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Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 29.04.2015, 18:11
von Gast
Hallo ihr Lieben!
Ich heiße Theresa und habe Anfang Januar einen gesunden kleinen Jungen bekommen. Leider hatte ich schon nach 24 Stunden entzündete Brustwarzen (blutig und aufgerissen). Nachdem ich schon abstillen wollte habe ich in der gleichen Nacht einen megamäßigen Milcheinschuss bekommen und konnte nicht abstillen und hab das Pumpen angefangen. So spektakulär meine Brust Milch produziert hat, so anstregend war das Pumpen/Füttern.
Leider konnte mein Sohn nicht an der Brust trinken, da ich quasi ständig ausgelaufen bin, manchmal 60ml pro Seite, während ich die eine gepumpt hab. Nach einer dicken Mastitis, 6 Tage Krankenhaus, 41 Grad Fieber... habe ich die ersten Abstilltabletten genommen, es schnell bereut, weitergepumpt und nach einer Woche kam dann "nur" ein Milchstau, weswegen meine Hebi letzendlich zum Abstillen geraten hat und ich also 16 Tage Abstilltabletten genommen hab. Da war Henri 6 Wochen alt.

Heute ist er fast 15 Wochen und ich habe beschlossen, ich will stillen und ich hätte mich besser durchsetzen müssen (nicht gegen die Hebamme, die hat es nur gut gemeint, sondern gegen Eltern, Geschwister usw.) Da man sagt, man schafft maximal das Niveau, bei dem man aufgehört hat, traue ich mich nun, denn ich habe mit 170-200ml pro Pumpgang aufgehört.

Hier der Verlauf:
Samstag bis Montagnachmittag - ich pumpe, mindestens 6 mal in 24 Stunden mit einer Handpumpe von Avent, jeweils 7,5,3 Minuten, nachts 10 Minuten am Stück, ich brauche den Schlaf.
Montagnachmittag habe nun eine Medela Symphony leihweise mit Doppelpumpset, es geht um einiges schneller und meine Brustwarzen sind auch kaum noch wund.
Dienstag Fange eine Bockshornkleekur an, erster Tag 10 Kapseln, 2. 9, 3. 8 usw. Ein erster Erfolg. Aus anfänglichen 2 Tropfen nach dem Pumpen, die ich mit der Hand ausstreichen konnte, sind ein paar Tropfen in der Flasche geworden.
Dienstagabend ich lege meinen Sohn an die Brust, er schreit selbige an. Ich heule, Kind heult. Ich will aufgeben, bin müde, der Tag war anstrengend. Schenke mir einen neuen Versuch, er nuckelt sich an der Brust in den Schlaf. Ich fasse Mut. Neuer Versuch, als er Hunger bekommt, er saugt dreimal, merkt, dass nichts kommt und schreit.
Heute um die 7 ml geben meine Brüste ab, neuer Versuch zum Anlegen, dreimal saugen, dann schreien. Habe versucht langsam an der Brust die Kunstmilch runterlaufen zu lassen, ist meinem Sohn wohl zu nass um den Mund, wir sind beide dreckig und er unzufrieden. Im Nachhinein war's auch ein blöder Zeitpunkt, er hat 200ml getrunken und ist promt eingeschlafen.

Da es bei uns keine ehrenamtliche Stillberaterin gibt und es mir zu teuer ist, den nächstgelegenen zu bestellen (45km Entfernung, Chefarzt im KH) und meine Hebamme mir das BES nicht erklären kann, hoffe ich nun hier auf Hilfe und Unterstützung. Vielleicht kann mir jemand einige Fragen beantworten.

