Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Verfasst: 03.06.2015, 11:05
Guten Tag
Unsere Tochter kam (in der 37. Woche) per Kaiserschnitt auf die Welt, übermorgen ist sie 5 Wochen alt. Das Stillen schien am Anfang gut zu klappen, jedoch, genau gleich wie bei unserem Sohn vor 3 Jahren, haben sich mit der Zeit die gleichen Probleme eingeschlichen. Sie war sehr schläfrig und schlapp (hatte auch Gelbsucht) und trank an der Brust nicht besonders aktiv. Oft schlief sie ein oder nuckelte nur vor sich hin. Da das Gewicht ziemlich schnell abnahm, habe ich am 4.-5. Tag mit Abpumpen und Zufüttern angefangen. Die ersten Tage haben wir es noch mit Bechern veresucht, ziemlich schnell jedoch auf einen normalen Sauger umgestellt, obwohl ich mich so dagegen gewährt habe. Sie trank schön und nahm auch zu, also wurden wir aus dem Krankenhaus entlassen. Ich war psychisch ziemlich am Ende, da ich enorme Angst vor einem erneuten Drama hatte: bei unserem Sohn habe ich 6 Monate mit dem Stillen gekämpft und die Medela Doppel-Pumpe war mein ständiger Begleiter. Er trank sehr schlecht, ich habe alles mögliche versucht, Stillberatung in Anspruch genommen, Brusternährungsset versucht und nichts half. Ich habe 6 Monate nur gepumpt und mit Fläschen gegeben. Die shat mich richtig erschöpft und ich habe mir nichts sehenlicher gewünscht, als dass es bei einem zweiten Kind ev. mit dem Stillen klappt. Tja, leider fing es sehr ähnlich an, weshalb ich emotional so heftig reagiert habe. Nach dem Entlassen aus dem Krankenhaus habe ich mich ziemlich schnell beruhigt und versucht, die Lage zu akzeptieren und mich zumindest über die Tatsachen zu freuen, die nun anders (positiver) sind. Ich habe, denke ich, genug Milch: in 24 h kommen mit der Pumpe so ca. 700 ml, welche ich brav in den Kühlschrank stelle oder einfriere. Ich verwende viele Hilfsmittel, ich denke, dass ich ohne sie viel weniger Milch hätte, wie beim Sohn damals. Die Lage momentan ist so, dass die Kleine immer noch permanent shcläft. Wahrscheinlich ist sie insgesamt 1-2 Stunden pro Tag wach. Mit dem Flaschen hat sie nun von Geburstgewicht 3540 g auf fast 4000 g zugenommen. Ich wecke sie alle 3 Stunden (wecken lässt sie sich sehr gut), wickle sie und versuche sie zu stillen. Am Anfang schlief sie oft ein, dies ist immer noch der Fall, aber immer öfters liegt sie einfach so friedlich (wach) mit der BW im Mund, nuckelt oder trinkt schon richtig, aber wenig. Laut Stillberaterin macht sie es mit dem Trinken richtig: sie schluckt, sie umfasst die BW richtig, nur ist sie halt sehr passiv und manchmal schläfrig. ÖFters habe ich vor und nach dem Stillen gewogen und da waren es meistens 10 ml, die sie getrunken hat. Deswegen bekommt sie nach jedem Stillen noch einen Schoppen mit abgepumpter Muttermilch: zwischen 70 ml und 100 ml. Also in 24 Stunden haben wir 6-7 solche Aktionen: ca. 15 min Stillen und an schliessend Flasche. Sie nimmt schön zu, scheint zufrieden zu sein, laut Kinderärztin alles tipp topp, nur bin ich immer noch sehr traurig und frustriert, dass wir das so machen müssen und farge mich, ob wir je dei Kurve kriegen werdenz zum alleinigen Stillen. Die ganze Pumperei ist sehr anstrengend, gleichzeitig bin ich so froh und dankbar, dass ich dadurch meine Milchmenge aufrechterhalten, rsp. steigern kann. Ich kann mir nicht vorstellen, nicht abzupumpen: so, wie sie trinkt wäre nach spätestens 1 Woche nichts mehr da. Übrigens bekommt sie die Muttermilch mit dem Calma Sauger, da ich unbedingt vom normalen Sauger wegkommen wollte. Bächern lehne ich kategorsch ab: mit einem 3 jährigen Sohn zu Hause, Pumpen alle 3 Stunden und Stillen, schaffe ich diese Methode einfach nicht und sie frustriert mich nur. Es ist einfach nicht machbar, wenn man alleine ist und alles selber managen muss. Mit Calma macht sie es super, baut einen schönen Vakuum auf (sonst würde ja gar keine Milch kommen) und ich habe wirklich das Gefphl, dass sie keineSaugverwirrung hat: sie umfasst die Warze sehr gut, trinkt auch schön, schluckt dabei: eben, sie ist einfach sehr passiv, rsp. macht dies nicht lange. Oft wir nur noch genuckelt. Entweder ermüdelt sie schnell oder ich weiss auch nicht...
