Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...
Verfasst: 25.08.2014, 14:44
Hallo!
Meine Tochter ist heute neun Wochen alt und wir kriegen das mit dem Stillen noch immer noch nicht so richtig gut und entspannt hin und ich mache mir viele Gedanken ob doe vielen Problemchen die wir haben und hatten meinem Baby geschadet haben, 9 Wochen unentspanntes Stillen sind ja schon eine lange Zeit.
Vielleicht könnt ihr unsere Situation mal einschätzen und evtl. ein paar Tipps geben.
Um meine Milchmenge und Gewicht meines Babys mache und habe ich mir nie Gedanken gemacht, unser Start war eigentlich auch gar nicht so schlecht. Ich habe sie zwar im Kreisssaal nur kurz an einer Brust angedockt, ich war da nicht so informiert und sie war sehr schläfrig. In den ersten 24 Stunden nach der Geburt hat sie nur einmal getrunken und einmal habe ich mit der Schwester Kolostrum ausgestrichen und ihr mit einer Spritze gegeben. Sie hat da auch immer mal noch Fruchtwasser gespuckt und eigentlich nur geschlafen. Das wäre ok für die ersten 24 Stunden, am zweiten Tag soll ich sie aber zum Stillen wecken wenn sie weiterhin nur schläft haben die Schwestern gesagt. Weil ihr Blutzucker niedrig war hat sie ca. 6 Stunden nach der Geburt auch mal Glucose bekommen (statt anzulegen, was mich im nachhinein ärgert, aber ich wurde nicht gefragt), kurz danach aber wieder gespuckt.
Die nächsten Tage ging das Stillen dafür sehr gut, sie brauchte zwar immer sehr lange, ca. 30-45 Minuten für eine Brust, dann hat sie abgedockt, ist eingeschlafen, 10 Min. später wieder aufgewacht und das gleiche nochmal an der anderen Brust, fast genauso lange. Immer mit kurzen Schläfchen an der Brust zwischendurch, aber ohne abdocken. Danach hat sie geschlafen. Sie kam am zweiten Tag ca. alle 4 Stunden, am vierten dann nachmittags bis nachts um eins jede Stunde. Alles gut für mich soweit.
Zu Hause wurde es dann schon schwieriger, abendliches und nächtliches Dauerstillen, bis zu 5 Stunden. Ich weiß dass das normal ist und wollte ihr da auch gern geben was sie braucht, konnte das lange stillliegen oder-sitzen aber kaum aushalten, hatte Rückenschmerzen, hab geschwitzt wie irre, mußte mal pinkeln zwischendurch,... ich mußte sie oft alle paar Minuten abdocken, dann hat sie geschrien, also so schnell wie möglich wieder an die Brust, ich war genervt...
Als sie ca. 5-6 Tage alt war ist sie nach dem Stillen auch nicht mehr eingeschlafen, sondern war unzufrieden, hat geweint, immer wieder ab- und angedockt, oft mit schreien, wurde immer unruhiger und ist wenn dann irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen. Ich wußte halt auch nix besseres als ihr immer wieder die Brust zu geben, die sie ja auch -manchmal zwar nach mehreren Versuchen erst- immer genommen hat.
Die dritte, vierte und fünfte Woche waren am schlimmsten. Dann ahb ich gelernt, dass sie nicht immer an die Brust will, sondern auch oft einfach übermüdet ist und nach ein bisschen rumtragen einschläft und dass es nicht förderlich ist, wenn ich alle paar Minuten was anderes probiere um sie zu beruhigen, erst Brust, dann rumtragen, dann Fliegergriff weil vielleicht Bauchweh, dann Liedchen singen, dann doch wieder Brust...
Seitdem gehts aufwärts wenn auch langsam. Ich habe eine sehr starken Milchspendereflex, daher hatte sie es auch ziemlich schwer und hat oft sehr angestrengt geschluckt beim stillen, oft auch Luft mitgeschluckt, viel geweint.
