Verzweifelt - wieder schwanger, Milch weg!
Verfasst: 02.12.2014, 01:18
Hallo ihr Lieben,
wo fange ich am besten an? Vielleicht mit der Tatsache, dass ich gerade wirklich verzweifelt bin und heulend neben meiner Tochter liege, die endlich eingeschlafen ist!
Aber von vorne. Meine Maus ist jetzt 13 Monate alt. Unsere Stillbeziehung war bisher immer sehr schön und es gab nie wirklich größere Probleme. Da sie eine schlechte Esserin ist/war, wurde sie 10 Monate voll gestillt. Seither isst sie bei uns am Tisch mit. Mal mehr, mal weniger, aber mit Freude. Trotzdem ist das Stillen weiterhin sehr wichtig für sie und sie stillt noch viel (3-4 mal am Tag und 3-4 mal in der Nacht). Kurz vor ihrem ersten Geburtstag nahm das Stillen deutlich ab - es gab teilweise Stillabstände von bis zu 9 Std. - um dann nach ihrem Geburtstag wieder deutlich mehr zu werden. Vor allem in der Nacht wurde Dauergenuckelt. Teilweise war mir das schon fast zu viel, aber sie schien es so sehr zu brauchen, dass ich sie gewähren ließ. So viel dazu.
Einen Tag nach ihrem Geburtstag habe ich wieder positiv getestet (heute 8+3). Aus irgendeinem arroganten Grund, bin ich davon ausgegangen, dass die Milch wohl noch eine Weile bleiben wird und dass sich die Maus dann so in 3-4 Monaten sanft selbst abstillt. Als sie dann in den letzten Wochen so viel getrunken hat, hab ich mich von dem Gedanken, sie könnte sich abstillen, schon mal verabschiedet. Aber auch damit kam ich klar, dann stille ich eben beide Kinder. Das wird schon!
Dann hatte sie die letzten drei Tage das Dreitagefieber. Gegessen wurde gar nichts und ich habe wieder voll gestillt. Meine Brustwarzen taten zwar höllisch weh und sind wund ohne Ende, aber auch das ging.
Seit heute Morgen geht es ihr besser, dafür kränkle ich (starke Übelkeit und Durchfall). Ich kann es mir nicht anders erklären, als dass es daran liegt, dass nun heute Abend von jetzt auf gleich quasi keine Milch mehr kommt. Wenn ich drücke kommt zwar ein wenig was, aber wenig. Der Milchspendereflex bleibt ganz aus.
Tja, und die Maus leidet sehr. Immer wieder dockt sie an, um dann weinend davon abzulassen. Ich hab sie jetzt eine Stunde getragen, hab sie getröstet, hab ihr Wasser und lauwarme Hafermilch angeboten - nichts zu machen. Irgendwann ist sie erschöpft in meinem Arm eingeschlafen. Danach habe ich erst mal geheult.
Ich fühle mich so hilflos! Sie scheint das Stillen noch so sehr zu brauchen und ich nehme ihr das, weil ich so früh wieder schwanger werde. Vor ein paar Tagen habe ich noch gehofft, sie stillt durch bis zur Geburt (wenn auch mit weniger Milch) und unsere bisher so schöne Stillbeziehung bleibt uns noch eine ganze Weile erhalten. Nun habe ich große Angst, dass etwas so schönes, ein so unentspanntes trauriges Ende nimmt. Das wollte ich nicht und ich bereue es gerade sehr so früh wieder schwanger geworden zu sein - was ja auch nicht gerade hilfreich ist!
Habt ihr vielleicht Tipps für mich? Wie kann ich ihr denn über diesen Verlust hinweghelfen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? War es das nun wirklich, oder darf ich hoffen, dass sich das Stillen zwar reduziert, aber noch erhalten bleibt?
Das ist jetzt lang geworden. Tut mir Leid! Vielen Dank an alle, die trotzdem bis zum Ende gelesen haben. Nun hoffe ich einfach mal, dass die ein oder andere vielleicht doch auch einen Tipp hat.