1. Wie viel mehr sollte es denn in einer Woche z.B. sein? Habe bereits mit einer Stillberaterin gesprochen, sie sagte, pro Monat ohne stillen braucht man eine Woche, plus eine Woche zusätzlich, wären etwa drei Wochen, eher mehr. Jede Frau ist zwar unterschiedlich, aber meine Brüste fühlen sich noch nicht so an, als könnten sie mehr Milch produzieren. Bringt mich zu:

2. Bekommt man nochmal eine Art Milcheinschuss?

3. Kann man es auch alleine mit BES schaffen? Traue mich nicht, eins zu kaufen, die kosten nunmal auch Geld und wenn es mir nichts nützt, wäre das doof. Wollte erst warten, bis wieder mehr Milch da ist und dann entscheiden, ob es überhaupt nötig ist. Aber die Brüste produzieren doch besser, wenn mein Wurm dran saugt statt pumpen?

4. Ich brauche mehr Mut und Kraft, wer von euch hat erfolgreich relaktiert?

5. Kann man das BES ruhig gebraucht kaufen?

Nun hoffe ich, ein so langer Beitrag schreckt euch nicht ab und ihr könnt mir vielleicht helfen.

Danke!

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 29.04.2015, 18:41
von deidamaus
Hallo Theresa,

eine Stillberaterin meldet sich heute Abend noch bei dir. Bis dahin,

liebe Grüße und super toll, dass du es nochmal probieren willst,

deidamaus

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 29.04.2015, 19:16
von koalina
Hallo,

ich kann nichts Fachliches beitragen, wollte dir jedoch Links dalassen:
- Vorüberlegungen zur Relaktation
- Vorraussetzungen zur Relaktation

Beides stammt aus der sehr guten Linksammlung Stillwissen

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 29.04.2015, 21:23
von deidamaus
Hallo Theresa,

herzlich Willkommen hier im SuT. Melde dich doch am Besten gleich an, dann brauchen wir deine Beiträge nicht freischalten und ich kann dir schneller antworten.

