Stillen mit Flasche kombinieren?
Verfasst: 08.05.2015, 14:38
Hallo, mir wurde dieses Forum geraten, da ich ein klitzekleines aber essenzielles Problem habe. Meine Tochter wurde Anfang/Mitte Februar geboren, ist also jetzt so gut wie drei Monate alt. Sie entwickelt sich prächtig und wir haben null Probleme, auch das Stillen lief von Anfang an völlig von selbst und das tut es nach wie vor. Sie hat sich am Anfang alle drei-vier Stunden durchgängig gemeldet, seit ca 2 Wochen wird es Tags eher alle 2-3h dafür nachts viel seltener, je nach Input über Tag. Sie saugt sich je nach Müdigkeit zwischen 20 und 22 Uhr voll und pennt dann bis 5-6 Uhr morgends. Ich habe super viel Milch, letzte Nacht hat sie von 22-6 Uhr gepennt, ich habe mir die Pumpe schnappen müssen weil ich fast geplatzt wäre und hatte in 2min 100 mL draussen und war noch lange nicht leer. Zum Stillen brauchen wir auch nie lange, entweder saugt sie so super oder es läuft superleicht raus (oder beides) - sie ist meist innerhalb von 10-15min fertig. Jetzt könnte man denken alles in Butter denn ich geniesse das Stillen und dieZeit mit ihr sehr, aaaaber:
Ich arbeite in den Niederlanden, wo man eigentlich 3 Monate nach der Geburt wieder arbeiten geht. Durch einen Monat zusammengesparten Urlaub und zwei Monate unbezahlte Elternzeit habe ich mir erkämpft zu Hause bleiebn zu können bis meine Tochter ein halbes Jahr alt ist. Dann muss es funktionieren, dass sie tagsüber bei einer Tagesmutter bleiben kann. Wir haben breits eine sehr nette gefunden, der wir unser Kind anvertrauen würden und die praktischerweise auch noch gegenüber wohnt. Was natürlich nicht so praktisch ist, ist dass meine Tochter keine Flasche nehmen will/kann. Was nützt mir unkompliziertes Abpumpen wenn die Milch dann nicht in das Kind kommt?
Am Anfang meinte die Hebamme: Nur Brust, sonst lernt sie keine gute Saugtechnik. Nach einem Monat könnt ihr mal Flasche probieren. Sie war ca 6 Wochen alt, da hab ich mal abgepumpt und Flasche probiert - das hat "damals" super geklappt. Fein, dachten wir....wenn es mal muss kann man das ja machen, ansonsten ist normales Stillen ja praktischer. Dann wollte ich ca drei Wochen später mit Freundinnen raus und dachte, alles klar...abpumpen, aber vorher nochmal versuchen, nicht dass es dann nicht hinhaut - wütendes Geschrei und sich winden und ausspucken an der Flasche (übrigens die breiten Sauger von Lansinoh). Am nächsten Tag hat sie sie anstandslos genommen, den Tag danach wieder nur wütend angebrüllt. Die zwei Male, die sie gebrüllt hat war die Milch aufgetaut, da ich sie 2-3 Wochen vorher abgepumpt hatte. Kann das der Grund sein? Schmeckt die Milch über die Zeit so anders und das stört sie? Wir temperieren immer im Wasserbad und checken per Wange die Temperatur, sollten wir uns lieber einen Fläschchenwärmer organisieren, da kleine Schwankungen in der Temperatur sie so irritieren können, dass es nicht klappt? Soll ich lieber direkt versuchen eine andere Füttermethode als Fläschchen zu nehmen? Sie hasst übrigens Schnuller, hat sie nie genommen, am Anfang wollte sie zwischendurch am kleinen Finger nuckeln, aber das braucht sie jetzt fast gar nicht mehr. Da sie Schnuller im hohen Bogen ausspuckt kann die saloppe Antwort meiner Hebamme "versuch doch mal diesen Calma von Medela" nach meinem Gefühl nicht die Lösung sein.
