Katastrophaler Schlafrythmus
Verfasst: 15.02.2014, 16:32
Weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll. Ein guter Schläfer war Julian (11 Monate) noch nie, aber momentan sind wir wirklich am Limit.
Sobald das Schlafzimmer (schläft bei mir auf einer Matratze am Boden) betreten wird, fängt er an zu jammern. Solange er getragen wird, bleibt es beim Jammern, ablegen endet in wildem Geheul.
Ich habe ihn eigentlich immer in den Schlaf gestillt, das klappt nicht mehr, er schläft dabei nicht mehr ein (manchmal noch tagsüber, abends nie). Er trinkt dann zwar im Liegen, aber sobald er fertig ist, gehts los, weinen, durchstrecken, aus Bauchlage aufrichten, wie ein Seehund. Wirklich schlimm. Dann wird er meist getragen, bis er jammernd auf dem Arm einschläft. Da das Ablegen aber oftmals fehlschlägt, dauert auch diese Prozedur manchmal stundenlang.
Wenn er denn mal schläft, schläft er höchstens 90 Minuten am Stück, lässt sich aber oft mit der Brust schnell beruhigen. Dabei bleibt es momentan aber auch nicht beim Trinken, sondern er nuckelt sich ein und lässt die Brustwarze nicht mehr los. Vorsichtiges Lösen, davon wacht er sofort auf und weint wieder.
Ich schildere mal die letzte Nacht als Beispiel:
Gegen 20:30 bin ich mit ihm hoch und habe ihn gestillt, dann ca. 20 Minuten getragen, mit ihm zusammen hingelgt, er hat weitergeschlafen. Erste Wachphase 22 Uhr 30, bis 24 Uhr hin er nuckelnd an meiner Brustwarze, dann konnte ich ihn lösen. Um 1 Uhr wieder wach, angedockt. Dann hellwach im Bett aufgestanden, herausgekrabbelt, gegen Tür und Heizkörper gehaun, Kind wieder auf den Arm gepackt und getragen, ca. 3x 20 Minuten, da Versuche des Ablegens immer gescheitert sind. Schließlich schlief das goldige weltschönste Kind 20 Minuten in meinem Arm, um dann wieder aufzuwachen und widerrum für eine Stunde anzudocken. Dies wiederholte sich dann bis 6 Uhr morgens stündlich. Dann war für das Kind die nacht vorbei.
Gegen 10 Uhr rieb er sich die Äuglein, ich legte mich mit ihm hin, stillte. Eingeschlafen ist er nicht.
12 Uhr nächster Versuch. 30 Minuten im Luemai geschlafen. Dabei muss ich laufen, ich kann mich nicht hinsetzen nicht stehenbleiben, ist also auch keine dauerhafte Option.
Seitdem hat er nicht mehr geschlafen, jeder Trageversuch im Schlafzimmer wird mit Jammern bis hin zu Winseln und beim Hinlegen mit lautem Geschrei und seiner üblichen Durchstreckerposition gezeigt.
Unten hier ist er zwar quengelig (hat ja auch definitiv ein tagelanges Schlafdefizit) aber keine Spur von Schmerzen.
Wenn er schläft, liegt er immer seitlich mit dem Kopf ganz nach hinten durchgestreckt, sieht teilweise wie ein C aus.
Ich bin total ratlos. Wenn wir im Bett liegen und er sich so durchstreckt und schreit, denke ich, das er Schmerzen haben muss. Kinderarzt hat nichts gefunden, dann war ich letzte Woche bei einer Osteopathin. Weiß nicht, was ich davon halten soll. Sie hat keine Anamese aufgenommen und ihn im angezogenen Zustand behandelt. Meinte, seine Muskelatur im Bauchbereich ist verkürzt, das würde wohl von der zusammengekrümmten Haltung beim ständigen Tragen kommen. Er strecke sich durch um dieses zu kompensieren.
Bei zwei Anwendungen hat er ziemlich geweint, sie hörte erst auf mein Bitten auf. Den Rest der Anwendungen war Julian aber gut drauf.
Die Osteopathin war auch ziemlich sicher, das mit dieser Behandlung schon große Besserung eintreten würde. Es ist aber unverändert.
Und nun? Kann es sein, dass ein 11 Monate altes Baby einfach solche Angst vorm Einschlafen hat? Warum? Angst vor der Dunkelheit? Ein Nachtlicht, so ein IKEAGeist brennt die ganze Nacht lang durch.
Wenn ich die Wachphasen abziehe komme ich in der letzten Woche auf eine durchschnittliche Schlafzeit von weniger wie 9 Stunden.
Unter der Woche muss ich um 6 Uhr aufstehen, um Frühstück für den Großen herzurichten. es ist leider auch unmöglich sich rauszuschleichen, ohne dass er wach wird. Und da habe ich das nächste Drama, wenn er wach wird, will er trinken, da ist es aber nicht mit kurz Trinken getan, er würde andocken und die Brustwarze für mindestens 90 Minuten nicht mehr loslassen. Dafür ist dann natürlich keine Zeit. Stillen im Tuch oder Tragehilfe haut hier leider anatomisch nicht hin.
Gerade geht mein Mann mit ihm rauf, um zu versuchen ihn in den Schlaf zu tragen, lautes jammern sobald dasSchlafzimmer betreten wurde.
