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Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"?

Verfasst: 10.05.2014, 23:53
von Yvi19
Hallo,

mir fiel irgendwie kein passender Titel ein. :oops:
Wir haben noch keine Kinder. In letzter Zeit kommen aber öfter mal Kinder zu Besuch oder wir besuchen Freunde mit Kindern.
Oft sind eben auch noch Kinder von entfernteren Bekannten oder Freunden der Freunde dabei und öfters kommen die auch mit zu uns.
Ich mag Kinder sehr. Allerdings nerven mich einige Sachen eben schon.

Einige Sachen lassen sich leicht kommunizieren. Das sind eben Sachen, die ganz klar mich betreffen. Also zum Beispiel, dass ich nicht gehauen werden möchte oder dass man nicht mit matschigen Schuhen durch unser Haus geht oder sonstiges. Dann gibt es aber ja noch so Sachen, die Eltern unterschiedlich handhaben. Beim Essen zum Beispiel. Also wie gegessen wird oder wann man aufstehen darf oder wie laut man beim Essen sein darf. Ähnliches auch beim Spielen oder so. Wir hatten heute Besuch von mehreren Eltern und Kindern und die haben ganz unterschiedliche Dinge erlaubt. Da war alles in Ordnung aber bei anderen Freunden sind eben oft Sachen, die mich persönlich nerven. Ich mag es zum Beispiel nicht, wenn das Kind neben mir extrem schmatzt und halb auf dem Tisch liegt. Mich nervt es auch, wenn ich noch Esse und die Kinder schreiend um den Tisch rennen oder an einem rumspringen. Mich nervt es auch, wenn Kinder extrem laut sind und dabei unbedingt immer neben einem turnen müssen und nicht einfach mal 20m weiter laut sein können.

Das sind ja aber alles Dinge, die ich nicht bestimmen kann. Die Eltern entscheiden natürlich, ob die Kinder am Tisch aufstehen dürfen und wo sie spielen dürfen. Aber wie findet ihr als Eltern das, wenn jemand sagt, dass es ihn stört? Empfindet ihr das als unangebrachtes Einmischen oder findet ihr das in Ordnung und berücksichtigt das? Es ist nicht so, dass ich möchte, dass die Kinder sich unsichtbar machen oder so. Ich will auch keine Ratschläge verteilen. Es ist nur so, dass es mich persönlich zum Beispiel beim Essen stört, wenn jemand hinter mir rumrennt und extrem Krach macht.
Es sind wirklich alle Kinder total toll und ich besuche gerne Familien wo was los ist. Ich erwische mich aber schon dabei, dass ich einige Freunde nicht mehr so gerne besuche oder Situationen meide weil mich einige Sachen die, die Kinder machen eben so stören oder so.

Wie würdet ihr das sehen?

Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 10.05.2014, 23:57
von DornsInge
ganz ehrlich...die sachen die du aufgeführt hast die dich stören, gehören zum kind sein einfach dazu... die zeiten wo kinder "wohlerzogen" still am tisch sitzen mussten bis alle fertig sind sind gott sei dank vorbei..

Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 11.05.2014, 00:01
von Hasepup
hm, ich hab hier in der familie auch ein kind, wo mich manche sachen stören ;)
wenn wir bei dem kind zu hause sind, dann ist es nicht an mir, da was zu sagen, ausser es betrifft mich direkt oder mein kind, zb dass mein kind grad nicht gekitzelt werden möchte oder so (mein kind äussert das schon, aber spricht halt noch nicht)
wenn besagtes kind aber bei uns ist, dann muss ich schon sagen dass er zb nicht mit schuhen auf unserem sofa rumhüpfen soll, oder dies generell lassen soll. aber dies würde ich dann immer dem kind direkt sagen, sofern es groß genug ist um es zu verstehen, und natürlich im freundlichen ton. ich denke, die eltern des kindes kriegen sowas mit, und werden bestimmt beim nächsten mal darauf achten.

