Dickes Stillproblem!
Verfasst: 09.02.2015, 13:18
Hallo an Alle!
Ich war so froh, als ich dieses Forum entdeckt habe, dass ich mich sofort angemeldet habe, um euch nun unsere Geschichte zu erzählen. Ich hoffe auf ein paar Tipps.
Unser Sohn kam Silvester 2014 zur Welt, heute ist er 39 Tage alt.
Wir wollten eigentlich eine Hausgeburt erleben, dies ging jedoch nicht, aufgrund mangelnder Hebammen hier bei uns. Also wollten wir die Geburt im Krankenhaus so natürlich wie möglich gestalten.
Es wurde dann am Stichtag (wenigstens das!) ein Kaiserschnitt nach Einleitung, aufgrund schlechter Herztöne unter den Wehen.
Wir haben ihn nach der Geburt (1Std. später?! Leider nicht im Op..) angelegt. Er musste dann auch noch zugefüttert bekommen, weil er schlechte Blutzuckerwerte hatte. (Also gleich Flasche in' Hals..toll..) Nach drei Stunden im Kreissaal durften wir aufs Zimmer. Dort wurden wir dann weitesgehend in Ruhe gelassen (außer alle 2 Stunden zum Blutzucker pieksen und wickeln.. SCHRECKLICH!!!) und vom "richtigen" (für uns) stillen hatte ich keine Ahnung. Ich wollte "einfach" stillen und gut! (Haha, so einfach...) Wir klingelten in den darauf folgenden Stunden häufig nach den Schwestern, damit sie mir Hilfestellung beim stillen geben. Das sah so aus: Mir unseren Sohn in den Arm legen und ihm meine Brustwarze in den Mund quetschen. Ich hab immer wieder gefragt, ob ich gezeigt bekomme, wie ICH es hinbekommen kann, aber gefruchtet hat es nicht wirklich. Eine Schwester war so lieb, etwas Milch auszustreichen, damit er so etwas bekommt. Flasche bekam er dann auch recht häufig.
Nach einem Tag musste er dann auch noch auf die Intensivstation, wegen Entzündungswerten. Also noch mehr Schwierigkeiten. Wir haben da so viel Zeit verbracht wie irgend ging. Seine Mahlzeiten sahen dort so aus: 15 Min. jede Seite an meiner Brust trinken, dann bekam er das Fläschchen und ich pumpte wieder 15/15 ab, um die Milchbildung anzuregen.
Als wir am 5. Tag nach Hause durften haben wir sofort los gelegt mit Vollstillen, da meine Hebamme meinte, ich hätte genug Milch usw.
Als er drei oder vier Wochen alt war hatte ich nen Milchstau rechts. Ging aber gut weg.
Bei der rechten Brust ist sowieso "der Wurm drin", die Brustwarze ist schon seit dem Krankenhaus schlimm und ein kleines Stück fehlt auch schon. Habe alle Tipps der Hebamme beherzigt und habe Heilwolle, Lansinoh-Salbe und kühle bzw. warme Umschläge, prüfe wie er angelegt ist, benutze ein Stillhütchen - aber der Brustwarze gehts nicht besser. Umso schlimmer habe ich jetzt das Gefühl, dass die linke auch so wird. Und seit Wochen habe ich nun Schmerzen, als würde jemand mit dem Messer meine Brustwarze abschneiden.
Hasse auch mein Stillkissen, da es ständig seine Position verändert und er nach unten weg rutscht oder in Richtung meines Bauches zwischen mich und das Kissen rutscht.Dabei zieht er dann meine Brust runter und ich komme kaum noch dazwischen um mich "zu retten".
Zudem kommt, dass ich immer ein komisches Gefühl hatte, weil ich jede Seite 15 Min. anlegen sollte. Mir kam das vor, als reiche das nicht. Er hat teilweise so viel geweint. Und wir hatten zuerst die Befürchtung ihn zu "verziehen" mit zuviel Brust.. (Mir war auch nicht klar, dass Stillen nach Bedarf auch mit dem Bedarf an Nähe usw. zusammen hängt. Dachte bei dem Bedarf ginge es nur um den Hunger und die Nähe und alles ist eben ein schöner Nebeneffekt.)Er nimmt auch erst seit 2 Wochen zu (irgendwann hab ich angefangen individueller zu stillen,also auch häufiger anzulegen, aber bin zwischendurch immer wieder unsicher...).
Achja und oft weint er schon 1 1/5 Stunden nach der Mahlzeit und hat Bauchweh, pupst ganz viel usw. Heute habe ich ihn bei dieser Phase mal angelegt und er hat lange getrunken, hat gekackert und ist eingeschlafen.
Meine Hebamme hat auch diese Geschichte erzählt mit den minimum zwei Stunden zwischen den Mahlzeiten und eben auch 15 Min. pro Seite, wegen meiner Brustgesundheit. Aber schön finde ich das alles bisher nicht. Das bringt mich zum weinen, macht mich wütend und frustriert. Ich möchte glücklich sein beim stillen. Das einzige was ich daran momentan schön finde ist, dass er zu nimmt (wobei wir heute wiegen werden und ich darauf gespannt bin..) und dass Muttermilch das beste für ihn ist.
