Abstillen mit 2,5 Jahren
Verfasst: 07.06.2015, 05:34
Hallo ihr Lieben,
mein Sohn ist zwischenzeitlich 2 Jahre und 4 Monate. Ich stille ihn noch immer, was allerdings langsam ein Problem für mich ist. Er liebte es von Geburt an gestillt zu werden und ich lies ihn wenn möglich immer und jederzeit an die Brust und habe die gemeinsame "Kuschelzeit" auch meist sehr genossen. Er lies sich stets beruhigen, schlief ein, kuschelte, tröstete sich damit. Allerdings hieß das für mich, dass ich von 24 Stunden ihn fast 18 an der Brust hatte. Zwischenzeitlich isst er voll am Tisch mit, aber die Brust ist nicht annähernd wegzudenken! Natürlich sind es keine 18 Stunden Stillzeit mehr, aber wenn es nach ihm ginge, dann würde er tagsüber noch mindestens 2 Stunden oder oft auch mehr gestillt werden, zum Einschlafen und nachts auch immer wieder um erneut einzuschlafen. Er "kuschelt" auch nur an der Brust mit mir und genießt das auch sehr. Ich würde allerdings auch gerne mal mit ihm kuscheln ohne dass er nuckelt. Ich kann ihn nicht auf dem Schoß haben, ohne dass er an die Brust will und das finde ich sehr schade! Mehrmals habe ich versucht das Stillen einzuschränken, aber er tobt, schreit und zieht an meinem T-Shirt, hat zeitweise sogar nach mir gehauen, wenn ich sie ihm verweigert habe. Ich fühl mich teilweise so, als wäre meine Brust sein Eigentum! Nachts schlief er nicht mehr richtig ohne Brust und war dann tagsüber total quengelig, weil er nicht genug geschlafen hatte, sodass ich immer wieder nachgab und ihn dann doch wieder an die Brust lies. Ich bekam auch immer ein schlechtes Gewissen und fühlte mich als "Rabenmutter" wenn ich ihn so schreien hörte und ihn nicht an die Brust lies. Auch habe ich bereits viel darüber gelesen und überall wird vom Abstillen abgeraten und dass es das Beste wäre, wenn die Kinder sich selbst abstillen. Natürlich möchte ich das Beste für meinen Sohn und schon gar nicht möchte ich ihm schaden, aber so geht das nicht mehr. Vor allem in der Öffentlichkeit ist es mir peinlich! Ich stille ihn an öffentlichen Orten schon lange nicht mehr, aber er brüllt dann lautstark los und schreit: "Mama Busen" und zieht an meinem T-Shirt und ich fühl mich so als ob alle mich anschauen und denken: "Was die stillt immer noch!?" Wäre es gesellschaftlich nicht so "unnormal" Langzeitstillmama zu sein hätte ich wahrscheinlich auch weniger ein Problem damit, aber ich schaffe es langsam nicht mehr mich ständig überall rechtfertigen zu müssen und die Witze anderer über mich ergehen zu lassen. Auch würde ich nachts gerne mal wieder durchschlafen ohne ständig zum Stillen geweckt zu werden. Mein Mann kann ihn natürlich auch nicht ins Bett bringen, da er nur an meiner Brust einschläft und deswegen bin ich ziemlich eingeschränkt in meiner Freizeit was zwar nicht sooo ein großes Problem ist, aber dennoch würde ich gern auch mal mit Freunden mal wieder was Trinken gehen...! Sowohl beim Schnulli, als auch beim Shoppen hat er immer gewürgt und ich weiß langsam wirklich nicht mehr was ich tun soll. Wenn ich wüsste, dass er sich in einem halben Jahr selbst abstillt wäre das für ich akzeptabel, aber die Vorstellung ihn noch weitere 2 Jahre oder gar noch länger zu stillen ist für mich keine Option! Wann er sich aber abstillen wird kann mir ja keiner sagen. Ich hab versucht ihm zu erklären, dass er nur noch zum Einschlafen die Brust bekommt, aber er ist ja clever und will dann ständig "schlafen" - um an die Brust zu dürfen. Unterwegs will er dann nach Hause "schlafen und an Mamas Busen" und das schreit er dann auch ganz laut. Zwischenzeitlich bin ich oft so genervt davon, dass mein Puls schon hochgeht wenn er nur "Mama Busen" sagt und immer öfter bin ich sauer auf ihn, weil er ständig an die Brust ran will. Das finde ich sehr schade und sollte ja so auch nicht sein, aber ich mag einfach nicht mehr... Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und bedanke mich jetzt schon mal für ihre Mühe.
