Hilfe - schon seit 7 Wochen Schmerzen wegen wunder BW
Verfasst: 25.08.2014, 15:41
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich nun schon wochenlang wunde Brustwarzen habe und eigentlich schon alles mögliche ausprobiert und mich hier durchgelesen habe, habe ich mich nun auch hier angemeldet und hoffe, ihr könnt mir helfen! Leider wird es nun ein etwas längerer Text und ich hoffe, nicht zu unübersichtlich.
Es hat alles so angefangen: Ich hatte vor 7 Wochen einen Kaiserschnitt wegen Geburtsstillstand, die PDA ist so hochgestiegen, dass ich beim ersten Anlegen nicht gemerkt habe, dass unser Kleiner mir dir linke Brustwarze sofort blutig gesaugt hat.. Ich habe dann Stillhütchen im Krankenhaus bekommen, mit denen es auch anfangs gut lief. Allerdings hat mir niemand so wirklich das Anlegen beigebracht, es hieß nur "mit Stillhütchen können die das nur richtig machen".. Naja... Ich habe dann die Stillhütchen abgewöhnt und erst lief es auch richtig gut, aber leider nur kurz. Dann hat es Probleme gegeben mit dem Anlegen,. vor allem nachts. Ich kann seit ein paar Wochen nachts nicht mehr im Liegen stillen, er wehrt dann nur rum, strampelt mit den Beinen, rudert mit den Armen und streckt den Kopf nach hinten. Anfangs hat es nachts im Liegen plus Stillhütchen noch hingehauen, aber dann wurden die Stillhütchen nur noch zur Hälfte in den Munde genommen und dann ging das Saugen los (autsch).
Nagut, ich habe eigentlich seit 7 Wochen wunde Brustwarzen, und immer noch einen kleinen Riss auf der linken Seite. Und nichts hilft. Ich habe es mit Lanolinsalbe probiert, mit Heilwolle, natürlich mit Muttermilch. Habe mir Brustdonuts gebastelt - es ist nicht wirklich besser geworden. Vor ein paar Tage hat mir die Hebamme Silberhütchen gebracht, die ich jetzt tagsüber in den BH einsetze, da hab ich wenigstens tagsüber keine Schmerzen.. Außerdem habe ich seit gestern eine Infrarotlampe hier stehen... Ich wollte es mal lasern lassen, aber meine Hebamme (lasert nicht selber) meinte, meine BW seien nichts zum Lasern.
Ich weiß, dass die häufigste Ursache unkorrektes Anlegen ist - das haben aber die im KH, die Hebamme und eine Stillberaterin schon ausgeschlossen.
Am Freitag hat meine Hebamme sich das nochmal genau angesehen und auch gesehen, dass der Kleine teilweise auf den BW rumkaut/mampft. Das Gefühl hatte ich schon länger, aber bisher hat es niemand bestätigt gehabt.. Sie hat gesagt, ich soll ihn dann jedes Mal abdocken und erneut anlegen oder gleich die Seite wechseln,. da wahrscheinlich dann der Milchfluss zu wenig ist. Jetzt ist es aber so, dass er oft schon nach kurzer Zeit anfängt, zu mampfen. Oder sofort mampft bis er dann in richtiges Saugen übergeht (deshalb warte ich immer etwas bevor ich gleich wieder abdocke). Oft mampft er auch und wenn er merkt, ich will ihn abdocken, macht er mal eben ein, zwei richtige Saugzüge... Wie kann ich ihm denn das wieder abgewöhnen? Teilweise könnte ich nach zwei Minuten schon wieder die Seite wechseln, vor allem nachts - das ist ja kein Zustand, weder für mich noch für den Kleinen..
Außerdem habe ich das Gefühl, dass er auf der linken Seite (wirklich nur links) den Mund nciht richtig aufmacht. Vormachen hilft nix, alles schon probiert - und es ist ja auch nur links..
Das nächste Prolem: Er hat ein extremes Saugbedürfnis, so dass ich am Anfang nie wußte, ob er noch Hunger hat oder nicht. Er bekommt nun ab und an den Schnuller zum Einschlafen oder aber wenn er nach dem Stillen immer noch Saugen möchte ohne Hunger zu haben. Ich bzw wir tragen ihn auch viel rum, aber manchmal reichts nichts bzw geht auch einfach nicht.. Wobei das jetzt mit Tragetuch schonmal deutlich leichter geworden ist.. Die Stillberaterin meinte, um das Mampfen abzugewöhnen, sei das Weglassen des Schnullers unumgänglich - doch was machen wir dann alternativ?
