Stilllen, Partnerschaft
Verfasst: 19.05.2014, 13:57
Hallo Zusammen,
ich bin im Moment ziemlich hin und hergerissen und will euch von meinem Leid berichten um evtl. ein paar Empfehlungen hier erhalten. Anfang April kam unsere kleine Maus zur Welt und eigentlich läuft alles bis auf das Thema Stillen super. Die Kleine ist ein absolutes Wunschkind meines Mannes und mir. Wir sind eine glückliche Familie. Vor der Schwangerschaft und während der Schwangerschaft haben wir uns darauf geeinigt, dass ich nur kurze Zeit (ca. 1 Monat) Stillen werde und wir dann auf PRE umsteigen werden. Hauptgrund für unsere Entscheidung war und ist vor allem dass wir beide Reitsport betreiben und mehrere Pferde besitzen und diese neben dem Kind auch viel Zeit, Versorgung und Zuwendung benötigen. Wir sind/ waren der Meinung dass das doch sehr zeitaufwendige Stillen und die Pferde sich zeitlich nicht vereinbaren lassen. Die Flaschennahrung hätte den Vorteil, dass meine Eltern 4 bis 5mal die Woche ein paar Stunden auf die kleine Maus aufpassen werden und ich mit meinem Mann bei den Pferden bin.
Soweit der Plan. Das Stillen bedeutet mir mittlerweile soviel, dass ich gerne weiterstillen möchte. Auch habe ich dass Gefühl meiner Tochter soviel Gutes zu geben. Gesundheit, Allergieschutz, Zuwendung…
Ich habe meinen Mann vorletztes Wochenende gesagt, dass ich gerne noch länger weiterstillen möchte. Er besteht aber auf unsere Abmachung. Er ist auch sehr enttäuscht von mir, weil ich unsere Abmachung nicht einhalten will. Er führt vor allem folgende Punkte an:
- Das Pferde und Stillen nicht klappen werden. Ich weiß, dass er da schon ein wenig Recht hat! Ich muss dazu sagen, dass mich mein Mann mit viel Geld bei meinem Hobby unterstützt. Er will nicht dass die Pferde vernachlässigt werden und würde diese notgedrungen auch verkaufen. Natürlich erst als letzte Konsequenz….
- Ich konnte meinen Mann auch nicht mit den Vorteilen des Stillens überzeugen. Ich muss dazu sagen, dass er Akademiker (Doktor in Sozialwissenschaften) ist und Studien wie z.B. die der WHO und Co. zerlegt und für nicht valide hält. Zudem ist er der Überzeugung, dass Empfehlungen der WHO höchstens Berechtigung für Entwicklungsländer haben und für die westliche Welt fast schon lachhaft sind
-Mein Mann unterstützt mich, wie bereits vor der Schwangerschaft besprochen, mit der Kleinen wo es nur geht. Er leibt sie wirklich total! Für mich ist er der beste Papa den ich mit vorstellen kann. Seit einer Woche geben wir der kleinen Flaschenmilch (Mumi und Pre). Er übernimmt die Nachtschicht, falls die Kleine aufwacht. Er passt auf, wenn ich am Stall bin und reite. Die Umstellung klappt eigentlich super. Die kleine Entwickelt sich weiter gut und wir haben nicht das Gefühl dass sie mit Flasche weniger glücklich ist.
Ich bin gerade total unglücklich. Ich würde gerne weiterstillen. Seit einer Woche pumpe ich zum Abstillen ab. Milch ist also noch da. Nur sie wird tag für tag rapide weniger Ich weiß momentan einfach nicht mehr weiter. Mein Mann hat ja mit vielen Punkten recht.
Was soll ich machen? Meinen Willen durchsetzten und Probleme in der Partnerschaft riskieren? Meine Pferde vernachlässigen?
Ich hoffe ich könnt mir ein paar Ratschläge geben.
LG
ich bin im Moment ziemlich hin und hergerissen und will euch von meinem Leid berichten um evtl. ein paar Empfehlungen hier erhalten. Anfang April kam unsere kleine Maus zur Welt und eigentlich läuft alles bis auf das Thema Stillen super. Die Kleine ist ein absolutes Wunschkind meines Mannes und mir. Wir sind eine glückliche Familie. Vor der Schwangerschaft und während der Schwangerschaft haben wir uns darauf geeinigt, dass ich nur kurze Zeit (ca. 1 Monat) Stillen werde und wir dann auf PRE umsteigen werden. Hauptgrund für unsere Entscheidung war und ist vor allem dass wir beide Reitsport betreiben und mehrere Pferde besitzen und diese neben dem Kind auch viel Zeit, Versorgung und Zuwendung benötigen. Wir sind/ waren der Meinung dass das doch sehr zeitaufwendige Stillen und die Pferde sich zeitlich nicht vereinbaren lassen. Die Flaschennahrung hätte den Vorteil, dass meine Eltern 4 bis 5mal die Woche ein paar Stunden auf die kleine Maus aufpassen werden und ich mit meinem Mann bei den Pferden bin.
Soweit der Plan. Das Stillen bedeutet mir mittlerweile soviel, dass ich gerne weiterstillen möchte. Auch habe ich dass Gefühl meiner Tochter soviel Gutes zu geben. Gesundheit, Allergieschutz, Zuwendung…
Ich habe meinen Mann vorletztes Wochenende gesagt, dass ich gerne noch länger weiterstillen möchte. Er besteht aber auf unsere Abmachung. Er ist auch sehr enttäuscht von mir, weil ich unsere Abmachung nicht einhalten will. Er führt vor allem folgende Punkte an:
- Das Pferde und Stillen nicht klappen werden. Ich weiß, dass er da schon ein wenig Recht hat! Ich muss dazu sagen, dass mich mein Mann mit viel Geld bei meinem Hobby unterstützt. Er will nicht dass die Pferde vernachlässigt werden und würde diese notgedrungen auch verkaufen. Natürlich erst als letzte Konsequenz….
- Ich konnte meinen Mann auch nicht mit den Vorteilen des Stillens überzeugen. Ich muss dazu sagen, dass er Akademiker (Doktor in Sozialwissenschaften) ist und Studien wie z.B. die der WHO und Co. zerlegt und für nicht valide hält. Zudem ist er der Überzeugung, dass Empfehlungen der WHO höchstens Berechtigung für Entwicklungsländer haben und für die westliche Welt fast schon lachhaft sind
-Mein Mann unterstützt mich, wie bereits vor der Schwangerschaft besprochen, mit der Kleinen wo es nur geht. Er leibt sie wirklich total! Für mich ist er der beste Papa den ich mit vorstellen kann. Seit einer Woche geben wir der kleinen Flaschenmilch (Mumi und Pre). Er übernimmt die Nachtschicht, falls die Kleine aufwacht. Er passt auf, wenn ich am Stall bin und reite. Die Umstellung klappt eigentlich super. Die kleine Entwickelt sich weiter gut und wir haben nicht das Gefühl dass sie mit Flasche weniger glücklich ist.
Ich bin gerade total unglücklich. Ich würde gerne weiterstillen. Seit einer Woche pumpe ich zum Abstillen ab. Milch ist also noch da. Nur sie wird tag für tag rapide weniger Ich weiß momentan einfach nicht mehr weiter. Mein Mann hat ja mit vielen Punkten recht.
Was soll ich machen? Meinen Willen durchsetzten und Probleme in der Partnerschaft riskieren? Meine Pferde vernachlässigen?
Ich hoffe ich könnt mir ein paar Ratschläge geben.
LG