So wie es jetzt ist bin ich sehr unglücklich damit und es ist einfach nur anstrengend.
Das war jetzt sehr viel, denn ich brauche wirklich dringend eure Hilfe!
Vielen Dank schonmal!
Ich war so froh, als ich dieses Forum entdeckt habe, dass ich mich sofort angemeldet habe, um euch nun unsere Geschichte zu erzählen. Ich hoffe auf ein paar Tipps.
Unser Sohn kam Silvester 2014 zur Welt, heute ist er 39 Tage alt.
Wir wollten eigentlich eine Hausgeburt erleben, dies ging jedoch nicht, aufgrund mangelnder Hebammen hier bei uns. Also wollten wir die Geburt im Krankenhaus so natürlich wie möglich gestalten.
Es wurde dann am Stichtag (wenigstens das!) ein Kaiserschnitt nach Einleitung, aufgrund schlechter Herztöne unter den Wehen.
Wir haben ihn nach der Geburt (1Std. später?! Leider nicht im Op..) angelegt. Er musste dann auch noch zugefüttert bekommen, weil er schlechte Blutzuckerwerte hatte. (Also gleich Flasche in' Hals..toll..) Nach drei Stunden im Kreissaal durften wir aufs Zimmer. Dort wurden wir dann weitesgehend in Ruhe gelassen (außer alle 2 Stunden zum Blutzucker pieksen und wickeln.. SCHRECKLICH!!!) und vom "richtigen" (für uns) stillen hatte ich keine Ahnung. Ich wollte "einfach" stillen und gut! (Haha, so einfach...) Wir klingelten in den darauf folgenden Stunden häufig nach den Schwestern, damit sie mir Hilfestellung beim stillen geben. Das sah so aus: Mir unseren Sohn in den Arm legen und ihm meine Brustwarze in den Mund quetschen. Ich hab immer wieder gefragt, ob ich gezeigt bekomme, wie ICH es hinbekommen kann, aber gefruchtet hat es nicht wirklich. Eine Schwester war so lieb, etwas Milch auszustreichen, damit er so etwas bekommt. Flasche bekam er dann auch recht häufig.
Nach einem Tag musste er dann auch noch auf die Intensivstation, wegen Entzündungswerten. Also noch mehr Schwierigkeiten. Wir haben da so viel Zeit verbracht wie irgend ging. Seine Mahlzeiten sahen dort so aus: 15 Min. jede Seite an meiner Brust trinken, dann bekam er das Fläschchen und ich pumpte wieder 15/15 ab, um die Milchbildung anzuregen.
Als wir am 5. Tag nach Hause durften haben wir sofort los gelegt mit Vollstillen, da meine Hebamme meinte, ich hätte genug Milch usw.
Als er drei oder vier Wochen alt war hatte ich nen Milchstau rechts. Ging aber gut weg.
Bei der rechten Brust ist sowieso "der Wurm drin", die Brustwarze ist schon seit dem Krankenhaus schlimm und ein kleines Stück fehlt auch schon. Habe alle Tipps der Hebamme beherzigt und habe Heilwolle, Lansinoh-Salbe und kühle bzw. warme Umschläge, prüfe wie er angelegt ist, benutze ein Stillhütchen - aber der Brustwarze gehts nicht besser. Umso schlimmer habe ich jetzt das Gefühl, dass die linke auch so wird. Und seit Wochen habe ich nun Schmerzen, als würde jemand mit dem Messer meine Brustwarze abschneiden.
Zudem kommt, dass ich immer ein komisches Gefühl hatte, weil ich jede Seite 15 Min. anlegen sollte. Mir kam das vor, als reiche das nicht. Er hat teilweise so viel geweint. Und wir hatten zuerst die Befürchtung ihn zu "verziehen" mit zuviel Brust.. (Mir war auch nicht klar, dass Stillen nach Bedarf auch mit dem Bedarf an Nähe usw. zusammen hängt. Dachte bei dem Bedarf ginge es nur um den Hunger und die Nähe und alles ist eben ein schöner Nebeneffekt.)Er nimmt auch erst seit 2 Wochen zu (irgendwann hab ich angefangen individueller zu stillen,also auch häufiger anzulegen, aber bin zwischendurch immer wieder unsicher...).
Achja und oft weint er schon 1 1/5 Stunden nach der Mahlzeit und hat Bauchweh, pupst ganz viel usw. Heute habe ich ihn bei dieser Phase mal angelegt und er hat lange getrunken, hat gekackert und ist eingeschlafen.
Meine Hebamme hat auch diese Geschichte erzählt mit den minimum zwei Stunden zwischen den Mahlzeiten und eben auch 15 Min. pro Seite, wegen meiner Brustgesundheit. Aber schön finde ich das alles bisher nicht. Das bringt mich zum weinen, macht mich wütend und frustriert. Ich möchte glücklich sein beim stillen. Das einzige was ich daran momentan schön finde ist, dass er zu nimmt (wobei wir heute wiegen werden und ich darauf gespannt bin..) und dass Muttermilch das beste für ihn ist.
So wie es jetzt ist bin ich sehr unglücklich damit und es ist einfach nur anstrengend.
Das war jetzt sehr viel, denn ich brauche wirklich dringend eure Hilfe!
Vielen Dank schonmal!