Lohnt ein neuer Versuch des Vollstillens?
Verfasst: 27.08.2015, 16:59
Hallo ihr lieben,
ich hab mittlerweile soviel versucht, und bin immernoch am Rande der Verzweiflung.
Anfang Juli wurde mein erstes Kind geboren, ich war so naiv und hab mir im Vorfeld gar keine Gedanken darüber gemacht, dass das Stillen vielleicht gar nicht funktionieren könnte. Ich war fest davon überzeugt den kleinen Mann sechs Monate voll zustillen.
Aber leider kam dann alles anders....
Der kleine wurde mit 3680 Gramm geboren, bei der Entlassung aus dem Krankenhaus wog er leider nur noch 3250 Gramm. Ich habe bereits im Krankenhaus rund um die Uhr gestillt, in der zweiten Nacht 12 Stunden ohne Pause.... der kleine Mann hat nicht eine Minute davon geschlafen. Vielleicht war dies schon ein Anzeichen für zuwenig Milch?
Als wir dann zu Hause waren, ging es fast nahtlos so weiter....Ich hab gestillt,gestillt, gestillt.... . Der kleine nahm nur sehr schleppend zu und schließlich sogar ab. Sein Stuhl ist bis zum 8 Tag nie richtig gelb geworden, war immer noch grün ( vom Mekonium?) Nachdem er dann auch noch abgenommen hatte, hab ich auf anraten der Hebamme ab dem 10 Tag nach der Geburt zugefüttert.... Pro Mahlzeit 20 ml über den Fingerfeeder. Von da an lief es besser, der kleine nahm zu, sodass er genau 3 Wochen nach entbidnungstermin sein Geburtsgewicht zurück hatte. Leider musste ich Wohe für Woche mehr zufüttern...Heute fütter ich mit Flasche zu, da die Mengen für den Fingerfeeder einfach zu groß sind.
Immer wieder hab ich überlegt abzustillen, da mich die ganze Sitaution so belastet. Ich wollte immer voll stillen und fühl mcih wie eine Versagerin, die nichtmal Ihr Kind ernähren kann. Gerade in der Anfangszeit hat mein SOhn sooooo viel geweint, heute weiß ich, dass er einfach hunger hatte. Wie soll er denn einer Mama vertrauen können, die ihm nichtmal den Hunger nehmen kann.
Bis heute ( er ist heute 8 Wochen alt) hab ich immer wieder überlegt abzustillen. Ich kann mich aber einfach nicht vom Stillen trennen.
Ich versuche alles um die Milchproduktion anzuregen, mit Milchpumpe ( medela symphonie und Doppelpumpset), Bockshornklee, Vitamalz, alkholfreies Weizenbier und Globulis. ICh habe auch das Gefühl, dass meine Milchmenge gestiegen ist, jedoch hat mien Sohn relativ wenig Geduld an der Brust. Solange viele Miclhspendereflexe kommen und die Brust "voll" ist, trinkt er viel, lässt die Menge jedoch nach und er muss viel saugen, fängt er an zu schreien und sich abzustoßen.
Ich war auch am Anfang bei einer Stillberaterin, die mir den Rat gab mich lange mit IHm ins Bett zu legen und zu kuscheln. Leider hat auch das nicht geholfen, vielleicht auch, weil ich zu dem Zeitpunkt vermutlich in einer leichten Wochenbettdepression steckte, da sich bei mir alles nur noch ums Stillen drehte.
Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich schon immer sehr ungleiche Brüste hab. Die rechte ist sehr sehr sehr klein, die linke viel größer. Bereits die Hebamme und die Laktationsberaterin waren sich einig, dass aus der rechten wohl nciht viel zu holen ist. Dies macht sich acuh beim abpumpen bemerkbar. Hier kommen höchstens 10 ml, bei der anderen 50 ml.
Meine Frage ist ob es sich wohl nach 8 WOchen noch lohnt einen Versuch zu starten, doch noch voll zu stillen udn ob das mit nur einer "guten" Brust möglich ist.
