Hungert mein Kind?
Verfasst: 09.12.2014, 13:30
Hallo zusammen,
wie bereits in meinem Vorstellungsthread erwaehnt, haben wir leider mit Still-, Bauchweh- und Gewichtsproblemen zu kaempfen.
Aber der Reihe nach und detailliert (wird vermutlich alles irgendwie Einfluss haben...):
Unsere Tochter kam am Sonntag, den 19.10. sehr ploetzlich und ueberraschend in unser Leben: wir hatten noch ueberhaupt nicht damit gerechnet, ich hatte keinerlei Vorwehen, wir waren vormittags noch stundenlang auf dem Flohmarkt und wollten abens ins Kino. Um 16:40 haben wir uns daher noch zu einem Mittagsschlaefchen hinlegen wollen. Tja. 16:45 Blasensprung ohne Wehen. Gut, also kann's noch 24h dauern, ich sag zu meinem Mann noch: "wenn ich bis 9 keine Wehen hab, ruf ich die Hebamme trotzdem schon an, dann weck ich sie heut nacht nicht unvorbereitet". Kaum ausgeprochen fingen um 16:55 die Wehen an -- im Dreiminutentakt, ohne groessere Pausen. 20:54 war sie dann da (Wassergeburt), also noch vor meiner Deadline
Zum Bonding bekam ich sie auf die Brust zum Kuscheln, bis das Wasser aus der Wanne war und die Plazenta geboren. Danach ging's ins Bett, sie wurde nur in ein Handtuch gewickelt und kam zum Kuscheln und erstem Anlegen (im liegen) wieder zu mir (beim naechsten Kind werd ich da aber wohl auf "nackt" und "intuitives Stillen" bestehen...). Schon da zeigte sich, dass das ganze wohl schwierig wird: sie bekam meine Brustwarzen nicht richtig zu fassen und schlief bei den Versuchen staendig ein. Nach einiger Zeit (ein? zwei? Stunden) wurde ihr dann von der Hebamme leider Tee im Flaeschchen eingefloesst (ich konnt gar nicht reagieren...), danach wurde die U1 gemacht und ich in derZeit genaeht (der mit Abstand! schmerzhafteste Part. Da hab ich dann wirklich das erste mal um Schmerzmittel gebettelt und das volle Arsenal bekommen, das gefuehlt aber auch nicht viel gebracht hat. Zum Abschied wurd ihr noch ein Schnuller in den Mund gestopft ("das Kind hat ein grosses Nuckelbeduerfnis!"), uns wurde noch "mindestens alle 4h wecken zum Stillen!" gesagt und gegen 1 waren wir wieder zu Hause.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir quasi beide innerlich noch nicht wirklich bereit waren und vielleicht dadurch die Anfangsprobleme entstanden sind?
Jedenfalls waren wir nun zu dritt zu Hause, bekamen das Kind zum Stillen nicht wach und liessen es allein in seinem Babybay mit Schnuller im Mund schlafen. Die Hebamme kam am naechsten morgen, wir versuchten es mit Stillhuetchen und Traubenzucker
Sie nahm ein paar Zuege und schlief dann ein. An Tag 3 schlief sie dann nurnoch und hatte v.a. einen sehr trockenen Mund. Die Hebamme hat nochmal gewogen und einen Schreck bekommen: von 3510g Geburtsgewicht waren noch 3020g uebrig. Stillprobe gemacht: NICHTS, nada, niente. Sofort mit pumpen begonnen (keine 5ml aus beiden seiten in 30 minuten...) und meinen Mann pre kaufen geschickt. Ab daalsoalle 4 Stunden: 30min stillen bzw es versuchen mit wiegen, dann 30min abpumpen (parallel stillen und andere Seite pumpen habe ich nicht koordiniert bekommen). das Abgepumpte per Loeffel geben (waren anfangs tatsaechlich nur 1-2...), Flaeschchen machen, verfuettern, Zeug abkochen (bzw tagsueber hat mein Mann das uebernommen) und 2h schlafen. Dann das Ganze von vorn. Meine Brustwarzen waren entzuendet und blutig, das Anlegen und Pumpen tat so weh, dass ich auf ein Mulltuch beissen musstedabei -- und mein Mann (Flaschenkind) hat mich mehrfach gefragt, wozu ich mir den Stress ueberhaupt mache. Hab ich mich v.a. nachts auch gefragt... Aber auch wenn die Stillbeziehung noch immer nicht perfekt ist, bin ich doch froh, dass ich das durchgezogen hab. Meine Mutter dagegen hat mich damals (entgegen der gaengigen Praxis) nach Bedarf vollgestillt, ohne Hilfe von Aerzten oder Hebammen, und meinte "schmeiss die Flaeschchen weg und hoer auf Dein Gefuehl" -- aber verhungern lassen konnt ich meine Tochter ja nun nicht und ich hatte auch an Tag 5 noch keinen Milcheinschuss! Wirhaben saemtliche Hausmittelchen eingesetzt: Stilltee
, Stilloel (damit dieBrueste auch noch nach Stilltee riechen
), more milk plus, ...
