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Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 13:26
von Luiina
Hallo zusammen,

erstmal möchte ich mich kurz vorstellen, habe mich gerade erst neu angemeldet... Ich bin 33 und Mama von 2 Mädels, 2,5 Jahre und 13 Wochen alt.
Meine große Tochter habe ich 11 Monate gestillt, eigentlich ohne nennenswerte Probleme.

Nun habe ich mit der kleinen ein Problem und wäre für Tipps sehr sehr dankbar.

Ich habe sehr viel Milch... Bei der Großen war es auch schon so, sie schluckte aber immer alles weg und nahm dementsprechend wahnsinnig schnell zu ;)
Meine Kleine scheint mir mit der Menge nicht klar zu kommen und das Stillen ist jetzt nach 3 Monaten immer noch oft ein krampf...

Mindestens bei der Hälfte der Mahlzeiten dockt sie ab, sobald der Milchspendereflex einsetzt und beginnt verzweifelt zu weinen. Es spritzt ihr dann oft tatsächlich aus mehreren Kanälen ins Gesicht... Es dauert Minuten, bis sie sich beruhigt und dann weitertrinken kann.
Häufig bestehen Stillmahlzeiten aus einem ständigen Dran-und-Ab-Spiel, was für mich oft ziemlich unangenehm ist - zumal sie eh keine gute Andock-Technik hat und es nicht so einfach ist, ihr auch wirklich genug Brustwarze in den Mund zu stopfen ;)

Sie kommt tagsüber immer noch alle 1-1,5 h, nur alle Jubeljahre mal liegen mehr als 2 h dazwischen (nachts aber schon mehr, sie wird um 11 das letzte mal gestillt, kommt dann um 4 und um 6 oder 7 wieder).


Ich hab am Sonntag mal das, was in dem Moment, in dem sie abdockt, mal in ein Glas laufen lassen und noch ein minütchen ausgestrichen... Das waren 60 ml...
Soviel ich weiß, saugt das Kind ja noch viel effektiver, ich nehme also an, sie wird mit noch viel mehr in kürzester Zeit "überschwemmt"... Und so erkläre ich mir auch die kurzen Stillabstände?! Magen voll -> passt nichts mehr rein -> wandert weiter in den Darm -> wieder hunger? Ich denk mal, wenn die Milch langsamer kommt, dann dürfte ja direkt während des trinkens schon was weiter in den Darm wandern und im Magen ist wieder Platz, oder?

Und nun habe ich gerade den dritten Milchstau seit etwas über 2 Wochen, davon den zweiten mit Fieber.

Pfefferminztee trink ich schon immer mal wieder, und eigentlich hatte ich jetzt vor, es immer so zu machen, dass ich in ein Gefäß ausstreiche, wenn sie weinend abdockt, und hoffe, dass die Brust dann irgendwann mal weiß, dass weniger gebraucht wird.
Denke ich da richtig?

Übrigens ist die Brust trotz Milchstau nie hart, selten mal knubbelig, tut nur punktuell fies weh. Ausgestrichen bekomme ich nichts außerhalb der Stillmahlzeiten, das tut irgendwie nur weh und es kommt nichts... Außer das letzte Stillen ist schon gut lange her und die Brust wird praller.

Habt ihr eine Idee, wie ich die Milchmenge mal reduziert kriegen könnte?

Sorry für den etwas verworrenen und langen Text, und danke schon mal!!

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 13:28
von Luiina
Achso, noch was... Macht es Sinn, die Stillabstände mal zu versuchen zu verlängern? Also, kann es sein, dass die kurzen abstände erst recht noch die Produktion ankurbeln? Habe das Gefühl, ich stecke da in einem Teufelskreis...

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 14:33
von deidamaus
Ich habe deinen Beitrag mal ins Stillforum verschoben und melde mich später bei dir!

Liebe Grüße
deidamaus

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 14:40
von Luiina
Ups, hatte ich es nicht da gepostet? Sorry und danke.

