Unruhe an der Brust, schrilles Schreien, spuckt
Verfasst: 26.01.2014, 17:17
Hallo,
ich bin zwar selber in der Ausbildung zur IBCLC - aber ich verzweifel gerade und bei mir rollen täglich die Tränen.
Meine Tochter ist unser 4. Kind und am 2.1.14 spontan bei 41+2 geboren, keine PDA - aber nach Geburtsstillstand (20h auf erneute Wehen gewartet - Muttermund war bei 5-6 cm als die Wehen verschwanden) Wehentropf, nachdem die Fruchtblase sprang ging es fast zu schnell, Frequenzabfälle auf 60, am Ende ohne Erholung, so dass schon sehr eilig die Saugglocke aufgebaut wurde, ich bekam sie aber vorher raus. Apgar 10-10, sie hatte einen echten Nabelschnurknoten.
Ausgeprägtes Kephalhämatom.
In den ersten drei Tagen war sie sehr unruhig und stillte viel, bereits da spuckte sie immer wieder Kolostrum aus. Nicht im Schwall, nicht aus der Nase - aber es fiel auf.
Nach dem Milcheinschuss an Tag 4, fiel sie von Milchkoma zu Milchkoma, Bili unauffällig, an Tag 4 ging es nach Hause.
Ich hatte ein paar Probleme im Wochenbett, Milcheinschuss mit Schüttelfrost, starke Schmerzen und bekam die Brust nicht ausgestrichen - meine Hebamme kam 2x am Tag und hatte immer gut 30-45 Minuten damit zu tun. Einmal hab ich abgepumpt weil ich es nicht mehr aushielt.
Dann noch Wochenflussstau an Tag 8 und 14.
Um Tag 10 herum wurde die Kleine unruhiger, ich merkte wenn ihr Milch hochkam - sie zappelte dann, quietschte, nahm ich sie dann hoch kam auch teilweise alte geflockte Milch.
Nun ist es so, dass sie abends fast immer weint und seit einigen Tagen haben wir Probleme beim Stillen. Einen Tag weniger, einen Tag mehr.
Mein MSR ist diesmal heftig, es spritzt raus, sie schluckt Luft, dockt ab, schreit. Entsprechende Stillpositionen funktionieren null, sie schreit herzzerreißend mit Warze im Mund. Schluckt sie Luft, tut ihr da sofort weh. Beruhigt sie sich und Luft oder Milch wandert nach oben - schreit sie wieder .
Wir stillen nach Bedarf, klar - tagsüber schätze ich alle 1-2h, nachts alle 2-3h, sie trinkt maximal 5 Minuten und nur 1 Seite. Nachts funktioniert es ziemlich gut, da gibt es diesen Schrei- und Luftteufelskreis nicht. Gegen Morgen wird sie da auch unruhig, weint aber nicht und hochnehmen hilft - dann schläft sie in meinem Arm weiter.
Sie bekommt dosiert einen Schnuller, gerade wenn sie Luft geschluckt hat hilft dieser. Nachts braucht sie keinen, sie bekommt ihn wenn sie sich so wegschreit, das kann ich nicht ertragen. Also nach dem Stillen und abends wenn sie schreit (dazu gepuckt und weißes Rauschen).
Sie nimmt gut zu, wobei das letzte Wiegen an Tag 12 war.
2.1 4270g
3.1 4070g
4.1 3950g
9.1 4270g
14.1 4420g
Sie hatte bisher zwei osteopathische Behandlungen, auf das Spucken hatte es keinen Einfluss, das Kephalhämatom verschwand dann aber sehr schnell. Nächste Woche haben wir noch einen Termin.
Sie überstreckt sich nicht, hat keine Lieblingsseite.
Vor einigen Tagen dachte ich noch sie hätte vielleicht eine Saugverwirrung vom Schnuller und dockt deshalb schlecht an.
Nun denke ich, dass sie Schmerzen hat - aber da verwirrt mich, dass nachts alles gut ist und bisher ist ihr Bett nicht hochgestellt.
Ideen? Ich bin nun kurz davor das 2. Stillseminar zu stornieren, sie ist kein ruhiges Stillkind und ich weiß nicht wie das funktionieren soll (drei Tage von 9-18 Uhr, mein Mann kommt mit und sollte sie mir eigentlich bringen)
Traurige Grüße
A.
ich bin zwar selber in der Ausbildung zur IBCLC - aber ich verzweifel gerade und bei mir rollen täglich die Tränen.