Seit ich das weiß, kann ich sie immerhin besser beruhigen, weil ich verstehe warum sie schreit, auch wenn wir das Luft schlucken noch gar nicht im Griff haben. Sie schnalzt immer so und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, angelegt ist sie gut, aber beim schnalzen läßt sie dann immer etwas locker und zieht wahrscheinlich Luft mit ein
Mein nächstes Problem ist, dass ich ihre Hungerzeichen nicht erkenne. Dieses klassische Schmatzen, suchen Fingerchen lecken macht sie nicht oder nur sehr selten mal. Meist wird sie unruhig, dann nehme ich sie und bevor ich den BH öffnen kann, weint sie schon
Sicher nicht immer vor Hunger, aber ich hab keine Ahnung woher ich weiß wann sie Hunger hat und wann was anderes.
Ein paar Mal mußte sie leider auch schon vor Hunger schreien. Das soll man ja nicht, aber wie läßt sich das immer vermeiden, wenn man unterwegs ist, im Auto z.B?
Und da sie so oft abdockt und die Brust dann aber doch wieder nimmt, wenn ich sie ihr gebe, weiß ich auch nicht wann sie satt ist. Beim stillen einschlafen macht sie gar nicht mehr, wenn dann mit Brust im Mund und sobald die weg ist wird geschrieen und satt und zufrieden wirkt sie auch fast nie nach dem stillen, sondern immer irgendwie unruhig.
Sie nuckelt auch extrem viel, manchmal stillen und nuckeln/schlafen wir 2-3 Stunden lang. Schnuller funktioniert gar nicht, kleiner Finger auch nur selten. Ist ja ok wenn sie das braucht und wir daheim sind, aber unterwegs oder wenn Besuch da ist geht das halt nicht immer. Was macht man da?
Ich mache mir in letzter Zeit ziemliche Gedanken um diese Urvertrauen- und Selbstwirksamkeitssache und emotionales Gedächtnis und so
Eine entspannte Neugeborenenzeit war das ja bisher für sie nicht, hab ich das Gefühl und ich verstehe einfach ihre Signale nur so selten, versuche einfach immer wieder ihr die Brust zu geben, weil mir oft nix anderes einfällt... Ich hab Angst dass sie sich unverstanden fühlt und dass sie gespürt hat, dass ich anfangs oft so genervt war und nur wollte, dass sie fertig wird mit stillen und möglichst gleich wieder schläft.
Kann ihr das geschadet haben?
Wie seht ihr das? Was kann ich tun um das Stillen zu einer entspannten und schönen Sache für mein Baby zu machen?
Meine Tochter ist heute neun Wochen alt und wir kriegen das mit dem Stillen noch immer noch nicht so richtig gut und entspannt hin und ich mache mir viele Gedanken ob doe vielen Problemchen die wir haben und hatten meinem Baby geschadet haben, 9 Wochen unentspanntes Stillen sind ja schon eine lange Zeit.
Vielleicht könnt ihr unsere Situation mal einschätzen und evtl. ein paar Tipps geben.
Um meine Milchmenge und Gewicht meines Babys mache und habe ich mir nie Gedanken gemacht, unser Start war eigentlich auch gar nicht so schlecht. Ich habe sie zwar im Kreisssaal nur kurz an einer Brust angedockt, ich war da nicht so informiert und sie war sehr schläfrig. In den ersten 24 Stunden nach der Geburt hat sie nur einmal getrunken und einmal habe ich mit der Schwester Kolostrum ausgestrichen und ihr mit einer Spritze gegeben. Sie hat da auch immer mal noch Fruchtwasser gespuckt und eigentlich nur geschlafen. Das wäre ok für die ersten 24 Stunden, am zweiten Tag soll ich sie aber zum Stillen wecken wenn sie weiterhin nur schläft haben die Schwestern gesagt. Weil ihr Blutzucker niedrig war hat sie ca. 6 Stunden nach der Geburt auch mal Glucose bekommen (statt anzulegen, was mich im nachhinein ärgert, aber ich wurde nicht gefragt), kurz danach aber wieder gespuckt.
Die nächsten Tage ging das Stillen dafür sehr gut, sie brauchte zwar immer sehr lange, ca. 30-45 Minuten für eine Brust, dann hat sie abgedockt, ist eingeschlafen, 10 Min. später wieder aufgewacht und das gleiche nochmal an der anderen Brust, fast genauso lange. Immer mit kurzen Schläfchen an der Brust zwischendurch, aber ohne abdocken. Danach hat sie geschlafen. Sie kam am zweiten Tag ca. alle 4 Stunden, am vierten dann nachmittags bis nachts um eins jede Stunde. Alles gut für mich soweit.
