Schlaflösung für 16-monatiges Kind
Verfasst: 06.08.2015, 09:32
Wir haben hier ein wiederkehrendes Problem und ich würde mich über ein paar Tipps freuen!
Bei uns eskalieren immer wieder Streitgespräche aufgrund des folgenden Konfliktes:
Unser Sohn schläft von Anfang an bei uns im Zimmer mit Beistellbett. Vor mehreren Monaten haben wir unser Bett "tiefergelegt", sodass es weiterhin auf einer Ebene mit dem Babybett daneben ist, d.h. unser Sohn kann nicht rausfallen (sehr wohl aber raus- und reinklettern). Er wird zum Einschlafen gestillt und schläft dann ab ca. 20 Uhr in seinem Bett durch bis ca. 5:30. Dann wird er wach, kommt zu mir gekrochen und möchte wieder Milch haben, danach aber nicht mehr schlafen.
Für mich wäre das ok so, auch wenn unser Schlaf dann kurz ausfällt, aber mein Freund ist im Grunde nicht (mehr) damit einverstanden. Er behauptet, dass das Schlafverhalten davon geprägt ist, dass der Kleine 1. noch gestillt wird und 2. noch bei uns im Zimmer schläft. Kinder aus unserem Bekanntenkreis im gleichen Alter schlafen morgens z.T. bis 8:30 - abgestillt und im eigenen Zimmer.
Nun wüsste ich gern: Ist das a) einfach darauf zurück zu führen, dass Kinder halt verschieden schlafen (ich finde die Schlafzeit für sein Alter total ok, er macht meist zusätzlich ca. 1h Mittagsschlaf) b) darauf zurück zu führen, dass er morgens unruhig schläft, weil wir auch im Zimmer sind oder c) dadurch verursacht, dass er morgens einfach Lust auf Stillen hat und tatsächlich weiterschlafen würde, wenn er wüsste, dass es nichts mehr gibt?
Mir ist klar, dass die Antwort spekulativ ist, aber wie sind eure Erfahrungen? Lohnt es sich, das Experiment mit dem Bett im anderen Zimmer anzugehen (ich sträube mich v.a. dagegen, weil ich befürchte, dass er sich einsam vorkommt, wenn er alleine in einem Zimmer aufwacht. Ist aber vll. Quatsch. Und, weil ich denke, dass ihm der Körperkontakt fehlt, weil er eben gerne zum Kuscheln in unser Bett gekrochen kommt.)? Oder teilt hier jemand meinen Verdacht, dass mein Freund v.a. einen Vorwand sucht, mich zum Abstillen zu überreden? Er sagt immer, ich könne mich nicht lösen. Dabei wird der Kleine nur gestillt, wenn er nachdrücklich danach verlangt (Handzeichen), und ich wollte eigentlich danach gehen, wie lange er es möchte. Aber natürlich geniesse ich auch die abendliche Zeit zu zweit (arbeite tagsüber und bekomme von meinem Sohn daher oft nicht viel mit).
Bei uns eskalieren immer wieder Streitgespräche aufgrund des folgenden Konfliktes:
Unser Sohn schläft von Anfang an bei uns im Zimmer mit Beistellbett. Vor mehreren Monaten haben wir unser Bett "tiefergelegt", sodass es weiterhin auf einer Ebene mit dem Babybett daneben ist, d.h. unser Sohn kann nicht rausfallen (sehr wohl aber raus- und reinklettern). Er wird zum Einschlafen gestillt und schläft dann ab ca. 20 Uhr in seinem Bett durch bis ca. 5:30. Dann wird er wach, kommt zu mir gekrochen und möchte wieder Milch haben, danach aber nicht mehr schlafen.
Für mich wäre das ok so, auch wenn unser Schlaf dann kurz ausfällt, aber mein Freund ist im Grunde nicht (mehr) damit einverstanden. Er behauptet, dass das Schlafverhalten davon geprägt ist, dass der Kleine 1. noch gestillt wird und 2. noch bei uns im Zimmer schläft. Kinder aus unserem Bekanntenkreis im gleichen Alter schlafen morgens z.T. bis 8:30 - abgestillt und im eigenen Zimmer.
Nun wüsste ich gern: Ist das a) einfach darauf zurück zu führen, dass Kinder halt verschieden schlafen (ich finde die Schlafzeit für sein Alter total ok, er macht meist zusätzlich ca. 1h Mittagsschlaf) b) darauf zurück zu führen, dass er morgens unruhig schläft, weil wir auch im Zimmer sind oder c) dadurch verursacht, dass er morgens einfach Lust auf Stillen hat und tatsächlich weiterschlafen würde, wenn er wüsste, dass es nichts mehr gibt?
Mir ist klar, dass die Antwort spekulativ ist, aber wie sind eure Erfahrungen? Lohnt es sich, das Experiment mit dem Bett im anderen Zimmer anzugehen (ich sträube mich v.a. dagegen, weil ich befürchte, dass er sich einsam vorkommt, wenn er alleine in einem Zimmer aufwacht. Ist aber vll. Quatsch. Und, weil ich denke, dass ihm der Körperkontakt fehlt, weil er eben gerne zum Kuscheln in unser Bett gekrochen kommt.)? Oder teilt hier jemand meinen Verdacht, dass mein Freund v.a. einen Vorwand sucht, mich zum Abstillen zu überreden? Er sagt immer, ich könne mich nicht lösen. Dabei wird der Kleine nur gestillt, wenn er nachdrücklich danach verlangt (Handzeichen), und ich wollte eigentlich danach gehen, wie lange er es möchte. Aber natürlich geniesse ich auch die abendliche Zeit zu zweit (arbeite tagsüber und bekomme von meinem Sohn daher oft nicht viel mit).