Meine Tochter ist unser 4. Kind und am 2.1.14 spontan bei 41+2 geboren, keine PDA - aber nach Geburtsstillstand (20h auf erneute Wehen gewartet - Muttermund war bei 5-6 cm als die Wehen verschwanden) Wehentropf, nachdem die Fruchtblase sprang ging es fast zu schnell, Frequenzabfälle auf 60, am Ende ohne Erholung, so dass schon sehr eilig die Saugglocke aufgebaut wurde, ich bekam sie aber vorher raus. Apgar 10-10, sie hatte einen echten Nabelschnurknoten.
Ausgeprägtes Kephalhämatom.
In den ersten drei Tagen war sie sehr unruhig und stillte viel, bereits da spuckte sie immer wieder Kolostrum aus. Nicht im Schwall, nicht aus der Nase - aber es fiel auf.
Nach dem Milcheinschuss an Tag 4, fiel sie von Milchkoma zu Milchkoma, Bili unauffällig, an Tag 4 ging es nach Hause.
Ich hatte ein paar Probleme im Wochenbett, Milcheinschuss mit Schüttelfrost, starke Schmerzen und bekam die Brust nicht ausgestrichen - meine Hebamme kam 2x am Tag und hatte immer gut 30-45 Minuten damit zu tun. Einmal hab ich abgepumpt weil ich es nicht mehr aushielt.
Dann noch Wochenflussstau an Tag 8 und 14.
Um Tag 10 herum wurde die Kleine unruhiger, ich merkte wenn ihr Milch hochkam - sie zappelte dann, quietschte, nahm ich sie dann hoch kam auch teilweise alte geflockte Milch.
Nun ist es so, dass sie abends fast immer weint und seit einigen Tagen haben wir Probleme beim Stillen. Einen Tag weniger, einen Tag mehr.
Mein MSR ist diesmal heftig, es spritzt raus, sie schluckt Luft, dockt ab, schreit. Entsprechende Stillpositionen funktionieren null, sie schreit herzzerreißend mit Warze im Mund. Schluckt sie Luft, tut ihr da sofort weh. Beruhigt sie sich und Luft oder Milch wandert nach oben - schreit sie wieder .
Wir stillen nach Bedarf, klar - tagsüber schätze ich alle 1-2h, nachts alle 2-3h, sie trinkt maximal 5 Minuten und nur 1 Seite. Nachts funktioniert es ziemlich gut, da gibt es diesen Schrei- und Luftteufelskreis nicht. Gegen Morgen wird sie da auch unruhig, weint aber nicht und hochnehmen hilft - dann schläft sie in meinem Arm weiter.
Sie bekommt dosiert einen Schnuller, gerade wenn sie Luft geschluckt hat hilft dieser. Nachts braucht sie keinen, sie bekommt ihn wenn sie sich so wegschreit, das kann ich nicht ertragen. Also nach dem Stillen und abends wenn sie schreit (dazu gepuckt und weißes Rauschen).
Sie nimmt gut zu, wobei das letzte Wiegen an Tag 12 war.
2.1 4270g
3.1 4070g
4.1 3950g
9.1 4270g
14.1 4420g
Sie hatte bisher zwei osteopathische Behandlungen, auf das Spucken hatte es keinen Einfluss, das Kephalhämatom verschwand dann aber sehr schnell. Nächste Woche haben wir noch einen Termin.
Sie überstreckt sich nicht, hat keine Lieblingsseite.
Vor einigen Tagen dachte ich noch sie hätte vielleicht eine Saugverwirrung vom Schnuller und dockt deshalb schlecht an.
Nun denke ich, dass sie Schmerzen hat - aber da verwirrt mich, dass nachts alles gut ist und bisher ist ihr Bett nicht hochgestellt.
Ideen? Ich bin nun kurz davor das 2. Stillseminar zu stornieren, sie ist kein ruhiges Stillkind und ich weiß nicht wie das funktionieren soll (drei Tage von 9-18 Uhr, mein Mann kommt mit und sollte sie mir eigentlich bringen)
Traurige Grüße
A.