Zu Hause wurde es dann schon schwieriger, abendliches und nächtliches Dauerstillen, bis zu 5 Stunden. Ich weiß dass das normal ist und wollte ihr da auch gern geben was sie braucht, konnte das lange stillliegen oder-sitzen aber kaum aushalten, hatte Rückenschmerzen, hab geschwitzt wie irre, mußte mal pinkeln zwischendurch,... ich mußte sie oft alle paar Minuten abdocken, dann hat sie geschrien, also so schnell wie möglich wieder an die Brust, ich war genervt...
Als sie ca. 5-6 Tage alt war ist sie nach dem Stillen auch nicht mehr eingeschlafen, sondern war unzufrieden, hat geweint, immer wieder ab- und angedockt, oft mit schreien, wurde immer unruhiger und ist wenn dann irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen. Ich wußte halt auch nix besseres als ihr immer wieder die Brust zu geben, die sie ja auch -manchmal zwar nach mehreren Versuchen erst- immer genommen hat.
Die dritte, vierte und fünfte Woche waren am schlimmsten. Dann ahb ich gelernt, dass sie nicht immer an die Brust will, sondern auch oft einfach übermüdet ist und nach ein bisschen rumtragen einschläft und dass es nicht förderlich ist, wenn ich alle paar Minuten was anderes probiere um sie zu beruhigen, erst Brust, dann rumtragen, dann Fliegergriff weil vielleicht Bauchweh, dann Liedchen singen, dann doch wieder Brust...
Seitdem gehts aufwärts wenn auch langsam. Ich habe eine sehr starken Milchspendereflex, daher hatte sie es auch ziemlich schwer und hat oft sehr angestrengt geschluckt beim stillen, oft auch Luft mitgeschluckt, viel geweint.
Seit ich das weiß, kann ich sie immerhin besser beruhigen, weil ich verstehe warum sie schreit, auch wenn wir das Luft schlucken noch gar nicht im Griff haben. Sie schnalzt immer so und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, angelegt ist sie gut, aber beim schnalzen läßt sie dann immer etwas locker und zieht wahrscheinlich Luft mit ein
Mein nächstes Problem ist, dass ich ihre Hungerzeichen nicht erkenne. Dieses klassische Schmatzen, suchen Fingerchen lecken macht sie nicht oder nur sehr selten mal. Meist wird sie unruhig, dann nehme ich sie und bevor ich den BH öffnen kann, weint sie schon
Ein paar Mal mußte sie leider auch schon vor Hunger schreien. Das soll man ja nicht, aber wie läßt sich das immer vermeiden, wenn man unterwegs ist, im Auto z.B?
Und da sie so oft abdockt und die Brust dann aber doch wieder nimmt, wenn ich sie ihr gebe, weiß ich auch nicht wann sie satt ist. Beim stillen einschlafen macht sie gar nicht mehr, wenn dann mit Brust im Mund und sobald die weg ist wird geschrieen und satt und zufrieden wirkt sie auch fast nie nach dem stillen, sondern immer irgendwie unruhig.
Sie nuckelt auch extrem viel, manchmal stillen und nuckeln/schlafen wir 2-3 Stunden lang. Schnuller funktioniert gar nicht, kleiner Finger auch nur selten. Ist ja ok wenn sie das braucht und wir daheim sind, aber unterwegs oder wenn Besuch da ist geht das halt nicht immer. Was macht man da?
Ich mache mir in letzter Zeit ziemliche Gedanken um diese Urvertrauen- und Selbstwirksamkeitssache und emotionales Gedächtnis und so
Eine entspannte Neugeborenenzeit war das ja bisher für sie nicht, hab ich das Gefühl und ich verstehe einfach ihre Signale nur so selten, versuche einfach immer wieder ihr die Brust zu geben, weil mir oft nix anderes einfällt... Ich hab Angst dass sie sich unverstanden fühlt und dass sie gespürt hat, dass ich anfangs oft so genervt war und nur wollte, dass sie fertig wird mit stillen und möglichst gleich wieder schläft.
Kann ihr das geschadet haben?
Wie seht ihr das? Was kann ich tun um das Stillen zu einer entspannten und schönen Sache für mein Baby zu machen?