Saugverwirrung durch Stillhütchen überwinden
Verfasst: 28.06.2014, 19:40
Hallo Zusammen,
nachdem ich die letzten Monate vom stillen Mitlesen profitiert habe, wende ich mich heute mit der herzlichen Bitte um Hilfe an Euch.
Mein kleiner Prinz kam im Januar daheim auf die Welt. Wir hatten eine ruhige Geburt und konnten auch gleich das Stillen probieren. Ich habe tolle Hebammen - doch beim Thema Stillen sind sie, wenn ich die Linksammlung Stillwissen durchlese, nicht ganz fit.
Ich hatte direkt am zweiten Tag unheimlich wunde und schliesslich entzündete Brustwarzen. In einer Nacht- und Nebelaktion habe ich Stillhütchen bekommen und konnte endlich wieder ohne Schmerzmittel stillen.
Nach 14 Tagen versuchte ich es mit Hilfe meiner Hebamme Samstag Mittag nochmal ohne -Sonntag Morgen waren die Brustwarzen wieder blutig. Ich habe dann eigenmächtig entschieden - die Stillhütchen bleiben, entgegen allen Empfehlungen. Ich habe zwar viele Stunden seither stillend verbracht, habe aber reichlich Milch und der kleine Prinz wächst und gedeiht. Das Geburtsgewicht war kurz vor dem 4. Monatsgeburtstag verdoppelt und auch seither nimmt er immer noch so etwa 100g pro Woche zu.
Für mich gab es also keinen Grund etwas zu ändern - bis gestern Mittag. Da hat der kleine Mann das Stillhütchen abgezogen und versucht anzudocken. Als ein bisschen Milch kam hat er erst verdutzt geguckt, dann gelächelt und anschliessend versucht zu trinken. Das kriegt er aber nicht hin, er "zuzelt" nur etwas an der Brustwarze (das werde ich nicht lange aushalten). Gerade eben hat er es nochmal versucht.
Wie kann ich ihm beibringen, dass er den Mund weit aufmachen muss? Wenn ich es ihm vormache, kichert er laut, lässt den Mund aber zu.
Wie kann ich ihm das Fassen der Brust erleichtern? Er hat eine leichte Microgenie, also einen zu kleinen Unterkiefer, und ich habe das Gefühl, er kann die Brust nicht richtig packen.
Ich bin so rat- und hilflos. Ich habe schon so viele Tränen vergossen, so viele Schmerzen ausgehalten. Meine Hebammen haben schon lange gesagt, dass ich auch abstillen könnte. Stillberaterin finde ich keine in der Nähe bzw. diese melden sich nicht zurück.
Ich bin so glücklich, dass wir die letzten Monate das Stillen geniessen konnten. Und jetzt? Wieder ohne Hütchen mit Schmerzen, Tränen, Schmerzmittel? Andererseits ohne wäre auch schön, der kleine Mann hat so glücklich geschaut, als wolle er sagen - so muss dass.
Ich bin dankbar für jeden Tipp, herzlichen Dank bereits jetzt und viele Grüsse
diefue
nachdem ich die letzten Monate vom stillen Mitlesen profitiert habe, wende ich mich heute mit der herzlichen Bitte um Hilfe an Euch.
Mein kleiner Prinz kam im Januar daheim auf die Welt. Wir hatten eine ruhige Geburt und konnten auch gleich das Stillen probieren. Ich habe tolle Hebammen - doch beim Thema Stillen sind sie, wenn ich die Linksammlung Stillwissen durchlese, nicht ganz fit.
Ich hatte direkt am zweiten Tag unheimlich wunde und schliesslich entzündete Brustwarzen. In einer Nacht- und Nebelaktion habe ich Stillhütchen bekommen und konnte endlich wieder ohne Schmerzmittel stillen.
Nach 14 Tagen versuchte ich es mit Hilfe meiner Hebamme Samstag Mittag nochmal ohne -Sonntag Morgen waren die Brustwarzen wieder blutig. Ich habe dann eigenmächtig entschieden - die Stillhütchen bleiben, entgegen allen Empfehlungen. Ich habe zwar viele Stunden seither stillend verbracht, habe aber reichlich Milch und der kleine Prinz wächst und gedeiht. Das Geburtsgewicht war kurz vor dem 4. Monatsgeburtstag verdoppelt und auch seither nimmt er immer noch so etwa 100g pro Woche zu.
Für mich gab es also keinen Grund etwas zu ändern - bis gestern Mittag. Da hat der kleine Mann das Stillhütchen abgezogen und versucht anzudocken. Als ein bisschen Milch kam hat er erst verdutzt geguckt, dann gelächelt und anschliessend versucht zu trinken. Das kriegt er aber nicht hin, er "zuzelt" nur etwas an der Brustwarze (das werde ich nicht lange aushalten). Gerade eben hat er es nochmal versucht.
Wie kann ich ihm beibringen, dass er den Mund weit aufmachen muss? Wenn ich es ihm vormache, kichert er laut, lässt den Mund aber zu.
Wie kann ich ihm das Fassen der Brust erleichtern? Er hat eine leichte Microgenie, also einen zu kleinen Unterkiefer, und ich habe das Gefühl, er kann die Brust nicht richtig packen.
Ich bin so rat- und hilflos. Ich habe schon so viele Tränen vergossen, so viele Schmerzen ausgehalten. Meine Hebammen haben schon lange gesagt, dass ich auch abstillen könnte. Stillberaterin finde ich keine in der Nähe bzw. diese melden sich nicht zurück.
Ich bin so glücklich, dass wir die letzten Monate das Stillen geniessen konnten. Und jetzt? Wieder ohne Hütchen mit Schmerzen, Tränen, Schmerzmittel? Andererseits ohne wäre auch schön, der kleine Mann hat so glücklich geschaut, als wolle er sagen - so muss dass.
Ich bin dankbar für jeden Tipp, herzlichen Dank bereits jetzt und viele Grüsse
diefue