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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 11.05.2014, 00:07
von Lalumama
Ich kann dich sehr gut verstehen!
Still sitzenbleiben muss hier auch niemand, wer fertig ist, darf natürlich aufstehen. Aber schreiend um den Tisch laufen, geht gar nicht, während wir noch essen! Das geht über meine persönliche Grenze und mich nervt es auch sehr, wenn Freunde das bei ihren Kindern so akzeptieren.
Ich sage in dem Fall zu meinen Kindern, dass sie bitte leise spielen oder hoch/raus gehen sollen, wenn sie laut sein möchten. Meistens schließen sich die anderen Eltern dann an.
Wenn man ohne Kind da ist, ist es schon schwieriger, was zu sagen, finde ich :?

Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 11.05.2014, 00:11
von Yvi19
Warum "Gott sei Dank"? Ich finde es eigentlich sehr angenehm und auch entspannter für die Kinder, wenn sie in Ruhe essen können und man nicht um die Wette schaufelt, damit man möglichst schnell aufstehen darf? In den meisten Familien im Freundeskreis wird das so gehandhabt, dass die Kinder sitzen bleiben müssen. Das ist etwas getrennt nach Alter und gilt nur fürs normale Abendessen. Also es muss keiner sitzen bleiben, wenn die Erwachsenen noch Quatschen.

Ich kann das natürlich ohne Kinder nicht beurteilen und weiß nicht, wie ich das mal handhaben werde und bin auch absolut offen zu erfahren, warum das einige für nicht sinnvoll halten.

Meine Frage zielt aber eher in die Richtung, ob es anmaßend ist das anzusprechen, dass es einen sehr nervt. Einerseits denke ich eben - es sind deren Erziehungsregeln, da haben sie sich was bei gedacht, wenn mich das stört ist das mein Pech und dann fahre ich eben nicht mehr hin, lade nicht mehr ein.
Anderseits denke ich, vielleicht merken sie es auch gar nicht, dass es stören könnte und sprechenden Menschen kann ja bekanntlich geholfen werden.

Dass die Kinder sofort aufstehen dürfen stört mich nichtmal besonders. Ich bin das nicht gewohnt und wundere mich. Was mich stört ist eben, dass es dann unbedingt am Tisch so laut sein muss. Da wird unterm Tisch gekämpft und sich direkt hinter uns mit Laserschwertern gekloppt. Würden die Kinder einfach in Garten gehen und dort Fussball spielen oder aufs Fahrrad steigen und draußen was machen würde das ja zum Beispiel gar nicht stören.

Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 11.05.2014, 00:25
von Yvi19
Hasepup, so Grundregeln, dass zum Beispiel in unserem Haus kein Dreck gemacht wird, nicht gerannt wird, nicht auf die Möbel etc. haben wir auch. Wir haben nunmal keine Kinder und somit ist unser Haus nicht "kinderfreundlich". Wir haben helle Wände und teilweise empfindliche Böden und sowas. Da habe ich keine Lust mir das von fremden Kindern ruinieren zu lassen.

Wie die sich zuhause benehmen ist mir in dem Sinne auch egal.
ausser es betrifft mich direkt oder mein kind
Das ist eben oft gar nicht so leicht zu sagen. Mir ist es unangenehm wenn mich ein Kind haut oder kitzelt. Das kann ich einfach sagen. Es ist mir aber auch unangenehm wenn es extrem laut ist oder sowas. Das richtet sich aber nicht direkt an mich und da bin ich unsicher, ob ich mich da einmischen darf.

Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 11.05.2014, 00:29
von Kattirina
Bevor ich ein Kind hatte, wäre ich weit weniger tolerant gewesen als Du :D. Finde ich toll, dass Du so kinder-offen bist, und Dir Gedanken machst!

Ich erinnere mich, dass mal ein Freund früher seinen 1,5-jährigen zu Besuch gebracht hat, der dann alle Küchenschränke ausräumte und die Stuhlbezüge und das Sofa ansabberte. Ich war total genervt vom lauten Klappern und dem bevorstehenden Aufräumen und Saubermachen. Mein Freund hat sich entspannt mit mir unterhalten und vorm Weggehen alles schnell wieder in die Schränke eingeräumt.