Hier die Angaben:
Zufütterung nach jedem Stillen mit ca. 70-100 ml abgepumpter Muttermilch. 6 Mal in 24 Stunden, in der Nacht 5-6 Stunden Pause.
Stillalltag: Alle 3 Stunden wecken und 15 min stillen, danach Fläschen.
Auscheidung: 5-6 nasse Windeln pro 24 h, fast jedes Mal mit Stuhlgang
Stillstart: siehe oben
Künstliche Sauger: Im Krankenhaus normaler Sauger, seit dem Austritt nur noch Calma
Behandlung: Stillberaterin bis jetzt nur 1 Mal bei uns zu Hause gewesen, laut ihr alles wunderbar, Stillverhalten der Kleinen super, Milchlmenge super, meine BW super, weiter mit Fläschen füttern, damit sie schön zunimmt und kräftiger und wacher wird, nicht mehr so viel schläft und dann würde das mit dem Stillen schon noch automatisch klappen. Na ja, wie lange noch? Ich habe keinen Plan, wie weiter. Wenn ich so weiter machen, wird das nie klappen!
Medizinische Besonderheiten: Kind in der 37 Woche per Kaiserschnitt geholt, Gelbsucht bei Geburt, jetzt laut Kinderärztin schon fast weg. Ich hatte grosse Schmerzen nach der Geburt, da ich die Schmerzmittel nicht nehmen wollte (wegen Übertritt in Muttermilch). Jetzt geht es mir körperlich wieder ganz gut. Bei der Geburt hatte ich prophylaktisch ein Antibiotikum (wegen dem Kaiserschnitt): dieses wurde mir nach der Abnabelung des Kindes verabreicht.
Ich pumpe pro 24 Stunden ca. 650-700 ml Milch ab. Die Kleine trinkt mit den Fläschen ca. 450-500 ml in 24 h (6 x ca. 70-100 ml), der Rest ist Stillen, aber eben: ich denke, da kommt fast nichts rein... Tendenziell sind ihr sie Fläschen zu viel: ab ca. 70 ml kämpft sie schon merklich, rsp. spuckt öfters danach (aber nicht viel, keinesfalls Erbrechen).
Ich würde mir so sehr wünschen, dass wir nur noch stillen und diese ganze Anstrengung ein Ende hat. Leider habe ich gemerkt, dass sie anfängt abzunehmen, wenn ich sie auf "Diät" setze, quasi nur noch stille, ohne zuzufüttern. Dies möchte ich natürlich vermeiden, wenn ich der Theorie folge, dass oberstes Ziel sein sollte, dass sie zunimmt, kräftiger wird und nicht mehr so viel schläft. Aber inwiefern dieses Schlafen damit zu tun hat, bezweifle ich auch. Es gibt sicher auch kräftige und fitte und starke Babys, die nur noch schlafen, oder? Oder ist dies immer ein Zeichen, dass man zu schwach und müde ist? Aktuell ist sie fast 4 kg (Geburtsgewicht 3540 g).
Ich würde mich über eine Beratung einer Fachperson sehr freuen, da ich nicht weiter weiss...