Wir sind dann zuegig auf BES umgestiegen, wobei ich manchmal trotzdem (ja, aus Bequemlichkeit und Frust -- ich schaff es nichtmal, mein Kind zu ernaehren!) zur Flasche gegriffen habe. Wir haben nach Gefuehl zugefuettert und es gab nur noch pre, wenn sie ausdruecklich Hunger gezeigt hat. Die letzte Pulvermilch hat sie mit exakt 3 Wochen bekommen, seitdem stillen wir voll. Ihr Geburtsgewicht hatte sie mit 3,5 Wochen wieder erreicht. Das Gewicht steigt stetig, aber langsam. Hier mal die Gewichtskurve, zum Vergleich die WHO-Mindestzunahme-Empfehlung von 140g/Woche. Da ist sie nur ganz knapp drueber

Allerdings ist mir grad beim Plotten aufgefallen: es ist nicht zu sehen, wann wir das Zufuettern aufgehort haben (ab 10.11. nicht mehr) =) Eher im Gegenteil: ab da sind wir UEBER der Mindestzunahme!
Wir wiegen mit einer Leihwaage aus der Apotheke mit d = 10g, allerdings nicht immer zur selben Uhrzeit (aber immer vormittags nach dem "ersten" Stillen. Abgrenzbare Stillmahlzeiten haben wir ja nicht wirklich...)
Aisserdem hat sie seit der 3. Woche mit starken Bauchschmerzen und Blaehungen zu kaempfen: sie kruemmt sich vor Schmerzen und wenn dann ein (lautstarker und geruchsintensiver) Pups entweicht, geht es ihr kurzfristig besser. Wir geben Sab Simplex, Kuemmelzaepfchen, Windsalbe, Kirschkernkissen, Fliegergriff. Wirklich helfen tut nur stillen (da ist sie wie ein Staubsauger: vorne saugt sie, hinten kommt warme Luft raus) oder Tragetuch. Dementsprechend bin ich aktuell quasi den ganzen Tag am Stillen und wenn ich mal eine Pause brauch, binde ich sie ins Tuch. Da schlaeft sie auch sofort ein und wird von selbst nicht wach (ich wecke se nach einer, maximal zwei Stunden zum Stillen). Nachts kommt sie im Stundenrhythmus. Sie trinkt phasenweise gut, oft nuckelt oder lutscht sie aber auch nur.
Aus Eurem Gedeihinformationsthread:
Wirklich verunsichert hat mich nun v.a. dieser Artikel im Internet:
Ich lege sie natuerlich so oft an, wie es irgend geht, aber manchmal brauche ICH auch einfach mal eine Pause und stecke sie ins Tuch... V.a. wenn sie laengere Zeit nur genuckelt oder gelutscht hat. Dass das die Milchproduktion auch anregt, ist mir bewusst, darum versuche ich es ja so oft wie moeglich. Aber wenn sie lediglich Naehe und Geborgenheit haben will, kann ich ihr die im Tuch genauso (wenn nicht besser, weil ich weniger genervt bin...) bieten. Der Gewichtsverlauf und die oben zitierte Seite verunsichern mich aber sehr...
