschein-Baby. Die Nächte sind auch wieder etwas besser - zumindest waren es die letzten beiden. Ich führe das nicht auf den Beikoststart zurück, sondern eher auf den Erfolg des Wechselstillens und des häufigen Anleges. Er scheint wieder richtig satt zu werden, und ich freu' mich wie Bolle!!
Ich wiege ihn jeden Montag Morgen. Nach dem Stillen. Nackt. Also theoretisch immer die gleichen Voraussetzungen. Manchmal hat er am So davor gestinkert, manchmal nicht. Auf kommenden Montag bin ich jedenfalls sehr gespannt. Ich habe das Gefühl das es bergauf geht. Sicher merkt man das meinem Schreibstil auch an. Es kehrt langsam wieder Ruhe in mich und somit auch in Theodor ein.
Das Brustanschreien betreibt er aber oft immernoch. Immer am Anfang. Vielleicht ist mein Milchspendereflex zu langsam.
Ich trage ihn sehr viel. Gerade vormittags sind wir quasi miteinander verschmolzen. Wenn am Nachmittag Anton dazu kommt, ist das natürlich oft nicht mehr so gut möglich. Er wird dann auch etwas unruhiger, das merke ich schon. Aber alles in allem bin ich gerade.... tatsächlich... zufrieden, wie es läuft.
Vielen Dank für die moralische Unterstützung, die Tipps und das Zuhören. Auch die Links, Listen und Zahlen haben mir bis dato viel weitergeholfen. In den letzten drei Wochen war ich wirklich am Verzweifeln. Seit 2-3 Tagen bin ich wieder positiver. Vielleicht ist auch nur einer dieser Schübe endlich vorbei. Vielleicht vertraue ich mir und meinem Bauchgefühl jetzt wieder mehr. Vielleicht ist meine Milchmenge wieder gestiegen... ich weiß es nicht. Aber es läuft wieder runder.
DANKE !!!!
Nein. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Ich hätte mich selbst nur gefreut wenn es ohne gegangen wäre. Aber Theorie und Praxis klaffen da weeeit auseinander.
Ich habe jetzt tatsächlich mit Beikost angefangen, bzw. nicht mehr unterbrochen, weil es ihm gefallen hatte. Inzwischen sind wir beim 5. Tag Pastinake und beim 2. Tag Kartoffel. Theodor hat sichtlich Spaß am Essen. Er fixiert den Löffel, sperrt den Schnabel auf, rudert vor Freude mit Händen und Füßen und isst inzwischen auch fast 100g (!!!) GK-Brei. Er scheint tatsächlich bereit für Beikost, denn auch seine Verdauung funktioniert wirklich gut. Er pupst etwas weniger und schreit nicht mehr so oft dabei.
Nach dem Essen und auch unterm Tag nimmt er weiterhin und immer wieder die Brust und trinkt diese auch leer, bis er sich völlig satt selbst abstöpselt. Meist schläft er dann kurz ein und wacht nach 30 Min. gut gelaunt wieder auf. Tagsüber habe ich gerade wirklich ein Sonnenschein-Baby. Die Nächte sind auch wieder etwas besser - zumindest waren es die letzten beiden. Ich führe das nicht auf den Beikoststart zurück, sondern eher auf den Erfolg des Wechselstillens und des häufigen Anleges. Er scheint wieder richtig satt zu werden, und ich freu' mich wie Bolle!!
Ich wiege ihn jeden Montag Morgen. Nach dem Stillen. Nackt. Also theoretisch immer die gleichen Voraussetzungen. Manchmal hat er am So davor gestinkert, manchmal nicht. Auf kommenden Montag bin ich jedenfalls sehr gespannt. Ich habe das Gefühl das es bergauf geht. Sicher merkt man das meinem Schreibstil auch an. Es kehrt langsam wieder Ruhe in mich und somit auch in Theodor ein.
Das Brustanschreien betreibt er aber oft immernoch. Immer am Anfang. Vielleicht ist mein Milchspendereflex zu langsam.
Vielen Dank für die moralische Unterstützung, die Tipps und das Zuhören. Auch die Links, Listen und Zahlen haben mir bis dato viel weitergeholfen. In den letzten drei Wochen war ich wirklich am Verzweifeln. Seit 2-3 Tagen bin ich wieder positiver. Vielleicht ist auch nur einer dieser Schübe endlich vorbei. Vielleicht vertraue ich mir und meinem Bauchgefühl jetzt wieder mehr. Vielleicht ist meine Milchmenge wieder gestiegen... ich weiß es nicht. Aber es läuft wieder runder.
DANKE !!!!