Liebe Grüße
Sternchen 1403
ich hab mittlerweile soviel versucht, und bin immernoch am Rande der Verzweiflung.
Anfang Juli wurde mein erstes Kind geboren, ich war so naiv und hab mir im Vorfeld gar keine Gedanken darüber gemacht, dass das Stillen vielleicht gar nicht funktionieren könnte. Ich war fest davon überzeugt den kleinen Mann sechs Monate voll zustillen.
Aber leider kam dann alles anders....
Der kleine wurde mit 3680 Gramm geboren, bei der Entlassung aus dem Krankenhaus wog er leider nur noch 3250 Gramm. Ich habe bereits im Krankenhaus rund um die Uhr gestillt, in der zweiten Nacht 12 Stunden ohne Pause.... der kleine Mann hat nicht eine Minute davon geschlafen. Vielleicht war dies schon ein Anzeichen für zuwenig Milch?
Als wir dann zu Hause waren, ging es fast nahtlos so weiter....Ich hab gestillt,gestillt, gestillt.... . Der kleine nahm nur sehr schleppend zu und schließlich sogar ab. Sein Stuhl ist bis zum 8 Tag nie richtig gelb geworden, war immer noch grün ( vom Mekonium?) Nachdem er dann auch noch abgenommen hatte, hab ich auf anraten der Hebamme ab dem 10 Tag nach der Geburt zugefüttert.... Pro Mahlzeit 20 ml über den Fingerfeeder. Von da an lief es besser, der kleine nahm zu, sodass er genau 3 Wochen nach entbidnungstermin sein Geburtsgewicht zurück hatte. Leider musste ich Wohe für Woche mehr zufüttern...Heute fütter ich mit Flasche zu, da die Mengen für den Fingerfeeder einfach zu groß sind.
Immer wieder hab ich überlegt abzustillen, da mich die ganze Sitaution so belastet. Ich wollte immer voll stillen und fühl mcih wie eine Versagerin, die nichtmal Ihr Kind ernähren kann. Gerade in der Anfangszeit hat mein SOhn sooooo viel geweint, heute weiß ich, dass er einfach hunger hatte. Wie soll er denn einer Mama vertrauen können, die ihm nichtmal den Hunger nehmen kann.
Bis heute ( er ist heute 8 Wochen alt) hab ich immer wieder überlegt abzustillen. Ich kann mich aber einfach nicht vom Stillen trennen.
Ich versuche alles um die Milchproduktion anzuregen, mit Milchpumpe ( medela symphonie und Doppelpumpset), Bockshornklee, Vitamalz, alkholfreies Weizenbier und Globulis. ICh habe auch das Gefühl, dass meine Milchmenge gestiegen ist, jedoch hat mien Sohn relativ wenig Geduld an der Brust. Solange viele Miclhspendereflexe kommen und die Brust "voll" ist, trinkt er viel, lässt die Menge jedoch nach und er muss viel saugen, fängt er an zu schreien und sich abzustoßen.
Ich war auch am Anfang bei einer Stillberaterin, die mir den Rat gab mich lange mit IHm ins Bett zu legen und zu kuscheln. Leider hat auch das nicht geholfen, vielleicht auch, weil ich zu dem Zeitpunkt vermutlich in einer leichten Wochenbettdepression steckte, da sich bei mir alles nur noch ums Stillen drehte.
Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich schon immer sehr ungleiche Brüste hab. Die rechte ist sehr sehr sehr klein, die linke viel größer. Bereits die Hebamme und die Laktationsberaterin waren sich einig, dass aus der rechten wohl nciht viel zu holen ist. Dies macht sich acuh beim abpumpen bemerkbar. Hier kommen höchstens 10 ml, bei der anderen 50 ml.
Meine Frage ist ob es sich wohl nach 8 WOchen noch lohnt einen Versuch zu starten, doch noch voll zu stillen udn ob das mit nur einer "guten" Brust möglich ist.
Liebe Grüße
Sternchen 1403