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 20:38
von deidamaus
Hallo Lulina,

dein Posting war nur in den "Fachfragen zum Stillen" gelandet. Da es dich ja persönlich betrifft, habe ich es in den Hauptteil verschoben.
Luiina hat geschrieben: Ich habe sehr viel Milch... Bei der Großen war es auch schon so, sie schluckte aber immer alles weg und nahm dementsprechend wahnsinnig schnell zu ;)
Meine Kleine scheint mir mit der Menge nicht klar zu kommen und das Stillen ist jetzt nach 3 Monaten immer noch oft ein krampf...
Kennst du schon unsere Linksammlung Stillwissen? Da gibt es einen Beitrag zum Thema Unruhe an der Brust. Da findest du eine ganze Menge Tipps bei zu viel Milch und zu starkem Milchspendereflex (MSR).
unangenehm ist - zumal sie eh keine gute Andock-Technik hat und es nicht so einfach ist, ihr auch wirklich genug Brustwarze in den Mund zu stopfen ;)
Du solltest ihr eigentlich nicht die Brustwarze in den Mund "stopfen", sondern sie sollte den Mund weit öffnen und dann solltest du sie an dich ran ziehen. Korrektes Anlegen sieht im Prinzip so aus:
- Der Mund muss weit geöffnet sein, das Kind hat mehr als nur die Brustwarze im Mund, d. h. auch einen Teil des Brustwarzenhofes.
- Die Zunge liegt auf der unteren Zahnleiste. Dies kann man natürlich schwer sehen, aber vielleicht gelingt es durch Vormachen, das Kind dazu zu bringen, mal die Zunge rauszustrecken um zu überprüfen, ob die Zunge überhaupt weit genug herausgestreckt werden kann. Wenn nämlich das Zungenbändchen zu kurz ist, geht dies nicht und effektives Trinken ist schwer möglich.
- Das Kind muss sich nicht verdrehen, sondern Ohr, Schulter und Hüfte bilden eine Linie. Der Bauch des Kindes ist möglichst nah an die Mutter herangezogen.
- Das Kinn berührt die Brust - das verbessert die Zungenbewegung.

Was ist denn beim Anlegen schwierig? Wie legst du sie genau an?
Sie kommt tagsüber immer noch alle 1-1,5 h, nur alle Jubeljahre mal liegen mehr als 2 h dazwischen (nachts aber schon mehr, sie wird um 11 das letzte mal gestillt, kommt dann um 4 und um 6 oder 7 wieder).
8-12 Stillmahlzeiten in 24 h sind ganz normal. Manche Babys trinken auch noch öfter. Wenn sie bereits von 23 h bis 4 h morgens schläft, dann holt sie sich halt tagsüber mehr.
Soviel ich weiß, saugt das Kind ja noch viel effektiver, ich nehme also an, sie wird mit noch viel mehr in kürzester Zeit "überschwemmt"... Und so erkläre ich mir auch die kurzen Stillabstände?! Magen voll -> passt nichts mehr rein -> wandert weiter in den Darm -> wieder hunger? Ich denk mal, wenn die Milch langsamer kommt, dann dürfte ja direkt während des trinkens schon was weiter in den Darm wandern und im Magen ist wieder Platz, oder?
Die Mumi bleibt circa 60-90 min im Magen des Kindes. Wie gesagt, die Stillhäufigkeit ist vollkommen normal und wenn weniger Milch auf einmal käme, würde dein Kind wahrscheinlich bei einer Stillmahlzeit länger trinken, aber sehr wahrscheinlich trotzdem nach 1-1,5 h wieder kommen. Wenn die Milch während des Trinkens schon weiterwandern würde, müsste sie schon mindestens eine Stunde stillen.
Und nun habe ich gerade den dritten Milchstau seit etwas über 2 Wochen, davon den zweiten mit Fieber.
Kennst du den Link Milchstau und Brustentzündung? Ist es nur ein Stau oder eine Brustentzündung? Beschreibe mal genau die Symptome.
Pfefferminztee trink ich schon immer mal wieder, und eigentlich hatte ich jetzt vor, es immer so zu machen, dass ich in ein Gefäß ausstreiche, wenn sie weinend abdockt, und hoffe, dass die Brust dann irgendwann mal weiß, dass weniger gebraucht wird.
Denke ich da richtig?
Du solltest zur Verringerung der Milchproduktion Blockstillen machen und die Seite, die gerade nicht gestillt wird, dauerhaft milde kühlen. Schau mal hier: Entlastung bei zu viel Milch. Aber bitte erst, wenn der Milchstau bzw. die Brustentzündung weg ist.
Übrigens ist die Brust trotz Milchstau nie hart, selten mal knubbelig, tut nur punktuell fies weh. Ausgestrichen bekomme ich nichts außerhalb der Stillmahlzeiten, das tut irgendwie nur weh und es kommt nichts... Außer das letzte Stillen ist schon gut lange her und die Brust wird praller.
Ausstreichen solltest du bei Milchstau NIE gegen den Schmerz. Das kann es noch schlimmer machen! Lass dein Kind möglichst den Stau wegtrinken.
Habt ihr eine Idee, wie ich die Milchmenge mal reduziert kriegen könnte?
Hilft dir das weiter?

