Ratlos - Kind macht Geschäft nur im Stehen
Verfasst: 15.03.2015, 22:12
...mal wieder ein intimes Thema hier
und ein etwas ungewöhnliches
, aber langsam mache ich mir echt Gedanken und vielleicht habt Ihr ein paar bahnbrechende Anregungen für mich...
also: unser Sohn ist jetzt fast 2 dreiviertel Jahre alt. Es wäre schon immer sehr einfach gewesen, mit ihm teilzeitwindelfrei zu machen, weil er sein großes Geschäft immer angezeigt hat. Also habe ich so im Alter von 3 Monaten erstmals versucht, ihn dabei abzuhalten, was total in die Hose ging, buchstäblich. Egal, wie ich ihn hielt oder worüber, nah am Boden oder nicht, über Klo oder Boden, er bekam Panik, es ging nichts mehr, bis er wieder eine Windel um hatte. Ich ließ es also erst mal wieder sein.
Unser "Problem" zeigte sich dann erstmals, als er mit 10 Monaten stehen lernte - irgendwann fiel mir auf, dass er sein großes Geschäft eigentlich immer nur im Stehen verrichtete - und das ist bis heute so geblieben. Seit er laufen kann, geht er in eine Ecke, versteckt sich regelrecht und fängt an zu drücken. Seit er sprechen kann, werden wir dann auch aktiv weggeschickt. Überkommt ihn ein Drang z.B. beim Spielen, stakst er in eine Ecke und verrichtet sein Geschäft dann dort...
Er hat noch NIE Anstalten gemacht, sich hinzusetzen oder zu hocken.
Da mein Sohn im zweiten Lebensjahr also verbal und nonverbal zuverlässig anzeigte, wann er musste, war ich letzten Sommer optimistisch, dem Trockenwerden näher zu kommen (er wurde im Juli 2) - hat auch super geklappt, mit nackig lassen usw., er erzählte zuverlässig, an welcher Stelle gleich was aus seinen Körperöffnungen kommen würde
- nur dass er sich partout und auf gar keinen Fall hinhocken bzw. auf ein Klo oder einen Topf setzen wollte. Keine Überredungskunst, kein Vormachen, kein Draufsetzen, nichts konnte ihn bislang von einer Hockstellung beim großen Geschäft überzeugen.
Dadurch ist aber Windel weglassen einfach keine Option, weil er im Stehen natürlich das Geschäft auf seine hinteren Beine, Fersen fallen lässt, manchmal noch reintritt
Bislang fand ich es nur schade für uns, dass wir deshalb also noch mit der Windel rummachen (wenn er derzeit nackig im Haus umherläuft, ruft er in der Regel, dass er Pipi muss und ich soll ihm dann eine Windel oder ein Tuch o.ä. unterhalten - auch wenn in jedem Raum ein Töpfchen steht und er seine kleine Freundin beispielsweise und auch uns schon häufig beobachtet hat. Über dem Topf stehen will er nicht, manchmal geht er auch extra zur Dusche oder aber gefliesten Boden, weil er weiß, dass es mir dort nichts ausmacht zu putzen im Gegensatz zum Teppichboden....), aber langsam frage ich mich, warum er sich so partout einer Hockstellung verweigert und ob wir nicht doch mal näher hinschauen müssen, ob vielleicht irgendwas nicht stimmt.
Eine Freundin von mir, die sich gerade ostheopathisch weiterbildet, meinte, er habe vielleicht körperliche Beschwerden oder "schlechte Erinnerungen" - hm, ich bin da nicht wirklich groß drin im Thema Osteopathie und kann mir da bislang kaum eine eigene Meinung machen.
Er kam spontan aus Beckenendlage zur Welt, war mit 58 cm ziemlich groß. Er lag nie "festgezurrt" an einer Stelle in meiner Gebärmutter, war immer ziemlich beweglich. So ausgeglichen, wie er sich in meinem Bauch präsentiert hat, war er dann auch außerhalb, Babyschreistunden kennen wir nur aus Erzählungen anderer, stillen, tragen, motorische Entwicklung, hat sich alles problemlos entwickelt. Also konnte ich bislang auch nicht feststellen, dass ihn vielleicht Verspannungen o.ä. plagen.