Wie gesagt, ich stille supergern und es klappt toll, ich muss aber in ca 3 Monaten sichergehen, dass sie von einer Tagesmutter versorgt werden kann. In drei Monaten wird sehr viel passieren und ich mache mir noch keine ernsthaften Sorgen, aber ich weiss, dass es in drei Monaten nicht funktionieren wird a la: So ab heute Tagesmutter und von heute auf morgen aus der Flasche trinken. Ich weiss, dass es hier keine individuellen Patentlösungen gibt und dass ich ausprobieren muss was für uns geht aber ich würde gern von der hier vorhandenen Erfahrung profitieren und mir nicht alles unnötig kaputtmachen und uns stressen. Kommentare wie "nimm halt mehr Elternzeit" brauche ich nicht, da sie mir leider nichts bringen.
Entschuldigung für den Roman, ich würde mich sehr über Tipps und Ratschläge zu möglichen Strategien freuen, denn das "Problemchen" fängt an mich etwas rappelig zu machen.
Ich arbeite in den Niederlanden, wo man eigentlich 3 Monate nach der Geburt wieder arbeiten geht. Durch einen Monat zusammengesparten Urlaub und zwei Monate unbezahlte Elternzeit habe ich mir erkämpft zu Hause bleiebn zu können bis meine Tochter ein halbes Jahr alt ist. Dann muss es funktionieren, dass sie tagsüber bei einer Tagesmutter bleiben kann. Wir haben breits eine sehr nette gefunden, der wir unser Kind anvertrauen würden und die praktischerweise auch noch gegenüber wohnt. Was natürlich nicht so praktisch ist, ist dass meine Tochter keine Flasche nehmen will/kann. Was nützt mir unkompliziertes Abpumpen wenn die Milch dann nicht in das Kind kommt?
Am Anfang meinte die Hebamme: Nur Brust, sonst lernt sie keine gute Saugtechnik. Nach einem Monat könnt ihr mal Flasche probieren. Sie war ca 6 Wochen alt, da hab ich mal abgepumpt und Flasche probiert - das hat "damals" super geklappt. Fein, dachten wir....wenn es mal muss kann man das ja machen, ansonsten ist normales Stillen ja praktischer. Dann wollte ich ca drei Wochen später mit Freundinnen raus und dachte, alles klar...abpumpen, aber vorher nochmal versuchen, nicht dass es dann nicht hinhaut - wütendes Geschrei und sich winden und ausspucken an der Flasche (übrigens die breiten Sauger von Lansinoh). Am nächsten Tag hat sie sie anstandslos genommen, den Tag danach wieder nur wütend angebrüllt. Die zwei Male, die sie gebrüllt hat war die Milch aufgetaut, da ich sie 2-3 Wochen vorher abgepumpt hatte. Kann das der Grund sein? Schmeckt die Milch über die Zeit so anders und das stört sie? Wir temperieren immer im Wasserbad und checken per Wange die Temperatur, sollten wir uns lieber einen Fläschchenwärmer organisieren, da kleine Schwankungen in der Temperatur sie so irritieren können, dass es nicht klappt? Soll ich lieber direkt versuchen eine andere Füttermethode als Fläschchen zu nehmen? Sie hasst übrigens Schnuller, hat sie nie genommen, am Anfang wollte sie zwischendurch am kleinen Finger nuckeln, aber das braucht sie jetzt fast gar nicht mehr. Da sie Schnuller im hohen Bogen ausspuckt kann die saloppe Antwort meiner Hebamme "versuch doch mal diesen Calma von Medela" nach meinem Gefühl nicht die Lösung sein.
Wie gesagt, ich stille supergern und es klappt toll, ich muss aber in ca 3 Monaten sichergehen, dass sie von einer Tagesmutter versorgt werden kann. In drei Monaten wird sehr viel passieren und ich mache mir noch keine ernsthaften Sorgen, aber ich weiss, dass es in drei Monaten nicht funktionieren wird a la: So ab heute Tagesmutter und von heute auf morgen aus der Flasche trinken. Ich weiss, dass es hier keine individuellen Patentlösungen gibt und dass ich ausprobieren muss was für uns geht aber ich würde gern von der hier vorhandenen Erfahrung profitieren und mir nicht alles unnötig kaputtmachen und uns stressen. Kommentare wie "nimm halt mehr Elternzeit" brauche ich nicht, da sie mir leider nichts bringen.
Entschuldigung für den Roman, ich würde mich sehr über Tipps und Ratschläge zu möglichen Strategien freuen, denn das "Problemchen" fängt an mich etwas rappelig zu machen.