IVF für Geschwisterkind Zervixinsuffiziens Plazentainsuffizi
Verfasst: 19.11.2014, 22:58
Hallo,
wir beginnen mit der Planung für ein Geschwisterkind. Da meine Eileiter beidseitig undurchlässig sind, sind wir wie auch bei unserem ersten Kind auf eine IVF angewiesen. Unser erstes Kind wurde bei 35+3 per Kaiserschnitt geboren. Er wog wegen der Plazentainsuffiziens nur 1680g. Ich lag aufgrund einer Zervixinsuffiziens ab 24+2 für 8 Wochen mit strenger Bettruhe in der Uniklinik. Der innere Muttermund war zwei Zentimeter geöffnet und ein Fruchtblasenprolaps wurde festgestellt. Nach den acht Wochen war der Muttermund wieder verschlossen und ich wurde langsam mobilisiert. Der Zervix blieb stabil, wegen der Wachstumsretadierung musste ich aber in der Klinik bleiben. Als es auch bei den Herztönen Auffälligkeiten gab, wurde der Kaiserschnitt durchgeführt.
Vor der Schwangerschaft wurde mir ein Myom am Gebärmutterhals durch die Vagina entfernt, da ich sehr starke Menstruationsblutungen hatte, die zum Kreislaufkollaps führten und sich bei beiden Malen nur durch eine Ausschabung stoppen ließen.
J ist mittlerweile 18 Monate alt und wird nach einem problematischen Stillstart immernoch nach Bedarf gestillt. Zwar mit Stillhütchen ansonsten aber problemlos. Er stillt noch circa 5 Mal in 24 Stunden.
Gehört eine Zervixinsuffiziens zu den Problemen in der Schwangerschaft bei denen man abstillen muss? Meine Frauenärztin hält das Abstillen vor der Behandlung für unabdingbar. Mein Herz hängt aber am Stillen. Mein Kopf hält es aber auch für sinnvoll, alles menschenmögliche zu tun, um einer erneuten Zervixinsuffiziens vorzubeugen. Deshalb denke ich, dass es für J besser wäre jetzt langsam abzustillen, als in einer hoffentlich eintretenden Schwangerschaft von jetzt auf gleich und vielleicht auch noch direkt im Krankenhaus zu sein und J allein zu lassen.
Ist lang und verwirrt geworden, aber so fühle ich mich auch gerade.
Danke fürs Lesen,
Brianna
wir beginnen mit der Planung für ein Geschwisterkind. Da meine Eileiter beidseitig undurchlässig sind, sind wir wie auch bei unserem ersten Kind auf eine IVF angewiesen. Unser erstes Kind wurde bei 35+3 per Kaiserschnitt geboren. Er wog wegen der Plazentainsuffiziens nur 1680g. Ich lag aufgrund einer Zervixinsuffiziens ab 24+2 für 8 Wochen mit strenger Bettruhe in der Uniklinik. Der innere Muttermund war zwei Zentimeter geöffnet und ein Fruchtblasenprolaps wurde festgestellt. Nach den acht Wochen war der Muttermund wieder verschlossen und ich wurde langsam mobilisiert. Der Zervix blieb stabil, wegen der Wachstumsretadierung musste ich aber in der Klinik bleiben. Als es auch bei den Herztönen Auffälligkeiten gab, wurde der Kaiserschnitt durchgeführt.
Vor der Schwangerschaft wurde mir ein Myom am Gebärmutterhals durch die Vagina entfernt, da ich sehr starke Menstruationsblutungen hatte, die zum Kreislaufkollaps führten und sich bei beiden Malen nur durch eine Ausschabung stoppen ließen.
J ist mittlerweile 18 Monate alt und wird nach einem problematischen Stillstart immernoch nach Bedarf gestillt. Zwar mit Stillhütchen ansonsten aber problemlos. Er stillt noch circa 5 Mal in 24 Stunden.
Gehört eine Zervixinsuffiziens zu den Problemen in der Schwangerschaft bei denen man abstillen muss? Meine Frauenärztin hält das Abstillen vor der Behandlung für unabdingbar. Mein Herz hängt aber am Stillen. Mein Kopf hält es aber auch für sinnvoll, alles menschenmögliche zu tun, um einer erneuten Zervixinsuffiziens vorzubeugen. Deshalb denke ich, dass es für J besser wäre jetzt langsam abzustillen, als in einer hoffentlich eintretenden Schwangerschaft von jetzt auf gleich und vielleicht auch noch direkt im Krankenhaus zu sein und J allein zu lassen.
Ist lang und verwirrt geworden, aber so fühle ich mich auch gerade.
Danke fürs Lesen,
Brianna