9 Wochen und nimmt kaum zu
Verfasst: 30.04.2014, 10:14
Hallo
Mein Sohn Felix wurde heute noch mal gewogen. In den letzten zwei Wochen hat er gerade 70 Gramm zugenommen. Abgesehen davon wirkt er aber gesund und kräftig. Hier erst mal die genauen Daten:
Geburtsgewicht: 24.2.: 3690g
niedrigstes Gewicht: 3310g
3.3. 3650 (ab hier Hebammenwaage)
5.3. 3710
12.3. 3690
18.3. 3750
24.3. 3790
31.3. 3850
7.4. 3950
14.4. 4040
30.4. 4110
Unser Stillstart schien ein Traum. Die ersten beiden Tage saugte er auf beiden Seiten kräftig. Die Schlupfwarze rechts schien unproblematisch. Dann begann er beim Anlegen rechts mehr und mehr zu protestieren. Ich hatte den Eindruck ihn einfach nicht satt zu bekommen. Am dritten Tag begann er gelb zu werden, weshalb er am vierten Tag (mitten in meinem Milcheinschuss) 3x4 Stunden unter die uv-lampe musste. Obwohl ich in dieser Zeit nicht stillen konnte, wurde mir vom Abpumpen abgeraten. Ich sollte unter der -Dusche die Milch ausstreichen und Felix unter der Lampe mit Pre beruhigen. Zum Glück machte ihm der frühe Wechsel zwischen Brust und Flasche nichts aus. Proteste kamen beim Stillen weiterhin nur rechts. Er schaffte es aber auch immer anzudocken und kräftig zu saugen.
In den UV-Pausen fingen wir dann mit Stillproben an. Wenn ich selbst wog, erkannte ich nie einen Gewichtsunterschied, was die Schwestern auf einen Wiegefehler schoben. Wurde vorher und nachher von der gleichen Schwester gewogen, waren meist zehn gramm der Erfolg.
Da es aber rechts immer schwieriger wurde den Kleinen zufriedenzustellen, wurde weiter gewogen. Als dann mehrfach auch von den schwestern 0 gemessen wurde. Das sogar einmal, als sie die gesamte Stillmahlzeit über mit einer Brustmassage half, war klar, dass an dem Ergebnis was dran sein musste. Sie prüfte die Brustwarze und stellte fest, dass der Kleine an die Milch kaum drankommt.
Er konnte immer die Hälfte der gespaltenen Warze einsaugen, die andre Hälfte zog sich beim Andocken zurück. Die Milch kommt aber ausschließlich aus dem zurückgezogenen Teil. Erster Korrekturversuch: Stillhütchen. Klappte zuerst gut, dann immer schlechter. Währenddessen wurde er schon ab und an mit Pre zugefüttert.
Zweiter Versuch: Footballhaltung, sowohl mit als auch ohne Hütchen. Er erwischte auch hier nur die halbe Brustwarze.
Ich fing an, rechts abzupumpen, damit wenigstens die Milch dableibt, denn ich merkte nun auch selbst, dass er rechts weniger bekam als links. Durch das Pumpen musste auch weniger zugefüttert werden.
Zuhause angekommen hatte ich also eine Stillbrust, eine Pumpenbrust und täglich 60 ml pre anzubieten. Psychisch eine Katastrophe für mich. Mit der Hebamme versuchte ich es nochmal mit einem neuen Stillhütchen, welches für mich schmerzhaft war. Auch versuchten wir, die Brustwarze durch die Pumpe aufzurichten, bevor ich Felix anlegte. Ohne Hütchen dockte er zwar an, bekam aber weiterhin nur den kaputten Teil der Brustwarze und damit nicht mehr Milch als von allein aus´dem anderen Teil tropfte. Schließlich entschied ich, die rechte Brust ganz aufzugeben, um genug Milch von der guten Seite zu bekommen. Seitdem fühlt sich für mich alles richtig an. Seit der sechsten Woche muss ich auch die 60 ml pre nicht mehr zufüttern.