Ihre Saugtechnik scheint aus meiner Sicht ok -- aber nur wenn sie will. Effektiv trinken tut sie aber nicht soo oft (genaue Zahlen weiss ich nicht, ich vergess das immer aufzuschreiben... aber die 8-12x/Tag sind es in jedem Fall).
Ausserdem hab ich nach dem Stillen oft blutleere und sehr empfindlcihe Brustwarzen. Nach einiger Zeit verschwindet das wieder und hat mMn nichts mit dem Trinkverhalten zu tun, oder?
Termin zur U3 haben wir erst morgen (sehr spaet, mit 7,5 Wochen...)
So, das ist jetzt ein ganzer Roman geworden, falls jemand bis hierhin gelesen hat und trotzdem noch Fragen hat: immer her damit!
wie bereits in meinem Vorstellungsthread erwaehnt, haben wir leider mit Still-, Bauchweh- und Gewichtsproblemen zu kaempfen.
Aber der Reihe nach und detailliert (wird vermutlich alles irgendwie Einfluss haben...):
Unsere Tochter kam am Sonntag, den 19.10. sehr ploetzlich und ueberraschend in unser Leben: wir hatten noch ueberhaupt nicht damit gerechnet, ich hatte keinerlei Vorwehen, wir waren vormittags noch stundenlang auf dem Flohmarkt und wollten abens ins Kino. Um 16:40 haben wir uns daher noch zu einem Mittagsschlaefchen hinlegen wollen. Tja. 16:45 Blasensprung ohne Wehen. Gut, also kann's noch 24h dauern, ich sag zu meinem Mann noch: "wenn ich bis 9 keine Wehen hab, ruf ich die Hebamme trotzdem schon an, dann weck ich sie heut nacht nicht unvorbereitet". Kaum ausgeprochen fingen um 16:55 die Wehen an -- im Dreiminutentakt, ohne groessere Pausen. 20:54 war sie dann da (Wassergeburt), also noch vor meiner Deadline
Zum Bonding bekam ich sie auf die Brust zum Kuscheln, bis das Wasser aus der Wanne war und die Plazenta geboren. Danach ging's ins Bett, sie wurde nur in ein Handtuch gewickelt und kam zum Kuscheln und erstem Anlegen (im liegen) wieder zu mir (beim naechsten Kind werd ich da aber wohl auf "nackt" und "intuitives Stillen" bestehen...). Schon da zeigte sich, dass das ganze wohl schwierig wird: sie bekam meine Brustwarzen nicht richtig zu fassen und schlief bei den Versuchen staendig ein. Nach einiger Zeit (ein? zwei? Stunden) wurde ihr dann von der Hebamme leider Tee im Flaeschchen eingefloesst (ich konnt gar nicht reagieren...), danach wurde die U1 gemacht und ich in derZeit genaeht (der mit Abstand! schmerzhafteste Part. Da hab ich dann wirklich das erste mal um Schmerzmittel gebettelt und das volle Arsenal bekommen, das gefuehlt aber auch nicht viel gebracht hat. Zum Abschied wurd ihr noch ein Schnuller in den Mund gestopft ("das Kind hat ein grosses Nuckelbeduerfnis!"), uns wurde noch "mindestens alle 4h wecken zum Stillen!" gesagt und gegen 1 waren wir wieder zu Hause.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir quasi beide innerlich noch nicht wirklich bereit waren und vielleicht dadurch die Anfangsprobleme entstanden sind?
