Stillt sich meine Tochter gerade ab?
Verfasst: 06.06.2014, 23:17
Hallo,
ich bin noch recht neu hier und habe kein passendes Thema gefunden, daher hoffe ich, es ist OK, dass ich selbst eins starte.
Ich habe eine Frage besonders an diejenigen unter euch, die Kleinkinder gestillt haben, die sich selbst abgestillt haben.
Meine Tochter wird im August 3 Jahre alt und wir stillen noch. Eigentlich. Größtenteils nach Bedarf, aber seit einiger Zeit nicht mehr in der Öffentlichkeit und bis auf Ausnahmefälle fragt sie nur zum Einschlafen danach. Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal das Gefühl, dass wir uns vielleicht dem Abstillen nähern. Sie ist da ein paarmal nicht beim Stillen, sondern hinterher mit einem Hörspiel eingeschlafen. Dann kam wieder eine Phase mit viel auch nächtlichem Stillen. Seit ein paar Tagen habe ich den Eindruck, dass sich etwas verändert hat. Sie hat eine andere Saugtechnik, die erstens dazu führt, dass ich den Eindruck habe, sie "trinkt" nicht mehr "richtig", und zweitens für mich unangenehm ist. Das Spielen mit der anderen Brust ist auch wieder mehr geworden, nachdem wir ein paar Wochen lang einen guten Kompromiss erreicht hatten (sie durfte die Hand auf die Brust legen, aber nicht mit dem Nippel spielen. Ich kann es insbesonderw nicht leiden, wenn sie den Nippel "freilegt"). Parallel hatte sie aber die letzten Nächte auch Einschlafprobleme. Gestern habe ich ihr irgendwann nach +2h Stillen gesagt, dass jetzt Schluss ist für heute, ich habe mich wund gefühlt und war genervt. Da hat sie kurz jämmerlich geweint, ließ sich dann aber trösten und schlief ein. Heute habe ich sie dann irgendwann gefragt, ob überhaupt etwas kommt. Sie verneinte. Ich habe angeregt, dass sie nochmal "richtig" zu trinken versucht. Das hat sich dann kurz etwas "normaler" angefühlt. Sie meinte dann aber, sie wolle nicht trinken. Hat es an der anderen Brust nochmal kurz versucht und dann gesagt "Nein".
Ich würde mir vermutlich nicht ganz so viele Gedanken machen, wenn bei uns nicht gerade eine Phase wäre in der es drunter und drüber geht und in ein paar Monaten auch die Kiga-Eingewöhnung ansteht. Ich bin besorgt, ob ihre Einschlafschwierigkeiten und das "komische" Saugen vielleicht andere Gründe haben und sie bald wieder "richtig" stillen will und es dann nicht mehr geht.
Wie hört sich das für euch an? Könnte es sein, dass sie sich abstillt? Oder sollte ich eher versuchen, die Milchproduktion aufrecht zu erhalten? Abpumpen will ich nicht mehr, das fand ich beim letzten Mal so super unangenehm (hab ich sonst immer bei längeren Trennungen - 1-2 Tage - gemacht, damit es nachher mit dem Stillen weitergehen kann). In 2 Wochen steht mir aber wieder eine Dienstreise bevor und wenn sie vorher wenig stillt, habe ich die Befürchtung, dass es dann tatsächlich doch "versiegen" könnte (was ich mir bisher nicht so vorstellen konnte).
Ach ich merke, ich habe ganz gemischte Gefühle und möchte doch, dass das Abstillen wie die gesamte Stillbeziehung so selbstbestimmt und schmerzarm wie möglich verläuft.
Ich bin dankbar für jede Einschätzung!
Eure Flu
ich bin noch recht neu hier und habe kein passendes Thema gefunden, daher hoffe ich, es ist OK, dass ich selbst eins starte.
Ich habe eine Frage besonders an diejenigen unter euch, die Kleinkinder gestillt haben, die sich selbst abgestillt haben.
Meine Tochter wird im August 3 Jahre alt und wir stillen noch. Eigentlich. Größtenteils nach Bedarf, aber seit einiger Zeit nicht mehr in der Öffentlichkeit und bis auf Ausnahmefälle fragt sie nur zum Einschlafen danach. Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal das Gefühl, dass wir uns vielleicht dem Abstillen nähern. Sie ist da ein paarmal nicht beim Stillen, sondern hinterher mit einem Hörspiel eingeschlafen. Dann kam wieder eine Phase mit viel auch nächtlichem Stillen. Seit ein paar Tagen habe ich den Eindruck, dass sich etwas verändert hat. Sie hat eine andere Saugtechnik, die erstens dazu führt, dass ich den Eindruck habe, sie "trinkt" nicht mehr "richtig", und zweitens für mich unangenehm ist. Das Spielen mit der anderen Brust ist auch wieder mehr geworden, nachdem wir ein paar Wochen lang einen guten Kompromiss erreicht hatten (sie durfte die Hand auf die Brust legen, aber nicht mit dem Nippel spielen. Ich kann es insbesonderw nicht leiden, wenn sie den Nippel "freilegt"). Parallel hatte sie aber die letzten Nächte auch Einschlafprobleme. Gestern habe ich ihr irgendwann nach +2h Stillen gesagt, dass jetzt Schluss ist für heute, ich habe mich wund gefühlt und war genervt. Da hat sie kurz jämmerlich geweint, ließ sich dann aber trösten und schlief ein. Heute habe ich sie dann irgendwann gefragt, ob überhaupt etwas kommt. Sie verneinte. Ich habe angeregt, dass sie nochmal "richtig" zu trinken versucht. Das hat sich dann kurz etwas "normaler" angefühlt. Sie meinte dann aber, sie wolle nicht trinken. Hat es an der anderen Brust nochmal kurz versucht und dann gesagt "Nein".
Ich würde mir vermutlich nicht ganz so viele Gedanken machen, wenn bei uns nicht gerade eine Phase wäre in der es drunter und drüber geht und in ein paar Monaten auch die Kiga-Eingewöhnung ansteht. Ich bin besorgt, ob ihre Einschlafschwierigkeiten und das "komische" Saugen vielleicht andere Gründe haben und sie bald wieder "richtig" stillen will und es dann nicht mehr geht.
Wie hört sich das für euch an? Könnte es sein, dass sie sich abstillt? Oder sollte ich eher versuchen, die Milchproduktion aufrecht zu erhalten? Abpumpen will ich nicht mehr, das fand ich beim letzten Mal so super unangenehm (hab ich sonst immer bei längeren Trennungen - 1-2 Tage - gemacht, damit es nachher mit dem Stillen weitergehen kann). In 2 Wochen steht mir aber wieder eine Dienstreise bevor und wenn sie vorher wenig stillt, habe ich die Befürchtung, dass es dann tatsächlich doch "versiegen" könnte (was ich mir bisher nicht so vorstellen konnte).
Ach ich merke, ich habe ganz gemischte Gefühle und möchte doch, dass das Abstillen wie die gesamte Stillbeziehung so selbstbestimmt und schmerzarm wie möglich verläuft.
Ich bin dankbar für jede Einschätzung!
Eure Flu