Jetzt schließe ich mit DornsInge an - Essverhalten und früh-vom-Tisch-Aufstehen lassen sich sehr schwer vermeiden. Bzw. wenn die Eltern die ganze Zeit bei Dir damit beschäftigt sein sollen, die Kinder ordentlich am Tisch, weniger laut und auf mehr Abstand zu halten, dann wäre es für die Eltern sehr sehr anstrengend. Sie müssten sehr viel Aufmerksamkeit den Kindern widmen, könnten sich kaum unterhalten, und sie würden dann u.U. nicht mehr so gern zu Dir kommen weil es für sie stressig wäre. Was ja vielleicht auch ok wäre? Dann lieber draußen treffen oder in der Wohnung der Kinder?

Für mich ist es immer am einfachsten, wenn Besuch hierher kommt - da kann mein Kind in Ruhe die Wohnung auseinandernehmen bzw. alle seine Spielsachen benutzen, während ich mich entspannt dem Besuch widmen kann.

Wenn ich mit Kind jemanden besuchen gehe, frage ich bei manchen Dingen, ob es ok ist wenn mein Kind das und das macht/anfässt/rausnimmt etc. Aber meine Schmerzgrenze ist natürlich oft ganz anders, manchmal merke ich das unterschwellig. Eigentlich wäre es mir lieb, wenn der Gastgeber freundlich sagt, was er/sie nicht möchte, bzw. besser noch finde ich, wenn er/sie das dem Kind ganz nett direkt sagt. (Hauen und Matsch ins Haus geht natürlich gar nicht - das versteht so gut wie jedes Kind wenn man's ihm sagt, und Schuhe-Ausziehen müssen die Eltern unbedingt, sonst könntest Du dem Matsch-Kind auch Hilfe dabei anbieten!) Auch wenn ich als Mutter vielleicht einige Wünsche des Gastgebers zu engstirnig finde - es ist schließlich sein/ihr Haus! Aber dann würde ich eben beim nächsten Mal überlegen, ob es nicht zu angespannt ist, dort wieder hinzugehen... und evtl. Alternativen vorschlagen.

Generell finde ich das ein sehr schwieriges Thema, weil Leute ohne Kinder (ich auch früher) und Leute mit Kindern das oft sehr unterschiedlich sehen, und selbst unter den Leuten mit Kindern gibt's bei Besuchen sehr großes Spannungspotenzial - hier auch schon einige threads dazu. Ich finde es immer toll, wenn man drüber reden und diese Ansichtsunterschiede im Gespräch irgendwie überbrücken bzw. gemeinsam Lösungen finden kann! Wenn es unausgesprochen bleibt, entfernt man sich eventuell von Freunden, und das wäre doch schade... lässt sich aber -meine Erfahrung- auch nicht ganz vermeiden :-(.

Am besten wäre es, wenn Du bei Dir zuhause ein paar Spielsachen bereithalten könntest. Dann bräuchtest Du nicht sagen, "seid mal leiser!", sondern könntest z.B. sagen: "Mir ist das grade ein bisschen zu unruhig hier beim Essen. Wie wäre es, wenn Ihr eine Pause mit dem Toben macht, und ich Euch mal ein paar XXX zum Spielen gebe?" Mit Lego-Duplo und Malsachen kann man schon die meisten Kinder im Lärm-Alter beschäftigen, für die ganz Kleinen reicht eine kleine Sammlung interessanter Haushaltsgegenstände...

Re: AW: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmisc

Verfasst: 11.05.2014, 00:39
von mamoto
DornsInge hat geschrieben:ganz ehrlich...die sachen die du aufgeführt hast die dich stören, gehören zum kind sein einfach dazu... die zeiten wo kinder "wohlerzogen" still am tisch sitzen mussten bis alle fertig sind sind gott sei dank vorbei..
Unterschreib.

