Stillen reduzieren oder abstillen wegen Medikamenten
Verfasst: 21.08.2015, 10:26
Hallo zusammen.
Meine Kleine ist heute genau 6 Monate alt. Sie wird immernoch fast voll gestillt, vor 5 Wochen haben wir mit Beikost begonnen die bisher so gut wie keine Begeisterung auslöst.
Jetzt zum Problem: wegen einer eigenen Erkrankung nehme ich Immunsuppressiva.Bis vor einigen Jahren riet man vom Stillen komplett ab,mittlerweile wird das etwas entspannter gesehen. Ich habe dazu einen sehr stillbegeisterten Kinderarzt, der mich sehr unterstützt hat trotz der Medikamente weiter zu stillen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde in der Zeit beim Kind mehrfach Blut abgenommen. anfangs stiegen die Leberwerte an, in der Kontrolle schien dann alles rückläufig. Jetzt wurde erneut kontrolliert und wieder steigen die Leberwerte an. Dazu zeigt sich eine - bisher minimale- Erniedrigung der weißen Blutkörperchen. Bisher fand mein Kinderarzt es noch nicht so dramatisch dass ich von jetzt auf gleich abstillen müsste riet aber nun dennoch dazu, zumindest die Stillmenge einzuschränken.
Eigentlich war mein Plan über den (recht frühen) Beikoststart die Stillmenge so weit einschränken zu können, dass die Laborwerte einigermaßen stabil bleiben. Dementsprechend haben wir auch bereits mit Abendbrei angefangen obwohl sie nach wie vor nicht vom Essen begeistert ist. Auch an der Technik scheitert es noch, so dass ich manchmal denke es war einfach noch zu früh. an eine Reduzierung des Stillens ist somit noch nicht zu denken.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Komplett abstillen oder zumindest teilweise Flaschennahrung einführen. Mit beidem fühle ich mich nicht wohl aber wohl einfach weil es mir so unnatürlich erscheint.und ich hänge doch sehr am stillen und der Abschied fällt mir schwer. Dazu hinterlässt es mir aber bei jedem Stillen ein ungutes Gefühl, dass ich vielleicht die KLeine durch meinen Egoismus nicht aufs Stillen zu verzichten krnak mache....
Die nächste Kontrolle beim Kind ist in 2 Wochen. Bis dahin soll ich nach Möglichkeit auf die Hälfte reduziert haben. Stabiliesieren sich die Laborwerte nicht, muss ich dann wahrscheinlich komplett abstillen.
Wie gehe ich da am besten vor? Gott sei dank kennt die Kleine es hin und wieder abgepumpte Mumi aus der Flasche zu trinken, Pre haben wir noch nie versucht. Wie schnell kann ich reduzieren ohne Probleme mit der Brust zu bekommen?
Die Maus ist übrigens vom Gewicht relativ zart (und lang
), getrunken wird max 8 x/24 h und das im Druckbetankungsverfahren -maximal 5 MInuten pro Seite. Trotzdem sehr sehr mamafixiert so dass Abstillen sicher mit großem Protest verbunden sein wird
PS.: bitte keine Ratschläge a la schau doch mal bei embryotox etc.... das ist natürlich alles erfolgt. DIe Erfahrungen mit dem Medikament während des Stillens sind noch nicht wahnsinnig hoch, nach gängigen Studien geht nur ein sehr kleiner TEil in die Mutttermilch über, entscheidend ist aber was beim Kind dann im Labor zu sehen ist. Eine Alternative zu dem Medikament gibt es aktuell für mich selbst leider nicht mehr, alle stillfreundlichen Varianten sind bereits ausgeschöpft.
LG,Helenchen
Meine Kleine ist heute genau 6 Monate alt. Sie wird immernoch fast voll gestillt, vor 5 Wochen haben wir mit Beikost begonnen die bisher so gut wie keine Begeisterung auslöst.
Jetzt zum Problem: wegen einer eigenen Erkrankung nehme ich Immunsuppressiva.Bis vor einigen Jahren riet man vom Stillen komplett ab,mittlerweile wird das etwas entspannter gesehen. Ich habe dazu einen sehr stillbegeisterten Kinderarzt, der mich sehr unterstützt hat trotz der Medikamente weiter zu stillen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde in der Zeit beim Kind mehrfach Blut abgenommen. anfangs stiegen die Leberwerte an, in der Kontrolle schien dann alles rückläufig. Jetzt wurde erneut kontrolliert und wieder steigen die Leberwerte an. Dazu zeigt sich eine - bisher minimale- Erniedrigung der weißen Blutkörperchen. Bisher fand mein Kinderarzt es noch nicht so dramatisch dass ich von jetzt auf gleich abstillen müsste riet aber nun dennoch dazu, zumindest die Stillmenge einzuschränken.
Eigentlich war mein Plan über den (recht frühen) Beikoststart die Stillmenge so weit einschränken zu können, dass die Laborwerte einigermaßen stabil bleiben. Dementsprechend haben wir auch bereits mit Abendbrei angefangen obwohl sie nach wie vor nicht vom Essen begeistert ist. Auch an der Technik scheitert es noch, so dass ich manchmal denke es war einfach noch zu früh. an eine Reduzierung des Stillens ist somit noch nicht zu denken.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Komplett abstillen oder zumindest teilweise Flaschennahrung einführen. Mit beidem fühle ich mich nicht wohl aber wohl einfach weil es mir so unnatürlich erscheint.und ich hänge doch sehr am stillen und der Abschied fällt mir schwer. Dazu hinterlässt es mir aber bei jedem Stillen ein ungutes Gefühl, dass ich vielleicht die KLeine durch meinen Egoismus nicht aufs Stillen zu verzichten krnak mache....
Die nächste Kontrolle beim Kind ist in 2 Wochen. Bis dahin soll ich nach Möglichkeit auf die Hälfte reduziert haben. Stabiliesieren sich die Laborwerte nicht, muss ich dann wahrscheinlich komplett abstillen.
Wie gehe ich da am besten vor? Gott sei dank kennt die Kleine es hin und wieder abgepumpte Mumi aus der Flasche zu trinken, Pre haben wir noch nie versucht. Wie schnell kann ich reduzieren ohne Probleme mit der Brust zu bekommen?
Die Maus ist übrigens vom Gewicht relativ zart (und lang
PS.: bitte keine Ratschläge a la schau doch mal bei embryotox etc.... das ist natürlich alles erfolgt. DIe Erfahrungen mit dem Medikament während des Stillens sind noch nicht wahnsinnig hoch, nach gängigen Studien geht nur ein sehr kleiner TEil in die Mutttermilch über, entscheidend ist aber was beim Kind dann im Labor zu sehen ist. Eine Alternative zu dem Medikament gibt es aktuell für mich selbst leider nicht mehr, alle stillfreundlichen Varianten sind bereits ausgeschöpft.
LG,Helenchen