Wunde Brustwarzen durch Stillhütchen?
Verfasst: 20.03.2014, 16:49
Guten Tag,
ich hoffe auf eure Hilfe, da ich gerade sehr verzweifelt bin.
Wir hatten die letzte Woche einige Male, wo sie drei Stunden nonstop an meiner Brust hing. Clusterfeeding also. Meist abends. Manchmal auch morgens und abends. Seit drei Tagen merke ich, wie meine Mamillen immer mehr weh tun. Aber nicht immer beim Stillen. Bis zum Milcheinschuss ist es besonders schlimm. Und auch nach dem Stillen fühle ich dann noch einen leicht pochenden Schmerz in der Brust. Auf der rechten Seite ist die Mamille auch gerötet mittlerweile.
Nun weiß ich nicht, ob es einfach durch die Mehrbeanspruchung kommt oder durch die Stillhütchen. Warum Stillhütchen? Ich habe zwei verschiedene Größen von Medela zu Hause, S und M. Mit M kann unsere Kleine ruhiger trinken, weshalb ich diese seit auch etwa einer Woche vermehrt benutze. Davor habe ich zwischen S und M abgewechselt. Bei den kleineren rutscht sie aber ab und wird schnell ungehalten. Daher war ich auf M umgestiegen. Optisch würde ich die M schon als etwas größer einschätzen, S scheint passender zu sein. Kann eine falsche Größe beim Stillhut zu wunden Mamillen führen?
Was ich schlecht einschätzen kann, ist ob sie richtig andockt. Könnte das auch das Problem sein? Sie wird seit etwa 4 Tagen etwas sehr gemütlich. Nuckelt nur vorne am Hütchen, weil ja genug Milch da ist. Ich versuche darauf zu achten, dass ihre Unterlippe umgestülpt ist.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Unser Baby wurde im KH zugefüttert. Premilch aus der Flasche. Auch musste ich im KH abpumpen und sie per Flasche füttern, da sie irgendwann zu müde wurde un die Ärzte Alarm geschlagen haben wegen ihrer Zunahme, Zuckerwerte und Gelbfieber.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille meist alle drei Stunden. Das Stillen dauert eine gute Stunde. Manchmal sind es nur zwei Stunden tagsüber, nachst dafür auch mal vier. Bisher hatten wir 5 Tage, wo sie mir etwa drei Stunden permanent an der Brust hing.
Ich stille fast nur in der Wiegeposition oder ich lehne mich nach hinten, wenn die Milch zu sehr einschießt und meine Kleine damit nicht zurecht kommt. Nachts manchmal im Liegen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Pro Stillen wird die Windel gewechselt. Nass ist sie oft, wenn nicht wird auf das Handtuch gepullert. Also 6-8 Mal nass und 5-6 Mal Stuhlgang 5-6 Mal.
Sie gedeiht prächtig. Hebammeund Kinderärztin sind sehr zufrieden.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Sehr schwieriger Stillstart, da sich im KH keiner Zeit für uns genommen hat. Im Krankenhaus hat man mir sofort ein Stillhütchen aufgedrückt, weil meine Mamillen zu klein seien und das Baby zu schwach, um daran zu saugen. Leider wusste ich es nicht besser und habe es mit mir machen lassen. Aber das ist ein anderes Thema.
Mit dem Hütchen kam ich bisher zurecht, auch wenn es oft nervig ist, wenn das Hütchen runtergerissen wird und wir beide in Milch baden. Unser Baby ist an sich ruhig, nur beim Trinken wird sie oft unruhig. Dann dockt sie ab, schüttelt den Kopf, dockt wieder an. Da ich vor Milch oft überlaufe, versuche ich dann manchmal einfach die Stillposition zu wechseln. Zum Beispiel nach hinten lehnen. Hilft meist.
Andock-Probleme haben wir auf jeden Fall! Denn an meiner Brust dockt sie gar nicht an. Ich versuche immer wieder unsere kleine Muckelmaus an meine Brust anzulegen. Doch das endet meist im Geweine. Sie will andocken, hat aber keinen Silikonnippel im Mund, schüttelt den Kopf, wirft den Kopf nach hinten, sucht wieder, schüttelt sogar den Kopf direkt an der Brust, ballt die Fäuste zusammen. Also eher Kampf. Wenn sie mal andockt und auch saugt, hält sie inne und dockt ab. Will dann wieder ran, was nicht klappt oder sie dreht den Kopf weg und weint.
Sie hat immer mal wieder Schleim im Rachen (Milchschnupfen?), der ihr das Trinken erschwert und sie gerne mal unruhiger werden lässt, wenn nicht alles gleich klappt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Sie kennt Flaschen und Stillhüte. Schnuller nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe bereits einer Sillberaterin bei mir gehabt, wo es aber um die Thematik "Weg vom Brusthütchen" ging. Sie war optimistisch, dass es irgendwann ohne Hut klappen wird.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Unsere Kleine kam 5 Wochen zu früh zur Welt. Sie hatte Gelbsucht, war unterzuckert und hatte Untertemperatur. Nach der Geburt habe ich sie an meine Brust angelegt und etwas Milch trinken lassen. Richtiges stillen war das wohl nicht.
Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, die ich aber schon lange vor der Schwangerschaft behandle. Aktuelle Werte stehen gerade aus, da ich letzte Woche bei meiner FÄ war.
Ich bin für jeden Tip und Rat dankbar.
Das nächste Stilltreffen der LLL ist noch etwas hin, aber ich habe vor auch dort noch mal hinzu fahren. Vielleicht lege ich doch falsch an. Oder kann mir zeigen lassen, wie ich sehe, ob unsere Kleine richtig andockt.
ich hoffe auf eure Hilfe, da ich gerade sehr verzweifelt bin.