Es ist wirklich schlimm - 7 Wochen lang Schmerzen und keiner kann helfen
Mittlerweile ist das Stillen an sich schon gar nicht mehr das schlimmste. Nach dem wirklich heftigen Ansaugschmerz (v.a. links mit dem Riss), gehts relativ gut, aber richtig angenehm ists auch nicht.. . Und ohne Silberhütchen oder Brustdonuts geht auch nichts. Auch nachts reibt das T-Shirt (ich trage auf Empfehlung hin keinen BH mehr nachts) an den BW und es tut mehr weh als tagsüber. Weil noch nicht genug Probleme, hat sich ein Raynaud-Phänomen bzw. Vasospasmen an den Mamillen dazugesellt, was das Ganze nicht leichter macht. Ich nehme jetzt Magnesium und bilde mir ein, dass es schon besser geworden ist. Irgendwo hab ich gelesen, Nachtkerzenöl und Vit B6 sollen helfen. Das habe ich zufälligerweise in Kombi noch hier rumliegen, sodass ichs einfach mal ausprobieren werde..
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich das noch mitmachen kann.. Ich möchte ja wirklich stillen - aber so?
Manuell abpumpen funktioniert auch nicht, meine Milch ist wohl ziemlich genau bemessen, da geht nach der Stillmahlzeit gar nix. Am Donnerstag habe ich einen Gyn-Termin, überlege, mir einen elektrische Pumpe verordnen zu lassen, damit ich meine BW mal schonen kann. Aber dann hab ich wieder das Problem, dass er auch der Flasche trinkt und dann vielleicht das Mampfen an der Brust nicht weggeht?
Entschuldigt nochmal den langen Text, aber 7 Wochen sind auch eine lange Zeit, in der man viel probieren und erleben kann;)
Ich hoffe, ihr habt noch ein paar Tips für mich!
Vielen Dank schonmal!
LG Daniela
nachdem ich nun schon wochenlang wunde Brustwarzen habe und eigentlich schon alles mögliche ausprobiert und mich hier durchgelesen habe, habe ich mich nun auch hier angemeldet und hoffe, ihr könnt mir helfen! Leider wird es nun ein etwas längerer Text und ich hoffe, nicht zu unübersichtlich.
Es hat alles so angefangen: Ich hatte vor 7 Wochen einen Kaiserschnitt wegen Geburtsstillstand, die PDA ist so hochgestiegen, dass ich beim ersten Anlegen nicht gemerkt habe, dass unser Kleiner mir dir linke Brustwarze sofort blutig gesaugt hat.. Ich habe dann Stillhütchen im Krankenhaus bekommen, mit denen es auch anfangs gut lief. Allerdings hat mir niemand so wirklich das Anlegen beigebracht, es hieß nur "mit Stillhütchen können die das nur richtig machen".. Naja... Ich habe dann die Stillhütchen abgewöhnt und erst lief es auch richtig gut, aber leider nur kurz. Dann hat es Probleme gegeben mit dem Anlegen,. vor allem nachts. Ich kann seit ein paar Wochen nachts nicht mehr im Liegen stillen, er wehrt dann nur rum, strampelt mit den Beinen, rudert mit den Armen und streckt den Kopf nach hinten. Anfangs hat es nachts im Liegen plus Stillhütchen noch hingehauen, aber dann wurden die Stillhütchen nur noch zur Hälfte in den Munde genommen und dann ging das Saugen los (autsch).
Nagut, ich habe eigentlich seit 7 Wochen wunde Brustwarzen, und immer noch einen kleinen Riss auf der linken Seite. Und nichts hilft. Ich habe es mit Lanolinsalbe probiert, mit Heilwolle, natürlich mit Muttermilch. Habe mir Brustdonuts gebastelt - es ist nicht wirklich besser geworden. Vor ein paar Tage hat mir die Hebamme Silberhütchen gebracht, die ich jetzt tagsüber in den BH einsetze, da hab ich wenigstens tagsüber keine Schmerzen.. Außerdem habe ich seit gestern eine Infrarotlampe hier stehen... Ich wollte es mal lasern lassen, aber meine Hebamme (lasert nicht selber) meinte, meine BW seien nichts zum Lasern.