Hast du dir schon die beiden Links durchgelesen, die koalina gepostet hat? Du solltest dir nämlich vor der Relaktion darüber im Klaren sein, dass Vollstillen eventuell nicht möglich ist. Wenn es dir aber hauptsächlich um das "Stillen" nicht nur zur Ernäherung geht, dann kannst du deinem Baby mit Teilstillen sehr viel geben. Stillen dient nämlich nicht nur zur Nahrungsaufnahme, sondern auch...
jusl hat geschrieben: ... der Befriedigung des Nähebedürfnisses zur Hauptbezugsperson,
... der Befriedigung des Saugbedürfnisses,
... der sensorischen Stimulation ALLER Sinne (Tast-, Geruchs-, Sehsinn usw.),
... der Regulierung der kindlichen vegetativen Systeme (Wärmehaushalt, Nervensystem, Puls, Verdauung, Atmung usw.),
... der Kommunikation zwischen Kind und Hauptbezugsperson,
... der Festigung von Beziehungsqualität und Urvertrauen,
... der Beruhigung,
... dem Abbau von (An-)Spannung,
... dem stressarmen Einschlafen,
... der Linderung von Schmerzen.
Gast hat geschrieben:Hallo ihr Lieben!
Ich heiße Theresa und habe Anfang Januar einen gesunden kleinen Jungen bekommen. Leider hatte ich schon nach 24 Stunden entzündete Brustwarzen (blutig und aufgerissen). Nachdem ich schon abstillen wollte habe ich in der gleichen Nacht einen megamäßigen Milcheinschuss bekommen und konnte nicht abstillen und hab das Pumpen angefangen. So spektakulär meine Brust Milch produziert hat, so anstregend war das Pumpen/Füttern.
Leider konnte mein Sohn nicht an der Brust trinken, da ich quasi ständig ausgelaufen bin, manchmal 60ml pro Seite, während ich die eine gepumpt hab. Nach einer dicken Mastitis, 6 Tage Krankenhaus, 41 Grad Fieber... habe ich die ersten Abstilltabletten genommen, es schnell bereut, weitergepumpt und nach einer Woche kam dann "nur" ein Milchstau, weswegen meine Hebi letzendlich zum Abstillen geraten hat und ich also 16 Tage Abstilltabletten genommen hab. Da war Henri 6 Wochen alt.
Da ist ja ganz schön viel am Anfang schief gelaufen. Das tut mir leid für euch. Dadurch, dass aber deine Milchbildung sechs Wochen lang auf Vollstillniveau war (du hast in der Zeit keine Pre zufüttern müssen, oder?), stehen die Chancen sehr gut, eine recht hohe Milchproduktion aufzubauen.
Heute ist er fast 15 Wochen und ich habe beschlossen, ich will stillen und ich hätte mich besser durchsetzen müssen (nicht gegen die Hebamme, die hat es nur gut gemeint, sondern gegen Eltern, Geschwister usw.) Da man sagt, man schafft maximal das Niveau, bei dem man aufgehört hat, traue ich mich nun, denn ich habe mit 170-200ml pro Pumpgang aufgehört.
Wie groß war den die Gesamtmenge pro Tag, die du abpumpen konntest?
Hier der Verlauf:
Samstag bis Montagnachmittag - ich pumpe, mindestens 6 mal in 24 Stunden mit einer Handpumpe von Avent, jeweils 7,5,3 Minuten, nachts 10 Minuten am Stück, ich brauche den Schlaf.
Montagnachmittag habe nun eine Medela Symphony leihweise mit Doppelpumpset, es geht um einiges schneller und meine Brustwarzen sind auch kaum noch wund.
Sehr gut. Ein Doppelpumpset spart viel Zeit und regt die Milchbildung besser an. Powerpumpen hat sich zur Steigerung der Milchbildung auch sehr gut bewährt. Dazu pumpst du 5 min, machst 5 min Pause, pumpst wieder 5 min usw. Am besten über 40-60min. Ideal sind mindestens 8 Pumpsitzungen und mindestens einmal nachts zu pumpen. Also z.B. 6 h, 9h, 12 h, 15h, 18 h, 20h, 22 h, 2 h.
Dienstag Fange eine Bockshornkleekur an, erster Tag 10 Kapseln, 2. 9, 3. 8 usw. Ein erster Erfolg. Aus anfänglichen 2 Tropfen nach dem Pumpen, die ich mit der Hand ausstreichen konnte, sind ein paar Tropfen in der Flasche geworden.
Wunderbar. Sinnvoll ist es aber den Bocks durchgehend zu nehmen und zwar erstmal in der Dosis von 2,7g. Je nachdem können wir dann mit der Dosierung noch hoch gehen.
Dienstagabend ich lege meinen Sohn an die Brust, er schreit selbige an. Ich heule, Kind heult. Ich will aufgeben, bin müde, der Tag war anstrengend. Schenke mir einen neuen Versuch, er nuckelt sich an der Brust in den Schlaf. Ich fasse Mut. Neuer Versuch, als er Hunger bekommt, er saugt dreimal, merkt, dass nichts kommt und schreit.
Das ist doch ganz toll. Dein Baby geht noch an die Brust, wunderbar. Hier setzt das BES an: Dein Kind wird für das Saugen an der Brust mit Milch belohnt. Zusätzlich regt es dabei die Milchbildung an und kann seine Stilltechnik dabei verbessern. Eine Rückführung an die Brust ohne BES ist praktisch unmöglich.

Normalerweise geht man bei der Rückführung an die Brust wie folgt vor:
1) Füttern mit verschiedenen Flaschensauger
2) Flasche in Stillposition geben
3) Flaschensauger als Stillhütchen verwenden und mit BES zufüttern
4) Umstellung auf Stillhütchen und BES
5) Stillhütchen abgewöhnen
6) Zufüttermenge im BES reduzieren
(Punkt 5 und 6 kann man meist nicht so klar trennen, die laufen eher parallel)

