PPD - nie gestillt - Beikost - Relaktationswunsch
Verfasst: 12.02.2014, 23:47
Guten Abend,
ich bin fast 30, und habe mein 1. Kind. Wir kommen aus dem Landkreis Rosenheim (Bayern)
Bei mir ist die Sache etwas verquer, daher erzähle ich von Anfang an. Um auch gleich vorweg zu nehmen, auch wenn es mein 1. Beitrag ist und alles etwas irre klingt, ich bin KEIN Troll
Fangen wir mal an. Vielleicht werd ich ja sogar erkannt
wer die Story liest.
Meine Maus kam am 10.9.13 zur Welt.
Kaiserschnitt, Vollnarkose.
Ich, Magenoperiert, 105kg verloren.
Brust -> schläuche.
Das Stillen klappte deswegen einfach nicht, die Hebamme irgendwie mehr stressausstrahlend als Hilfreich, sodass ich mich entschloss, weil ich keine 3. Hand habe, die Abstilltablette zu nehmen.
Gut, soweit dazu.
Zuhause bekam ich nach 4 Tagen den Blues, der sich dann nach 3 Wochen zu einer gewaschenen Wochenbett Depression gipfelte.
Heute denke ich, es waren 6 Wochen Babyblueshorror auf erden.
Ich nahm Citalopram 20mg morgens. Seit Oktober, wie ein Schalter, ist die PPD weg. In 2 Wochen habe ich das Citalopram ausgeschlichen, das tu ich seit 2 Wochen (10mg) ohne das es mir schlechter geht.
Zudem nehme ich auch keine Stillpille, sondern Femigoa.
Meine Maus ist jetzt 5 Monate 3 Tage alt und ich habe also noch nie gestillt.
Nach 7 Wochen hab ich einfach mal die Handpumpe genommen und eine Art Selbsttest gemacht. Es kam direkt was raus. Nicht viel, aber etwas. Also quasi, als es mir wieder gut ging.
Das andere ist, sie bekommt seit 2 Wochen Beikost, bzw 4 Wochen etwa und seit 2 Wochen ist die Mittagsflasche durch eine Mahlzeit ersetzt. Ich koche selbst.
Nun nagt es extremst an mir, wo ich weis, die Antidepressiva sind bald weg. Mir geht es gut, aber ich vermisse so stark das Gefühl wie es ist, sein Baby zu stillen. Es schmerzt schon sehr.
Da mein Partner das alles mitmachte, steht für ihn (für mich schon wieder da ichs gepackt hab) kein 2. im raum, was mir eine 2. Chance geben würde das natürlichste der Welt zu fühlen.
Meine Frage an euch, bzw. Fragen wären:
- Lohnt es sich noch wenn man wirklich!! den WUNSCH hat es ernsthaft zu versuchen, nicht nur weils ne Laune ist, jetzt eine Relaktation zu beginnen?
- Wie steht es damit, das Maus schon Beikost erhält Mittags?
- Meine Pille lässt sich sicherlich wechseln, das sollte das kleinste Problem sein
- Wie ist es allgemein damit, das ich nie gestillt habe, und trotzdem einen Start möchte?
- Lacht man mich deswegen aus? Oder würde eine Stillberaterin das als Sinnlos in meinem Fall erachten?
- Wie ist es wenn ich eine SB "schnell" finde, sodass ich beim pumpen während ich noch meine AD nehme, die Milchbildung anrege, aber natürlich nicht benutze(n) kann/werde ?
Mir ist es wirklich sehr Ehrlich & Ernst. Wenn ich definitiv weis, es ist der abgefahrene Zug, dann kann ich es auch akzeptieren, aber momentan hänge ich mit dem Thema in der Luft. Weil ich einfach nicht
weis oder niemanden weis, bisher, der mir das beantworten kann.
Viele liebe Grüße.
ich bin fast 30, und habe mein 1. Kind. Wir kommen aus dem Landkreis Rosenheim (Bayern)
Bei mir ist die Sache etwas verquer, daher erzähle ich von Anfang an. Um auch gleich vorweg zu nehmen, auch wenn es mein 1. Beitrag ist und alles etwas irre klingt, ich bin KEIN Troll
Fangen wir mal an. Vielleicht werd ich ja sogar erkannt
Meine Maus kam am 10.9.13 zur Welt.
Kaiserschnitt, Vollnarkose.
Ich, Magenoperiert, 105kg verloren.
Brust -> schläuche.
Das Stillen klappte deswegen einfach nicht, die Hebamme irgendwie mehr stressausstrahlend als Hilfreich, sodass ich mich entschloss, weil ich keine 3. Hand habe, die Abstilltablette zu nehmen.
Gut, soweit dazu.
Zuhause bekam ich nach 4 Tagen den Blues, der sich dann nach 3 Wochen zu einer gewaschenen Wochenbett Depression gipfelte.
Heute denke ich, es waren 6 Wochen Babyblueshorror auf erden.
Ich nahm Citalopram 20mg morgens. Seit Oktober, wie ein Schalter, ist die PPD weg. In 2 Wochen habe ich das Citalopram ausgeschlichen, das tu ich seit 2 Wochen (10mg) ohne das es mir schlechter geht.
Zudem nehme ich auch keine Stillpille, sondern Femigoa.
Meine Maus ist jetzt 5 Monate 3 Tage alt und ich habe also noch nie gestillt.
Nach 7 Wochen hab ich einfach mal die Handpumpe genommen und eine Art Selbsttest gemacht. Es kam direkt was raus. Nicht viel, aber etwas. Also quasi, als es mir wieder gut ging.
Das andere ist, sie bekommt seit 2 Wochen Beikost, bzw 4 Wochen etwa und seit 2 Wochen ist die Mittagsflasche durch eine Mahlzeit ersetzt. Ich koche selbst.
Nun nagt es extremst an mir, wo ich weis, die Antidepressiva sind bald weg. Mir geht es gut, aber ich vermisse so stark das Gefühl wie es ist, sein Baby zu stillen. Es schmerzt schon sehr.
Da mein Partner das alles mitmachte, steht für ihn (für mich schon wieder da ichs gepackt hab) kein 2. im raum, was mir eine 2. Chance geben würde das natürlichste der Welt zu fühlen.
Meine Frage an euch, bzw. Fragen wären:
- Lohnt es sich noch wenn man wirklich!! den WUNSCH hat es ernsthaft zu versuchen, nicht nur weils ne Laune ist, jetzt eine Relaktation zu beginnen?
- Wie steht es damit, das Maus schon Beikost erhält Mittags?
- Meine Pille lässt sich sicherlich wechseln, das sollte das kleinste Problem sein
- Wie ist es allgemein damit, das ich nie gestillt habe, und trotzdem einen Start möchte?
- Lacht man mich deswegen aus? Oder würde eine Stillberaterin das als Sinnlos in meinem Fall erachten?
- Wie ist es wenn ich eine SB "schnell" finde, sodass ich beim pumpen während ich noch meine AD nehme, die Milchbildung anrege, aber natürlich nicht benutze(n) kann/werde ?
Mir ist es wirklich sehr Ehrlich & Ernst. Wenn ich definitiv weis, es ist der abgefahrene Zug, dann kann ich es auch akzeptieren, aber momentan hänge ich mit dem Thema in der Luft. Weil ich einfach nicht
weis oder niemanden weis, bisher, der mir das beantworten kann.
Viele liebe Grüße.