Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Verfasst: 03.05.2014, 16:02
Hallo zusammen,
seit meiner Schwangerschaft habe ich hier häufig gelesen und mir viele hilfreiche Tipps abholen können. Heute ist meine Tochter 12 Wochen alt. Unser Stillstart war zwar holprig (Milcheinschuss erst an Tag 6, Zufüttern mit Flasche seitens Klinik, wunde Brustwarzen), aber danach ist sie eigentlich prächtig gediehen. Eigentlich klappt das Stillen auch meistens ganz gut, Schnuller möchte sie gar keinen haben und die Flaschensauger sind anscheinend vergessen.
Mich treiben dennoch ein paar Fragen um, die hier vielleicht beantwortet werden können? Das würde mich freuen.
Zum einen: ich lese immer wieder, dass die Milch quasi während des Stillens produziert wird, nach Bedarf also, und dass eine Brust nicht "leer" sein kann. Weshalb bietet man dann überhaupt noch die zweite Brust an? Wenn die erste doch Milch hat, solange welche benötigt wird? Irgendwie steh ich da aufm Schlauch. Meine Tochter ist nach einer Brust auch eigentlich zufrieden und möchte nicht mehr. Oder soll ich die zweite trotzdem noch anbieten?
Und zum anderen geht es um unsere Nächte: Babytochter schläft auf meiner rechten Seite, links schläft der Mann. Wenn ich sie rechts im liegen stille und sie nicht weiter bewege, schläft sie schnell wieder ein (sie trinkt alle 1,5-2,5 Stunden). Hebe oder ziehe ich sie aber auf meine linke Seite, stille mit der linken Brust und schiebe sie dann wieder rüber auf meine rechte Seite zum schlafen, wird sie richtig wach. Blöd. Ich möchte sie aber nach dem rechte-Brust-stillen nicht zwischen mir und dem Mann liegen lassen, denn der Gute dreht sich häufig rabiat im Bett herum – da ist mir die Gefahr viel zu groß, dass er sich versehentlich auf die Kleine legt oder ihr einen Kinnhaken verpasst. So, lange Rede, kurzer Sinn: Ist es möglich, nachts nur mit der einen Brust zu stillen und dann ab morgens wieder abzuwechseln? Oder wird dann die Milchproduktion irgendwie einseitig angeregt?
Vielen Dank schonmal für erhellende Einsichten und liebe Grüße,
FrauWalfisch
seit meiner Schwangerschaft habe ich hier häufig gelesen und mir viele hilfreiche Tipps abholen können. Heute ist meine Tochter 12 Wochen alt. Unser Stillstart war zwar holprig (Milcheinschuss erst an Tag 6, Zufüttern mit Flasche seitens Klinik, wunde Brustwarzen), aber danach ist sie eigentlich prächtig gediehen. Eigentlich klappt das Stillen auch meistens ganz gut, Schnuller möchte sie gar keinen haben und die Flaschensauger sind anscheinend vergessen.
Mich treiben dennoch ein paar Fragen um, die hier vielleicht beantwortet werden können? Das würde mich freuen.
Zum einen: ich lese immer wieder, dass die Milch quasi während des Stillens produziert wird, nach Bedarf also, und dass eine Brust nicht "leer" sein kann. Weshalb bietet man dann überhaupt noch die zweite Brust an? Wenn die erste doch Milch hat, solange welche benötigt wird? Irgendwie steh ich da aufm Schlauch. Meine Tochter ist nach einer Brust auch eigentlich zufrieden und möchte nicht mehr. Oder soll ich die zweite trotzdem noch anbieten?
Und zum anderen geht es um unsere Nächte: Babytochter schläft auf meiner rechten Seite, links schläft der Mann. Wenn ich sie rechts im liegen stille und sie nicht weiter bewege, schläft sie schnell wieder ein (sie trinkt alle 1,5-2,5 Stunden). Hebe oder ziehe ich sie aber auf meine linke Seite, stille mit der linken Brust und schiebe sie dann wieder rüber auf meine rechte Seite zum schlafen, wird sie richtig wach. Blöd. Ich möchte sie aber nach dem rechte-Brust-stillen nicht zwischen mir und dem Mann liegen lassen, denn der Gute dreht sich häufig rabiat im Bett herum – da ist mir die Gefahr viel zu groß, dass er sich versehentlich auf die Kleine legt oder ihr einen Kinnhaken verpasst. So, lange Rede, kurzer Sinn: Ist es möglich, nachts nur mit der einen Brust zu stillen und dann ab morgens wieder abzuwechseln? Oder wird dann die Milchproduktion irgendwie einseitig angeregt?
Vielen Dank schonmal für erhellende Einsichten und liebe Grüße,
FrauWalfisch