Unsere Tochter kam (in der 37. Woche) per Kaiserschnitt auf die Welt, übermorgen ist sie 5 Wochen alt. Das Stillen schien am Anfang gut zu klappen, jedoch, genau gleich wie bei unserem Sohn vor 3 Jahren, haben sich mit der Zeit die gleichen Probleme eingeschlichen. Sie war sehr schläfrig und schlapp (hatte auch Gelbsucht) und trank an der Brust nicht besonders aktiv. Oft schlief sie ein oder nuckelte nur vor sich hin. Da das Gewicht ziemlich schnell abnahm, habe ich am 4.-5. Tag mit Abpumpen und Zufüttern angefangen. Die ersten Tage haben wir es noch mit Bechern veresucht, ziemlich schnell jedoch auf einen normalen Sauger umgestellt, obwohl ich mich so dagegen gewährt habe. Sie trank schön und nahm auch zu, also wurden wir aus dem Krankenhaus entlassen. Ich war psychisch ziemlich am Ende, da ich enorme Angst vor einem erneuten Drama hatte: bei unserem Sohn habe ich 6 Monate mit dem Stillen gekämpft und die Medela Doppel-Pumpe war mein ständiger Begleiter. Er trank sehr schlecht, ich habe alles mögliche versucht, Stillberatung in Anspruch genommen, Brusternährungsset versucht und nichts half. Ich habe 6 Monate nur gepumpt und mit Fläschen gegeben. Die shat mich richtig erschöpft und ich habe mir nichts sehenlicher gewünscht, als dass es bei einem zweiten Kind ev. mit dem Stillen klappt. Tja, leider fing es sehr ähnlich an, weshalb ich emotional so heftig reagiert habe. Nach dem Entlassen aus dem Krankenhaus habe ich mich ziemlich schnell beruhigt und versucht, die Lage zu akzeptieren und mich zumindest über die Tatsachen zu freuen, die nun anders (positiver) sind. Ich habe, denke ich, genug Milch: in 24 h kommen mit der Pumpe so ca. 700 ml, welche ich brav in den Kühlschrank stelle oder einfriere. Ich verwende viele Hilfsmittel, ich denke, dass ich ohne sie viel weniger Milch hätte, wie beim Sohn damals. Die Lage momentan ist so, dass die Kleine immer noch permanent shcläft. Wahrscheinlich ist sie insgesamt 1-2 Stunden pro Tag wach. Mit dem Flaschen hat sie nun von Geburstgewicht 3540 g auf fast 4000 g zugenommen. Ich wecke sie alle 3 Stunden (wecken lässt sie sich sehr gut), wickle sie und versuche sie zu stillen. Am Anfang schlief sie oft ein, dies ist immer noch der Fall, aber immer öfters liegt sie einfach so friedlich (wach) mit der BW im Mund, nuckelt oder trinkt schon richtig, aber wenig. Laut Stillberaterin macht sie es mit dem Trinken richtig: sie schluckt, sie umfasst die BW richtig, nur ist sie halt sehr passiv und manchmal schläfrig. ÖFters habe ich vor und nach dem Stillen gewogen und da waren es meistens 10 ml, die sie getrunken hat. Deswegen bekommt sie nach jedem Stillen noch einen Schoppen mit abgepumpter Muttermilch: zwischen 70 ml und 100 ml. Also in 24 Stunden haben wir 6-7 solche Aktionen: ca. 15 min Stillen und an schliessend Flasche. Sie nimmt schön zu, scheint zufrieden zu sein, laut Kinderärztin alles tipp topp, nur bin ich immer noch sehr traurig und frustriert, dass wir das so machen müssen und farge mich, ob wir je dei Kurve kriegen werdenz zum alleinigen Stillen. Die ganze Pumperei ist sehr anstrengend, gleichzeitig bin ich so froh und dankbar, dass ich dadurch meine Milchmenge aufrechterhalten, rsp. steigern kann. Ich kann mir nicht vorstellen, nicht abzupumpen: so, wie sie trinkt wäre nach spätestens 1 Woche nichts mehr da. Übrigens bekommt sie die Muttermilch mit dem Calma Sauger, da ich unbedingt vom normalen Sauger wegkommen wollte. Bächern lehne ich kategorsch ab: mit einem 3 jährigen Sohn zu Hause, Pumpen alle 3 Stunden und Stillen, schaffe ich diese Methode einfach nicht und sie frustriert mich nur. Es ist einfach nicht machbar, wenn man alleine ist und alles selber managen muss. Mit Calma macht sie es super, baut einen schönen Vakuum auf (sonst würde ja gar keine Milch kommen) und ich habe wirklich das Gefphl, dass sie keineSaugverwirrung hat: sie umfasst die Warze sehr gut, trinkt auch schön, schluckt dabei: eben, sie ist einfach sehr passiv, rsp. macht dies nicht lange. Oft wir nur noch genuckelt. Entweder ermüdelt sie schnell oder ich weiss auch nicht...