Wir hatten die letzte Woche einige Male, wo sie drei Stunden nonstop an meiner Brust hing. Clusterfeeding also. Meist abends. Manchmal auch morgens und abends. Seit drei Tagen merke ich, wie meine Mamillen immer mehr weh tun. Aber nicht immer beim Stillen. Bis zum Milcheinschuss ist es besonders schlimm. Und auch nach dem Stillen fühle ich dann noch einen leicht pochenden Schmerz in der Brust. Auf der rechten Seite ist die Mamille auch gerötet mittlerweile.
Nun weiß ich nicht, ob es einfach durch die Mehrbeanspruchung kommt oder durch die Stillhütchen. Warum Stillhütchen? Ich habe zwei verschiedene Größen von Medela zu Hause, S und M. Mit M kann unsere Kleine ruhiger trinken, weshalb ich diese seit auch etwa einer Woche vermehrt benutze. Davor habe ich zwischen S und M abgewechselt. Bei den kleineren rutscht sie aber ab und wird schnell ungehalten. Daher war ich auf M umgestiegen. Optisch würde ich die M schon als etwas größer einschätzen, S scheint passender zu sein. Kann eine falsche Größe beim Stillhut zu wunden Mamillen führen?
Was ich schlecht einschätzen kann, ist ob sie richtig andockt. Könnte das auch das Problem sein? Sie wird seit etwa 4 Tagen etwas sehr gemütlich. Nuckelt nur vorne am Hütchen, weil ja genug Milch da ist. Ich versuche darauf zu achten, dass ihre Unterlippe umgestülpt ist.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Unser Baby wurde im KH zugefüttert. Premilch aus der Flasche. Auch musste ich im KH abpumpen und sie per Flasche füttern, da sie irgendwann zu müde wurde un die Ärzte Alarm geschlagen haben wegen ihrer Zunahme, Zuckerwerte und Gelbfieber.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille meist alle drei Stunden. Das Stillen dauert eine gute Stunde. Manchmal sind es nur zwei Stunden tagsüber, nachst dafür auch mal vier. Bisher hatten wir 5 Tage, wo sie mir etwa drei Stunden permanent an der Brust hing.
Ich stille fast nur in der Wiegeposition oder ich lehne mich nach hinten, wenn die Milch zu sehr einschießt und meine Kleine damit nicht zurecht kommt. Nachts manchmal im Liegen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Pro Stillen wird die Windel gewechselt. Nass ist sie oft, wenn nicht wird auf das Handtuch gepullert. Also 6-8 Mal nass und 5-6 Mal Stuhlgang 5-6 Mal.
Sie gedeiht prächtig. Hebammeund Kinderärztin sind sehr zufrieden.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Sehr schwieriger Stillstart, da sich im KH keiner Zeit für uns genommen hat. Im Krankenhaus hat man mir sofort ein Stillhütchen aufgedrückt, weil meine Mamillen zu klein seien und das Baby zu schwach, um daran zu saugen. Leider wusste ich es nicht besser und habe es mit mir machen lassen. Aber das ist ein anderes Thema.
Mit dem Hütchen kam ich bisher zurecht, auch wenn es oft nervig ist, wenn das Hütchen runtergerissen wird und wir beide in Milch baden. Unser Baby ist an sich ruhig, nur beim Trinken wird sie oft unruhig. Dann dockt sie ab, schüttelt den Kopf, dockt wieder an. Da ich vor Milch oft überlaufe, versuche ich dann manchmal einfach die Stillposition zu wechseln. Zum Beispiel nach hinten lehnen. Hilft meist.
Andock-Probleme haben wir auf jeden Fall! Denn an meiner Brust dockt sie gar nicht an. Ich versuche immer wieder unsere kleine Muckelmaus an meine Brust anzulegen. Doch das endet meist im Geweine. Sie will andocken, hat aber keinen Silikonnippel im Mund, schüttelt den Kopf, wirft den Kopf nach hinten, sucht wieder, schüttelt sogar den Kopf direkt an der Brust, ballt die Fäuste zusammen. Also eher Kampf. Wenn sie mal andockt und auch saugt, hält sie inne und dockt ab. Will dann wieder ran, was nicht klappt oder sie dreht den Kopf weg und weint.
Sie hat immer mal wieder Schleim im Rachen (Milchschnupfen?), der ihr das Trinken erschwert und sie gerne mal unruhiger werden lässt, wenn nicht alles gleich klappt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Sie kennt Flaschen und Stillhüte. Schnuller nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe bereits einer Sillberaterin bei mir gehabt, wo es aber um die Thematik "Weg vom Brusthütchen" ging. Sie war optimistisch, dass es irgendwann ohne Hut klappen wird.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Unsere Kleine kam 5 Wochen zu früh zur Welt. Sie hatte Gelbsucht, war unterzuckert und hatte Untertemperatur. Nach der Geburt habe ich sie an meine Brust angelegt und etwas Milch trinken lassen. Richtiges stillen war das wohl nicht.
Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, die ich aber schon lange vor der Schwangerschaft behandle. Aktuelle Werte stehen gerade aus, da ich letzte Woche bei meiner FÄ war.
Ich bin für jeden Tip und Rat dankbar.
Das nächste Stilltreffen der LLL ist noch etwas hin, aber ich habe vor auch dort noch mal hinzu fahren. Vielleicht lege ich doch falsch an. Oder kann mir zeigen lassen, wie ich sehe, ob unsere Kleine richtig andockt.