Liebe Grüße
deidamaus

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 21:50
von Luiina
Hallo deidamaus,

danke für die ausführliche Antwort. Die Links werde ich mir gleich alle mal durchschauen, aber solange mein Mann oben die kleine Motte betüddelt, mal schnell vom Laptop aus Deine Fragen beantworten ;)

@Anlegen: Das "Stopfen" war etwas plump ausgedrückt ;) Ich mache es schon so, wie Du beschreibst. Meine Tochter mag allerdings anscheinend nicht, wenn sie viel im Mund hat, und zieht dann häufig den Kopf zurück. Wenn ich sie lassen würde, hätte sie nur noch Warze im Mund. Anfangs war das ganz extrem, hat sich inzwischen gebessert.. aber auch jetzt noch muss ich aufpassen, dass sie bei dem Dran-Ab-Spielchen, das wir so häufig haben, nicht einfach die Brustwarze einsaugt, sondern das Mündchen schön öffnet. Allerdings macht sie's mir auch damit oft nicht leicht, sie schmatzt vor der Brustwarze herum, macht immer auf und zu und auf und zu, und es ist nicht so leicht, den richtigen Moment abzupassen, in dem der Mund weit auf ist.


@Stillhäufigkeit, das beruhigt mich irgendwie, was Du schreibst. Alle Welt macht einen glauben, dass sie jetzt schon mindestens 3 h Abstände zwischen den Mahlzeiten haben müsste - hat sie aber nicht. Sie kommt schon meist auf 10-12 Mahlzeiten am Tag. Ich stille übrigens immer nur eine Seite - ist das richtig im Hinblick auf die viele Milch? Meine Hebamme meinte, auf jeden Fall immer beide, aber ich hatte immer den Eindruck, dass ich dann nur noch mehr Milch bekomme.

@Milchstau-Symptome: Als erstes habe ich eine stechend schmerzhafte Stelle in der Brust bemerkt, die aber kaum hart war. Dann allgemeines Krankheitsgefühl wie vor einer Grippe, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, dann Fieber. Beim Einsetzen des Milchspendereflexes hatte ich stechende Schmerzen (ich bemerke ihn immer durch ein Ziehen, aber es war viel heftiger).
Beim ersten Milchstau ging das Fieber auf 39 Grad, was für mich sehr hoch ist, daher bin ich aus Angst vor einer Brustentzündung sonntags ins Krankenhaus gefahren. Sie meinten, es sei ein beginnender Milchstau, keine Brustentzündung, weil die Brust weder hart noch gerötet war.
Diesmal war das Fieber weniger, dafür habe ich jetzt immer noch Schmerzen an der Stelle und auch deutliche Rötungen.
Verhärtet ist wieder kaum was.

Ist es richtig, dass ich jetzt im Moment, wo der Milchstau noch nicht ganz wieder weg ist, beide Seiten stille immer? Damit nicht irgendwo ein neuer Stau entsteht?