Wenn dein Baby aber noch an die Brust geht, können wir direkt vor Punkt 6 einsteigen, d.h. wir stellen die Zufütterung langsam von Flasche auf BES um. Durch das Weglassen der Flasche als künstlichen Sauger kann dein Baby seine Stilltechnik dann ungestört perfektionieren.
1. Wie viel mehr sollte es denn in einer Woche z.B. sein? Habe bereits mit einer Stillberaterin gesprochen, sie sagte, pro Monat ohne stillen braucht man eine Woche, plus eine Woche zusätzlich, wären etwa drei Wochen, eher mehr. Jede Frau ist zwar unterschiedlich, aber meine Brüste fühlen sich noch nicht so an, als könnten sie mehr Milch produzieren. Bringt mich zu:
Das kann man pauschal so nicht sagen, aber def Richtwert deiner SB ist schon ganz gut.
2. Bekommt man nochmal eine Art Milcheinschuss?
Nein.
3. Kann man es auch alleine mit BES schaffen? Traue mich nicht, eins zu kaufen, die kosten nunmal auch Geld und wenn es mir nichts nützt, wäre das doof. Wollte erst warten, bis wieder mehr Milch da ist und dann entscheiden, ob es überhaupt nötig ist. Aber die Brüste produzieren doch besser, wenn mein Wurm dran saugt statt pumpen?
Ohne fachliche Begleitung wird eine Relaktation sehr schwer. Ich kann dich dabei aber gerne unterstützen. Ohne BES kommen wir aber nicht aus. Lies dir dazu mal den Link Erste Schritte mit dem BES durch.
4. Ich brauche mehr Mut und Kraft, wer von euch hat erfolgreich relaktiert?
Such doch mal unter dem Stichwort Relaktation hier im Forum, da findest du einige Beiträge.
5. Kann man das BES ruhig gebraucht kaufen?
Ja, kannst du. Du kannst es ja sterilisieren.
Nun hoffe ich, ein so langer Beitrag schreckt euch nicht ab und ihr könnt mir vielleicht helfen.
Was meinst du, magst du es angehen?

Liebe Grüße
Deidamaus

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 29.04.2015, 22:02
von TheresaSa
Hallo Deidamaus,
Ich bin es ja bereits angegangen!! Und ich habe mich auf jeden Fall regestriert, aber glaube ich unangemeldet den Beitrag geschrieben ;) Jetzt bin ich aber angemeldet.
Alles, was ich über Relaktion finden konnte, hab ich bereits gelesen :-) Gerade hatte ich wieder einen Minirückschlag, mein Sohn hatte wohl so einen Hunger, dass er gar nicht erst versucht hat, an der Brust zu saugen, immerhin hat er den Mund weit aufgerissen und den Kopf hin und hergeschmissen an der Brust. In Stillposition lässt er sich ganz problemlos füttern, allerdings kann ich ihn nicht zu 100% darein bringen, weil dann die Flasche im Weg ist.
Wir füttern bereits mit 2 verschiedenen Saugern und er hat 2 verschiedene Schnuller. Nur den Schnuller abgewöhnen, wie oft bei einer Relaktation steht, werde ich nicht schaffen. Ich kann ihn nicht an der Brust beruhigen, habe sehr empfindliche Brustwarzen und gerade sind sie so, dass ich es aushalten kann.
Eventuell möchte ich trotzdem versuchen, mit Stillhütchen anzufangen, den wunden Brustwarzen vorzubeugen und ich glaube, ich habe nicht genug Energie, sofort mit der Brust zu beginnen.
Worum es mir eigentlich geht: Nähe aufzubauen, das Stillen genießen, die Chance nochmal zu nutzen, dem Kind etwas zu geben, was nur ich kann. Zusätzlich hat er die Flaschenmilch nicht gut vertragen. Es sind von einem auf den anderen Tag fast alle Haare ausgefallen, er hat ständig erbrochen und war generell sehr unruhig. Nachdem wir dreimal die Nahrung gewechselt haben, geht es jetzt so langsam besser und auch ein paar Haare sind zu sehen. Wir füttern PRE HA.
Ich war auf Vollstillniveau und habe etwa 900-1000ml pro Tag gepumpt. Aber das ist auch nicht das Ziel, zumal ich eh in etwa drei Wochen Beikost einführen.
Ein BES habe ich grade gebraucht erstanden.
Also ja! Ich will es angehen. Deine Hilfe nehme ich gerne in Anspruch!

