Kindergarten - Kontakt zu bzw. Gesprächsbereitschaft mit de
Verfasst: 31.01.2014, 19:59
Ich brauche mal Zuspruch und hoffe den hier zu finden.
Motte ist im letzten Kiga-Jahr in einer Kita bei uns im Ort. Ich bin dort auch im Elternbeirat. Bislang war ich ganz zufrieden, leider hat sich die Betruungssituation in der Einrichtung nicht zum Guten verändert. Seit diesem Kindergartenjahr werden in den Gruppen der Großen (vormals 3 - 6jährige) nun auch jeweils vier 2jährige mitbetreut - bei unverändertem Stellenschlüssel. Seit dem hat sich Kommunikation (die nie die allerbeste war, leider) zwischen den Erzieherinnen und den Eltern (ich kann im speziellen von mir, meiner Schwester und einer Freundin sprechen) verschlechtert.
Das erste Erlebnis bei dem mir sauer aufgestoßen ist, war als die Puschen von Motte von jetzt auf gleich spurlos verschwunden waren. Sie waren wirklich nicht aufzufinden. Nirgends. Ich hab mich im Flur auf den Boden geschmißen und unter Sofas, Regale, Garderoben etc. geguckt und jeden Tag die Mitarbeiter angesprochen, ob schon etwas gefunden wurde.
Letzte Woche Mittwoch war dann die Kita-Leitung aus dem Urlaub wieder da. Ich wollte frade mit ihr über die Puschen bzw. einem Ersatz reden, als ich sah, dass die Gruppe meines Sohnes ohne ihn (!) vom Turnen wiederkamen. Auf meine Frage, warum er nicht mit war, meinte die eine Erzieherin "Weil er kein Sportzeug dabei hat". Das stimmte so definitv nicht! Der zweite Rucksack samt Zeugs hing am Haken. Motte hatte schlicht gesagt, dass seine Sachen im anderen Rucksack seien (wie schon seit zwei Jahren) und die Erzieherin hat es so gedeutet, dass der andere Rucksack zuhause sei und war zu bequem an Mottes Haken zu schauen. Nun gut, da war ich schon bedient und extrem kurz angebunden.
Danach habe ich die Kita-Leitung gesprochen und ihr einziger Kommentar zu den Puschen war "Das trägt unsere Versicherung nicht, das ist Elternverantwortung". Grundsätzlich hat sie ja nicht Unrecht, aber wenn die Puschen IN der Kita WÄHREND der Betreuungszeit verschwinden? Letzte Woche gab es dann einen Elternbrief, indem nochmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass man die Sachen der Kinder kennzeichnen solle usw.
Diesen Dienstag waren die Puschen aufeinmal wieder da. Standen bei der anderen Gruppe auf der Garderobe und kein Mensch (!) weiß wie sie dahin gekommen sind... Ich habe mir jeden weiteren Kommentar verkniffen.
Heute dann der Oberhammer. Bei uns in der Umgebung fährt ein anscheinend ein Mann mit einem weißen Bulli um Grundschulen und Kitas herum, in den er dann versucht Kinder zu ziehen. Ich habe davon am Rande mal über geteilte Statusmeldungen bei FB mitbekommen. Heute war er wohl bei uns im Ort an einer Schule unterwegs, alle Kitas und die anderen beiden GS wurden informiert. Das Team unserer Kita hat sich dafür entschieden, dass kein Kind mehr ohne Aufsicht aufs Außengelände darf (vorher war es so, dass die Schulkinder zu mindestens vieren alleine raus durften). Die Entscheidung befürworte ich ohne Einschränkung. Allerdings war es so, dass nur die Kinder darüber informiert wurden. Auf dem Nachhauseweg meinte Motte zu mir, dass XY allen gesagt hätte, dass sie nicht mehr alleine raus dürfen, weil ein Mann mit weißem Bulli an der AL-Schule langfährt und Kinder ins Auto zieht. Ich habe sofort in der Kita angerufen, leider keinen erreicht. Ich wusste aber, dass meine Schwester noch in der Kita ist, sie angerufen und gebeten mal nachzufragen. Das Team wollte keine Unruhe und unnötige Angst auslösen. Aha. Aber dass Kinder solche Sachen durchaus zuhause erzählen, war ihnen nicht bewusst? Später habe ich doch noch jemanden vom Team erreicht und ziemlich deutlich gemacht, dass ich es unverantwortlich und überhaupt nicht in Ordnung finde, dass die Eltern nicht informiert wurden.
Wo ist das Problem, die Eltern beim Abholen der Kinder kurz anzusprechen?
