Stillen ist ein Kampf, kurz vorm Aufgeben :(
Verfasst: 10.03.2015, 14:15
Hallo,
Ich lese nun schon eine ganze Weile "heimlich" hier im Forum mit und bin ganz begeistert von der tollen Atmosphäre und den vielen hilfreichen Tipps die gegeben werden. Mittlerweile bin ich bei meiner eigenen Stillgeschichte leider so verzweifelt, dass ich mir auch Rat erhoffe.
Meine Maus ist mittlerweile 15 Wochen alt, geboren am 23.11.2014. Sie wurde daheim geboren und das erste Anlegen lief problemlos, sie nahm nur am zweiten Tag ab und dann schon wieder zu. Darüber war ich sehr erleichtert, denn bei meinem Sohn habe ich 4 Monate pumpgestillt, weil es einfach nicht geklappt hat. Anfänglich haben wir dauergestillt und sie nahm gut zu, aber seit dem 5. Woche Schub ist irgendwie der Wurm drin. Wir hatten und haben aktuell wieder mit Soor zu kämpfen, dazu habe ich noch Vasospasmen die ich aber mit Magnesium und Calcium gut im Griff habe. Aber nun zum Stillen selbst: Meine Maus trinkt total hektisch, sie dockt dauernd an und ab, biegt sich durch, kratzt und kneift mich und will dann gar nicht mehr an die Brust. Sie ist auch sonst sehr herausfordernd, weint viel und schläft wenig bzw. sehr schlecht.
Anfangs vermutete ich eine Saugverwirrung, sie hat am 5. Lebenstag einen Schnuller bekommen da sie nuckeln wollte aber sich fürchterlich aufregte wenn Milch aus der Brust kam. Sie nahm ihn aber nie begeistert und dann gar nicht mehr. Ihr hektisches Getrinke begann erst etwas später. Seit ein paar Tagen nimmt sie einen Soothie, das erleichtert uns zumindest das Autofahren etwas. Im Kinderwagen schreit sie sich auch weg, tragen geht einigermaßen aber begeistert ist sie davon leider auch nicht. Ein Besuch beim Osteopath brachte keine Verbesserung. Dann glaubte ich zu wenig Milch zu haben und nahm deshalb Bockshornkleekapseln ein, seitdem spritzt ihr allerdings die Milch dermaßen in den Mund dass sie sich total verschluckt und auch nach dem aufstoßen nicht weiter stillen will. Sie trinkt so immer nur eine Seite und das auch nur ein paar Minuten. Da ich bei meinem Sohn ein richtiges Stilltrauma davon trug, wiege ich sie einmal wöchentlich und seit 2 Wochen nimmt sie nicht bzw. kaum zu.
Richtig "ordentlich" trinken geht eigentlich nur noch im Halbschlaf bzw. nachts. Die rechte Brust hatte von Anfang an weniger Milch, inzwischen verschmäht sie die aber tagsüber fast gänzlich, nur nachts geht's einigermaßen.
Inzwischen ist es so schlimm, dass ich mir echt überlege abzustillen weil ich das fast nicht mehr aushalte, man hört immer wie toll Stillen sein soll, ich find es derzeit nur ganz anstrengend und überhaupt nicht schön. Dabei hatte ich mich anfangs so gefreut dass es diesmal endlich gut klappt und wollte unbedingt lange stillen. Ganz will ich die Hoffnung aber noch nicht aufgeben, deshalb suche ich hier nach Unterstützung.
Hier noch die genauen Infos:
- Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein, es wurde nie zugefüttert.
-Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
So etwas wie einen Rhythmus haben wir überhaupt nicht. Wenn sie meckert lege ich sie an, wir stillen im Schnitt alle 2 Std., manchmal auch öfter. Dadurch dass sie viel weint und so hektisch trinkt, weiß ich nie ob sie noch Hunger hat oder nicht. Ich kann ihre Anzeichen ganz schlecht deuten. Nachts schafft sie manchmal eine 3-4 Std. Pause aber normalerweise stillt sie da auch ca. alle 2 Stunden. Tagsüber schläft sie oft nicht länger als 30min, wenn ich sie trage schafft sie auch mal 1 oder 2 Std.
- Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Die Pipiwindeln sind immer schwer, Stuhlgang hat sie seit drei Wochen nur noch alle 3-4 Tage.
-Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Siehe oben. Sie macht beim Stillen nicht den Mund sehr weit auf, aber da ich nie wunde Brustwarzen hatte, dachte ich das sei okay so.
-Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Schnuller siehe oben. Flasche mit abgepumpter Mumi haben wir ihr einmal versucht zu geben, nahm sie aber weder von mir noch meinem Mann.
- Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir waren einmal beim Osteopathen, dort war aber trotz rasanter Sturzgeburt alles ok.
-Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, bin aber eingestellt.