Bitte gebt mir einen Tip, ich bin momentan wirklich verzweifelt.
Sobald das Schlafzimmer (schläft bei mir auf einer Matratze am Boden) betreten wird, fängt er an zu jammern. Solange er getragen wird, bleibt es beim Jammern, ablegen endet in wildem Geheul.
Ich habe ihn eigentlich immer in den Schlaf gestillt, das klappt nicht mehr, er schläft dabei nicht mehr ein (manchmal noch tagsüber, abends nie). Er trinkt dann zwar im Liegen, aber sobald er fertig ist, gehts los, weinen, durchstrecken, aus Bauchlage aufrichten, wie ein Seehund. Wirklich schlimm. Dann wird er meist getragen, bis er jammernd auf dem Arm einschläft. Da das Ablegen aber oftmals fehlschlägt, dauert auch diese Prozedur manchmal stundenlang.
Wenn er denn mal schläft, schläft er höchstens 90 Minuten am Stück, lässt sich aber oft mit der Brust schnell beruhigen. Dabei bleibt es momentan aber auch nicht beim Trinken, sondern er nuckelt sich ein und lässt die Brustwarze nicht mehr los. Vorsichtiges Lösen, davon wacht er sofort auf und weint wieder.
Ich schildere mal die letzte Nacht als Beispiel:
Gegen 20:30 bin ich mit ihm hoch und habe ihn gestillt, dann ca. 20 Minuten getragen, mit ihm zusammen hingelgt, er hat weitergeschlafen. Erste Wachphase 22 Uhr 30, bis 24 Uhr hin er nuckelnd an meiner Brustwarze, dann konnte ich ihn lösen. Um 1 Uhr wieder wach, angedockt. Dann hellwach im Bett aufgestanden, herausgekrabbelt, gegen Tür und Heizkörper gehaun, Kind wieder auf den Arm gepackt und getragen, ca. 3x 20 Minuten, da Versuche des Ablegens immer gescheitert sind. Schließlich schlief das goldige weltschönste Kind 20 Minuten in meinem Arm, um dann wieder aufzuwachen und widerrum für eine Stunde anzudocken. Dies wiederholte sich dann bis 6 Uhr morgens stündlich. Dann war für das Kind die nacht vorbei.
Gegen 10 Uhr rieb er sich die Äuglein, ich legte mich mit ihm hin, stillte. Eingeschlafen ist er nicht.
12 Uhr nächster Versuch. 30 Minuten im Luemai geschlafen. Dabei muss ich laufen, ich kann mich nicht hinsetzen nicht stehenbleiben, ist also auch keine dauerhafte Option.
Seitdem hat er nicht mehr geschlafen, jeder Trageversuch im Schlafzimmer wird mit Jammern bis hin zu Winseln und beim Hinlegen mit lautem Geschrei und seiner üblichen Durchstreckerposition gezeigt.
Unten hier ist er zwar quengelig (hat ja auch definitiv ein tagelanges Schlafdefizit) aber keine Spur von Schmerzen.
Wenn er schläft, liegt er immer seitlich mit dem Kopf ganz nach hinten durchgestreckt, sieht teilweise wie ein C aus.
Ich bin total ratlos. Wenn wir im Bett liegen und er sich so durchstreckt und schreit, denke ich, das er Schmerzen haben muss. Kinderarzt hat nichts gefunden, dann war ich letzte Woche bei einer Osteopathin. Weiß nicht, was ich davon halten soll. Sie hat keine Anamese aufgenommen und ihn im angezogenen Zustand behandelt. Meinte, seine Muskelatur im Bauchbereich ist verkürzt, das würde wohl von der zusammengekrümmten Haltung beim ständigen Tragen kommen. Er strecke sich durch um dieses zu kompensieren.
Bei zwei Anwendungen hat er ziemlich geweint, sie hörte erst auf mein Bitten auf. Den Rest der Anwendungen war Julian aber gut drauf.
Die Osteopathin war auch ziemlich sicher, das mit dieser Behandlung schon große Besserung eintreten würde. Es ist aber unverändert.
Und nun? Kann es sein, dass ein 11 Monate altes Baby einfach solche Angst vorm Einschlafen hat? Warum? Angst vor der Dunkelheit? Ein Nachtlicht, so ein IKEAGeist brennt die ganze Nacht lang durch.
Wenn ich die Wachphasen abziehe komme ich in der letzten Woche auf eine durchschnittliche Schlafzeit von weniger wie 9 Stunden.
Unter der Woche muss ich um 6 Uhr aufstehen, um Frühstück für den Großen herzurichten. es ist leider auch unmöglich sich rauszuschleichen, ohne dass er wach wird. Und da habe ich das nächste Drama, wenn er wach wird, will er trinken, da ist es aber nicht mit kurz Trinken getan, er würde andocken und die Brustwarze für mindestens 90 Minuten nicht mehr loslassen. Dafür ist dann natürlich keine Zeit. Stillen im Tuch oder Tragehilfe haut hier leider anatomisch nicht hin.
Gerade geht mein Mann mit ihm rauf, um zu versuchen ihn in den Schlaf zu tragen, lautes jammern sobald dasSchlafzimmer betreten wurde.
Bitte gebt mir einen Tip, ich bin momentan wirklich verzweifelt.