Jedenfalls waren wir nun zu dritt zu Hause, bekamen das Kind zum Stillen nicht wach und liessen es allein in seinem Babybay mit Schnuller im Mund schlafen. Die Hebamme kam am naechsten morgen, wir versuchten es mit Stillhuetchen und Traubenzucker
Sie nahm ein paar Zuege und schlief dann ein. An Tag 3 schlief sie dann nurnoch und hatte v.a. einen sehr trockenen Mund. Die Hebamme hat nochmal gewogen und einen Schreck bekommen: von 3510g Geburtsgewicht waren noch 3020g uebrig. Stillprobe gemacht: NICHTS, nada, niente. Sofort mit pumpen begonnen (keine 5ml aus beiden seiten in 30 minuten...) und meinen Mann pre kaufen geschickt. Ab daalsoalle 4 Stunden: 30min stillen bzw es versuchen mit wiegen, dann 30min abpumpen (parallel stillen und andere Seite pumpen habe ich nicht koordiniert bekommen). das Abgepumpte per Loeffel geben (waren anfangs tatsaechlich nur 1-2...), Flaeschchen machen, verfuettern, Zeug abkochen (bzw tagsueber hat mein Mann das uebernommen) und 2h schlafen. Dann das Ganze von vorn. Meine Brustwarzen waren entzuendet und blutig, das Anlegen und Pumpen tat so weh, dass ich auf ein Mulltuch beissen musstedabei -- und mein Mann (Flaschenkind) hat mich mehrfach gefragt, wozu ich mir den Stress ueberhaupt mache. Hab ich mich v.a. nachts auch gefragt... Aber auch wenn die Stillbeziehung noch immer nicht perfekt ist, bin ich doch froh, dass ich das durchgezogen hab. Meine Mutter dagegen hat mich damals (entgegen der gaengigen Praxis) nach Bedarf vollgestillt, ohne Hilfe von Aerzten oder Hebammen, und meinte "schmeiss die Flaeschchen weg und hoer auf Dein Gefuehl" -- aber verhungern lassen konnt ich meine Tochter ja nun nicht und ich hatte auch an Tag 5 noch keinen Milcheinschuss! Wirhaben saemtliche Hausmittelchen eingesetzt: Stilltee
Wir sind dann zuegig auf BES umgestiegen, wobei ich manchmal trotzdem (ja, aus Bequemlichkeit und Frust -- ich schaff es nichtmal, mein Kind zu ernaehren!) zur Flasche gegriffen habe. Wir haben nach Gefuehl zugefuettert und es gab nur noch pre, wenn sie ausdruecklich Hunger gezeigt hat. Die letzte Pulvermilch hat sie mit exakt 3 Wochen bekommen, seitdem stillen wir voll. Ihr Geburtsgewicht hatte sie mit 3,5 Wochen wieder erreicht. Das Gewicht steigt stetig, aber langsam. Hier mal die Gewichtskurve, zum Vergleich die WHO-Mindestzunahme-Empfehlung von 140g/Woche. Da ist sie nur ganz knapp drueber

Allerdings ist mir grad beim Plotten aufgefallen: es ist nicht zu sehen, wann wir das Zufuettern aufgehort haben (ab 10.11. nicht mehr) =) Eher im Gegenteil: ab da sind wir UEBER der Mindestzunahme!
Wir wiegen mit einer Leihwaage aus der Apotheke mit d = 10g, allerdings nicht immer zur selben Uhrzeit (aber immer vormittags nach dem "ersten" Stillen. Abgrenzbare Stillmahlzeiten haben wir ja nicht wirklich...)
Aisserdem hat sie seit der 3. Woche mit starken Bauchschmerzen und Blaehungen zu kaempfen: sie kruemmt sich vor Schmerzen und wenn dann ein (lautstarker und geruchsintensiver) Pups entweicht, geht es ihr kurzfristig besser. Wir geben Sab Simplex, Kuemmelzaepfchen, Windsalbe, Kirschkernkissen, Fliegergriff. Wirklich helfen tut nur stillen (da ist sie wie ein Staubsauger: vorne saugt sie, hinten kommt warme Luft raus) oder Tragetuch. Dementsprechend bin ich aktuell quasi den ganzen Tag am Stillen und wenn ich mal eine Pause brauch, binde ich sie ins Tuch. Da schlaeft sie auch sofort ein und wird von selbst nicht wach (ich wecke se nach einer, maximal zwei Stunden zum Stillen). Nachts kommt sie im Stundenrhythmus. Sie trinkt phasenweise gut, oft nuckelt oder lutscht sie aber auch nur.
Aus Eurem Gedeihinformationsthread:
ja, siehe obenOb Dein Baby genug Milch erhält, kannst Du anhand folgender Kriterien SICHER beurteilen:
Dein Baby...
