Erneut schwanger - wie abstillen?
Verfasst: 26.02.2014, 12:53
Ihr Lieben,
ich habe die Forumssuche bemüht, aber kein exakt passendes Thema gefunden. Also wende ich mich nun mit einem neuen Post an euch, in der Hoffnung, einen Rat zu bekommen.
Zur Situation:
Ich stille unsere 15 Monate alte Tochter sehr gerne, vor allem aber stillt sie ungemein gern. Sie trinkt tagsüber zwischen 3 und 5x, nachts deutlich mehr. Sie schläft von Geburt an in meinem Bett und braucht sehr viel Nähe. Häufig schläft sie mit der Nase zwischen meinen Brüsten und den Füßen zwischen meinen Oberschenkeln, mindestens aber hat sie mit einer Hand Kontakt zu mir. Wir führen von Anfang an eine recht problemlose Stillbeziehung und genießen es beide. Sie war ein sogenanntes Schreikind und wir haben eine sehr anstrengende Anfangszeit hinter uns gebracht, die die Beziehung sicherlich bis heute beeinflusst. Mein Wunsch, sie so wenig wie möglich zu belasten und zu überfordern, ist sehr stark ausgeprägt, die Angst, noch einmal in einer solchen Spirale wie zu Beginn zu stecken, sitzt tief.
Ich bin nun ganz frisch schwanger, ein bisschen überraschend, aber sehr erwünscht. Schon vorher hat mich der Gedanke umgetrieben, wie und wann die Mücke und ich zu stillen aufhören sollen/wollen/müssen/werden. Ich habe den unbestimmten, aber drängenden Wunsch, die Mücke vor ihrem zweiten Geburtstag abgestillt zu haben. Und Tandemstillen kommt für mich schlicht nicht in Frage. Also muss ich mich mit dem Abschiednehmen beschäftigen von einer Zeit, die ganz und gar wunderschön, innig und vertraut war und ist.
Das Mückenkind kennt/nimmt keinen Schnuller und keine Flasche. Und ich will auch auf Teufel komm raus vermeiden, ihr als Ersatz eine Flasche zu geben. Aufgrund diverser für mich negativer Beispiele im Familien- und Bekanntenkreis widerstrebt mir die "Substitution" mit der Flasche zutiefst. Ich habe aber keinen blassen Schimmer, wie ich sie anders von der Brust loseisen könnte. Sie nuckelt nunmal sehr gerne und braucht es offensichtlich auch - letztlich ist sie mit 15 Monaten ja auch echt noch klein. Hinzu kommt, dass sie, außer im Auto, nur an der Brust einschläft und sich zu 95% bei abendlichem/nächtlichem Erwachen nur mit der Brust wieder zum Einschlafen bewegen lässt. Der Papa ist ins (Ein-)Schlafen nur insofern involviert, als dass er sie mir abends ins Bett bringt, wo ich sie dann in den Schlaf stille. Sonst steht er in der Woche berufsbedingt nachts nicht zur Verfügung.
Ich möchte nicht von heute auf morgen abstillen, sondern mich langsam ans Thema rantasten. Wenn ich bis zur 30. Woche stille, dann ist das eben so. Ich möchte nur so gerne, dass die Mücke, wenn das Kindelein da ist, nicht auch noch an meiner Brust hängt. Die Hoffnung, dass sie sich in absehbarer Zeit selbst abstillt, hege ich bei meinem Pattexkind nicht. Ich weiß, dass zum Beenden der Beziehung mindestens einer gehört, der wild entschlossen ist - und ich arbeite an meiner Entschlossenheit.
Hoffentlich habt ihr tolle Tipps und Tricks, wie ich user Töchterlein möglichst sanft und schmerzlos an ein Leben ohne Mamas Brust gewöhnen kann.
Danke schon im Voraus!
ich habe die Forumssuche bemüht, aber kein exakt passendes Thema gefunden. Also wende ich mich nun mit einem neuen Post an euch, in der Hoffnung, einen Rat zu bekommen.
Zur Situation:
Ich stille unsere 15 Monate alte Tochter sehr gerne, vor allem aber stillt sie ungemein gern. Sie trinkt tagsüber zwischen 3 und 5x, nachts deutlich mehr. Sie schläft von Geburt an in meinem Bett und braucht sehr viel Nähe. Häufig schläft sie mit der Nase zwischen meinen Brüsten und den Füßen zwischen meinen Oberschenkeln, mindestens aber hat sie mit einer Hand Kontakt zu mir. Wir führen von Anfang an eine recht problemlose Stillbeziehung und genießen es beide. Sie war ein sogenanntes Schreikind und wir haben eine sehr anstrengende Anfangszeit hinter uns gebracht, die die Beziehung sicherlich bis heute beeinflusst. Mein Wunsch, sie so wenig wie möglich zu belasten und zu überfordern, ist sehr stark ausgeprägt, die Angst, noch einmal in einer solchen Spirale wie zu Beginn zu stecken, sitzt tief.
Ich bin nun ganz frisch schwanger, ein bisschen überraschend, aber sehr erwünscht. Schon vorher hat mich der Gedanke umgetrieben, wie und wann die Mücke und ich zu stillen aufhören sollen/wollen/müssen/werden. Ich habe den unbestimmten, aber drängenden Wunsch, die Mücke vor ihrem zweiten Geburtstag abgestillt zu haben. Und Tandemstillen kommt für mich schlicht nicht in Frage. Also muss ich mich mit dem Abschiednehmen beschäftigen von einer Zeit, die ganz und gar wunderschön, innig und vertraut war und ist.
Das Mückenkind kennt/nimmt keinen Schnuller und keine Flasche. Und ich will auch auf Teufel komm raus vermeiden, ihr als Ersatz eine Flasche zu geben. Aufgrund diverser für mich negativer Beispiele im Familien- und Bekanntenkreis widerstrebt mir die "Substitution" mit der Flasche zutiefst. Ich habe aber keinen blassen Schimmer, wie ich sie anders von der Brust loseisen könnte. Sie nuckelt nunmal sehr gerne und braucht es offensichtlich auch - letztlich ist sie mit 15 Monaten ja auch echt noch klein. Hinzu kommt, dass sie, außer im Auto, nur an der Brust einschläft und sich zu 95% bei abendlichem/nächtlichem Erwachen nur mit der Brust wieder zum Einschlafen bewegen lässt. Der Papa ist ins (Ein-)Schlafen nur insofern involviert, als dass er sie mir abends ins Bett bringt, wo ich sie dann in den Schlaf stille. Sonst steht er in der Woche berufsbedingt nachts nicht zur Verfügung.
Ich möchte nicht von heute auf morgen abstillen, sondern mich langsam ans Thema rantasten. Wenn ich bis zur 30. Woche stille, dann ist das eben so. Ich möchte nur so gerne, dass die Mücke, wenn das Kindelein da ist, nicht auch noch an meiner Brust hängt. Die Hoffnung, dass sie sich in absehbarer Zeit selbst abstillt, hege ich bei meinem Pattexkind nicht. Ich weiß, dass zum Beenden der Beziehung mindestens einer gehört, der wild entschlossen ist - und ich arbeite an meiner Entschlossenheit.
Hoffentlich habt ihr tolle Tipps und Tricks, wie ich user Töchterlein möglichst sanft und schmerzlos an ein Leben ohne Mamas Brust gewöhnen kann.
Danke schon im Voraus!