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 29.04.2015, 23:11
von deidamaus
Perfekt. Das klingt doch super.

Ich würde dir empfehlen, die Stillversuche erst dann wieder zu starten, wenn du mit dem BES zufüttern kannst. Bis dahin kannst du auch mit einem dünnen Magensondenschlauch und einer Spritze an der Brust zufüttern. Es könnte sein, dass dein Baby sonst irgendwann garnicht mehr an die Brust will, weil es noch keine Milch aus der Brust bekommt.

Besorgen dir dafür auf jeden Fall noch die Broschüre Elterninfo BES (gibt es auch als e-paper). Lies dir sie vorher durch und probiere das BES vorher mal nur mit Wasser und ohne Kind aus. Zusätzlich 3 mal auseinander und zusammen bauen. Es soll dir vor dem ersten Versuch vertraut und nicht fremd sein.

Dann warte einen günstigen Moment ab (Kind nicht mehr hungrig und nicht mehr ganz satt und zufrieden) und probiere es aus. Wenn dein Baby dann mit Milch für sein Saugen an der Brust belohnt wird, hat er ein tolles Erfolgserlebnis und das motiviert ihn zum Weitersaugen.

Ob mit oder ohne Hütchen entscheidest du. Mit Hütchen ist es nur noch etwas "fummeliger" als ohne. Wenn er ohne Trinken würde, wäre das perfekt. Wunde Brustwarzen kannst du am Besten durch korrektes Anlegen deines Kindes vermeiden, d.h.
- Baby Bauch an Bauch mit dir
- Mund deines Babys weit auf
- Lippen nach außen gestülpt

Dafür ist es wichtig, dass du erstmal komplett auf stillfreundliche Zufüttermetweiter./URL] - in deinem Fall das BES umstellst. Wenn dein Kind dann komplett an der Brust zugefüttert wird, wäre es schon sehr wichtig, den Schnullergebrauch deutlich einzuschränken, da alle künstlichen Sauger das Saugverhalten an der Brust negativ beeinflussen können. Aber wenn es so weit ist, sehen wir weiter.

Passt der Aufsatz von der Pumpe von der Größe her zu deiner Brust? Zu kleine oder zu große Trichter können zu Beschwerden führen.

Wieso möchtest du in drei Wochen schon direkt mit Beikost starten?
Nähe aufzubauen, das Stillen genießen, die Chance nochmal zu nutzen, dem Kind etwas zu geben, was nur ich kann.
Wow, toll geschrieben. Da spricht das Mamaherz. :D

Liebe Grüße
Deidamaus

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 29.04.2015, 23:38
von ElliBelli
Liebe Theresa

ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es mit dem BES gut klappt und ihr 2 bald ganz schöne Stillmomente geniessen könnt - ich mache gerade auch erste Schritte mit dem BES denn unsere Situation ist recht ähnlich, wir sitzen also sozusagen im gleichen Boot:)

Gute Nacht
Ellibelli

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 02.05.2015, 12:17
von TheresaSa
Update 1.1