* trinkt durchschnittlich mindestens 8-12 Mal in 24 Stunden (Muttermilch oder Flaschenmilch, aber keinerlei sonstige Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee),
deutlich mehr! bei wegwerfwindeln muss ich MINDESTENS alle 4h wickeln (neulich hat sie nachts eine zum ueberlaufen gebracht! nur mit pipi...), bei stoffwindeln wickel ich alle 1,5h* hat mindestens 4 gut nasse Windeln in 24 Stunden,
nein! sie hat von anfang an! nur etwa alle 3 tage stuhlgang! meine hebamme meinte dazu "solange pupse durchkommen, ist es keine verstopfung und alles OK". aber was auffaellt: am Tag NACH dem stuhlgang geht es ihr DEUTLICH besser! in schlechten Phasen gibt es wirklich nur schreien, stillen oder schlafen. da gibt es kein Laecheln, keine aufmerksamen Augenblicke etc. Heute ist sie dagegen richtig ausgeglichen und zufrieden!* hat in den ersten Lebenswochen mehrmals täglich Stuhlgang. Nach ca 6 Wochen ist von mehrmals täglich bis einmal in 10 Tagen (dann reichlich) alles normal.
s.o.* zeigt eine zufriedenstellende Gewichtszunahme.
Wirklich verunsichert hat mich nun v.a. dieser Artikel im Internet:
Seltener Stuhlgang ist vor allem in den ersten 3 bis 4 Monaten ein starker Hinweis auf zu wenig Milch! In den ersten 8 Lebenswochen ist ausbleiben von Stuhlgang mit einer zeitnahen Gewichts-Kontrolle beim Kinderarzt zu verbinden. Es kann der erste Hinweis auf eine Mangelernährung sein.
Nun stell ich mir natuerlich die Frage: will sie so oft an die Brust, weil sie weiss, dass ihr das gegen die Bauchweh hilft? (das dachte ich bisher) -- oder lass ich mein Kind wirklich hungern und DESWEGEN hat sie die Bauchweh?Aus einer Schreibabyambulanz ist mir bekannt, dass bis zu 25 % der vorgestellten Schreibabys Hunger haben. Das ist ein trauriges Ergebnis. Die Gewichtszunahme hangelt sich bei diesen betroffenen Kindern oft an oder leicht unter der unteren wünschenswerten Grenze entlang – so dass auch hier die Eltern und der behandelte Kinderarzt das Schreien nicht auf Hunger definierten. Es wurde vorausgesetzt solange das Kind zunimmt kann es keinen Hunger haben. Welch fataler Trugschluss! Dasselbe gilt für Bläh- und Bauchwehkinder. Was sich als vermeintlich Blähungen darstellt ist vielfach schlicht Hunger.
Ich lege sie natuerlich so oft an, wie es irgend geht, aber manchmal brauche ICH auch einfach mal eine Pause und stecke sie ins Tuch... V.a. wenn sie laengere Zeit nur genuckelt oder gelutscht hat. Dass das die Milchproduktion auch anregt, ist mir bewusst, darum versuche ich es ja so oft wie moeglich. Aber wenn sie lediglich Naehe und Geborgenheit haben will, kann ich ihr die im Tuch genauso (wenn nicht besser, weil ich weniger genervt bin...) bieten. Der Gewichtsverlauf und die oben zitierte Seite verunsichern mich aber sehr...
Ihre Saugtechnik scheint aus meiner Sicht ok -- aber nur wenn sie will. Effektiv trinken tut sie aber nicht soo oft (genaue Zahlen weiss ich nicht, ich vergess das immer aufzuschreiben... aber die 8-12x/Tag sind es in jedem Fall).
Ausserdem hab ich nach dem Stillen oft blutleere und sehr empfindlcihe Brustwarzen. Nach einiger Zeit verschwindet das wieder und hat mMn nichts mit dem Trinkverhalten zu tun, oder?
Termin zur U3 haben wir erst morgen (sehr spaet, mit 7,5 Wochen...)
So, das ist jetzt ein ganzer Roman geworden, falls jemand bis hierhin gelesen hat und trotzdem noch Fragen hat: immer her damit!