Wenn ich meinen freien Abend habe (Alle zwei Wochen) trinkt er weiterhin Pre. Letzten Mittwoch 200 ml verteilt auf 2 Mahlzeiten und sein Trinkverhalten in der Nacht als ich wieder da war, blieb unbeeinflusst. Nur nimmt er eben so schlecht zu. Ich bin nun nicht sicher, ob ich doch nochmal zufüttern soll, oder ob ich am Stillen etwas ändern muss. Er trinkt gerne kurz kräftig und nuckelt dann sehr lange. Die kräftigen Schlucke verlangt er aber im Schnitt ein bis zweimal pro Stunde. Wenn ich mit ihm im Tuch spazieren gehe ist er bis zu drei Stunden zufrieden. Wenn er wach ist, ist er orientiert, schaut sich um, fixiert Gesichter, lacht, bewegt sich viel.
Seine Haut ist glatt und rosig, er hat viele nasse Windeln. Stuhlgang kommt alle 7-8 Tage und ist dann karamelfarben und weich.
Ich habe auch eine Stillberatung in der Nähe, da komme ich aber frühestens nächste Woche hin. Beim Kinderarzt will ich auch einen Termin machen, um Krankheiten auszuschließen.
Zu meiner Ernährung: Ich trinke täglich ein Malzbier und frühstücke Müsli mit vielen Haferflocken. Sonst versuche ich möglichst abwechslungsreich zu essen. Zum Glück kocht mein Partner sehr gern. Auch Süßigkeiten erlaube ich mir momentan immer, wenn ich Lust darauf habe. Mein Gewicht bleibt seit etwa der dritten Woche konstant bei 5 Kilo über dem Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft. Ich bin damit an der oberen Grenze von Normalgewicht. Eine Diät anzufangen, hab ich mich bisher nicht getraut, obwohl ich gern insgesamt 10 Kilo loswerden würde.
Wie bekomm ich jetzt mehr Speck an meinen Jungen?
Mein Sohn Felix wurde heute noch mal gewogen. In den letzten zwei Wochen hat er gerade 70 Gramm zugenommen. Abgesehen davon wirkt er aber gesund und kräftig. Hier erst mal die genauen Daten:
Geburtsgewicht: 24.2.: 3690g
niedrigstes Gewicht: 3310g
3.3. 3650 (ab hier Hebammenwaage)
5.3. 3710
12.3. 3690
18.3. 3750
24.3. 3790
31.3. 3850
7.4. 3950
14.4. 4040
30.4. 4110
Unser Stillstart schien ein Traum. Die ersten beiden Tage saugte er auf beiden Seiten kräftig. Die Schlupfwarze rechts schien unproblematisch. Dann begann er beim Anlegen rechts mehr und mehr zu protestieren. Ich hatte den Eindruck ihn einfach nicht satt zu bekommen. Am dritten Tag begann er gelb zu werden, weshalb er am vierten Tag (mitten in meinem Milcheinschuss) 3x4 Stunden unter die uv-lampe musste. Obwohl ich in dieser Zeit nicht stillen konnte, wurde mir vom Abpumpen abgeraten. Ich sollte unter der -Dusche die Milch ausstreichen und Felix unter der Lampe mit Pre beruhigen. Zum Glück machte ihm der frühe Wechsel zwischen Brust und Flasche nichts aus. Proteste kamen beim Stillen weiterhin nur rechts. Er schaffte es aber auch immer anzudocken und kräftig zu saugen.
In den UV-Pausen fingen wir dann mit Stillproben an. Wenn ich selbst wog, erkannte ich nie einen Gewichtsunterschied, was die Schwestern auf einen Wiegefehler schoben. Wurde vorher und nachher von der gleichen Schwester gewogen, waren meist zehn gramm der Erfolg.