Ich bin etwas erschrocken, nachdem meine kleine Maus heute 9,5 Stunden durchgeschlafen hat, hab auch ich seit langem echt gut geschlafen.
Das Pumpen klappt bedingt, ich weiß nicht, ob die Trichter nicht doch etwas zu groß sind, obwohl sie nach der Geburt genau die richtige Größe hatten. Maximal 25ml bekomme ich mit einem Pumpgang, eher 20. Hoffentlich wird das noch mehr werden. Abends schaffe ich eine Stunde Powerpumpen, tagsüber ist das alleine mit Kind kaum zu schaffen. Nachts pumpe ich immer dann, wenn mein Sohn wach ist, außer heute nacht, da war haben wir alle erstmal nur geschlafen.
Die wunden Brustwarzen hab ich auch, ohne dass ich stille :) da reicht manchmal nur ein schlechtes Material im BH. Zusätzlich hab ich das Problem, dass ich keine richtigen Brustwarzen hab, Warzenhof und Warze sind quasi eine Kuppel.
Wieso möchtest du in drei Wochen schon direkt mit Beikost starten?
Der Kinderarzt hat mir dazu geraten und auch die Hebamme. Außerdem schmatzt der Kleine bei jeder unserer Mahlzeit mit. Eventuell werde ich noch bis Ende Mai warten.

Aber es sind noch mehr Fragen aufgetaucht:
-Wenn ich mit dem BES füttere, pumpe ich zwischen den Mahlzeiten doch trotzdem weiter?
-Kann ich auch nächste Woche direkt mit dem BES starten? Ich fürchte, das mit dem Schlauch und der Spritze werde ich so schnell nicht hinbekommen :oops:

So, ich geh dann mal wieder an die Pumpe.

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 03.05.2015, 06:40
von deidamaus
Ich melde mich heute abend bei dir.

Liebe Grüße
Deidamaus

Re: Relaktation nach 9/15 Wochen Flasche

Verfasst: 03.05.2015, 23:45
von deidamaus
TheresaSa hat geschrieben: Das Pumpen klappt bedingt, ich weiß nicht, ob die Trichter nicht doch etwas zu groß sind, obwohl sie nach der Geburt genau die richtige Größe hatten. Maximal 25ml bekomme ich mit einem Pumpgang, eher 20. Hoffentlich wird das noch mehr werden.
Das ist doch schon ziemlich gut.
. Abends schaffe ich eine Stunde Powerpumpen, tagsüber ist das alleine mit Kind kaum zu schaffen. Nachts pumpe ich immer dann, wenn mein Sohn wach ist, außer heute nacht, da war haben wir alle erstmal nur geschlafen.
Nachts wäre.es gut, wenn du mindestens einmal pumpen könntest. Wenn du es schaffst, dann stell dir einen Wecker, füttere dein Baby und pumpe dann ab (oder umgekehrt).
Die wunden Brustwarzen hab ich auch, ohne dass ich stille :) da reicht manchmal nur ein schlechtes Material im BH
War das.schon immer so? Oder erst, seitdem du abpumpst?
. Zusätzlich hab ich das Problem, dass ich keine richtigen Brustwarzen hab, Warzenhof und Warze sind quasi eine Kuppel.
Kommen die Brustwarzen beim Pumpen raus? Sind sie vor dem Pumpen flach oder nach innen gerichtet?

Dies macht für deine Milchproduktion keinen Unterschied, es kann dann eventuell für dein Baby schwieriger sein anzudocken.
Wieso möchtest du in drei Wochen schon direkt mit Beikost starten?
Der Kinderarzt hat mir dazu geraten und auch die Hebamme. Außerdem schmatzt der Kleine bei jeder unserer Mahlzeit mit. Eventuell werde ich noch bis Ende Mai warten.
Lkes mal in die Grundinfo Beikosteinführung rein.
-Wenn ich mit dem BES füttere, pumpe ich zwischen den Mahlzeiten doch trotzdem weiter?
Das kannst du dann reduzieren oder ganz einstellen.
-Kann ich auch nächste Woche direkt mit dem BES starten? Ich fürchte, das mit dem Schlauch und der Spritze werde ich so schnell nicht hinbekommen :oops:
Klar. Wenn du Broschüre und Link dazu gelesen hast und ein paar Trockenübungen - wie im Link beschrieben - gemacht hast.

Morgen gibt es wieder ausführliche Antworten, ich bin müde, da ich das ganze WE weg war.

Liebe Grüße
Deidamaus