Ich weiß, dass die häufigste Ursache unkorrektes Anlegen ist - das haben aber die im KH, die Hebamme und eine Stillberaterin schon ausgeschlossen.
Am Freitag hat meine Hebamme sich das nochmal genau angesehen und auch gesehen, dass der Kleine teilweise auf den BW rumkaut/mampft. Das Gefühl hatte ich schon länger, aber bisher hat es niemand bestätigt gehabt.. Sie hat gesagt, ich soll ihn dann jedes Mal abdocken und erneut anlegen oder gleich die Seite wechseln,. da wahrscheinlich dann der Milchfluss zu wenig ist. Jetzt ist es aber so, dass er oft schon nach kurzer Zeit anfängt, zu mampfen. Oder sofort mampft bis er dann in richtiges Saugen übergeht (deshalb warte ich immer etwas bevor ich gleich wieder abdocke). Oft mampft er auch und wenn er merkt, ich will ihn abdocken, macht er mal eben ein, zwei richtige Saugzüge... Wie kann ich ihm denn das wieder abgewöhnen? Teilweise könnte ich nach zwei Minuten schon wieder die Seite wechseln, vor allem nachts - das ist ja kein Zustand, weder für mich noch für den Kleinen..
Außerdem habe ich das Gefühl, dass er auf der linken Seite (wirklich nur links) den Mund nciht richtig aufmacht. Vormachen hilft nix, alles schon probiert - und es ist ja auch nur links..
Das nächste Prolem: Er hat ein extremes Saugbedürfnis, so dass ich am Anfang nie wußte, ob er noch Hunger hat oder nicht. Er bekommt nun ab und an den Schnuller zum Einschlafen oder aber wenn er nach dem Stillen immer noch Saugen möchte ohne Hunger zu haben. Ich bzw wir tragen ihn auch viel rum, aber manchmal reichts nichts bzw geht auch einfach nicht.. Wobei das jetzt mit Tragetuch schonmal deutlich leichter geworden ist.. Die Stillberaterin meinte, um das Mampfen abzugewöhnen, sei das Weglassen des Schnullers unumgänglich - doch was machen wir dann alternativ?
Es ist wirklich schlimm - 7 Wochen lang Schmerzen und keiner kann helfen
Mittlerweile ist das Stillen an sich schon gar nicht mehr das schlimmste. Nach dem wirklich heftigen Ansaugschmerz (v.a. links mit dem Riss), gehts relativ gut, aber richtig angenehm ists auch nicht.. . Und ohne Silberhütchen oder Brustdonuts geht auch nichts. Auch nachts reibt das T-Shirt (ich trage auf Empfehlung hin keinen BH mehr nachts) an den BW und es tut mehr weh als tagsüber. Weil noch nicht genug Probleme, hat sich ein Raynaud-Phänomen bzw. Vasospasmen an den Mamillen dazugesellt, was das Ganze nicht leichter macht. Ich nehme jetzt Magnesium und bilde mir ein, dass es schon besser geworden ist. Irgendwo hab ich gelesen, Nachtkerzenöl und Vit B6 sollen helfen. Das habe ich zufälligerweise in Kombi noch hier rumliegen, sodass ichs einfach mal ausprobieren werde..
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich das noch mitmachen kann.. Ich möchte ja wirklich stillen - aber so?
Manuell abpumpen funktioniert auch nicht, meine Milch ist wohl ziemlich genau bemessen, da geht nach der Stillmahlzeit gar nix. Am Donnerstag habe ich einen Gyn-Termin, überlege, mir einen elektrische Pumpe verordnen zu lassen, damit ich meine BW mal schonen kann. Aber dann hab ich wieder das Problem, dass er auch der Flasche trinkt und dann vielleicht das Mampfen an der Brust nicht weggeht?
Entschuldigt nochmal den langen Text, aber 7 Wochen sind auch eine lange Zeit, in der man viel probieren und erleben kann;)
Ich hoffe, ihr habt noch ein paar Tips für mich!
Vielen Dank schonmal!
LG Daniela