Ich will Stillen :-)
Verfasst: 16.02.2014, 13:03
Hallo jusl!
Ich habe über eine Freundim von Dir erfahren! Sie hat mir gesagt, dass ich
Dich unbedingt mal um Rat bitten soll und Du mir sicher helfen könntest. Am
4.2. ist unsere Tochter geboren. Sie wog 4000 g. Das Anlegen beim Stillen
hat von Anfang an gut geklappt und war unproblematisch. In den ersten Tagen
wurde mir, auf Grund meiner entzündeten Brustwarzen geraten, sie nur 7-10
Minuten pro Seite anzulegen. Das habe ich getan. Nach ein paar Tagen wurde
sie gewogen und hatte extrem abgenommen. Sie wog nur noch 3470g. Daraushin
habe ich gestillt und zugefüttert. Stillen alleine reichte anscheinend
nicht aus, auch wenn ich sie öfter angelegt habe. Habe dann eine Pumpe
bekommen, sollte Stillen und Zufüttern und zusätzlich Abpumpen. Alles war
irgendwie sehr negativ besetzt. Ich hatte riesige Ängste, dass ich nicht
Stillen kann, habe mich total verrückt gemacht. So oft wie möglich gestillt
und abgepumpt und war jetzt seit 5 Tagen nur damit beschäftigt und leider
irgendwann sehr deprimiert. Ich habe nur noch auf die Uhr gestarrt und jede
Stunde stand Stillen oder Abpumpen auf dem Plan... irgendwie sehr
unnatürlich...
und sehr verkrampft!
Zusätzlich habe ich noch Akupunktur gemacht, Stilltee getrunken,
Himbeerblättertee und, und, und... Jetzt wurde mir empfohlen das Baby so
oft wie möglich anzulegen und nicht abzupumpen. Mir ist klar, dass der
natürliche Prozess, ohne Zufüttern und mit ständigem Anlegen sicherlich
sinnvoll wäre, aber ich muss ja Zu füttern und dadurch ist der natürlich
Rhythmus ja unterbrochen.
Was denkst Du? Wie ist das weitere Vorgehen am sinnvollsten?
Die Milchmange lag übrigens anfangs bei 10 ml und hat sich dann auf 20ml
bei einer halben Stunde Abpumpen gesteigert. Mehr wurde es nicht, außer ein
einziges Mal, als ich lange geschlafen habe. Da waren es 40 ml.
Puh, ganz schön kompliziert.
Mittlerweile habe ich mich vom Kopf her etwas entspannt. Ich will so gerne
mein Kind Stillen und wünsche mir es sehr, aber ich bin wieder etwas
entspannter und nehme es hin, wie es kommt - ich kann es ja nicht
erzwingen!
Aber über Deine Meinung und einen Tipp wäre ich serh dankbar!
In der Hoffnung auf Milch,
liebe Grüße,
Silja
Ich habe über eine Freundim von Dir erfahren! Sie hat mir gesagt, dass ich
Dich unbedingt mal um Rat bitten soll und Du mir sicher helfen könntest. Am
4.2. ist unsere Tochter geboren. Sie wog 4000 g. Das Anlegen beim Stillen
hat von Anfang an gut geklappt und war unproblematisch. In den ersten Tagen
wurde mir, auf Grund meiner entzündeten Brustwarzen geraten, sie nur 7-10
Minuten pro Seite anzulegen. Das habe ich getan. Nach ein paar Tagen wurde
sie gewogen und hatte extrem abgenommen. Sie wog nur noch 3470g. Daraushin
habe ich gestillt und zugefüttert. Stillen alleine reichte anscheinend
nicht aus, auch wenn ich sie öfter angelegt habe. Habe dann eine Pumpe
bekommen, sollte Stillen und Zufüttern und zusätzlich Abpumpen. Alles war
irgendwie sehr negativ besetzt. Ich hatte riesige Ängste, dass ich nicht
Stillen kann, habe mich total verrückt gemacht. So oft wie möglich gestillt
und abgepumpt und war jetzt seit 5 Tagen nur damit beschäftigt und leider
irgendwann sehr deprimiert. Ich habe nur noch auf die Uhr gestarrt und jede
Stunde stand Stillen oder Abpumpen auf dem Plan... irgendwie sehr
unnatürlich...
Zusätzlich habe ich noch Akupunktur gemacht, Stilltee getrunken,
Himbeerblättertee und, und, und... Jetzt wurde mir empfohlen das Baby so
oft wie möglich anzulegen und nicht abzupumpen. Mir ist klar, dass der
natürliche Prozess, ohne Zufüttern und mit ständigem Anlegen sicherlich
sinnvoll wäre, aber ich muss ja Zu füttern und dadurch ist der natürlich
Rhythmus ja unterbrochen.
Was denkst Du? Wie ist das weitere Vorgehen am sinnvollsten?
Die Milchmange lag übrigens anfangs bei 10 ml und hat sich dann auf 20ml
bei einer halben Stunde Abpumpen gesteigert. Mehr wurde es nicht, außer ein
einziges Mal, als ich lange geschlafen habe. Da waren es 40 ml.
Puh, ganz schön kompliziert.
Mittlerweile habe ich mich vom Kopf her etwas entspannt. Ich will so gerne
mein Kind Stillen und wünsche mir es sehr, aber ich bin wieder etwas
entspannter und nehme es hin, wie es kommt - ich kann es ja nicht
erzwingen!
Aber über Deine Meinung und einen Tipp wäre ich serh dankbar!
In der Hoffnung auf Milch,
liebe Grüße,
Silja