Soll ich Gewichtsdaten auch mit posten?
Ich lese nun schon eine ganze Weile "heimlich" hier im Forum mit und bin ganz begeistert von der tollen Atmosphäre und den vielen hilfreichen Tipps die gegeben werden. Mittlerweile bin ich bei meiner eigenen Stillgeschichte leider so verzweifelt, dass ich mir auch Rat erhoffe.
Meine Maus ist mittlerweile 15 Wochen alt, geboren am 23.11.2014. Sie wurde daheim geboren und das erste Anlegen lief problemlos, sie nahm nur am zweiten Tag ab und dann schon wieder zu. Darüber war ich sehr erleichtert, denn bei meinem Sohn habe ich 4 Monate pumpgestillt, weil es einfach nicht geklappt hat. Anfänglich haben wir dauergestillt und sie nahm gut zu, aber seit dem 5. Woche Schub ist irgendwie der Wurm drin. Wir hatten und haben aktuell wieder mit Soor zu kämpfen, dazu habe ich noch Vasospasmen die ich aber mit Magnesium und Calcium gut im Griff habe. Aber nun zum Stillen selbst: Meine Maus trinkt total hektisch, sie dockt dauernd an und ab, biegt sich durch, kratzt und kneift mich und will dann gar nicht mehr an die Brust. Sie ist auch sonst sehr herausfordernd, weint viel und schläft wenig bzw. sehr schlecht.
Anfangs vermutete ich eine Saugverwirrung, sie hat am 5. Lebenstag einen Schnuller bekommen da sie nuckeln wollte aber sich fürchterlich aufregte wenn Milch aus der Brust kam. Sie nahm ihn aber nie begeistert und dann gar nicht mehr. Ihr hektisches Getrinke begann erst etwas später. Seit ein paar Tagen nimmt sie einen Soothie, das erleichtert uns zumindest das Autofahren etwas. Im Kinderwagen schreit sie sich auch weg, tragen geht einigermaßen aber begeistert ist sie davon leider auch nicht. Ein Besuch beim Osteopath brachte keine Verbesserung. Dann glaubte ich zu wenig Milch zu haben und nahm deshalb Bockshornkleekapseln ein, seitdem spritzt ihr allerdings die Milch dermaßen in den Mund dass sie sich total verschluckt und auch nach dem aufstoßen nicht weiter stillen will. Sie trinkt so immer nur eine Seite und das auch nur ein paar Minuten. Da ich bei meinem Sohn ein richtiges Stilltrauma davon trug, wiege ich sie einmal wöchentlich und seit 2 Wochen nimmt sie nicht bzw. kaum zu.
Richtig "ordentlich" trinken geht eigentlich nur noch im Halbschlaf bzw. nachts. Die rechte Brust hatte von Anfang an weniger Milch, inzwischen verschmäht sie die aber tagsüber fast gänzlich, nur nachts geht's einigermaßen.
Inzwischen ist es so schlimm, dass ich mir echt überlege abzustillen weil ich das fast nicht mehr aushalte, man hört immer wie toll Stillen sein soll, ich find es derzeit nur ganz anstrengend und überhaupt nicht schön. Dabei hatte ich mich anfangs so gefreut dass es diesmal endlich gut klappt und wollte unbedingt lange stillen. Ganz will ich die Hoffnung aber noch nicht aufgeben, deshalb suche ich hier nach Unterstützung.
Hier noch die genauen Infos:
- Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein, es wurde nie zugefüttert.
-Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
So etwas wie einen Rhythmus haben wir überhaupt nicht. Wenn sie meckert lege ich sie an, wir stillen im Schnitt alle 2 Std., manchmal auch öfter. Dadurch dass sie viel weint und so hektisch trinkt, weiß ich nie ob sie noch Hunger hat oder nicht. Ich kann ihre Anzeichen ganz schlecht deuten. Nachts schafft sie manchmal eine 3-4 Std. Pause aber normalerweise stillt sie da auch ca. alle 2 Stunden. Tagsüber schläft sie oft nicht länger als 30min, wenn ich sie trage schafft sie auch mal 1 oder 2 Std.
- Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Die Pipiwindeln sind immer schwer, Stuhlgang hat sie seit drei Wochen nur noch alle 3-4 Tage.
-Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Siehe oben. Sie macht beim Stillen nicht den Mund sehr weit auf, aber da ich nie wunde Brustwarzen hatte, dachte ich das sei okay so.
-Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Schnuller siehe oben. Flasche mit abgepumpter Mumi haben wir ihr einmal versucht zu geben, nahm sie aber weder von mir noch meinem Mann.
- Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir waren einmal beim Osteopathen, dort war aber trotz rasanter Sturzgeburt alles ok.
-Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, bin aber eingestellt.
Soll ich Gewichtsdaten auch mit posten?