Baby verweigert Brust komplett
Verfasst: 27.08.2015, 17:26
Hallo,
Ich schreibe diesen Beitrag, da ich etwas verzweifelt bin. Mein Sohn ist 4 Wochen alt und er verweigert die Brust.
Im Krankenhaus musste er die Flasche bekommen, da ich noch keine Milch hatte. Zu Hause angekommen konnte ich die ersten beiden Tage recht gut stillen.
Leider weigerte er sich immer mehr die Brust anzunehmen. Er schrie teilweise so lang, dass seine Wachphasen 4-5h waren, er nur wenig getrunken hat und aus Erschöpfung dann einschlief. Meine Hebamme war der Meinung auf keinen Fall die Flasche zu geben "er nimmt dann nie wieder die Brust". Da es mein ersten Kind ist, habe ich auf ihre Meinung vertraut. Leider führte dies nach einer Woche dazu, dass ich ihn nur noch schlecht wecken konnte und er so schwach war, weil er kaum getrunken hat, dass wir 2 Tage im Krankenhaus waren und er Infusionen bekam. Seitdem pumpe ich ab und gebe ihm meine Mumi per Flasche.
Das war mir eine große Lehre und eigentlich habe ich mir gesagt es ist egal wie er die Milch bekommt, Hauptsache er trinkt sie. Inzwischen muss ich sagen wurmt es mich, dass es mit dem Stillen noch immer nicht klappt. Ich habe verschiedenste Sachen probiert, ab und an klappt es mit dem Stillhütchen (jeden zweiten Tag ein Mal...). Da er sehr ungeduldig ist, muss ich erst die halbe Flasche geben und versuche ihn dann anzulegen.
Ich habe ihn gepuckt, war beim Osteopathen (er zieht seine Unterlippe stark ein und saugt sich daher nicht gut fest), habe vor dem Anlegen leicht angepumpt um ihm die Arbeit zu erleichtern, Stillgruppe, Stillberatung ... Ich weiß einfach keinen Rat mehr.
Die Kinderärztin hat uns heute eine Überweisung zum Orthopäden gegeben mit Verdacht auf KISS. Evtl. könnte es auch damit zusammenhängen...
Mit der Flasche trinkt er tagsüber alle 2 Stunden um die 100, manchmal bis zu 160 ml. Stuhl und Urin sind sehr regelmäßig. Manchmal hat er etwas mit dem Bauch zu kämpfen, aber prinzipiell klappt es alles. Nachts lasse ich ihn manchmal bis zu 5h schlafen, da er tagsüber viel schreit und wenig schläft. Ist das ok oder zu lang ohne Nahrung? Ab wann kann man denn auf Bedarf umstellen? Er wog zur Geburt 2990g, jetzt 4190g.
Wie könnten wir es das Stillen doch noch schaffen? 6 Monate abpumpen möchte ich gern umgehen. Allerdings will ich auch nichts erzwingen... Es wäre nur schön, wenn es wenigstens ab und zu klappen würde, wenn auch nur zur Beruhigung. Er kommt sehr schwer in den Schlaf und ist generell sehr quengelig und unruhig.
Danke für Meinungen und mögliche Tipps.
Viele Grüße!
Ich schreibe diesen Beitrag, da ich etwas verzweifelt bin. Mein Sohn ist 4 Wochen alt und er verweigert die Brust.
Im Krankenhaus musste er die Flasche bekommen, da ich noch keine Milch hatte. Zu Hause angekommen konnte ich die ersten beiden Tage recht gut stillen.
Leider weigerte er sich immer mehr die Brust anzunehmen. Er schrie teilweise so lang, dass seine Wachphasen 4-5h waren, er nur wenig getrunken hat und aus Erschöpfung dann einschlief. Meine Hebamme war der Meinung auf keinen Fall die Flasche zu geben "er nimmt dann nie wieder die Brust". Da es mein ersten Kind ist, habe ich auf ihre Meinung vertraut. Leider führte dies nach einer Woche dazu, dass ich ihn nur noch schlecht wecken konnte und er so schwach war, weil er kaum getrunken hat, dass wir 2 Tage im Krankenhaus waren und er Infusionen bekam. Seitdem pumpe ich ab und gebe ihm meine Mumi per Flasche.
Das war mir eine große Lehre und eigentlich habe ich mir gesagt es ist egal wie er die Milch bekommt, Hauptsache er trinkt sie. Inzwischen muss ich sagen wurmt es mich, dass es mit dem Stillen noch immer nicht klappt. Ich habe verschiedenste Sachen probiert, ab und an klappt es mit dem Stillhütchen (jeden zweiten Tag ein Mal...). Da er sehr ungeduldig ist, muss ich erst die halbe Flasche geben und versuche ihn dann anzulegen.
Ich habe ihn gepuckt, war beim Osteopathen (er zieht seine Unterlippe stark ein und saugt sich daher nicht gut fest), habe vor dem Anlegen leicht angepumpt um ihm die Arbeit zu erleichtern, Stillgruppe, Stillberatung ... Ich weiß einfach keinen Rat mehr.
Die Kinderärztin hat uns heute eine Überweisung zum Orthopäden gegeben mit Verdacht auf KISS. Evtl. könnte es auch damit zusammenhängen...
Mit der Flasche trinkt er tagsüber alle 2 Stunden um die 100, manchmal bis zu 160 ml. Stuhl und Urin sind sehr regelmäßig. Manchmal hat er etwas mit dem Bauch zu kämpfen, aber prinzipiell klappt es alles. Nachts lasse ich ihn manchmal bis zu 5h schlafen, da er tagsüber viel schreit und wenig schläft. Ist das ok oder zu lang ohne Nahrung? Ab wann kann man denn auf Bedarf umstellen? Er wog zur Geburt 2990g, jetzt 4190g.
Wie könnten wir es das Stillen doch noch schaffen? 6 Monate abpumpen möchte ich gern umgehen. Allerdings will ich auch nichts erzwingen... Es wäre nur schön, wenn es wenigstens ab und zu klappen würde, wenn auch nur zur Beruhigung. Er kommt sehr schwer in den Schlaf und ist generell sehr quengelig und unruhig.
Danke für Meinungen und mögliche Tipps.
Viele Grüße!