Stelle ich mich da zusehr an? Ich finde, dass die Elternarbeit und die Gesprächsbereitschaft mehr als zu wünschen übrig lässt.
Was meint ihr?
Motte ist im letzten Kiga-Jahr in einer Kita bei uns im Ort. Ich bin dort auch im Elternbeirat. Bislang war ich ganz zufrieden, leider hat sich die Betruungssituation in der Einrichtung nicht zum Guten verändert. Seit diesem Kindergartenjahr werden in den Gruppen der Großen (vormals 3 - 6jährige) nun auch jeweils vier 2jährige mitbetreut - bei unverändertem Stellenschlüssel. Seit dem hat sich Kommunikation (die nie die allerbeste war, leider) zwischen den Erzieherinnen und den Eltern (ich kann im speziellen von mir, meiner Schwester und einer Freundin sprechen) verschlechtert.
Das erste Erlebnis bei dem mir sauer aufgestoßen ist, war als die Puschen von Motte von jetzt auf gleich spurlos verschwunden waren. Sie waren wirklich nicht aufzufinden. Nirgends. Ich hab mich im Flur auf den Boden geschmißen und unter Sofas, Regale, Garderoben etc. geguckt und jeden Tag die Mitarbeiter angesprochen, ob schon etwas gefunden wurde.
Letzte Woche Mittwoch war dann die Kita-Leitung aus dem Urlaub wieder da. Ich wollte frade mit ihr über die Puschen bzw. einem Ersatz reden, als ich sah, dass die Gruppe meines Sohnes ohne ihn (!) vom Turnen wiederkamen. Auf meine Frage, warum er nicht mit war, meinte die eine Erzieherin "Weil er kein Sportzeug dabei hat". Das stimmte so definitv nicht! Der zweite Rucksack samt Zeugs hing am Haken. Motte hatte schlicht gesagt, dass seine Sachen im anderen Rucksack seien (wie schon seit zwei Jahren) und die Erzieherin hat es so gedeutet, dass der andere Rucksack zuhause sei und war zu bequem an Mottes Haken zu schauen. Nun gut, da war ich schon bedient und extrem kurz angebunden.
Danach habe ich die Kita-Leitung gesprochen und ihr einziger Kommentar zu den Puschen war "Das trägt unsere Versicherung nicht, das ist Elternverantwortung". Grundsätzlich hat sie ja nicht Unrecht, aber wenn die Puschen IN der Kita WÄHREND der Betreuungszeit verschwinden? Letzte Woche gab es dann einen Elternbrief, indem nochmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass man die Sachen der Kinder kennzeichnen solle usw.
Diesen Dienstag waren die Puschen aufeinmal wieder da. Standen bei der anderen Gruppe auf der Garderobe und kein Mensch (!) weiß wie sie dahin gekommen sind... Ich habe mir jeden weiteren Kommentar verkniffen.
Heute dann der Oberhammer. Bei uns in der Umgebung fährt ein anscheinend ein Mann mit einem weißen Bulli um Grundschulen und Kitas herum, in den er dann versucht Kinder zu ziehen. Ich habe davon am Rande mal über geteilte Statusmeldungen bei FB mitbekommen. Heute war er wohl bei uns im Ort an einer Schule unterwegs, alle Kitas und die anderen beiden GS wurden informiert. Das Team unserer Kita hat sich dafür entschieden, dass kein Kind mehr ohne Aufsicht aufs Außengelände darf (vorher war es so, dass die Schulkinder zu mindestens vieren alleine raus durften). Die Entscheidung befürworte ich ohne Einschränkung. Allerdings war es so, dass nur die Kinder darüber informiert wurden. Auf dem Nachhauseweg meinte Motte zu mir, dass XY allen gesagt hätte, dass sie nicht mehr alleine raus dürfen, weil ein Mann mit weißem Bulli an der AL-Schule langfährt und Kinder ins Auto zieht. Ich habe sofort in der Kita angerufen, leider keinen erreicht. Ich wusste aber, dass meine Schwester noch in der Kita ist, sie angerufen und gebeten mal nachzufragen. Das Team wollte keine Unruhe und unnötige Angst auslösen. Aha. Aber dass Kinder solche Sachen durchaus zuhause erzählen, war ihnen nicht bewusst? Später habe ich doch noch jemanden vom Team erreicht und ziemlich deutlich gemacht, dass ich es unverantwortlich und überhaupt nicht in Ordnung finde, dass die Eltern nicht informiert wurden.
Wo ist das Problem, die Eltern beim Abholen der Kinder kurz anzusprechen?
Stelle ich mich da zusehr an? Ich finde, dass die Elternarbeit und die Gesprächsbereitschaft mehr als zu wünschen übrig lässt.
Was meint ihr?