Eure verzweifelte Sabrina
wo fange ich am besten an? Vielleicht mit der Tatsache, dass ich gerade wirklich verzweifelt bin und heulend neben meiner Tochter liege, die endlich eingeschlafen ist!
Aber von vorne. Meine Maus ist jetzt 13 Monate alt. Unsere Stillbeziehung war bisher immer sehr schön und es gab nie wirklich größere Probleme. Da sie eine schlechte Esserin ist/war, wurde sie 10 Monate voll gestillt. Seither isst sie bei uns am Tisch mit. Mal mehr, mal weniger, aber mit Freude. Trotzdem ist das Stillen weiterhin sehr wichtig für sie und sie stillt noch viel (3-4 mal am Tag und 3-4 mal in der Nacht). Kurz vor ihrem ersten Geburtstag nahm das Stillen deutlich ab - es gab teilweise Stillabstände von bis zu 9 Std. - um dann nach ihrem Geburtstag wieder deutlich mehr zu werden. Vor allem in der Nacht wurde Dauergenuckelt. Teilweise war mir das schon fast zu viel, aber sie schien es so sehr zu brauchen, dass ich sie gewähren ließ. So viel dazu.
Einen Tag nach ihrem Geburtstag habe ich wieder positiv getestet (heute 8+3). Aus irgendeinem arroganten Grund, bin ich davon ausgegangen, dass die Milch wohl noch eine Weile bleiben wird und dass sich die Maus dann so in 3-4 Monaten sanft selbst abstillt. Als sie dann in den letzten Wochen so viel getrunken hat, hab ich mich von dem Gedanken, sie könnte sich abstillen, schon mal verabschiedet. Aber auch damit kam ich klar, dann stille ich eben beide Kinder. Das wird schon!
Dann hatte sie die letzten drei Tage das Dreitagefieber. Gegessen wurde gar nichts und ich habe wieder voll gestillt. Meine Brustwarzen taten zwar höllisch weh und sind wund ohne Ende, aber auch das ging.
Seit heute Morgen geht es ihr besser, dafür kränkle ich (starke Übelkeit und Durchfall). Ich kann es mir nicht anders erklären, als dass es daran liegt, dass nun heute Abend von jetzt auf gleich quasi keine Milch mehr kommt. Wenn ich drücke kommt zwar ein wenig was, aber wenig. Der Milchspendereflex bleibt ganz aus.
Tja, und die Maus leidet sehr. Immer wieder dockt sie an, um dann weinend davon abzulassen. Ich hab sie jetzt eine Stunde getragen, hab sie getröstet, hab ihr Wasser und lauwarme Hafermilch angeboten - nichts zu machen. Irgendwann ist sie erschöpft in meinem Arm eingeschlafen. Danach habe ich erst mal geheult.
Ich fühle mich so hilflos! Sie scheint das Stillen noch so sehr zu brauchen und ich nehme ihr das, weil ich so früh wieder schwanger werde. Vor ein paar Tagen habe ich noch gehofft, sie stillt durch bis zur Geburt (wenn auch mit weniger Milch) und unsere bisher so schöne Stillbeziehung bleibt uns noch eine ganze Weile erhalten. Nun habe ich große Angst, dass etwas so schönes, ein so unentspanntes trauriges Ende nimmt. Das wollte ich nicht und ich bereue es gerade sehr so früh wieder schwanger geworden zu sein - was ja auch nicht gerade hilfreich ist!
Habt ihr vielleicht Tipps für mich? Wie kann ich ihr denn über diesen Verlust hinweghelfen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? War es das nun wirklich, oder darf ich hoffen, dass sich das Stillen zwar reduziert, aber noch erhalten bleibt?
Das ist jetzt lang geworden. Tut mir Leid! Vielen Dank an alle, die trotzdem bis zum Ende gelesen haben. Nun hoffe ich einfach mal, dass die ein oder andere vielleicht doch auch einen Tipp hat.
Eure verzweifelte Sabrina