Stillen während Geburt/KH-Aufenthalt
Verfasst: 10.10.2015, 23:43
Also ich habe viel über Tandemstillen gelesen und überhaupt über die "Problematik" von einem zweiten Kind und Eifersucht und all das...
Was mir immer irgendwie fehlt, ist der Moment der Geburt. Oder evtl. auch ein längerer Krankenhausaufenthalt. Was macht man denn da mit seinem Stillkind?
Je mehr ich hier lese, desto mehr merke ich, dass ich mir anscheinend zu sehr einen Kopf darüber mache.
Meine Tochter ist 23 Monate alt. Wir stillen meist morgens, mittags mal zum Mittagsschlaf wenn sie nicht im Auto oder sonstwie einschläft und auf jeden Fall immer abends. In ihren fast 2 Jahren hat sie noch nie jemand anderes ins Bett gebracht. Da immer stillen angesagt war, blieb mein Mann da außen vor. Die Schwiegereltern werden eher selten gesehen, aber es gibt einmal die Woche einen Opa-Tag (also auch der Schwiegervater), da fährt er 3 Stunden mit ihr im Buggy herum. Da hat sie etwas mehr Bezug hin. Der meiste Bezug ist zu meiner Mutter, die beiden verstehen sich und da ist meine Tochter auch gerne. Ich denke, dass sie hauptsächlich übernehmen kann, wenn dann die Geburt ansteht.
Aber es ist ja auch relativ langweilig für euch, wer sie dann wann wie nimmt, auch wenn das mein Organisations-Problem ja gerade ist.
Wahrscheinlich nehme ich das Stillen viel zu wichtig, aber ich denke mir immer sie bekommt doch einen riesen Schock, wenn ich dann sagen wir mal einen Tag oder eine Nacht von jetzt auf nachher komplett fehle, oder? Also ich und dann auch noch das Stillen. Oder vielleicht ist das für sie auch ein und dasselbe.
Wie ich hier öfter lese, setzen hier Mamas auch immer mal wieder einen Tag oder ein WE oder sowas mit dem Stillen komplett aus, weil sie weg sind und danach wird eben weiter gestillt. Heißt das, ich kann meinem Kind einfach mal zutrauen, dass sie nicht 24 Std durchweint und rumjammert, weil "wenn Mama nicht da , eben auch keine Brust da", also wird einfach anders überlebt bis die Mama wieder da ist? Vielleicht hab ich auch ein "unersetzbar"-Ding
Da ich komplett jeden Tag mit ihr verbringe, kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie das für sie sein soll, wenn ich einfach weg bin.
Und das vielleicht auch noch nachts, oder vorm ins Bett bringen.
Jetzt hatte ich ja schon Stress, weil ich mir dachte, okay, alles wär viel einfacher, wenn ich einfach abstille. Sie wird nächsten Monat zwei, da kann man mal aufhören mit stillen. Aber da das nur so ein Kopfding ist, fällt es mir unheimlich schwer dann das Gejammer und Gezuppel am Shirt zu ertragen. Hab dann verschiedene Regeln getestet, das ging teilweise sogar, aber im Grunde hat mich alles genervt und ich still lieber einfach nach Bedarf und gut ist. Also der Gedanke Tandemstillen schockt mich jetzt weniger bzw. gewöhn ich mich an den Gedanken, weil ich ja quasi nur noch 3 Monate habe und ein Abstillen irgendwie doch nicht in Sicht ist (auch wenn das manchmal schneller gehen kann, als man denkt, ich weiß. Aber sie liebt ihre Brust-Zeiten und ist da voller Genuss und Spaß an der Sache
)
Wie habt ihr das denn gemacht? Kam dann euer 1. Stillkind ins Krankenhaus und wollte da gleich an die Brust? Ich frag mich auch, wie man ihr klar machen soll, dass sie dann wieder gehen soll/muss
Eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass ich morgens zur Geburt ins Krankenhaus gehe, da mal kurz 4 Stunden nen Baby bekomme und dann brav gleich wieder nach Hause eile um mich um mein erstes Kind zu kümmern....
paha, ihr wisst ja, wie leicht so ne Geburt ist und wie gut man das planen kann...