- nur, was könnte es noch sein? Eine Laune? Orthopädische Probleme?
Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder eine Anregung, was man mal abklären könnte? Ich mache mir so langsam doch etwas Sorgen bzw. Gedanken, dass ich nichts übersehe.
Danke Euch für alle Ideen!
also: unser Sohn ist jetzt fast 2 dreiviertel Jahre alt. Es wäre schon immer sehr einfach gewesen, mit ihm teilzeitwindelfrei zu machen, weil er sein großes Geschäft immer angezeigt hat. Also habe ich so im Alter von 3 Monaten erstmals versucht, ihn dabei abzuhalten, was total in die Hose ging, buchstäblich. Egal, wie ich ihn hielt oder worüber, nah am Boden oder nicht, über Klo oder Boden, er bekam Panik, es ging nichts mehr, bis er wieder eine Windel um hatte. Ich ließ es also erst mal wieder sein.
Unser "Problem" zeigte sich dann erstmals, als er mit 10 Monaten stehen lernte - irgendwann fiel mir auf, dass er sein großes Geschäft eigentlich immer nur im Stehen verrichtete - und das ist bis heute so geblieben. Seit er laufen kann, geht er in eine Ecke, versteckt sich regelrecht und fängt an zu drücken. Seit er sprechen kann, werden wir dann auch aktiv weggeschickt. Überkommt ihn ein Drang z.B. beim Spielen, stakst er in eine Ecke und verrichtet sein Geschäft dann dort...
Da mein Sohn im zweiten Lebensjahr also verbal und nonverbal zuverlässig anzeigte, wann er musste, war ich letzten Sommer optimistisch, dem Trockenwerden näher zu kommen (er wurde im Juli 2) - hat auch super geklappt, mit nackig lassen usw., er erzählte zuverlässig, an welcher Stelle gleich was aus seinen Körperöffnungen kommen würde
Dadurch ist aber Windel weglassen einfach keine Option, weil er im Stehen natürlich das Geschäft auf seine hinteren Beine, Fersen fallen lässt, manchmal noch reintritt
Bislang fand ich es nur schade für uns, dass wir deshalb also noch mit der Windel rummachen (wenn er derzeit nackig im Haus umherläuft, ruft er in der Regel, dass er Pipi muss und ich soll ihm dann eine Windel oder ein Tuch o.ä. unterhalten - auch wenn in jedem Raum ein Töpfchen steht und er seine kleine Freundin beispielsweise und auch uns schon häufig beobachtet hat. Über dem Topf stehen will er nicht, manchmal geht er auch extra zur Dusche oder aber gefliesten Boden, weil er weiß, dass es mir dort nichts ausmacht zu putzen im Gegensatz zum Teppichboden....), aber langsam frage ich mich, warum er sich so partout einer Hockstellung verweigert und ob wir nicht doch mal näher hinschauen müssen, ob vielleicht irgendwas nicht stimmt.
Eine Freundin von mir, die sich gerade ostheopathisch weiterbildet, meinte, er habe vielleicht körperliche Beschwerden oder "schlechte Erinnerungen" - hm, ich bin da nicht wirklich groß drin im Thema Osteopathie und kann mir da bislang kaum eine eigene Meinung machen.
Er kam spontan aus Beckenendlage zur Welt, war mit 58 cm ziemlich groß. Er lag nie "festgezurrt" an einer Stelle in meiner Gebärmutter, war immer ziemlich beweglich. So ausgeglichen, wie er sich in meinem Bauch präsentiert hat, war er dann auch außerhalb, Babyschreistunden kennen wir nur aus Erzählungen anderer, stillen, tragen, motorische Entwicklung, hat sich alles problemlos entwickelt. Also konnte ich bislang auch nicht feststellen, dass ihn vielleicht Verspannungen o.ä. plagen.
- nur, was könnte es noch sein? Eine Laune? Orthopädische Probleme?
Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder eine Anregung, was man mal abklären könnte? Ich mache mir so langsam doch etwas Sorgen bzw. Gedanken, dass ich nichts übersehe.
Danke Euch für alle Ideen!