Weg vom Stillhütchen
Verfasst: 28.05.2015, 19:49
Ihr Lieben,
hier ist noch eine mit einem Stillproblem.
Unsere Tochter wurde am 25.4. geboren. In der Klinik (obgleich baby- und stillfreundliches Krankenhaus) wurde mir das Anlegen leider nicht gezeigt und ich hatte auch keine Ahnung davon. Emma öffnete den Mund jedenfalls nicht weit genug und zuzzelte fröhlich an der Brustwarze. Die Folge waren wunde Brustwarzen und große Schmerzen. Dazu kommt, dass Emma ein sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis hat und gern viel an der Brust hängt. (Das stört mich auch eigentlich überhaupt nicht.) Zu Hause brachte mir meine Hebamme dann ein Stillhütchen mit, außerdem habe ich ein paar Tage lang auch Milch abgepumpt. Emma hat die Flasche (mit Habermann-Sauger) gut genommen und hatte auch mit dem Wechsel zwischen Flasche und Stillhütchen kein Problem. Seit Himmelfahrt stillte ich dann nur noch und zwar immer mit Stillhütchen. Dadurch und durch 3 Laserbehandlungen verheilten meine Brustwarzen auch sehr gut und ich konnte (mit Hütchen eben) schmerzfrei stillen.
Jetzt kommen wir zum Problem. In der Zeit vom 22.5. bis zum 27.5. hat Emma nicht zugenommen. Davor war ihre Zunahme konstant gut. Meine Hebamme sagte, jetzt muss das Stillhütchen weg, weil sie wohl mehr nuckelt, als richtig zu trinken. Das versuche ich jetzt seit gestern. Aber es geht nicht. Es tut so höllisch weh. Das Anlegen sieht gut aus, Emma trinkt gut und mittlerweile kriegt sie die Schnute auch weiter auf. Aber der Schmerz ist trotzdem da. Nach dem Stillen ist die Brustwarze nicht mehr so platt genuckelt wie nach der Geburt. Aber sie ist leicht abgeflacht und hat - wie soll ich das beschreiben - eine Linie wie eine Naht. Nach dem Stillen brennen meine Brustwarzen stark.
Jetzt stille ich wieder mit Hütchen, lege sie möglichst oft an und animiere sie zum trinken. Aber ich habe ein sehr schlechtes Gewissen und helle Panik, dass sie nicht genug Nahrung bekommt.
Durch das ohne-Hütchen-Stillen tut jetzt auch das mit-Hütchen-Stillen wieder weh (aber aushaltbar). Ich verwende Multi-Mam Kompressen (erneuere 1 x am Tag), Johannisöl und Lanolin zur Pflege - nicht gleichzeitig natürlich. Emma hat täglich mehrere volle Windeln, meistens nass und mit Stuhl. Sie wirkt auch munter und entwickelt sich gut. Allerdings ist seit heute der Po ein bisschen wund. Wir cremen mit Weleda Weißer Malve und föhnen den Po jetzt trocken.
Hier ihre Gewichtsentwicklung:
25.4. - 3590 g (Geburtsgewicht, Klinik)
27.4. - 3420 g (U2, Klinik)
28.4. - 3450 g (Hebamme, wie auch alle folgenden)
29.4. - 3560 g
2.5. - 3680 g
4.5. - 3780 g
8.5. - 3860 g
11.5. - 3900 g
15.5. - 4070 g
19.5. - 4210 g
22.5. - 4340 g - nach der Mahlzeit
27.5. - 4300 g - vor der Mahlzeit
Wie große Sorgen muss ich mir machen? Und was zum Geier kann ich jetzt tun? Ich bin so verzweifelt. ...was natürlich nicht hilfreich ist und vermutlich auch übertrieben, aber das Gefühl, dass man sein Kind nicht ausreichend versorgen kann, ist schlimm.
Kann ich sie weiterhin nachts schlafen lassen, auch wenn sie mal 5 oder 6 Stunden am Stück schläft? Das kommt öfter vor und ist natürlich himmlisch für mich. Oder muss ich sie wecken?
Wenn sie beide Brüste trinkt, einschläft und dann nach ca. 15 Minuten Schlaf wieder trinken möchte - zählt das als erneutes Stillen?