Und noch eine Frage - auf der Seite mit dem Milchstau habe ich momentan beim Ansaugen sehr unangenehme Schmerzen, so ähnlich wie als meine Tochter 2-3 Tage alt waren und ganz am Anfang die Brustwarzen etwas angegriffen waren. Aber die Brustwarze sieht eigentlich okay aus. Kann das auch mit dem Milchstau zusammenhängen?

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 22:28
von deidamaus
Luiina hat geschrieben: @Anlegen: Das "Stopfen" war etwas plump ausgedrückt ;) Ich mache es schon so, wie Du beschreibst. Meine Tochter mag allerdings anscheinend nicht, wenn sie viel im Mund hat, und zieht dann häufig den Kopf zurück. Wenn ich sie lassen würde, hätte sie nur noch Warze im Mund. Anfangs war das ganz extrem, hat sich inzwischen gebessert.. aber auch jetzt noch muss ich aufpassen, dass sie bei dem Dran-Ab-Spielchen, das wir so häufig haben, nicht einfach die Brustwarze einsaugt, sondern das Mündchen schön öffnet. Allerdings macht sie's mir auch damit oft nicht leicht, sie schmatzt vor der Brustwarze herum, macht immer auf und zu und auf und zu, und es ist nicht so leicht, den richtigen Moment abzupassen, in dem der Mund weit auf ist.
Was passiert, wenn du sie die BW einsaugen lässt? Hat sie dann genug Brust im Mund? Hat sie einen Schnuller?
@Stillhäufigkeit, das beruhigt mich irgendwie, was Du schreibst. Alle Welt macht einen glauben, dass sie jetzt schon mindestens 3 h Abstände zwischen den Mahlzeiten haben müsste
Das wären dann nur 8 Stillmahlzeiten am Tag, mit einer etwas längeren Nachtpause vielleicht nur 7. Das reicht den meisten Frauen nicht, um genügend Milch zu bilden und den meisten Babys nicht, um gut zuzunehmen. Keine Sorge, sie wird mit 10 Jahren nicht mehr stündlich was Essen :lol:
- hat sie aber nicht. Sie kommt schon meist auf 10-12 Mahlzeiten am Tag.
Perfekt.
Ich stille übrigens immer nur eine Seite - ist das richtig im Hinblick auf die viele Milch? Meine Hebamme meinte, auf jeden Fall immer beide, aber ich hatte immer den Eindruck, dass ich dann nur noch mehr Milch bekomme.
Da hast du Recht. Das kurbelt sie Milchproduktion noch mehr an. In deinem Fall wäre Blockstillen sicherlich sinnvoll. D.h. für einen längeren Zeitraum (z.B. 4 h) nur eine Seite anbieten und die andere konsequent leicht kühlen. Wie das genau geht, steht im Link Entlastung bei zu viel Milch, der oben verlinkt ist (vom Tablet ist das so mühsam).
@Milchstau-Symptome: Als erstes habe ich eine stechend schmerzhafte Stelle in der Brust bemerkt, die aber kaum hart war. Dann allgemeines Krankheitsgefühl wie vor einer Grippe, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, dann Fieber. Beim Einsetzen des Milchspendereflexes hatte ich stechende Schmerzen (ich bemerke ihn immer durch ein Ziehen, aber es war viel heftiger).
Beim ersten Milchstau ging das Fieber auf 39 Grad, was für mich sehr hoch ist, daher bin ich aus Angst vor einer Brustentzündung sonntags ins Krankenhaus gefahren. Sie meinten, es sei ein beginnender Milchstau, keine Brustentzündung, weil die Brust weder hart noch gerötet war.
Diesmal war das Fieber weniger, dafür habe ich jetzt immer noch Schmerzen an der Stelle und auch deutliche Rötungen.
Verhärtet ist wieder kaum was.
Dann kann es auch sein, dass die Brustentzündung noch nicht weg war und wieder aufgeflammt ist. War es denn die gleiche Stelle an der Brust gewesen, die betroffen war?
Ist es richtig, dass ich jetzt im Moment, wo der Milchstau noch nicht ganz wieder weg ist, beide Seiten stille immer? Damit nicht irgendwo ein neuer Stau entsteht?
Ganz wichtig ist es, die betroffene Seite regelmäßig zu stillen. Dabei das Baby so anlegen, dass sein Unterkiefer dort liegt, wo die schmerzende Stelle ist. Vor dem Stillen eventuell etwas wärmen, danach gut kühlen und Stress reduzieren.
Und noch eine Frage - auf der Seite mit dem Milchstau habe ich momentan beim Ansaugen sehr unangenehme Schmerzen, so ähnlich wie als meine Tochter 2-3 Tage alt waren und ganz am Anfang die Brustwarzen etwas angegriffen waren. Aber die Brustwarze sieht eigentlich okay aus. Kann das auch mit dem Milchstau zusammenhängen?
Ja, ganz sicherlich! Die Schmerzen sollten aber beim Trinken besser werden und dann mit jeder Stillmahlzeit auch weniger.