Hier die Angaben:
Zufütterung nach jedem Stillen mit ca. 70-100 ml abgepumpter Muttermilch. 6 Mal in 24 Stunden, in der Nacht 5-6 Stunden Pause.
Stillalltag: Alle 3 Stunden wecken und 15 min stillen, danach Fläschen.
Auscheidung: 5-6 nasse Windeln pro 24 h, fast jedes Mal mit Stuhlgang
Stillstart: siehe oben
Künstliche Sauger: Im Krankenhaus normaler Sauger, seit dem Austritt nur noch Calma
Behandlung: Stillberaterin bis jetzt nur 1 Mal bei uns zu Hause gewesen, laut ihr alles wunderbar, Stillverhalten der Kleinen super, Milchlmenge super, meine BW super, weiter mit Fläschen füttern, damit sie schön zunimmt und kräftiger und wacher wird, nicht mehr so viel schläft und dann würde das mit dem Stillen schon noch automatisch klappen. Na ja, wie lange noch? Ich habe keinen Plan, wie weiter. Wenn ich so weiter machen, wird das nie klappen!
Medizinische Besonderheiten: Kind in der 37 Woche per Kaiserschnitt geholt, Gelbsucht bei Geburt, jetzt laut Kinderärztin schon fast weg. Ich hatte grosse Schmerzen nach der Geburt, da ich die Schmerzmittel nicht nehmen wollte (wegen Übertritt in Muttermilch). Jetzt geht es mir körperlich wieder ganz gut. Bei der Geburt hatte ich prophylaktisch ein Antibiotikum (wegen dem Kaiserschnitt): dieses wurde mir nach der Abnabelung des Kindes verabreicht.
Ich pumpe pro 24 Stunden ca. 650-700 ml Milch ab. Die Kleine trinkt mit den Fläschen ca. 450-500 ml in 24 h (6 x ca. 70-100 ml), der Rest ist Stillen, aber eben: ich denke, da kommt fast nichts rein... Tendenziell sind ihr sie Fläschen zu viel: ab ca. 70 ml kämpft sie schon merklich, rsp. spuckt öfters danach (aber nicht viel, keinesfalls Erbrechen).
Ich würde mir so sehr wünschen, dass wir nur noch stillen und diese ganze Anstrengung ein Ende hat. Leider habe ich gemerkt, dass sie anfängt abzunehmen, wenn ich sie auf "Diät" setze, quasi nur noch stille, ohne zuzufüttern. Dies möchte ich natürlich vermeiden, wenn ich der Theorie folge, dass oberstes Ziel sein sollte, dass sie zunimmt, kräftiger wird und nicht mehr so viel schläft. Aber inwiefern dieses Schlafen damit zu tun hat, bezweifle ich auch. Es gibt sicher auch kräftige und fitte und starke Babys, die nur noch schlafen, oder? Oder ist dies immer ein Zeichen, dass man zu schwach und müde ist? Aktuell ist sie fast 4 kg (Geburtsgewicht 3540 g).
Ich würde mich über eine Beratung einer Fachperson sehr freuen, da ich nicht weiter weiss...