Versteht ihr, eine Geburt passt einfach noch überhaupt nicht ins Konzept. Was hab ich mir da nur gedacht...
Ich hoffe irgendwer versteht mein Problem und hält mich nicht ganz für irre

Was mir immer irgendwie fehlt, ist der Moment der Geburt. Oder evtl. auch ein längerer Krankenhausaufenthalt. Was macht man denn da mit seinem Stillkind?
Je mehr ich hier lese, desto mehr merke ich, dass ich mir anscheinend zu sehr einen Kopf darüber mache.
Meine Tochter ist 23 Monate alt. Wir stillen meist morgens, mittags mal zum Mittagsschlaf wenn sie nicht im Auto oder sonstwie einschläft und auf jeden Fall immer abends. In ihren fast 2 Jahren hat sie noch nie jemand anderes ins Bett gebracht. Da immer stillen angesagt war, blieb mein Mann da außen vor. Die Schwiegereltern werden eher selten gesehen, aber es gibt einmal die Woche einen Opa-Tag (also auch der Schwiegervater), da fährt er 3 Stunden mit ihr im Buggy herum. Da hat sie etwas mehr Bezug hin. Der meiste Bezug ist zu meiner Mutter, die beiden verstehen sich und da ist meine Tochter auch gerne. Ich denke, dass sie hauptsächlich übernehmen kann, wenn dann die Geburt ansteht.
Aber es ist ja auch relativ langweilig für euch, wer sie dann wann wie nimmt, auch wenn das mein Organisations-Problem ja gerade ist.
Wahrscheinlich nehme ich das Stillen viel zu wichtig, aber ich denke mir immer sie bekommt doch einen riesen Schock, wenn ich dann sagen wir mal einen Tag oder eine Nacht von jetzt auf nachher komplett fehle, oder? Also ich und dann auch noch das Stillen. Oder vielleicht ist das für sie auch ein und dasselbe.
Wie ich hier öfter lese, setzen hier Mamas auch immer mal wieder einen Tag oder ein WE oder sowas mit dem Stillen komplett aus, weil sie weg sind und danach wird eben weiter gestillt. Heißt das, ich kann meinem Kind einfach mal zutrauen, dass sie nicht 24 Std durchweint und rumjammert, weil "wenn Mama nicht da , eben auch keine Brust da", also wird einfach anders überlebt bis die Mama wieder da ist? Vielleicht hab ich auch ein "unersetzbar"-Ding
Und das vielleicht auch noch nachts, oder vorm ins Bett bringen.
Jetzt hatte ich ja schon Stress, weil ich mir dachte, okay, alles wär viel einfacher, wenn ich einfach abstille. Sie wird nächsten Monat zwei, da kann man mal aufhören mit stillen. Aber da das nur so ein Kopfding ist, fällt es mir unheimlich schwer dann das Gejammer und Gezuppel am Shirt zu ertragen. Hab dann verschiedene Regeln getestet, das ging teilweise sogar, aber im Grunde hat mich alles genervt und ich still lieber einfach nach Bedarf und gut ist. Also der Gedanke Tandemstillen schockt mich jetzt weniger bzw. gewöhn ich mich an den Gedanken, weil ich ja quasi nur noch 3 Monate habe und ein Abstillen irgendwie doch nicht in Sicht ist (auch wenn das manchmal schneller gehen kann, als man denkt, ich weiß. Aber sie liebt ihre Brust-Zeiten und ist da voller Genuss und Spaß an der Sache
Wie habt ihr das denn gemacht? Kam dann euer 1. Stillkind ins Krankenhaus und wollte da gleich an die Brust? Ich frag mich auch, wie man ihr klar machen soll, dass sie dann wieder gehen soll/muss
Eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass ich morgens zur Geburt ins Krankenhaus gehe, da mal kurz 4 Stunden nen Baby bekomme und dann brav gleich wieder nach Hause eile um mich um mein erstes Kind zu kümmern....
Versteht ihr, eine Geburt passt einfach noch überhaupt nicht ins Konzept. Was hab ich mir da nur gedacht...
Ich hoffe irgendwer versteht mein Problem und hält mich nicht ganz für irre