Noch mehr steht in den Links. Lies sie dir mal durch!

Liebe Grüße
deidamaus

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 05.08.2014, 22:57
von Luiina
Habe die links gelesen und sie waren sehr hilfreich - vielen Dank!!!

Zu deinen fragen: sie hat beim einsaugen dann meist nicht genug Brustwarze im Mund, nein. Wenn ich merke, dass nochmal ab- und wieder neu andocken zuviel für sie wäre und sie dann nur noch weinen würde, dann schiebe ich manchmal während des saugens noch etwas Brust nach in ihren Mund. Dann geht's. Aber mit korrekter anlegetechnik hat das, fürchte ich, nichts zu tun ;-)

Schnuller hat sie keinen, findet sie doof.

Und beim Milchstau war der erste links außen, jetzt der ist rechts innen.

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 06.08.2014, 12:45
von deidamaus
Luiina hat geschrieben:Habe die links gelesen und sie waren sehr hilfreich - vielen Dank!!!
Sehr schön! Die Linksammlung Stillwissen ist besser als jedes Stillbuch für Laien, das ich kenne.
Zu deinen fragen: sie hat beim einsaugen dann meist nicht genug Brustwarze im Mund, nein. Wenn ich merke, dass nochmal ab- und wieder neu andocken zuviel für sie wäre und sie dann nur noch weinen würde, dann schiebe ich manchmal während des saugens noch etwas Brust nach in ihren Mund. Dann geht's. Aber mit korrekter anlegetechnik hat das, fürchte ich, nichts zu tun ;-)
Wenn du dabei keine Schmerzen hast und die Maus genug Milch bekommt, dann brauchst du auch nicht unbedingt sofort was dran zu ändern. Und umso älter die Kinder werden, umso eher ist die Anlegetechnik nicht mehr wie "nach Vorschrift". Mein Jüngster macht aus dem Anlegen manchmal eine Zirkusvorstellung.
Schnuller hat sie keinen, findet sie doof.
Kluges Kind :mrgreen:
Und beim Milchstau war der erste links außen, jetzt der ist rechts innen.
Dann ist es wohl ein Neuer. Eventuell hast du dir auch einen Milchkanal abgedrückt oder gequetscht (Tragetuch, Träger einer Trage, Tritt eines Kindes gegen die Brust,....).

Behandel jetzt erstmal den Milchstau und dann kannst du mit dem Blockstillen und gleichzeitigem Kühlen anfangen. Das hilft sehr effektiv gegen zu viel Milch.

Liebe Grüße
deidamaus

Re: Zuviel Milch, starker Milchspendereflex und Milchstaus

Verfasst: 07.08.2014, 12:14
von Luiina
Wollte mich nochmal herzlich für die super Tipps bedanken. Der Milchstau ist fast weg, jetzt ist noch die eine Brustwarze etwas wund, aber das krieg ich sicher auch noch wieder in den Griff.
Meine Maus kommt seit gestern ganz von selber nur noch 2-stündlich, und noch trau ich mich nicht so richtig mit dem blockstillen, aber auch so geht es von der Milchmenge her gerade ganz gut.

Danke nochmal für die super Infos!!!