mein Sohn ist zwischenzeitlich 2 Jahre und 4 Monate. Ich stille ihn noch immer, was allerdings langsam ein Problem für mich ist. Er liebte es von Geburt an gestillt zu werden und ich lies ihn wenn möglich immer und jederzeit an die Brust und habe die gemeinsame "Kuschelzeit" auch meist sehr genossen. Er lies sich stets beruhigen, schlief ein, kuschelte, tröstete sich damit. Allerdings hieß das für mich, dass ich von 24 Stunden ihn fast 18 an der Brust hatte. Zwischenzeitlich isst er voll am Tisch mit, aber die Brust ist nicht annähernd wegzudenken! Natürlich sind es keine 18 Stunden Stillzeit mehr, aber wenn es nach ihm ginge, dann würde er tagsüber noch mindestens 2 Stunden oder oft auch mehr gestillt werden, zum Einschlafen und nachts auch immer wieder um erneut einzuschlafen. Er "kuschelt" auch nur an der Brust mit mir und genießt das auch sehr. Ich würde allerdings auch gerne mal mit ihm kuscheln ohne dass er nuckelt. Ich kann ihn nicht auf dem Schoß haben, ohne dass er an die Brust will und das finde ich sehr schade! Mehrmals habe ich versucht das Stillen einzuschränken, aber er tobt, schreit und zieht an meinem T-Shirt, hat zeitweise sogar nach mir gehauen, wenn ich sie ihm verweigert habe. Ich fühl mich teilweise so, als wäre meine Brust sein Eigentum! Nachts schlief er nicht mehr richtig ohne Brust und war dann tagsüber total quengelig, weil er nicht genug geschlafen hatte, sodass ich immer wieder nachgab und ihn dann doch wieder an die Brust lies. Ich bekam auch immer ein schlechtes Gewissen und fühlte mich als "Rabenmutter" wenn ich ihn so schreien hörte und ihn nicht an die Brust lies. Auch habe ich bereits viel darüber gelesen und überall wird vom Abstillen abgeraten und dass es das Beste wäre, wenn die Kinder sich selbst abstillen. Natürlich möchte ich das Beste für meinen Sohn und schon gar nicht möchte ich ihm schaden, aber so geht das nicht mehr. Vor allem in der Öffentlichkeit ist es mir peinlich! Ich stille ihn an öffentlichen Orten schon lange nicht mehr, aber er brüllt dann lautstark los und schreit: "Mama Busen" und zieht an meinem T-Shirt und ich fühl mich so als ob alle mich anschauen und denken: "Was die stillt immer noch!?" Wäre es gesellschaftlich nicht so "unnormal" Langzeitstillmama zu sein hätte ich wahrscheinlich auch weniger ein Problem damit, aber ich schaffe es langsam nicht mehr mich ständig überall rechtfertigen zu müssen und die Witze anderer über mich ergehen zu lassen. Auch würde ich nachts gerne mal wieder durchschlafen ohne ständig zum Stillen geweckt zu werden. Mein Mann kann ihn natürlich auch nicht ins Bett bringen, da er nur an meiner Brust einschläft und deswegen bin ich ziemlich eingeschränkt in meiner Freizeit was zwar nicht sooo ein großes Problem ist, aber dennoch würde ich gern auch mal mit Freunden mal wieder was Trinken gehen...! Sowohl beim Schnulli, als auch beim Shoppen hat er immer gewürgt und ich weiß langsam wirklich nicht mehr was ich tun soll. Wenn ich wüsste, dass er sich in einem halben Jahr selbst abstillt wäre das für ich akzeptabel, aber die Vorstellung ihn noch weitere 2 Jahre oder gar noch länger zu stillen ist für mich keine Option! Wann er sich aber abstillen wird kann mir ja keiner sagen. Ich hab versucht ihm zu erklären, dass er nur noch zum Einschlafen die Brust bekommt, aber er ist ja clever und will dann ständig "schlafen" - um an die Brust zu dürfen. Unterwegs will er dann nach Hause "schlafen und an Mamas Busen" und das schreit er dann auch ganz laut. Zwischenzeitlich bin ich oft so genervt davon, dass mein Puls schon hochgeht wenn er nur "Mama Busen" sagt und immer öfter bin ich sauer auf ihn, weil er ständig an die Brust ran will. Das finde ich sehr schade und sollte ja so auch nicht sein, aber ich mag einfach nicht mehr... Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und bedanke mich jetzt schon mal für ihre Mühe.