Vielen vielen Dank!
Aroma
hier ist noch eine mit einem Stillproblem.
Unsere Tochter wurde am 25.4. geboren. In der Klinik (obgleich baby- und stillfreundliches Krankenhaus) wurde mir das Anlegen leider nicht gezeigt und ich hatte auch keine Ahnung davon. Emma öffnete den Mund jedenfalls nicht weit genug und zuzzelte fröhlich an der Brustwarze. Die Folge waren wunde Brustwarzen und große Schmerzen. Dazu kommt, dass Emma ein sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis hat und gern viel an der Brust hängt. (Das stört mich auch eigentlich überhaupt nicht.) Zu Hause brachte mir meine Hebamme dann ein Stillhütchen mit, außerdem habe ich ein paar Tage lang auch Milch abgepumpt. Emma hat die Flasche (mit Habermann-Sauger) gut genommen und hatte auch mit dem Wechsel zwischen Flasche und Stillhütchen kein Problem. Seit Himmelfahrt stillte ich dann nur noch und zwar immer mit Stillhütchen. Dadurch und durch 3 Laserbehandlungen verheilten meine Brustwarzen auch sehr gut und ich konnte (mit Hütchen eben) schmerzfrei stillen.
Jetzt kommen wir zum Problem. In der Zeit vom 22.5. bis zum 27.5. hat Emma nicht zugenommen. Davor war ihre Zunahme konstant gut. Meine Hebamme sagte, jetzt muss das Stillhütchen weg, weil sie wohl mehr nuckelt, als richtig zu trinken. Das versuche ich jetzt seit gestern. Aber es geht nicht. Es tut so höllisch weh. Das Anlegen sieht gut aus, Emma trinkt gut und mittlerweile kriegt sie die Schnute auch weiter auf. Aber der Schmerz ist trotzdem da. Nach dem Stillen ist die Brustwarze nicht mehr so platt genuckelt wie nach der Geburt. Aber sie ist leicht abgeflacht und hat - wie soll ich das beschreiben - eine Linie wie eine Naht. Nach dem Stillen brennen meine Brustwarzen stark.
Jetzt stille ich wieder mit Hütchen, lege sie möglichst oft an und animiere sie zum trinken. Aber ich habe ein sehr schlechtes Gewissen und helle Panik, dass sie nicht genug Nahrung bekommt.
Durch das ohne-Hütchen-Stillen tut jetzt auch das mit-Hütchen-Stillen wieder weh (aber aushaltbar). Ich verwende Multi-Mam Kompressen (erneuere 1 x am Tag), Johannisöl und Lanolin zur Pflege - nicht gleichzeitig natürlich. Emma hat täglich mehrere volle Windeln, meistens nass und mit Stuhl. Sie wirkt auch munter und entwickelt sich gut. Allerdings ist seit heute der Po ein bisschen wund. Wir cremen mit Weleda Weißer Malve und föhnen den Po jetzt trocken.
Hier ihre Gewichtsentwicklung:
25.4. - 3590 g (Geburtsgewicht, Klinik)
27.4. - 3420 g (U2, Klinik)
28.4. - 3450 g (Hebamme, wie auch alle folgenden)
29.4. - 3560 g
2.5. - 3680 g
4.5. - 3780 g
8.5. - 3860 g
11.5. - 3900 g
15.5. - 4070 g
19.5. - 4210 g
22.5. - 4340 g - nach der Mahlzeit
27.5. - 4300 g - vor der Mahlzeit
Wie große Sorgen muss ich mir machen? Und was zum Geier kann ich jetzt tun? Ich bin so verzweifelt. ...was natürlich nicht hilfreich ist und vermutlich auch übertrieben, aber das Gefühl, dass man sein Kind nicht ausreichend versorgen kann, ist schlimm.
Kann ich sie weiterhin nachts schlafen lassen, auch wenn sie mal 5 oder 6 Stunden am Stück schläft? Das kommt öfter vor und ist natürlich himmlisch für mich. Oder muss ich sie wecken?
Wenn sie beide Brüste trinkt, einschläft und dann nach ca. 15 Minuten Schlaf wieder trinken möchte - zählt das als erneutes Stillen?
Vielen vielen Dank!
Aroma