Wie wäre es, wenn du es einfach vermeidest Kinder zu dir einzuladen? Ich war früher schon immer bei meiner Freundin als sie vor mir Kinder hatte und jetzt lade ich Freude ohne Kinder auch lieber zu mir ein als mit meinen ( naturgemäß wilden Kindern die nicht dressiert sind) Kindern in nicht Kindgerechte zu ordentliche für Kinder zu langweilige Wohnungen zu gehen.

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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 11.05.2014, 00:42
von Kattirina
Yvi19 hat geschrieben: In den meisten Familien im Freundeskreis wird das so gehandhabt, dass die Kinder sitzen bleiben müssen. Das ist etwas getrennt nach Alter und gilt nur fürs normale Abendessen.
Das kenne ich anders, jedenfalls für Kinder unter 5. Für die finde ich es zuviel verlangt, sitzen bleiben zu müssen. Erstens übersteigt es in dem Alter ihre natürliche Aufmerksamkeitsspanne, bzw. die Fähigkeit lange dasselbe zu machen (ca. 15-30 min). Zweitens tut sich doch eigentlich keiner einen Gefallen damit - als Erwachsener habe ich doch auch mehr Freude an einem froh im Hintergrund spielenden Kind, als an einem mies gelaunten, zappelnden am Esstisch.

Kämpfen direkt unterm Tisch und Laserschwerter in unmittelbarer Nähe wären mir aber auch zuviel. In dem Alter verstehen die Kinder eigentlich schon, dass sie ihre Aktivität einfach besser mit 3 Metern Abstand oder im Nachbarzimmer fortsetzen! Das könntest Du meiner Meinung nach ruhig den Kindern sagen, als Bitte formuliert.

Am besten hält man Eis und Erdbeeren als Nachtisch für die Kinder parat, und sie dürfen damit schon anfangen wenn alle anwesenden Kinder mit dem Hauptgericht fertig sind (aber sie müssen nciht auf die Erwachsenen warten). Dann sitzen sie bestimmt gern noch ein paar Minuten länger still ;-).

Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"

Verfasst: 11.05.2014, 00:49
von Yvi19
Danke für deine Antwort!
Bevor ich ein Kind hatte, wäre ich weit weniger tolerant gewesen als Du :D. Finde ich toll, dass Du so kinder-offen bist, und Dir Gedanken machst!
Ich mag Kinder sehr gerne und freue mich eigentlich immer, wenn sie gerne zu Besuch kommen!
Ich erinnere mich, dass mal ein Freund früher seinen 1,5-jährigen zu Besuch gebracht hat, der dann alle Küchenschränke ausräumte und die Stuhlbezüge und das Sofa ansabberte. Ich war total genervt vom lauten Klappern und dem bevorstehenden Aufräumen und Saubermachen. Mein Freund hat sich entspannt mit mir unterhalten und vorm Weggehen alles schnell wieder in die Schränke eingeräumt.
Solange sich alles gut wieder beseitigen lässt stört mich das auch gar nicht. Heute hatten wir Besuch da. Die Eltern haben uns bei der Gartenarbeit geholfen und die Kinder haben im Dreck gespielt. Nun hab ich auch ein paar schwarze Patschhände von der weißen Wand putzen müssen. Das kann eben einfach passieren und ist für mich auch wirklich kein Drama.
Jetzt schließe ich mit DornsInge an - Essverhalten und früh-vom-Tisch-Aufstehen lassen sich sehr schwer vermeiden. Bzw. wenn die Eltern die ganze Zeit bei Dir damit beschäftigt sein sollen, die Kinder ordentlich am Tisch, weniger laut und auf mehr Abstand zu halten, dann wäre es für die Eltern sehr sehr anstrengend. Sie müssten sehr viel Aufmerksamkeit den Kindern widmen, könnten sich kaum unterhalten, und sie würden dann u.U. nicht mehr so gern zu Dir kommen weil es für sie stressig wäre. Was ja vielleicht auch ok wäre? Dann lieber draußen treffen oder in der Wohnung der Kinder?
Ist das wirklich so wahnsinnig schwierig? Kann man den Kindern nicht einfach sagen - Abmarsch, schnapp dir das Fahrrad und geh raus oder spiel im Garten oder so?