Da es aber rechts immer schwieriger wurde den Kleinen zufriedenzustellen, wurde weiter gewogen. Als dann mehrfach auch von den schwestern 0 gemessen wurde. Das sogar einmal, als sie die gesamte Stillmahlzeit über mit einer Brustmassage half, war klar, dass an dem Ergebnis was dran sein musste. Sie prüfte die Brustwarze und stellte fest, dass der Kleine an die Milch kaum drankommt.
Er konnte immer die Hälfte der gespaltenen Warze einsaugen, die andre Hälfte zog sich beim Andocken zurück. Die Milch kommt aber ausschließlich aus dem zurückgezogenen Teil. Erster Korrekturversuch: Stillhütchen. Klappte zuerst gut, dann immer schlechter. Währenddessen wurde er schon ab und an mit Pre zugefüttert.
Zweiter Versuch: Footballhaltung, sowohl mit als auch ohne Hütchen. Er erwischte auch hier nur die halbe Brustwarze.
Ich fing an, rechts abzupumpen, damit wenigstens die Milch dableibt, denn ich merkte nun auch selbst, dass er rechts weniger bekam als links. Durch das Pumpen musste auch weniger zugefüttert werden.
Zuhause angekommen hatte ich also eine Stillbrust, eine Pumpenbrust und täglich 60 ml pre anzubieten. Psychisch eine Katastrophe für mich. Mit der Hebamme versuchte ich es nochmal mit einem neuen Stillhütchen, welches für mich schmerzhaft war. Auch versuchten wir, die Brustwarze durch die Pumpe aufzurichten, bevor ich Felix anlegte. Ohne Hütchen dockte er zwar an, bekam aber weiterhin nur den kaputten Teil der Brustwarze und damit nicht mehr Milch als von allein aus´dem anderen Teil tropfte. Schließlich entschied ich, die rechte Brust ganz aufzugeben, um genug Milch von der guten Seite zu bekommen. Seitdem fühlt sich für mich alles richtig an. Seit der sechsten Woche muss ich auch die 60 ml pre nicht mehr zufüttern.
Wenn ich meinen freien Abend habe (Alle zwei Wochen) trinkt er weiterhin Pre. Letzten Mittwoch 200 ml verteilt auf 2 Mahlzeiten und sein Trinkverhalten in der Nacht als ich wieder da war, blieb unbeeinflusst. Nur nimmt er eben so schlecht zu. Ich bin nun nicht sicher, ob ich doch nochmal zufüttern soll, oder ob ich am Stillen etwas ändern muss. Er trinkt gerne kurz kräftig und nuckelt dann sehr lange. Die kräftigen Schlucke verlangt er aber im Schnitt ein bis zweimal pro Stunde. Wenn ich mit ihm im Tuch spazieren gehe ist er bis zu drei Stunden zufrieden. Wenn er wach ist, ist er orientiert, schaut sich um, fixiert Gesichter, lacht, bewegt sich viel.
Seine Haut ist glatt und rosig, er hat viele nasse Windeln. Stuhlgang kommt alle 7-8 Tage und ist dann karamelfarben und weich.
Ich habe auch eine Stillberatung in der Nähe, da komme ich aber frühestens nächste Woche hin. Beim Kinderarzt will ich auch einen Termin machen, um Krankheiten auszuschließen.
Zu meiner Ernährung: Ich trinke täglich ein Malzbier und frühstücke Müsli mit vielen Haferflocken. Sonst versuche ich möglichst abwechslungsreich zu essen. Zum Glück kocht mein Partner sehr gern. Auch Süßigkeiten erlaube ich mir momentan immer, wenn ich Lust darauf habe. Mein Gewicht bleibt seit etwa der dritten Woche konstant bei 5 Kilo über dem Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft. Ich bin damit an der oberen Grenze von Normalgewicht. Eine Diät anzufangen, hab ich mich bisher nicht getraut, obwohl ich gern insgesamt 10 Kilo loswerden würde.
Wie bekomm ich jetzt mehr Speck an meinen Jungen?