Wenn ich mit Kind jemanden besuchen gehe, frage ich bei manchen Dingen, ob es ok ist wenn mein Kind das und das macht/anfässt/rausnimmt etc. Aber meine Schmerzgrenze ist natürlich oft ganz anders, manchmal merke ich das unterschwellig. Eigentlich wäre es mir lieb, wenn der Gastgeber freundlich sagt, was er/sie nicht möchte, bzw. besser noch finde ich, wenn er/sie das dem Kind ganz nett direkt sagt. (Hauen und Matsch ins Haus geht natürlich gar nicht - das versteht so gut wie jedes Kind wenn man's ihm sagt, und Schuhe-Ausziehen müssen die Eltern unbedingt, sonst könntest Du dem Matsch-Kind auch Hilfe dabei anbieten!) Auch wenn ich als Mutter vielleicht einige Wünsche des Gastgebers zu engstirnig finde - es ist schließlich sein/ihr Haus! Aber dann würde ich eben beim nächsten Mal überlegen, ob es nicht zu angespannt ist, dort wieder hinzugehen... und evtl. Alternativen vorschlagen.
Das finde ich super von dir. Im Großen und Ganzen fragen unsere Freunde auch und es gelten für die Kinder in unserem Haus auch unsere Regeln. Es ist auch nicht so, dass mich bestimmte Kinder stören. Es ist eher so, dass eben bei den unterschiedlichsten Kindern immer mal wieder Situationen entstehen wo ich denke "man, könnten die Eltern nicht mal xyz..." Ich denke das sind oft Sachen, die den Eltern nicht bewusst sind, dass die mich stören könnten.
Generell finde ich das ein sehr schwieriges Thema, weil Leute ohne Kinder (ich auch früher) und Leute mit Kindern das oft sehr unterschiedlich sehen, und selbst unter den Leuten mit Kindern gibt's bei Besuchen sehr großes Spannungspotenzial - hier auch schon einige threads dazu. Ich finde es immer toll, wenn man drüber reden und diese Ansichtsunterschiede im Gespräch irgendwie überbrücken bzw. gemeinsam Lösungen finden kann! Wenn es unausgesprochen bleibt, entfernt man sich eventuell von Freunden, und das wäre doch schade... lässt sich aber -meine Erfahrung- auch nicht ganz vermeiden :-(.
Bei einem Paar ist das schon vorgekommen, weil ich die Kinder einfach unglaublich unmöglich finde und ich die definitiv nicht in unserem Haus haben möchte. Wir möchten uns nicht von Freunden entfernen und haben sie auch gerne mit Kindern da.
Am besten wäre es, wenn Du bei Dir zuhause ein paar Spielsachen bereithalten könntest. Dann bräuchtest Du nicht sagen, "seid mal leiser!", sondern könntest z.B. sagen: "Mir ist das grade ein bisschen zu unruhig hier beim Essen. Wie wäre es, wenn Ihr eine Pause mit dem Toben macht, und ich Euch mal ein paar XXX zum Spielen gebe?" Mit Lego-Duplo und Malsachen kann man schon die meisten Kinder im Lärm-Alter beschäftigen, für die ganz Kleinen reicht eine kleine Sammlung interessanter Haushaltsgegenstände...
Ja, das sowieso. Wir haben jetzt kein riesiges Sortiment an Dingen parat aber wir haben einen großen Garten der noch im "Bauzustand" ist. Also große Erdhügel, Löcher und sowas. Das ist eigentlich ziemlich gut zum Spielen. Auch eine Kiste Logo und natürlich Malsachen haben wir da.